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Ausgabe: 3-2008

HeBIS-Projekt „BibDir“ stellt sich auf dem Bibliothekartag 2008 vor

Verbundprojekte

Das von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) geförderte Projekt „Ent­wick­lung und Implementierung eines verbundübergreifenden Informa­tions­dienstes für Bibliotheksdaten“, kurz „BibDir“ nutzte die Gelegenheit, sich der Fach­öffentlichkeit während des Bibliothekartages 2008 in Mannheim vorzustellen. Die Präsentationen am HeBIS-Stand weckten großes Interesse und wurden von vielen Besuchern gezielt aufgesucht. Die Besucher konnten nachvollziehen, dass BibDir trotz der eher abstrakt klingenden Zielstellung, eine „innovative, an internationalen Stan­dards orientierte technische Infrastruktur für Bibliotheken und Bibliotheksver­bünde aufzubauen“, gleich auf mehreren Ebenen die Arbeit in Bibliotheken und Bibliotheks­verbünden erleichtern und verbessern kann.

Mit BibDir werden die in den Verbünden relativ abgeschottet existierenden Daten zu Bibliotheken und deren Leistungen auch verbundübergeifend sichtbar und damit erst verwertbar. Was nutzen Kontaktdaten der Fernleihabteilungen oder Informationen zu Schließzeiten, wenn diese selbst verbundintern nur mühsam und verbund­über­greifend in der Regel gar nicht gefunden werden? Was nutzen filigrane elektronische Dienste wie Chatbots oder die Bereitstellung von speziellen OPACs, wenn selbst die Zugangsdaten hierüber in den Untiefen von ‚Homepages’ faktisch unter Verschluß gehalten werden?

BibDir zielt darauf, diese Daten in einem übergreifenden System zu bündeln und vor allem für bibliotheks- und verbundeigene Systeme (auch maschinell) lesbar zu machen. Mit BibDir als verbundübergreifendem Informationsdienst für Bibliotheks­daten

  • werden bestehende verbundübergreifende Dienste qualitativ und quantitativ verbessert (geringere Kosten, mehr Transparenz, höhere Geschwindigkeit, zielgenauere Angebote)
  • wird für Bibliotheken und Bibliotheksverbünde eine stets ak­tuelle Datenbasis an bibliotheksbezogenen Daten zur Verfügung gestellt und damit neue (ver­bund­übergreifende) Dienste erleichtert oder überhaupt erst möglich gemacht.

BibDir ist dabei nicht in erster Linie für die unmittelbare Nutzung als Auskunftsdienst für Bib­liotheks­nutzer oder Fachpersonal gedacht, sondern als Hintergrunddienst für die in Ver­bün­den und Bibliotheken eingesetzten Dienste. Entsprechend liefert eine An­frage an BibDir nicht nur Bibliotheksadressdatensätze, sondern detaillierte, gerade für die auto­matisierten Dienste not­wendigen biblio­theks- und bibliotheks­system­be­zo­genen Daten. Am Beispiel der verbundübergreifenden Fernleihe reicht dies von der Steuer­ung der verbundinternen und verbundübergreifenden Leitwege (Auffinden mög­licher und zulässiger Lieferbibliotheken für eine Fernleihbestellung, Ermittlung von zusätzlichen Fernleihdiensten und Ansprechparten), über die Unterstützung im Be­reich Formulardruck und Rechnungswesen (zentrale Datenbasis zur Erzeugung auch elektronischer Begleitschreiben, Unterstützung von Ab­rech­nungs­vorgängen und Mahn­wesen) bis zum Einsatz von BibDir beim Dokumenten­versand.


Aufzählungszeichen blauer Pfeil Präsentation BibDir (PDF)

Kontakt:      

Dr. Uwe Risch
Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, HeBIS-IT
bibdir.info@mlist.uni-frankfurt.de
Dr. Uwe Risch
HeBIS-IT

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