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Ausgabe: 3-2016

Es ist soweit: Fernleihe auf E-Journals gestartet

Themen

Nach längerer Wartezeit wurde die Fernleihe auf E-Journals in Angriff genommen. Anfang diesen Jahres war es soweit: Die umfangreichen Vorbereitungen, um das HeBIS-Elektra-Portal fit für seine neue Aufgaben zu machen und die notwendigen Anpassungen im Fernleihsystem wurden in die Tat umgesetzt.

Seit dem 7. Juli 2016 ist für Nutzer im HeBIS-Portal die Fernleihe auf die in ihrer Heimatbibliothek nicht lizenzierten E-Journals möglich.


Nutzerseite


Für den Nutzer ist die Vorgehensweise denkbar einfach: Nach der  Anmeldung im HeBIS-Portal bzw. auf dem lokalen Suchportal seiner Heimatbibliothek wird ihm nach seiner Recherche nach einem E-Journal in der Trefferanzeige wie bisher der Button „Volltext“ angeboten. Nach wie vor führt dieser zum Volltext der jeweiligen Zeitschrift, wenn bei der jeweiligen Bibliothek eine entsprechende Lizenz existiert oder es sich um eine frei zugängliche Zeitschrift handelt.

Ist dies jedoch nicht der Fall, wird der Nutzer aufgefordert, Jahrgang, Band sowie Heft der von ihm gesuchten Zeitschrift anzugeben. Über eine EZB-Webschnittstelle werden die verfügbaren Lizenzen abgeprüft und ermittelt, welche Bibliothek über eine Volltextlizenz für den gesuchten Jahrgang verfügt. Ergibt die Recherche, dass die Zeitschrift im angegebenen Zeitraum nicht erschienen oder online nicht verfügbar ist, so wird dies dem Nutzer angezeigt.





Werden jedoch ein oder mehrere besitzende Bibliotheken ermittelt, erscheint das Fernleihformular für eine Kopiebestellung mit den bibliographischen Angaben zur Zeitschrift sowie den vom Nutzer vorher eingegebenen Angaben zu Jahrgang, Band und Heft. Der Nutzer trägt dann wie gewohnt Titel, Autor sowie Seitenzahlen des gewünschten Aufsatzes ein und kann die Bestellung abschicken.

Die jeweilige Versandart („keine Fernleihe“, „Papierkopie an Endnutzer“ und „Elektronischer Versand“) wird durch die in der EZB hinterlegten Fernleih-Indikatoren bestimmt. Dazu ist deren flächendeckender Nachweis in der EZB dringend erforderlich.

Der Ablauf von Direktbestellungen auf Aufsätze in elektronischen Zeitschriften richtet sich nach deren Verfügbarkeit. Bei frei zugänglichen Aufsatzdaten mit einer URL mit Lizenzindikator 0 im Titeldatensatz landet der Nutzer auf dem Volltext des Aufsatzes. Ist der Aufsatz jedoch nicht frei verfügbar, wird eine Zwischenseite angezeigt, über die der Nutzer zur jeweiligen Zeitschrift geführt wird, um von dort aus eine Fernleihbestellung aufgeben zu können.

 

 

 

Bibliothekarische Seite


Nehmende Fernleihe


Bibliotheken, die noch keinen Print-Client besitzen, können Bestellungen aus E-Ressourcen nur über den Postweg empfangen. Deshalb empfiehlt die Verbundzentrale, den Print-Client des HeBIS-Verbundes zu installieren, um Kopiebestellungen elektronisch empfangen zu können.


Gebende Fernleihe


Auf dem Leihschein werden für Kopiebestellungen zwei  Lieferarten angezeigt:

  • Lieferart (gedruckte Ausgabe): Wenn die Bestellbibliothek einen Print-Client besitzt, so wird hier die Lieferart PRINT angezeigt, ansonsten POST

  • Lieferart (elektronische Ausgabe): Hier wird die Lieferart der Online-Ausgabe einer Zeitschrift angezeigt. Sind in der EZB Fernleih-Indikatoren hinterlegt, wie beispielsweise PRINT für die erlaubte elektronische Auslieferung oder POST für eine Auslieferung nur über den Postversand, werden sie an dieser Stelle ausgewertet.

 

In der Lieferbibliothek müssen die Kollegen die Leihscheine durchsehen, um zu entscheiden, ob eine Kopie-Bestellung aus einer elektronischen Ressource bedient werden kann oder nicht.

Sollten mehrere Lizenzen vorhanden sein, so wird die großzügigste Lieferart ausgewiesen. Bei Lizenzen mit unterschiedlichen Berechtigungen muss der jeweilige Bearbeiter selbst entscheiden, von welchem Anbieter er das bestellte Dokument herunterladen möchte.

Über die folgende Webschnittstelle können Sie – alternativ zum Drucken aller Leihscheine und manuellem Durchsehen der Bestellungen – eine Liste der noch offenen Kopie-Bestellungen Ihrer Bibliothek erhalten incl. EZB-Bemerkungen zu Fernleihindikatoren und, wenn vorhanden, der URL der Online-Ressource:

http://hebis.rz.uni-frankfurt.de/ILL/list_open_copies.html

 

 

Da die Verlags-PDFs nicht mehr gescannt werden müssen, fehlt ihnen bei der Auslieferung an die Bestellbibliothek ein Deckblatt als Ersatz für den Leihschein. Dieses wird serverseitig generiert und dem PDF bei Auslieferung vorangestellt.

Wir hoffen, mit diesem neuen Service das Angebot für unsere Nutzer weiter verbessert zu haben  und wünschen viel Erfolg bei der Fernleihe auf E-Ressourcen.

 

 

Tatjana Rabeneck
HeBIS-Verbundzentrale

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