HeBIScocktail
Ausgabe: 2000-2
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die 2. Ausgabe des HeBIScocktail "liegt" vor Ihnen, wieder prall gefüllt mit interessanten Informationen. Die Palette reicht von A wie ACQ an der FH Frankfurt über B wie Buchmesse bis W wie Workshop für Kodierungen.
Davor und dazwischen tummeln sich Berichte und Beschlüsse der UAGs, neue Kategorien und Suchschlüssel, die geplante Speicherbibliothek, Neues aus Bibliotheken und Lokalsystemen und, und, und.
Außerdem können Sie in dieser Ausgabe erfahren, wie es "Jenseits von HeBIS" aussehen kann.
Wer aber, getreu dem Motto "Warum in die Ferne schweifen ...", das Gute lieber in der Nähe sucht: Die BibliotheksDatenVerarbeitung (BDV) lüftet den Schleier und erlaubt einen Blick hinter ihre Kulissen!
Und falls Sie sich fragen, wo bei alledem das "Z" bleibt: Das ist natürlich die Zeit, die Sie während der Buchmesse am HeBIS-Stand im IBLC, Halle 9.2, E 1402 verbringen werden! Blackwell, Online- Fernleihe, Retro-Kat und Co - es erwartet Sie eine Vielfalt an Vorträgen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gisela Bröckerhoff
HeBIScocktail-Redaktion

Pica-System

Aktuelle Pica-Informationen

Auf der Pica-Homepage unter http://www.oclcpica.org/ können Sie jederzeit aktuelle Informationen über Pica abrufen.

Verbundprojekte

Planungen für eine Hessische Speicherbibliothek - ein aktueller Bericht

Über die Einrichtung einer wissenschaftlichen Speicherbibliothek in der hessischen Leihverkehrsregion (Hessen, Rheinland-Pfalz/Rheinhessen) wird seit den "Empfehlungen des Wissenschaftsrats zum Magazinbedarf wissenschaftlicher Bibliotheken" von 1986 in vielfältiger Weise diskutiert.

Konkrete Planungen für Hessen wurden in Absprache zwischen den hessischen Hochschulen und dem HMWK erstmals 1994 schriftlich fixiert im Rahmen des Positionspapiers "Informationssystem Hessen: Ziele, Struktur, Aufbau, Kostenmodell", hrsg. von der TH Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Bei der Suche nach einem geeigneten Standort für eine hessische Speicherbibliothek verfolgte die hessische Landesregierung seit 1996 die Einrichtung eines "Zentrums für Online-Dokumentation und Archivierung" mit angeschlossener landesweiter Restaurierungswerkstatt in Bad Arolsen (in ehemaligen belgischen Kasernen). Anfang 1998 wurde die Konzeption vom HMWK erweitert zu einem Kulturarchiv mit Bibliothekszentrum und Staatsarchiv.

Von dieser Konzeption hat sich die neue hessische Landesregierung Mitte 1999 gelöst. Die aktuellen Planungen gehen nunmehr dahin, innerhalb des vom Land Hessen aufgekauften ehemaligen Geländes der Deutschen Bibliothek in Frankfurt a.M., Zeppelinallee, den Magazinturm nach seiner Restaurierung ab 2002 teilweise auch für Zwecke einer zentralen Speicherbibliothek mitzunutzen.

Ausgehend von dieser Voraussetzung hat die Hessische Direktorenkonferenz auf ihrer Sitzung am 30./31.8.2000 ein erstes Realisierungskozept für die Speicherbibliothek erarbeitet und im Grundsatz beschlossen.

Die weitere Feinplanung soll entsprechend dem Projektfortschritt erfolgen.

Das Konzept liegt derzeit beim HMWK zur weiteren Prüfung und Einleitung der notwendigen Planungs- und Realisierungsschritte (Download als PDF-Datei).

Bezüglich der Teilnahme der UB Mainz ist mit dem Land Rheinland-Pfalz eine gesonderte Vereinbarung zu treffen.

Danach ist – zumindest vorerst – eine volle Integration der Abgabebestände der UB Mainz in die Hessische Speicherbibliothek auf der Basis der vorliegenden Konzeption nicht geplant. Die Teilnahme bleibt beschränkt auf die Nutzung der Speicherbibliothek als reines Ausweichmagazin; die Bestände werden nicht ausgesondert und nicht umsigniert; eine Bestellung im Rahmen der Fernleihe läuft immer direkt über die UB Mainz.

Rolf-Dieter Saevecke
Hessischer Zentralkatalog/HeBIS-Verbundleitung

Workshop "Elektronische Zeitschriften im Hessischen Bibliotheksverbund - Ihre Verzeichnung und Verwaltung" am 8. August in der Universitätsbibliothek Marburg

Die Bibliotheken des HeBIS-Verbundes stellen ihren Benutzerinnen und Benutzern mit eigenem Engagement und mit finanzieller Unterstützung der hessischen Landesregierung in zunehmendem Maße elektronische Zeitschriften zur Verfügung. In der Praxis bibliothekarischer Arbeit zeigt sich, dass Erwerbungs- und Verzeichnungsvorgänge sowie Nutzungsangebote dieses neuen Mediums sich deutlich von denen der konventionellen Zeitschriften unterscheiden und die Bibliotheken vor zum Teil nicht unerhebliche Probleme stellen.

Am 8. August trafen sich in der Universitätsbibliothek Marburg 46 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus den hessischen Hochschulbibliotheken und der UB Mainz, der Hessischen Verbundzentrale und der Abt. Bibliotheksdatenverarbeitung (BDV) des Hochschulrechenzentrums Frankfurt, Der Deutschen Bibliothek in Frankfurt, der Zeitschriftendatenbank (ZDB, StaBi Berlin) sowie der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB, UB Regensburg), die - im Erwerbungs- und Katalogisierungsbereich, der WWW-Pflege und der DV-Verwaltung - mit praktischen und konzeptionellen Fragen der Bereitstellung elektronischer Zeitschriften betraut sind (EZB, ZDB, HeBIS-Verbundkatalog, WWW), zu einem Workshop. Zielsetzung der Veranstaltung war es, Fragen zum Arbeitsbereich zu formulieren und Erfahrungen und Ideen für eine benutzerfreundliche Verzeichnung und arbeitsökonomische Verwaltung elektronischer Zeitschriften zusammenzutragen und zu diskutieren.

Ein Bericht über den Workshop wird auf dem Archivserver der UB Marburg unter der URL
http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/2000/0004/welcome.html bereitgestellt werden.

Dietmar Haubfleisch
Universitätsbibliothek Marburg, Leiter der Erwerbung/Betriebsabteilung

Neues von den Datenbanken

Dublettenbereinigung bei Online-Ressourcen
Um die Bearbeitung dubletter Aufnahmen für Online-Ressourcen (z.B. elektronische Dissertationen) zu vereinfachen, wurde das Lizenzdummy-Programm erweitert und ein Löschindikator eingeführt. Der Löschindikator wird in der dubletten Aufnahme anstelle des Lizenzindikators eingetragen und bewirkt eine automatische Löschung der Titelaufnahme einschließlich der damit verknüpften Lizenzdummies.

Eine genaue Anleitung zur Verwendung des Löschindikators finden Sie im Kapitel "Dubletten" des neuen HeBIS-Handbuchs, für das bereits eine Vorabveröffentlichung vorliegt.

  • KatHB, Dubletten
(hen)
Neue Kategorien

2225 Amtliche Druckschriftennummer

Dieses Feld kam ursprünglich aufgrund von ZDB-Lieferungen, die diese Kategorie neuerdings enthalten, in unser Format. Es kann natürlich auch bei Monographien erfasst werden.

Indexiert wird der Inhalt mit dem Suchschlüssel ADS (gehört zum Index NUM).


4803 Anmerkung (intern)

Es gab den Wunsch, zusätzlich zum schon vorhandenen Feld für interne Anmerkungen Level 1 (4701) eine gleiche Kategorie auch auf Level 2 zur Verfügung zu haben.


485 URL von Körperschaften

Diese Kategorie wird neuerdings von der GKD geliefert und enthält die URL der Homepage einer Körperschaft.

Die Kategorie ist genauso strukturiert wie im Titeldatensatz, d.h. nach "=u_" folgt die URL.

Beispiel:
485 =u http://www.lambda-berlin.de

(anh)
Neue Suchschlüssel für URL

Um gezielt nach URLs suchen zu können, gibt es zwei neue Suchschlüssel, EDO ("Elektronische DOkumente") und EDS ("Elektronische Dokumente String"), die in einem gemeinsamen Index WWW zusammengefasst sind.

Mit dem Suchschlüssel EDO werden die URLs aus den Kategorien 4085, 4089 und 485 stichwortweise indexiert, so wie bei dem Suchschlüssel TIT. Bei der Suche nach URL-"Teilstücken" mit Satz- und Sonderzeichen sind daher auch die gleichen Regeln zu beachten wie bei TIT. Z.B. werden URL-Bestandteile mit Bindestrich sowohl als ein Wort als auch unter jedem einzelnen Bestandteil im Index abgelegt; Punkte in einer URL werden ignoriert etc.

Beispiel:

4085 ##0##=u http://www.uni-frankfurt.de/hebis.htm

wird indexiert:

  • EDO http
  • EDO wwwuni
  • EDO frankfurtde
  • EDO wwwunifrankfurtde
  • EDO hebishtm

Der Schlüssel EDS kann benutzt werden, um URLs als String zu suchen. Es wird sozusagen nur die "Kern-URL" indexiert, d.h. der (fast) immer zu Beginn auftauchende Text "http://" wird für die Indexierung ignoriert und muss (und darf) daher auch bei der Suche nicht eingegeben werden. Satz- und Sonderzeichen müssen bei der Suchanfrage mit eingegeben werden.

Beispiel:

4085 ##0##=u http://www.uni-frankfurt.de/hebis.htm

wird indexiert:

EDS www.uni-frankfurt.de/hebis.htm

Beide Schlüssel sind im Index WWW zusammengefasst, den man entweder per sc(an)-Befehl aufblättern kann, oder man nutzt WWW mit dem f(ind)-Befehl für eine gleichzeitige Suche nach kompletten Strings und "Stichwörtern" einer URL.

(anh)
Umsetzung angesigelter Bestände

In den nächsten Tagen erfolgt die Umsetzung aller angesigelten Bestände im HeBIS-Zentralsystem in echte Lokaldatensätze der entsprechenden Bibliotheken. Bisher wurden Nachweise, die aus dem ISBN-Register oder aus HZK-Retrokatalogisierungsprojekten stammten, in der Kategorie 7200 durch die entsprechende ELN gekennzeichnet.

Die aus der Umsetzung resultierenden Lokaldatensätze sind leicht zu erkennen:

7001 CC
7100 Signatur ermitteln !<Abteilungscode>!

Alle zukünftig durch den HZK erfassten Nachweise werden ebenfalls in entsprechender Weise in Lokaldatensätze der einzelnen Bibliotheken umgesetzt. Die Kategorie 7200 wird ab sofort nicht mehr benutzt.

Durch diese Maßnahme werden die betroffenen Titel per Update die Lokalsysteme erreichen, außerdem können in den Bibliotheken jetzt Löschungen, Korrekturen etc. an diesen Lokaldaten vorgenommen werden.

Auf den genauen Zeitpunkt der Umsetzung werden Sie per E-Mail an pica-list aufmerksam gemacht.

(ana)
Zusätzliche Felder für Signaturen
Im Lokaldatenbereich auf Level 2 standen bisher insgesamt drei Felder für Signaturen zur Verfügung:
  • 7100 (Signatur),
  • 7109 (Magazinsignatur Monographien) und
  • 7110 (Magazinsignatur Zeitschriften).

Wie sich gezeigt hat, kann in einzelnen Bibliotheken aber auch Bedarf für die Erfassung weiterer Signaturen bestehen (z.B. Originalsignaturen aus übernommenen Bibliotheksbeständen). Für solche Zwecke können ab sofort die Kategorien 7101 - 7108 besetzt werden. Die Erfassung erfolgt wie in Kategorie 7110.

(hen)
Änderungen im Leersatzprogramm
Damit das Leersatzprogramm neben den Dummy-Sätzen auch den dazugehörigen Titeldatensatz löscht, muss u.a. die Kategorie 4700 (Infofeld) besetzt werden. Nun hat sich herausgestellt, dass häufig bei c-, d-, e- und E-Sätzen in Kategorie 4700 wirkliche Informationen stehen. Das Programm kann zwischen echten Informationen und dem Löschvermerk nicht unterscheiden und versucht, die Datensätze zu löschen.

Daher möchten wir Sie bitten, ab sofort bei c-, d-, e- und E-Sätzen, die vom Leersatzprogramm gelöscht werden sollen, in Kategorie 4700 (Infofeld) die Zeichenfolgen dubl oder lösch einzugeben. Bitte vermeiden Sie diese Zeichenfolgen, wenn Sie wirkliche Informationen in übergeordneten Sätzen erfassen.

Beispiele:
Dublette zu PPN 0123456798. VZ, 15.9.00
Ist M-Werk. Aufnahme wird gelöscht. Gültig ist PPN 0123456789. VZ, 15.9.00

Bitte denken Sie auch daran, immer Ihre Bibliothek und das Datum anzugeben, damit wir bei evtl. auftretenden Problemen nachvollziehen können, wer den Löschvermerk bzw. die wirkliche Information eingegeben hat.

Nähere Informationen dazu finden Sie als vorab veröffentlichtes Handbuch-Kapitel "Leersatzprogramm".

  • KatHB, Leersatzprogramm

(caw)

Mitteilungen der Verbundzentrale

Monographien
Dubletten in Blackwell's New Titles Announcement Service (NTAS)
Wie im letzten HeBIScocktail berichtet, steht seit Anfang Juni 2000 Blackwell's New Titles Announcement Service (NTAS) in der HeBIS-Datenbank zur Verfügung. Inzwischen liegen in der Verbundzentrale die ersten Erfahrungen mit dem neuen Datendienst vor.

Die NTAS-Lieferungen werden vor der Einspeicherung in die HeBIS-Datenbank einem Dublettencheck unterzogen, der von der Verbundzentrale Monographien getestet und an die Spezifika der Blackwell-Aufnahmen angepasst wurde. Dabei hat sich herausgestellt, dass die NTAS-Lieferungen mehr Dubletten zu Titelaufnahmen in der HeBIS-Datenbank enthalten als erwartet. Die Verbundzentrale führt inzwischen eine NTAS-Statistik, derzufolge der Anteil der Dubletten, die maschinell erkannt werden, bei 15% der Lieferungen liegt. Dazu kommen dann noch etliche Dubletten, die der Dublettencheck nur als mögliche Dubletten kennzeichnen oder schlimmstenfalls gar nicht erkennen kann und entsprechend in die HeBIS-Datenbank einspeichern muss.

Erwerber und Katalogisierer werden deshalb gebeten, auch bei Titeln aus den NTAS-Lieferungen immer mit Dubletten zu rechnen und dies bei der Recherche zu berücksichtigen. Erhöhte Dublettengefahr besteht insbesondere für alle Titel, die bei der Deutschen Bibliothek abgeliefert werden müssen und deshalb auch in den Titellieferungen der DB enthalten sind. Dazu zählen:

  • Titel, die in mehreren Verlagen erschienen sind, von denen einer seinen Sitz in Deutschland oder einem anderen deutschsprachigen Land hat.
  • Titel von internationalen Verlagen, die einen ihrer Verlagssitze in Deutschland oder einem anderen deutschsprachigen Land haben. Solche Verlage sind z.B.:
  • Springer (Berlin [u.a.])
  • Lang (Frankfurt am Main [u.a.]
  • de Gruyter (Berlin [u.a.]
  • O'Reilly (Peking [u.a.])
  • Brill (Leiden [u.a.])
  • Physica-Verl. (Heidelberg [u.a.])
  • Wiley-VCH (Weinheim [u.a.])
  • Birkhäuser (Basel [u.a.])

Wie bei den Tests festgestellt werden konnte, werden CIP-Aufnahmen der DB in aller Regel früher geliefert als die Blackwell-Aufnahmen! Umgekehrt kann es aber auch vorkommen, dass die DB keine CIP-Aufnahme erstellt hat und gleich die endgültige Aufnahme aus Reihe A liefert, die Blackwell-Aufnahme aber zuerst eintrifft. Im ungünstigsten Fall kann es sogar zu "Tripletten" kommen (CIP-Aufnahme der DB, Reihe-A-Aufnahme der DB und Blackwell-Aufnahme)!

Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass der Anteil der gekennzeichneten oder gar nicht erkannten Dubletten relativ hoch ist. Das liegt an der teilweise sehr unterschiedlichen Datenqualität der zu vergleichenden Titelaufnahmen. Gründe für nicht erkannte oder nur gekennzeichnete Dubletten können sein:

  • Die HeBIS-Aufnahme ist ein CIP-Satz oder ein Erwerbungssatz und enthält deswegen z.B. noch keine Seitenzählung oder keine Gesamttitelangabe.
  • Die Erscheinungsvermerke sind verschieden, weil in den Blackwell-Aufnahmen generell der Verlagsort fehlt und der Verlag nach anderen Regeln wiedergegeben wird als nach RAK.
  • Die Urheberangaben weichen voneinander ab, weil Urheber in den NTAS-Lieferungen nicht RAK-gerecht angesetzt sind.

Insbesondere wenn mehrere dieser Faktoren zusammentreffen, ist eine zuverlässige maschinelle Dublettenerkennung nicht möglich.

Die manuelle Bereinigung dubletter Blackwell-Sätze kann ohne großen Arbeitsaufwand erfolgen. Bei maschinell erkannten Dubletten werden alle ID-Nummern und die komplette Blackwell-Sacherschließung in die gültige HeBIS-Aufnahme übertragen, bei der manuellen Bearbeitung braucht aber nur Kategorie 2175 (Blackwell-Nummer) übernommen zu werden. Die anderen Kategorien können unberücksichtigt bleiben. Das gilt auch für die Sacherschließung, da diese laut Aussage der UAG Sacherschließung für den Verbund nicht weiter verwertbar ist.

Weitere Einzelheiten zur manuellen Dublettenbereinigung entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Dubletten" des neuen HeBIS-Handbuchs, für das bereits eine Vorabveröffentlichung vorliegt.

Download der Vorabveröffentlichung

(hen)
Monographien
Einstellung der Erfassung von Beständen indirekt teilnehmender Bibliotheken

Aufgrund von strukturellen Veränderungen im Bereich des HZK zugunsten automatisierter Verfahrensabläufe und dadurch teilweise erfolgten personellen Einsparungen bei konventionellen Dienstleistungen ist der HZK ab sofort leider nicht mehr in der Lage, die von indirekt teilnehmenden Bibliotheken (143, 282, B 23, F 36, F 197, Mz 1, Witz 1) gelieferten Neuzugänge im HeBIS-Verbundsystem manuell nachzuerfassen. Die entsprechenden Bibliotheken wurden darum gebeten, künftig keine Titel mehr an den HZK zu melden. Die bereits erfassten Nachweise bleiben in der HeBIS-Verbunddatenbank erhalten, so dass sie auch künftig noch für Fernleihbestellungen zur Verfügung stehen. Im Übrigen ist der Leihverkehrsstatus dieser Bibliotheken durch diese Maßnahme nicht tangiert.

An die einzelnen Bibliotheken erging das Angebot, sich aktiv an der Verbundkatalogisierung zu beteiligen und damit die gesamte Palette der Verbunddienstleistungen (Fremddaten, Pica-Module, Betreuung durch die HeBIS-Verbundzentrale) zu nutzen.

Rolf-Dieter Saevecke
Hessischer Zentralkatalog/HeBIS-Verbundleitung
Monographien
Personalia
  • Die Verbundzentrale Monographien hat am 1.8.2000 eine neue Mitarbeiterin bekommen: Frau Annette Kaufmann (Tel. 069/212-39356, E-Mail: a.kaufmann@stub.uni-frankfurt.de) wird die Verbundzentrale Monographien in den Bereichen Datenbankpflege und Betreuung des Verbund-OPACs unterstützen.

    Frau Kaufmann übernimmt die Vertretung für Frau Schulze, die sich derzeit im Erziehungsurlaub befindet.

  • Unsere Kollegin Carmen Wünkhaus hat geheiratet. Sie heißt jetzt Carmen Wittich. Dementsprechend hat sich auch ihre E-Mail-Adresse geändert: wittich@stub.uni-frankfurt.de.
(hen)
Monographien
Richtiges Setzen von Steuer- und Überlesungszeichen in den Kategorien 4010, 4030 und 4204

Um richtige Sortierung und Indexierung zu gewährleisten, muss auf das richtige Setzen von Steuer- und Überlesungszeichen geachtet werden.

Beispiele:

4010 {Anhang: Die @Reise ins Ungewisse {[u.a.]
4010 {Mit {einer {Ergänzung: Steuertabellen
 
4030 Frankfurt {[u.a.] : Lang mehrere Verlagsorte
4030 {Bln [Berlin] abgekürzter Verlagsort
 
4204 @Frankfurt, Univ., Diss., 1998
4204 Zugl.: @Freiburg (Breisgau), Univ., Diss., 2000

Mitteilungen der HeBIS-Informationstechnologie

Welche Arbeiten werden in der BibliotheksDatenVerarbeitung von wem erledigt?

Um den Infoservice der BDV zu verbessern - was erfrage ich von wem?- wollen wir uns persönlich vorstellen. Da ich, Sabine Rahn (rahn@rz.uni-frankfurt.de: 069/798-22466), schon vor Urzeiten in die BDV gekommen bin, mache ich einmal den Anfang. Ja - vor Urzeiten: 5 Jahre sind in der Datenverarbeitung eine ganze Generation.

Was ist das, was die Pica-Welt im Innersten zusammenhält? Ist es das Pica-CBS mit seinen Doku-Lücken oder die Tandem mit ihren NonStop-Tücken? Damit ist mein Arbeitsbereich schon fast umrissen.

Bei der HeBIS-Produktionseinführung 1995 konnte ich mitmischen, war für die Pica-CBS-Tabellen zuständig. Nach den Vorgaben der Verbundzentrale ging es an Indexierung, Pica3- und Pica+-Syntax, Kurz-, Lang- und ISBD-Darstellung, Expansion, Validation und Formatierung. Der Kopf schwirrte mir nur so vor lauter neuen Begriffen, obwohl ich eine echte Dipl.-Bibl. bin. Die Bestands- und Benutzerverwaltung mit ihren Haken und Ösen habe ich kurz vor Produktionseinführung übernommen. Einen Tag vor Produktionsbeginn habe ich gelernt, dass man mit einem einzigen Punkt an einer ganz bestimmten Stelle in einer Tabelle einen Server und mit ihm wiederum das gesamte Online-System lahmlegen kann.

Nachdem ich 1996 die gesamte Tabellenbearbeitung und Benutzerverwaltung in Frau Hinrichs Hände gelegt habe, konnte ich mich in einen Arbeitsbereich von Frau Hockerts einarbeiten - die Pica-Systembetreuung . Nach einem gemeinsam durchgeführten Pica-Versionswechsel habe ich die Pica-Systembetreuung bis heute übernommen. Jeder Pica-Versionswechsel bringt uns als Nebeneffekt verschiedene Tabellen in neuer Syntax und anderer Verarbeitungsweise. Die jeweils von mir umgesetzten "alten Tabellen in neuem Kleid" übergebe ich dann zur Pflege an die Verbundzentrale.

Da die Pica-Systembetreuung eng mit der Tandem-Systembetreuung zusammenhängt und ich mich nebenbei für Kontroll- und Notfalltätigkeiten eingearbeitet hatte, habe ich 1997 diese Aufgabe nach Frau Cords' Wechsel in die Netzabteilung gemeinsam mit Herrn Michalek und Frau Serbetcioglu übernommen. Die Tandem-Systemgenerierung im vergangenen Jahr war für mich in zweierlei Hinsicht aufregend. Zum Ersten hatte ich noch nie eine Systemgenerierung durchgeführt, obwohl die Hebisle wie eine Hängematte funktioniert hat. Erst mit Hebisle-Erfahrungen gewappnet ging es auf die Hebis, die eigentliche Produktionsmaschine. Zum Zweiten war nicht mehr viel Zeit bis zum Wechsel von 99 auf 2000.

Inzwischen werfen die neue CBS-Rechnergeneration mit neuem Betriebssystem und das neue Pica-System mit neuen Tabellen ihre Schatten voraus. Nichts schützt besser vor Betriebsblindheit und Altern als sich wandelnde Aufgaben. Oder?

Sabine Rahn
Hochschulrechenzentrum Frankfurt, Abt. Bibliotheksdatenverarbeitung

Aus den Bibliotheken und Lokalsystemen

Frankfurt - Bibliothek der Fachhochschule
Einführung von ACQ
Die Bibliothek der FH FFM hat sich für das Jahr 2000 die Einführung des Pica-Moduls ACQ vorgenommen. Anfang des Jahres gab es Vorführungen und Absprachen, denen die Planung und Umsetzung (vor allem in EDV-technischer Hinsicht) folgte.

Nach einer Schulung in der StUB (herzlichen Dank an das Schulungsteam!) und einer Testphase im Sommer 2000 wird der Echtbetrieb (zunächst für den Monographien-Bereich) zu Semesterbeginn losgehen.

K. Kuhn
Bibliothek der Fachhochschule Frankfurt
Frankfurt - Universität
Umzug von 27 Fachbereichsbibliotheken in die Gemeinsame Bibliothek Poelzig Ensemble (GBPE)
Im Frühjahr 2001 wird die Universität Frankfurt die Fachbereiche Evangelische und Katholische Theologie, Philosophie und Geschichtswissenschaften, Neuere Philologien und die Institute für Klassische Philologie, für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie sowie das Archäologische Institut in das IG Farben-Gebäude verlagern. Der Umzug ist von Mitte Februar bis Ende März geplant, um mit Beginn des Sommersemesters 2001 funktionsfähig zu sein. 27 Institutsbibliotheken werden dann räumlich und organisatorisch integriert, es entsteht die Gemeinsame Bibliothek Poelzig-Ensemble.

Mit der Einrichtung eines gemeinsamen Geschäftsgangs wurde 1999 in den hauptamtlich betreuten Bibliotheken begonnen, die nebenamtlich betreuten Bibliotheken können erst nach dem Umzug einbezogen werden. Seit 1999 werden die Neuzugänge in Pica katalogisiert und nach der Regensburger Verbundklassifikation aufgestellt. In ausgewählten Bibliotheken wurde zudem mit der Retrokatalogisierung des Altbestandes begonnen. (Vor uns steht die Aufgabe, rund 780.000 Bände zu katalogisieren und – nach Regensburger Systematik – umzusignieren.) Die umfangreichsten Arbeiten sind im Moment notwendig, um vor dem Umzug alle Zeitschriftenbestände auf die Regensburger Systematik umzuarbeiten. Den KollegInnen von der HeBIS-Verbundzentrale, Bereich Zeitschriften/ZDB/GKD sei an dieser Stelle sehr herzlich für die unkomplizierte und sehr engagierte Zusammenarbeit gedankt. Die Lokaldaten für die zukünftige gemeinsame Bibliothek (Abteilungscode 330) werden derzeit in die Kategorie 9800 eingetragen und nach dem Umzug in die Kategorie 7100 "überschrieben".

In der Hälfte der Bibliotheken wird inzwischen das Erwerbungsmodul eingesetzt, bis zum Umzug wird die Erwerbung komplett auf ACQ umgestellt. Die Einführung der Pica-gestützten Ausleihe ist für Juni 2001 geplant. Für die noch nicht in Pica erfassten Bestände ist folgendes Verfahren geplant: Ausleihberechtigt ist nur, wer einen Bibliotheksausweis für das Bibliothekssystem StUB/Johann Wolfgang Goethe-Universität hat.

Die Benutzer füllen Leihscheine aus, die Bibliotheksmitarbeiter versehen – bei der Ausleihe - die Bücher mit Barcodes und kleben jeweils eine Zweitausfertigung des Barcodes auf den entsprechenden Leihschein. Die Bücher werden den Benutzern ausgehändigt, im Hintergrundsdienst werden anhand der Leihscheine lokale Luy-Sätze angelegt und die Bücher auf die jeweiligen Nutzer verbucht. Nach der Rückgabe werden die Bücher retrokatalogisiert.

Sabine Homilius
Gemeinsame Bibliothek Poelzig-Ensemble, Frankfurt
Fulda - Lokalsystem Gießen/Fulda
Zusammenlegung ILN 21 (Hessische Landesbibliothek Fulda) und ILN 22 (Fachhochschulbibliothek Fulda)
Nach einer halbjährigen Vorbereitungsphase wurde in der Woche vom 21.-25.8.2000 die ILN 22 der Fachhochschulbibliothek Fulda in die ILN 21 der Hessischen Landesbibliothek Fulda integriert.

Es entstand so die gemeinsame ILN 21, Abteilungscode 000 Fachhochschulbibliothek Fulda, Abteilungscode 100 Hessische Landesbibliothek Fulda = ELN 0066 hlb fulda (hlb fulda 66) (fhb fulda 832)

Die Struktur des LBS Gießen/Fulda befindet sich aus verschiedenen Gründen seit geraumer Zeit im Umbruch.

Beim Aufbau des lokalen Bibliothekssystems 1995 wurden insgesamt 10 ILNs – 8 Teilkataloge und 2 Regionalkataloge – eingerichtet. Kein anderes LBS war im Entstehen so vielschichtig. Entsprechend aufwendig war und ist die Administration.

Um die Katalogrecherche benutzerfreundlicher zu gestalten, um die schwierig zu haltenden Regionalkataloge abschaffen zu können, um der bevorstehenden Zusammenlegung von Landes- und Fachhochschulbibliothek Fulda mit einem gemeinsamen OPAC Rechnung tragen zu können und um die technische Administration zu vereinfachen sind nur einige der Gründe, die zu einer umfassenden Umstrukturierung des LBS führten.

Nach und neben der momentan noch laufenden Zusammenführung der Kataloge der JLU Gießen ist mit der nunmehr abgeschlossenen Zusammenlegung der beiden Fuldaer ILNs der erste entscheidende Schritt für die Reform vollzogen.

Erstmalig in Hessen wurden dabei zwei in Produktion befindliche Ausleihmodule integriert.

Das seit 1.8.1998 installierte ACQ-Modul der LB FD wurde für die FHB Fulda erweitert.

Seit geraumer Zeit gibt es Bestrebungen des HMWK, die Hessische Landesbibliothek Fulda organisatorisch in die Fachhochschule Fulda zu integrieren – und damit eine gemeinsame Landes- und Hochschulbibliothek Fulda entstehen zu lassen.

Eine integrierte Bibliothek sollte ihren Bestand auch in einem integrierten Katalog nachweisen.

Die Schaffung dieses gemeinsamen OPAC wurde zu diesem frühen Zeitpunkt der Bibliotheksintegration zum einen aus den o.a. Gründen in Angriff genommen – zum anderen, weil die FHB Fulda möglichst bald mit Pica-ACQ in Produktion gehen wollte.

Eine ILN-Integration zu einem späteren Zeitpunkt hätte also die Zusammenlegung zweier ACQ-Installationen bedingt. Ob dies überhaupt realisierbar gewesen wäre, konnte niemand garantieren.

Es wurde daher in einem Beschluss der LBS-Projektgruppe vom 15.2.2000 festgelegt, dass mit der Zusammenlegung von ILN 21 und 22 unmittelbar nach Vorliegen der Zustimmungen von LB- und FH-Leitung begonnen werden soll.

Da sich in der Landesbibliothek – und damit in ILN 21 – schon eine ACQ-Installation in Produktion befand, wurde ILN 22 in diese integriert und ACQ um ein Institut erweitert.

Die beiden in Produktion arbeitenden OUS-Module wurden durch die Einrichtung von zwei Abteilungsgruppen in der integrierten ILN 21 zusammengeführt. Dabei ist es erstmalig gelungen, zwei Pica-Ausleihen vollständig zu integrieren, ohne dass eine der beiden Installationen auslaufen muss.

Die vorbereitenden Datenanpassungen und letztendlich der eigentliche Datenumzug im CBS wurde von Herrn Schneider, BDV, mit einer bewundernswerten Geduld durchgeführt.

Die gleiche Geduld haben die Kolleginnen der Verbundzentrale aufgebracht.

Dafür sagen wir nachträglich ein herzliches "Danke schön".

Die erweiterte ILN 21 hat nun ein Volumen von 270.611 PPNs. Der Bestand wurde nach Abschluss des Umzuges neu indexiert, mit 6.578.156 Indexeinträgen und 407.844 Titelverknüpfungen.

Die beiden Fuldaer Bibliotheken wurden bei dem Aufbau der Pica-Struktur im Jahre 1995 in das Gießener LBS integriert. Die nun abgeschlossene Zusammenlegung ihrer beiden ILNs hat wieder einmal bestätigt, wie gut ihre Administration am Hochschulrechenzentrum der Universität Gießen angesiedelt ist.

Dafür möchten wir uns zum einen bei Herrn Dr. Hammerschick und nicht zuletzt bei Herrn Dr. Mischnick und Herrn Risius sehr herzlich bedanken.

Genoveva Raatz
Hessische Landesbibliothek Fulda
Kassel - Universitätsbibliothek
Online-Fernleihe für Benutzer

Zeitlich versetzt haben ab dem 01.09.2000 die Bereichsbibliotheken der Universität Kassel begonnen, ihren Benutzern den Service der Online-Fernleihe für Benutzer anzubieten.

(ana)
Mainz - Universitätsbibliothek
Neuer Online-Katalog
Seit dem 11.09.2000 stellen wir unseren Benutzerinnen und Benutzern unseren neu konfigurierten WebOPC zur Verfügung. Dieser Online-Katalog bietet mit neu definierten Indices erheblich erweiterte Suchmöglichkeiten u.a. nach lokalen und Verbundschlagwörtern. Außerdem wurden die Anzeige verbessert und Links zu Volltexten realisiert. Eine Telnet-Version gibt es nun nicht mehr.
Dr. Marianne Bartsch
Universitätsbibliothek Mainz, Planungsreferentin EDV
Mainz - Universitätsbibliothek
Sacherschließung mit RSWK

Anfang Oktober d. J. wird die UB Mainz die bisher praktizierte systematische Sacherschließung aufgeben und sich künftig an der kooperativen Verbundsacherschließung mit RSWK beteiligen.

Dr. Martina Jantz
Universitätsbibliothek Mainz, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Wiesbaden - Bibliothek der Fachhochschule
Fernleihe in der Fachhochschulbibliothek Wiesbaden (969)
Die Fachhochschulbibliothek Wiesbaden nimmt ab September 2000 aktiv an der Fernleihe teil. Bisher beschränkte sich die Teilnahme der Bibliothek auf nehmende Bestellungen via rotem Leihschein oder Online-Fernleihe, jetzt ist es aber auch möglich, Bestände der FHB Wiesbaden per Fernleihe zu bestellen. Ab Ende des Jahres 2000 werden die Bestände auch für die Online-Fernleihe in Hessen bestellbar sein.
(ana)

Aus den Verbundgremien

Bericht aus der UAG Alphabetische Katalogisierung
Die 12. Sitzung der UAG Alphabetische Katalogisierung hat am 16.8.2000 stattgefunden.

Für die Katalogisierung im Verbund wurden einige Festlegungen getroffen, siehe dazu unsere Rubrik Handbuch-Änderungen.

Weitere Schwerpunkte der Sitzung waren:

Konzept für die Katalogisierung von unselbständigen Werken im Hessischen Verbund

Hierbei konnten von den UAG-Mitgliedern bereits einige Grundsätze definiert werden:

  1. Für unselbständige Werke werden immer einstufige Aufnahmen (o-Sätze analog den Swets-Daten) erstellt, auch wenn die Publikation mehrteilig ist, d.h. auf hierarchisch gestufte Aufnahmen wird verzichtet.
  2. Alle Titel (übergeordnete Titel, Titel des Artikels) werden in der Kategorie 4000 in einer normierten Reihenfolge eingetragen, wobei die einzelnen Teile durch Komma getrennt werden.
    Z.B.: HST, Titel der Abteilung, Teil X, Sachliche Benennung des Teils
  3. Die einzelnen Teile einer mehrteiligen Publikation werden nicht miteinander verknüpft.
  4. Verknüpfungen gibt es nur zum Gesamtwerk (Zeitschriftenaufnahme).
  5. Die Heftangabe erfolgt vorlagegemäß (z.B. Heft, part, Teil).
  6. Zählungen werden immer in arabischen Ziffern angegeben.
  7. Es können bis zu 10 Verfasser erfasst werden.
  8. Es werden Lokaldaten angehängt, um den Nachweis im LBS zu gewährleisten.
  9. Über unterschiedliche Kennungen soll ermöglicht werden, dass man sich wahlweise in die Verbunddatenbank mit Aufsatzkatalogisaten bzw. ohne Aufsatzkatalogisate einwählen kann.

Für die Klärung der noch offenen Fragen soll eine Ad-hoc-AG eingerichtet werden, die dann auch eine Katalogisierungsanweisung erarbeiten soll.


Diskussion eines Datenmodells für mehrbändige begrenzte Werke

Im GBV wurde ein neues Modell für die Erfassung von mehrbändigen begrenzten Werken entwickelt, das die für RAK2 beschlossene Abschaffung der Abteilungen berücksichtigt und die Erfassung ohne Abteilungssätze regelt.

Da auch in Hessen in absehbarer Zeit diese Regelwerksänderung umgesetzt und die Erfassung der mehrbändigen begrenzten Werke ohne Abteilungssätze geregelt werden muss, wurde das Modell des GBV analysiert und diskutiert.

Es wird zu diesem Komplex noch eine eigene Sitzung der UAG Alphabetische Katalogisierung geben, in der die Datenstruktur, die Anzeigeformate, die redundante Erfassung von Personen und Titeln und die sich daraus ergebenden Probleme näher besprochen werden sollen.

(rek)
HeBIS-Konsortium
Die AG HeBIS-Konsortien hat inzwischen eigene WWW-Seiten mit ausführlichen Informationen über Teilnehmer, Organisation und die abgeschlossenen Konsortialverträge erstellt. Zu finden unter: http://www.hebis.de/hebis-konsortium/index.html

Bibliothekswelt aktuell

Bibliotheksbesuch in den USA

Während eines USA-Urlaubs hatte ich Gelegenheit, sowohl die Library of Congress als auch die New York Public Library zu besichtigen. Leider kann ich nur einige kurze Eindrücke wiedergeben, ausführlicheren Erkundungen standen sowohl die knapp bemessene Zeit als auch vor allem mein 17-jähriger Sohn als Reisebegleiter entgegen, dessen Bibliotheksbegeisterung sich in verständlichen Grenzen hielt.

Von den drei großen Gebäuden der Library of Congress in Washington suchten wir uns das renommierte älteste Gebäude, das Jefferson Building, aus. Mit Blick auf zwei Jubiläen - 100-jähriges Bestehen des Baues 1997 und 200jähriges Bestehen der Institution im Jahr 2000 - war es aufwendig renoviert worden. Wie im Flughafen passierten wir eine Sicherheitsschleuse und standen im Treppenaufgang des im italienischen Renaissancestils gehaltenen Gebäudes von 1897.

Der Anblick von soviel Marmor, Goldmosaiken und Fresken in der großen Halle erschlägt den Betrachter fast. Europäische Besucher dürften sich auch ihr Teil über Original und Replik denken, vor allem angesichts der Fresken. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber eines ist unbestreitbar: Die Hochachtung, vielleicht sogar Ehrfurcht, die in den USA den Bildungseinrichtungen entgegengebracht wird, findet hier einen ganz deutlichen Ausdruck. Im östlichen Korridor steht eine Vitrine mit einem Pergamentexemplar der Gutenbergbibel, auf das mit besonderem Stolz hingewiesen wird!

Insgesamt gleicht dieser historische Teil der LOC eher einem Museum als einer Bibliothek und erschließt sich dem Benutzer erst auf den zweiten Blick. Den Hauptlesesaal (main reading room http://lcweb.loc.gov/rr/main/) durften wir ohne Leseausweis nicht betreten, aber von der Besuchergalerie auf der dritten Ebene aus durch eine Glasscheibe betrachten. Er ähnelt mit seinen in edlem dunkelbraunem Holz gehaltenen Tischen und Stühlen und der Marmorauskleidung sicher zahlreichen Lesesälen großer europäischer Bibliotheken und lässt wehmütig an den zerstörten großen Kuppellesesaal der Staatsbibliothek in Berlin denken.

Auf der Suche nach dem Computer Recherche Raum begab ich mich auf eine kleine Odyssee, die mich durch das Untergeschoss mit Blick in die Magazinräume führte. Am Ziel erwartete mich ein verblüffender Anblick: Große, nach vorne offene Gehäuse aus dunklem, kunstvoll verziertem Holz sind mit Tischen ausgestattet, auf denen PCs stehen. Von der Aufsicht erhielt ich die Auskunft, dass diese dunklen Gehäuse ausgekernte alte Katalogschränke wären, die auf diese Weise eine neue stilvolle Verwendung gefunden hätten. Mir kamen sofort unsere alten Metallschränke in Frankfurt in den Sinn, die ja ebenfalls demnächst verschwinden sollen: Für die käme allenfalls noch der Schrottplatz als neuer Standort in Frage. Im Übrigen bietet der Raum nur Platz für ca. 20 Computer, der Bedarf scheint nicht sehr groß zu sein.

Die freundliche Lady an der Aufsicht, der ich mich als "Kollegin" zu erkennen gegeben hatte, begleitete mich in den Hauptlesesaal, damit ich einen Blick hinein werfen konnte, auf Originalhöhe und ohne Glasscheibe. Sie hätte sich im übrigen gleich gedacht, dass ich keine gewöhnliche Benutzerin wäre: ich hätte nämlich die Bücher in den Regalen ringsum betrachtet, was einem normalen Benutzer nie in den Sinn käme! Auf diese Weise geoutet, wurde ich noch mit Informationsmaterial versehen: "Librarians always take what they can get", und trat den Rückweg an. Ich verirrte mich erneut in den Katakomben, und auf dem Weg nach oben landete ich unter anderem in einem "Ladies Restroom", der leidgeprüfte Frankfurter Benutzer in ungläubiges Erstaunen versetzen würde: Ein mit weinroter Seidentapete ausgekleideter Vorraum, in dem sich ein Kanapee befand, führte in einen Marmorsaal, der einem Fünf-Sterne-Hotel alle Ehre machen würde! Vielleicht ein "Örtchen" für Kongressabgeordnete und nicht für den gemeinen Benutzer!?

Ein weiteres Beispiel für das amerikanische Bibliothekswesen konnten wir in New York besichtigen: die New York Public Library. Mitten in der Stadt an einem kleinen Park gelegen erhebt sich ein ähnlich imposanter Bau wie in Washington. Rechts und links von der großen Freitreppe, die zum Eingang führt, laden den müden Touristen - natürlich auch andere Interessenten - kleine Tische und Stühle zur Rast ein. Für das leibliche Wohl in bescheidenem Rahmen sorgt jeweils ein Kiosk. Auf der Rückseite in Richtung Park flankieren zwei Restaurants die Bibliothek.

Den eindrucksvollen Aufgang und eine prachtvoll ausgestattete Haupthalle hatten wir inzwischen fast schon erwartet, aber der Hauptlesesaal versetzte uns dann doch noch in Erstaunen: Ein riesiger rechteckiger Raum wird in der Mitte von der Lesesaalaufsicht geteilt. Auf der einen Seite der Barriere befinden sich die Lesetische, auf der anderen Seite 48 Computerarbeitsplätze, 24 davon bieten frei zugängliche Internetrecherche, weitere 24 dienen der begrenzten Recherche. Die Aufsicht führt eine Liste, die die halbstündige Benutzung der Internetplätze regelt. Blitzartig kehrte bei meinem Sohn das Bibliotheksinteresse zurück, und er ließ sich sofort in die Liste eintragen. Das gab mir Gelegenheit, das Haus etwas näher zu betrachten. Große breite Korridore führen in die einzelnen Arbeitsbereiche. Ein Besuch in der Osteuropa-Abteilung – Stichwort Slavonic Collection (http://www.nypl.org/research/chss/slv/slav.balt.html) – vermittelte mir aber auch einen Eindruck davon, was es heißt, in einem traditionsbeladenen und alten Gebäude zu arbeiten. Ein großer, hoher, etwas muffiger Raum, an den Wänden mit Bücherregalen voll gestellt, bietet in der Mitte mehrere Arbeitsplätze, die - ähnlich wie früher im Frankfurter 3. Stock - nicht mehr viel vom Tageslicht mitbekommen. Der Katalog der NPL ist inzwischen komplett digitalisiert, mit Ausnahme der Slavonic Collection. Aber auch das wird in Angriff genommen.

Der Weg durch die Gänge gestattete mir auch einen Blick in ein Zimmer, das dem Sonderforschungsbereich Shelley dient: eine Kreuzung aus Bibliothek und Arbeitszimmer mit alten Möbeln ausgestattet, alles sehr gediegen und stilvoll. Finanziert war das ganze offensichtlich von einer Stiftung, The Carl and Lily Pforzheimer Foundation, deren Name an der Tür zu lesen war. Überhaupt fiel auf, dass private Geldgeber viel in die Bibliotheken investieren, dann aber auch ihren Namen mit dem gesponsorten Bereich verbunden sehen wollen (http://www.nypl.org/research/chss/spe/rbk/pforz.html). Zum Schluss besuchte ich noch den Library shop (http://www.thelibraryshop.com/). Fotografieren ist im ganzen Haus verboten, und ich wollte doch wenigsten den Lesesaal zu Hause zeigen können. Hier kann man - neben Postkarten des Hauses - die ganze Palette der Dinge kaufen, die heute in jedem Museum angeboten wird, natürlich auch das Maskottchen der Bibliothek, den Löwen - steinernes Symbol neben der großen Eingangstreppe - als Plüschtier mit rotem Leibchen, Aufschrift: New York Public Library.

Barbara Blessing-Hein
Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt

Fortbildung und Veranstaltungen

Kodierungen in RAK2
Als 1998 die Konferenz für Regelwerksfragen ihre Arbeit aufnahm, stand schnell fest, dass man künftig für die Erfassung bestimmter Angaben in Titelaufnahmen auf Kodierungen setzen wollte. Für die Erarbeitung konkreter Kodierungsvorschläge wurde die Arbeitsgruppe Codes unter Vorsitz von Friedrich Geisselmann (UB Regensburg) eingerichtet. Die Arbeitsgruppe hat im Sommer 2000 ihre Ergebnisse vorgelegt (Veröffentlichung im Bibliotheksdienst, Heft 7/8: PDF oder HTML), die im Rahmen der Regelwerksneuentwicklung RAK2 zu sehen sind, aber bereits vorab verabschiedet und in Kraft gesetzt werden sollen. Die bibliothekarische Fachöffentlichkeit ist aufgefordert, zu den Arbeitsergebnissen (abrufbar unter ftp://ftp.ddb.de/pub/ag-codes) bis zum 15. November 2000 Stellungnahmen abzugeben.

Gemäß den Vorstellungen der Arbeitsgruppe können die Kodierungen zwar auch Inhalte für interne bibliothekarische Zwecke transportieren, sollen in erster Linie aber dem Bibliotheksbenutzer zur besseren Strukturierung und Eingrenzung seiner Retrievalergebnisse dienen. Freilich muss damit auch die entsprechende Anpassung der Oberflächen der eingesetzten OPACs Hand in Hand gehen.

Schon bisher wurde bei Formal- und Sacherschließung in den meisten Verbünden - auch im HeBIS-Verbund - in gewissem Maße mit Codes gearbeitet, allerdings in völlig unterschiedlichem Umfang und mit unterschiedlichen Inhalten. Mit Einführung eines gemeinsamen Mindeststandards könnten Kodierungen somit auch in verbundübergreifenden Recherchen eine wichtige Rolle übernehmen.

Dieser Mindeststandard ergibt sich aus den in den Arbeitsergebnissen der AG Codes als obligatorisch gekennzeichneten Kodierungen für Dokumenttyp, Medientyp, Sprachcode, Ländercode usw. Noch detaillierter kann mit den fakultativen Kodierungen gearbeitet werden.

Der HeBIS-Verbund möchte eine von seinen Teilnehmerbibliotheken getragene Stellungnahme zu den Entwürfen der AG Codes abgeben. Zur Erarbeitung dieser gemeinsamen Stellungnahme sowie zu Beratungen über weitere Schritte findet deshalb am

Mittwoch, dem 11. Oktober 2000
von 10.00 bis 16.00
in der Bibliotheksschule Frankfurt

ein Workshop statt, zu dem alle interessierten HeBIS-Bibliothekare ganz herzlich eingeladen sind. Wegen der Vielschichtigkeit des Themas würden wir uns über die Teilnahme von Formal- und Sacherschließern sehr freuen, aber auch über Auskunfts- und Benutzungsbibliothekare, die den Benutzeraspekt vertreten können, sowie über bibliothekarische und technische Systembetreuer, die die durch die Kodierungen entstehenden neuen Systemanforderungen in die Realität umsetzen müssen.

Weitere Informationen zu dem Workshop finden Sie in der Einladung unter http://www.hebis.de/arbeitshilfen/regelwerk/workshop_kodierungen.html.

(ria)
Treffpunkt Buchmesse
Wie in jedem Jahr wird die vom 18. bis 23. Oktober stattfindende Frankfurter Buchmesse wieder von Superlativen und Rekorden gekrönt sein: Noch mehr Ausstellungsfläche, noch mehr teilnehmende Länder, noch mehr Aussteller, noch mehr ausgestellte Bücher, noch mehr Besucher.

Auch für viele Bibliothekare ist der Besuch der Buchmesse inzwischen zum Pflichtprogramm geworden, denn nirgends sonst ist eine umfassendere Information über aktuelle Marktentwicklungen möglich. Dabei finden seit nunmehr über 20 Jahren auch bibliothekarisch-fachspezifische Belange Berücksichtigung, und zwar im Internationalen Zentrum für Buchhändler und Bibliothekare (IBLC).

Im IBLC (Halle 9.2, E 1402) können Bibliothekare in der in diesem Jahr erstmals geschaffenen Business Lounge für Agenturen und Library Supplier mit ihren Lieferanten in professioneller Arbeitsumgebung Verhandlungsgespräche führen. Eine große Fachbuchausstellung gibt einen Überblick über die für Bibliothekare relevante, neu erschienene Fachliteratur. Im Mittelpunkt des IBLC steht jedoch wiederum die Firmenausstellung, in der Dienstleister der Bibliotheksbranche ihre neuesten Produkte vorstellen. Stark vertreten sind die Anbieter von Bibliothekssoftware (wie z. B. Exlibris, 3M, LARS, LIB-IT oder SISIS). Wie in jedem Jahr finden im IBLC aber auch öffentliche Institutionen eine hervorragende Plattform, aktuelle Projekte einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. So kann man sich z. B. über das Projekt EZUL der UB/TIB Hannover oder das an der Universität Osnabrück entwickelte Projekt CARMEN umfassend informieren (lassen).

Zum zweiten Mal wird auch HeBIS mit einem eigenen Stand im IBLC vertreten sein und dort seine aktuellen Neuentwicklungen vorstellen: den Volltextserver mit elektronischen Zeitschriften des Verlages Elsevier, die RETRO-KAT-Datenbank mit Bestellfunktion, den Fremddatendienst "Blackwell's New Titles Announcement Service", die verbundweite Sacherschließung mit der SWD, die Fernleihe via Internet sowie die datentechnische Verwaltung von Online-Ressourcen. Als Gast am HeBIS-Stand wird die Zentralredaktion der "Hessischen Bibliographie" die kürzlich erschienene kumulierte CD-ROM-Ausgabe vorstellen.

Wir laden alle HeBIS-Bibliothekare herzlich dazu ein, uns an unserem Messestand zu besuchen. Während aller Messetage werden dort die Kolleginnen und Kollegen der Verbundzentrale und der Bibliotheksdatenverarbeitung als kompetente Gesprächspartner zur Verfügung stehen und Ihre Fragen beantworten. Am Stand finden außerdem zu den genannten HeBIS-Schwerpunktthemen Vorführungen zu bestimmten Terminen statt.

Im Rahmenprogramm des IBLC stehen unter anderem auch Fachvorträge im IBLC-Forum. Dort wird HeBIS in drei Vorträgen seine aktuellen Projekte dem interessierten Fachpublikum präsentieren. Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie im Internet:

Homepage des IBLC 2000:
http://www.stub.uni-frankfurt.de/messe/iblc2000.htm

Ausstellerverzeichnis des IBLC:
http://www.stub.uni-frankfurt.de/messe/ausst.htm

Programm der Vorträge im Forum des IBLC:
http://www.stub.uni-frankfurt.de/messe/forum.htm

Programm der Vorführungen am HeBIS-Stand:
http://www.stub.uni-frankfurt.de/messe/hebis.htm

(ria)

Handbuch-Änderungen

Beschlüsse der 11. und 12. Sitzung der UAG Alphabetische KatalogisierungBitte beachten: Keine Austauschseiten mehr bis zum Erscheinen des HeBIS-Handbuchs!

Neue/aktualisierte Kapitel:

Keine Änderungen am HeBIS-Handbuch in dieser Ausgabe.

Protokolle

Keine neuen Protokolle vorhanden.

Der Aperitif

Glossarium Picarium
  • Pica - eine qualitative Appetitstörung
    Zitat aus der "Schweizerischen medizinischen Wochenschrift"

  • Pica pica
    Aves: Passeriformes, Corvidae, Pica pica - Elster

  • Pica modern 10
    Triumph Adler 100 Zeichenrad (das waren noch Zeiten!)

  • Bella pica
    (venezianische) Spachtel-, (Mailänder) Glätte- und (römische) Dekortechnik - Strukturen mit Ideen und Stil - sanft schwingend oder rhythmisch bewegt.

  • Daurischer Pika (Pfeifhase)
    Ochotona daurica - Meerschweingroßes, rundohriges Hasentier, winziger äußerlich nicht sichtbarer Schwanz, 12 - 25 cm groß, ca. 200 g schwer, dichtes, weiches tarnfarbig grau bis rotbraunes Fell

  • Pika Pikachu
    kleines, gelbes, von Kindern heiß und innig geliebtes, japanisches Pocket-Monster

Impressum

HeBIScocktail 2/2000 (2. Oktober 2000)

HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext und PDF (zum Download) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/.

Neue Ausgaben werden über Pica-List angekündigt.

Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main
Redaktion: Gisela Bröckerhoff, Andrea Arndt, Monika Denker, Renate Koch-Krug, Heike Nienerza
E-Mail-Adresse der Redaktion: hebiscocktail@stub.uni-frankfurt.de

Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

Hinweise für Autoren

HeBIScocktail 1/2001 erscheint Anfang Januar 2001.

Redaktionsschluss: 9. Dezember 2000
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