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Ausgabe: 1_2008

Neu im HeBIS-Portal: COinS

Neues von den Datenbanken

Wenn man die Grundlagen eines Wissensgebiets erfassen will, die eigene Arbeit in einen Kontext einordnen und bekannte Forschungsergebnisse finden und weiter verwenden möchte, dann ist eine gute Verwaltung der Ergebnisse der eigenen Literaturrecherche unumgänglich. Man benutzt dabei Daten wie Autor, Titel und weitere bibliographische Angaben. Mit COinS gibt es nun einen einfachen Web-basierten Mechanismus, bibliographische Daten von Büchern und Artikeln zu exportieren und z.B. in einem Literaturverwaltungsprogramm weiterzuverwenden. Dieser Mechanismus wurde neu ins HeBIS-Portal integriert.

Was sind COinS ?

Die Abkürzung COinS steht für ContextObjects in Spans und ist eine Methode zur Einbindung von bibliographischen Metadaten in HTML-Seiten. Sie basiert auf dem bereits bewährten OpenURL-Standard. Mit speziellen Browser-Plugins oder anderen Programmen können aus den normalerweise nicht direkt sichtbaren COinS einer Webseite bibliographische Metadaten ausgelesen werden. Beispiele für Internetangebote, die COinS unterstützen sind Citebase, WorldCat, die englischsprachige Wikipedia und einige Bibliothekskataloge wie der Verbundkatalog des GBV.

Wie benutzt man COinS ?

Um COinS für die eigene Literaturverwaltung zu nutzen, braucht man ein spezielles Programm oder Plugin. Bewährt hat sich dabei das Firefox-Plugin Zotero. Als weiteres Beispiel sei die Literaturverwaltungssoftware Citavi genannt. Die einfache Benutzung von COinS werden wir jetzt beispielhaft unter Firefox und Zotero demonstrieren.

Zotero ist ein kostenloses Firefox-Plugin mit Hilfe dessen man seine Recherchequellen und Ergebnisse sammeln und verwalten kann. Das Zotero-Plugin erhält man kostenlos auf der Zotero Homepage. Sobald das Plugin installiert ist, kann mit der Literaturverwaltung begonnen werden. Eine erfolgreiche Installation im Firefox-Browser erkennt man daran, dass in der Statuszeile unten rechts das Zotero-Logo aufgeführt ist.




In der Einzeltrefferansicht von Büchern und Artikeln im Portal erhält man jetzt ein Buchsymbol beziehungsweise ein Artikelsymbol rechts in dem Browserfeld, in dem die URL eingetippt werden kann.






Klickt man auf dieses Symbol, werden die Daten in Zotero aufgenommen. Bei erfolgreicher Aufnahme erscheint eine kleine Meldung in der Statuszeile:





Die aufgenommenen Daten kann man jetzt anschauen, wenn man im Firefox-Menü unter Extras die Option Zotero anwählt.


In Zotero selbst bestehen dann viele Möglichkeiten, die Verweise zu organisieren und mit Notizen, Links und Screenshots zu ergänzen. Außerdem kann man in verschiedene Formate exportieren.
 

Für weitere Informationen zu Zotero verweisen wir auf http://www.zotero.org/. Einen guten Überblick über COinS bietet http://ocoins.info/.


Bettina Sunckel
HeBIS-IT

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