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Ausgabe: 2-2007

Erfahrungsaustausch Überregionaler Leihverkehr

Fortbildung und Veranstaltungen

Am 8.3.2007 fand in Frankfurt auf Initiative der hessischen AG Fernleihe – wahrscheinlich erstmalig in der Leihverkehrsgeschichte – ein überregionaler Erfahrungsaustausch statt.

27 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland – von München bis Schwerin, von Saarbrücken bis Dresden - waren gekommen, um Probleme der täglichen Arbeit zu besprechen, nach Möglichkeit zu klären und damit die täglichen Arbeitsabläufe einfacher zu gestalten.

Die Themenschwerpunkte waren:

Online-Bestellungen, Aufgabe von Konventionellen Bestellungen, Notwendigkeit von Verlängerungsanträgen, Form von Vormerkungen, Bestellungen von mehrbändigen Werken, Behandlung von Aufsatzlieferungen gegen Rechnung, Buchtransport und Bestellungen auf Altbestand.

Es gab eine beachtliche Tagesordnung, die in doch relativ kurzer Zeit abgehandelt werden sollte. Da verstand es sich von selbst, dass einige Themen nur kurz gestreift werden konnten, wenn man sah, dass an den Problemen in dieser Sitzung nichts geändert werden konnte.

Andere Themen wurden dann wiederum sehr ausführlich diskutiert.

So stellte sich z. B. heraus, dass Verlängerungsanträge oft überflüssig sind, da viele Bibliotheken für andere Bibliotheken entweder schon automatische Verlängerungen durchführen oder lange Kulanzfristen (Zeitraum, in dem nicht gemahnt wird) einräumen. Es wurde der Vorschlag unterbreitet, Verlängerungsanträge generell nicht mehr zu verschicken. Dieser Vorschlag soll in allen Bibliotheksverbünden diskutiert werden und danach wird über die Umsetzung entschieden. Verschickte Mahnungen werden dann als Rückforderung behandelt. Jedoch soll kritisch beobachtet werden, ob sich dieses Verfahren bewährt – eventuell erstellt man eine Negativliste der Bibliotheken, an die noch ein Verlängerungsantrag geschickt werden muss.

Auch bei Bestellungen auf Zeitschriftenaufsätze, die länger sind als die berühmten 20 Seiten, war man sich sehr schnell einig. Eine Rechnung zu schreiben und zu überwachen, ist meist aufwändiger, als ein paar Seiten mehr zu kopieren.

Diese beiden Beispiele zeigen, dass es ohne weiteres möglich ist, ohne großen Aufwand zu spürbaren Arbeitserleichterungen zu kommen.

Ein weiteres interessantes Thema war der Buchtransport. Leider konnte hier kein allgemeingültiger Vorschlag für den besten Versandweg zustande kommen. Aber zumindest wurden die verschiedenen Transportwege für alle klar. Interessant waren hier auch die immer wieder einmal durchgeführten Laufzeitermittlungen.

Das Altbestandszertifikat des GBV stieß bei allen Teilnehmern auf große Gegenliebe. Gibt dieses Zertifikat doch dem bearbeitenden Kollegen ein Hilfsmittel an die Hand, wie in der bestellenden Bibliothek mit dem wertvollen Altbestand umgegangen wird.

Nach einem arbeitsreichen Tag (Ende war ca. 17.30 Uhr) waren sich alle Teilnehmer einig: Diese Veranstaltung sollte auf jeden Fall regelmäßig (vielleicht das nächste Mal in einem anderen Verbund) stattfinden.

 

Ingrid Milutinovic
ULB Darmstadt

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