HeBIShandbuch
FAQfernleihe
HeBIScocktail
HessFort
HeBIScocktail
Ausgabe: 4-2005

Die Bibliographie der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft nun komplett in HeBIS!

Mitteilungen aus den Bibliotheken

Schon seit Anfang des Jahres 2004 erfassen die Kolleginnen der Redaktion der Bibliographie der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft ihre aktuellen Daten in HeBIS-Pica.
Nun sind seit Ende September 2005 auch die Altdaten aus dem Vorgängersystem (Pikado) in die HeBIS-Pica-Datenbank umgesetzt und eingespielt worden.

Eine kurze Zusammenfassung des Projektes

Das Projekt selbst lag in der Verantwortung des Lokalsystems Frankfurt, das allerdings viel Unterstützung und Hilfe von den Kolleginnen und Kollegen der VZ und der BDV erhalten hat.
Die Umsetzung der Daten aus dem Pikado- in das Pica-Internformat wurde von Herrn Hatje, Firma Hatje Informatik GmbH in Kiel, realisiert.

Die Umsetzung der Projektes erfolgte in mehreren Etappen:

Zuerst wurde die Klassifikation der BDSL überarbeitet und Vorgaben für die Umsetzung der alten Klassifikationsdaten in Pica Normdatensätze geschrieben.

Außerdem mussten in der Verbunddatenbank diverse Anpassungen für die Neuerfassung dieser Daten vorgenommen werden: Neue Kategorien für Rezensionen wurden eingeführt, die Festlegungen für die Klassifikationsnormdaten und die benötigten Indices wurden eingerichtet. Und natürlich mussten die Kolleginnen der BDSL für den Beginn der Katalogisierung in Pica geschult werden.

Nachdem Anfang Februar 2004 die neuen Klassifikationsnormdaten eingespielt waren, konnten die Kolleginnen der BDSL mit der Neuerfassung in Pica starten.

Die nächste Etappe des Projektes war der weitaus größere und härtere Brocken: Die Analyse und Umsetzung der Titeldaten der BDSL (vornehmlich Aufsätze und Rezensionen) und die Erarbeitung der Umsetzungsvorschriften durch Herrn Hatje.

Geahnt hatte ich es schon immer, aber nun kann ich es Ihnen versichern: Die Pica-Kategorienstruktur ist ganz schön komplex und nicht immer in sich logisch. Und diese in möglichst genauen und stringenten Vorgaben einem Nicht-Bibliothekar und Pica-Laien zu vermitteln, war eine echte Herausforderung!

Schwierig gestaltete sich auch die Datenanalyse, da wir nur die Anwendersicht auf die Pikado-Daten dafür zur Verfügung hatten. So passierte es z. B., dass wir erst sehr viel später gemerkt haben, dass bestimmte Kategorien im angezeigten Pikado-Datensatz nur virtuell (ähnlich den Pica-Expansionen) vorhanden waren, die Information aber gar nicht im Datensatz abgelegt war.
Dazu kamen noch die Spezialitäten der Daten selbst (die auch schon einmal umgesetzte Altdaten enthielten) und die Besonderheiten der Aufnahmen, die nicht immer RAK-Regeln gehorchten, sondern eher an den Bedürfnissen einer Druckausgabe der Bibliographie ausgerichtet waren.

Nach etwas schleppendem Beginn und diversen Tests und Korrekturen lieferte Herr Hatje Anfang August 2005 die ins Pica-Internformat umgesetzten Daten.

Damit begann die letzte, aber nicht minder aufwändige Etappe des Projektes: die Einspielung der Daten in die HeBIS-Pica-Datenbank.

Die Hauptarbeit lag diesmal bei den Kollegen der BDV, speziell bei Frau Serbetcioglu. Auch von der Verbundzentrale in der Person von Herrn Reith haben wir viel Unterstützung erhalten, vor allem für die vielen anstehenden Dublettenchecks.

Nachdem die unerwartet aufgetretenen Probleme mit dem Zeichensatz gelöst waren, konnte mit der Einspielung der Daten begonnen werden. Dabei wurden von den ca. 248.000 umgesetzten Datensätzen etwa 192.000 Aufsätze direkt (und ohne Dublettencheck) in die Datenbank übernommen. Bei weiteren 47.445 Datensätzen gab es schon eine Aufnahme in HeBIS-Pica, so dass die BDSL-spezifischen Kategorien hier nur "gemergt" werden mussten. Die restlichen 8275 monographischen Aufnahmen, die nicht zugeordnet werden konnten, wurden als Neuaufnahmen eingespielt.

Insgesamt hat Frau Serbetcioglu für die Einspielung, die Dublettenchecks und die Verknüpfung der Datensätze 18 Programme und einige Scripte zum Einsatz gebracht.

An dieser Stelle sei allen Beteiligten nochmals ein herzliches Dankeschön für ihre Geduld und ihren Einsatz ausgesprochen!

Online-Version der BDSL

Zu besichtigen sind die BDSL-Daten online unter http://www.bdsl-online.de. Es gibt keinen lokalen Pica-OPAC der Bibliographie. Die Daten werden aus der Pica-Datenbank exportiert (das geschieht nach dem ersten Komplettabzug über vierteljährliche Updatelieferungen) und von der Firma semantics für die kostenpflichtige Online-Version aufbereitet.

Renate Pleyer
Universitätsbibliothek Frankfurt

HeBIS-Portal

News

15.09.2020
Protokoll AG Sacherschließung & Recherche

Protokoll der Sitzung vom 25.08.2020 ist online.

Termine

powered by webEdition CMS