HeBIScocktail
Ausgabe: 2005-3
5 Jahre wohldosierte Cocktails

Mit dem HeBIScocktail wurde vor fünf Jahren der Versuch gestartet, den Mitgliedern des Verbundes eine regelmäßige Information über Neuerungen und Änderungen zukommen zu lassen, wobei die äußere Gestaltung sich sowohl an den Anforderungen elektronischer Medien, als auch an handhabbaren Druckausgaben orientieren sollte. Während vielen solcher Unterfangen nach einer gewissen euphorischen Startphase schon bald wieder die „Luft ausgeht", hat sich der HeBIScocktail hingegen als den Verbundteilnehmern offensichtlich adäquates Informationsmedium etabliert. Wäre dem nicht so, könnten wir nicht auf das 5jährige Bestehen zurückblicken. Von Anfang an war es die Absicht, Informationen über neue Entwicklungen mit Hinweisen über die tägliche (Klein)arbeit betreffende Änderungen zu kombinieren.

In der ersten Ausgabe 1/2000 hieß es im Editorial: „Im vierteljährlichen Abstand serviert, bietet der „HeBIScocktail" ständig neue und interessante Informationen aus dem und für den Verbund. Von vorneherein war damit auch geplant, Neuerungen aus den einzelnen teilnehmenden Institutionen in die Berichte mit einfließen zu lassen.

Die Tatsache, dass wir nunmehr ins 6. Jahr hineingehen, kann nur so interpretiert werden, dass der HeBIScocktail seine Feuertaufe längst bestanden und sich etabliert hat. Dies ist zuallererst auch ein Verdienst der Redaktion, der an dieser Stelle für ihre nicht immer einfache Arbeit aufrichtig zu danken ist.

Wünschen wir uns, dass es in den nächsten 5 Jahren erfolgreich weitergeht, wir es schaffen, dass das Neue immer breiteren, notwendige Änderungen hingegen immer weniger Raum in den Berichten einnehmen werden. Ich hoffe, dass sie als Leserinnen und Leser unsere Informationen weiterhin wie einen guten Cocktail wohldosiert genießen.

B. Dugall

Pica-System

Aktuelle Pica-Informationen

... gibt es wie üblich auf der Pica-Hompage.

(ana)
OCLC|Pica übernimmt die SISIS Informationssysteme GmbH

Pressemitteilung

Zusammen stärker, um Kundenwünsche zu erfüllen!

Leiden/Oberhaching, 27. Juni 2005 - Mit dem Ziel, ihre Position als einer der führenden Hersteller von Bibliothekssystemen weiter auszubauen, übernimmt die OCLC PICA B.V. in Leiden (NL) die Sisis Informationssysteme GmbH in Oberhaching (D). Beide Unternehmen ergänzen sich hervorragend in technologischer Hinsicht wie auch im Servicebereich. Durch die entstehenden Synergien kann die neue, gestärkte Organisation ihre Produkte und Services künftig noch schneller und wirtschaftlicher anbieten.

Der stetige Wandel macht auch vor Bibliotheken nicht Halt. Immer wichtiger werden neue Geschäftsprozesse und die optimale Vernetzung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Das Behaupten der Spitzenposition in diesem Markt erfordert ständige Investitionen und Ausbau der Ressourcen. Mit der Übernahme der Sisis Informationssysteme GmbH und den dort vorhandenen Kenntnissen und Fähigkeiten wurde ein effizienter Weg gefunden, die gegenwärtige Marktposition auszubauen und die Produktqualität weiter zu verbessern.

Die Sisis Informationssysteme GmbH ist ein im Markt bekannter und erfolgreicher Anbieter von Bibliothekssystemen und Portallösungen mit Kunden in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Wie OCLC PICA suchte auch das Sisis Management nach Lösungen, um weiterhin in Produkte und Marktentwicklungen zu investieren und die erreichte Marktposition und Produktqualität auszubauen. Der erfolgte Zusammenschluss bietet hierfür die besten Voraussetzungen.

Künftig werden OCLC PICA und Sisis ihre Technologien, Fähigkeiten und Methoden zum Vorteil ihrer Kunden gemeinsam nutzen und präzise aufeinander abstimmen, um einen besseren und vor allem kundennäheren Service anbieten zu können. Durch die Verstärkung des Entwicklungsbereichs kann der Ausbau der vorhandenen Produkte fachlich und funktional vorangetrieben werden. Die Kunden werden von der wechselseitigen Nutzung innovativer Komponenten und dem erweiterten Produktportfolio nur profitieren.

Neues von den Datenbanken

Die digitale Sammlung Privatrecht des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte

Literatur zur Geschichte des deutschen, österreichischen und schweizerischen Privat- und Prozessrechts des 19. Jahrhunderts

Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte hat sich seit seiner Gründung 1964 intensiv mit der Erforschung der Privatrechtsgeschichte Europas beschäftigt. Besonders reichhaltig ist daher sein Bestand an Literaturquellen zum deutschen, österreichischen und schweizerischen Privat- und Zivilprozessrecht des 19. Jahrhunderts. Die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft machte es möglich, diesen in seiner Dichte ungewöhnlichen Bestand zu digitalisieren und damit einem größeren Kreis von Wissenschaftlern zugänglich zu machen. Insgesamt wurden während der Projektdauer (1997-2002) 4.316 Bände mit ca. 1.350.000 Seiten digitalisiert. Der Einstieg in die Digitalisierung bedeutet für die Bibliothek des Instituts zugleich eine Fortführung ihrer schon seit langem bestehenden Initiativen im Bereich der Bestandserhaltung.

Die Entwicklung des Privat- und Zivilprozessrechts des 19. Jahrhunderts zählt schon lange Zeit zu den bevorzugten Forschungsfeldern der neueren Rechtsgeschichte. Als Blütezeit der deutschen Jurisprudenz und wichtige Phase auf dem Weg zur Kodifizierung des Bürgerlichen Rechts fand das 19. Jahrhundert auch in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit, so dass von einer hohen Nachfrage nach dem einschlägigen Schrifttum auszugehen ist. Mit der Digitalisierung wichtiger Literaturquellen will das MPI Forschungen zu diesem Bereich gezielt unterstützen. Neben den umfassenden privat- und prozessrechtlichen Kompendien des 19. Jahrhunderts finden sich Spezialstudien etwa zum Personenstandsrecht, Schuldrecht und Sachenrecht in der Digitalen Bibliothek. Das breite thematische Spektrum macht die digitale Sammlung aber nicht nur für Rechtshistoriker interessant. Bücher zu den Themen Erb- und Familienrecht oder Arbeits- und Sozialrecht sind für Sozialhistoriker ebenso von Nutzen wie Werke zum Handels- und Gewerberecht für Wirtschaftshistoriker. Vielfach sind mehrere Auflagen eines Werkes vertreten, die die Entwicklung und den Wandel juristischer Anschauungen dokumentieren.

Durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte und dem HeBIS-Verbund stehen die Katalogdaten dieser hervorragenden Quellensammlung nun auch allen Nutzern der HeBIS-Datenbank zur Verfügung. Damit ist die ohnehin schon beeindruckende Zahl der über 60.000 HeBIS-Nachweise für lizenzfrei nutzbare Online-Dokumente um weitere 4.000 angewachsen. Diese können von jedem Internet-Arbeitsplatz weltweit im HeBIS-VerbundOPAC, im HeBIS-Portal oder auch über Suchmaschinen wie den Karlsruher Virtuellen Katalog recherchiert und direkt im Volltext aufgerufen werden.

Selbstverständlich werden die Katalogisate der digitalen Sammlung des MPI auch den lokalen HeBIS-OPACs zur Verfügung gestellt und ermöglichen so auch den Bibliotheksbenutzern vor Ort den direkten Zugang zu rechtshistorischen Quellen im elektronischen Volltext.

(Informationen zur Bibliothek des Max-Planck-Institutes und zum Projekt "Privatrecht" erhalten Sie bei Monika Fritz)

(ria)
HeBIS-Portal zentral und lokal: Neue Entwicklungen - gute Aussichten

Seit Inbetriebnahme des HeBIS-Portals Ende November 2004 (s. HeBIScocktail 1/2005) ist ein gutes halbes Jahr vergangen. Eine ziemlich lange Zeit, in der BDV, HeBIS-Verbundzentrale und die Firma SISIS nicht untätig waren! Deshalb sind in dieser Ausgabe des HeBIScocktails gleich vier Beiträge dem HeBIS-Portal gewidmet:

  • zwei über die Einbindung des HeBIS-Portals in die Fernleihe (Neue Funktion für die Fernleihe: Online-Signierhilfe  und Neue Portal-Version und Fernleihe)
  • einer über KARLA, die erste "lokale Portal-Sicht" in der UB Kassel (KARLA)
  • und schließlich der nachfolgende Beitrag zu den aktuellen Entwicklungen im Verbundportal und seinem Ausbau zu einer zentralen Dienstleistung für die HeBIS-Bibliotheken. Und der ist aufgrund der vielen berichtenswerten Neuerungen ein wahrer Mammutartikel geworden!

Lokale Sichten für einzelne HeBIS-Bibliotheken

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Das HeBIS-Portal soll entsprechend Beschluss und Planung des HeBIS-Verbundrats mehrere Aufgaben erfüllen. Eine davon ist die Realisierung der verbundübergreifenden Online-Fernleihe. Dieses Ziel hatte absolute Priorität, weshalb das HeBIS-Portal zunächst als zentrales Verbundportal implementiert wurde.

Von Anfang an war aber auch geplant, das Portal zu lokalen Sichten für einzelne HeBIS-Bibliotheken auszubauen. Die lokalen Sichten leisten zweierlei: Sie orientieren sich an den fachlichen Schwerpunkten der Bibliothek und den Informationsbedürfnissen ihrer Benutzer (was sich z.B. in der Auswahl der Kataloge niederschlägt, die für die Recherche angeboten werden). Gleichzeitig bieten sie der Bibliothek die Möglichkeit, die zentralen Funktionalitäten des Verbundportals wie die Bestellfunktion mit ihrer Integration von lokaler Ausleihe, Vormerkung und Fernleihe in das lokale Dienstleistungs- und Informationsangebot einzubinden. Da auch die Oberflächengestaltung problemlos an die "Corporate Identity" der Bibliothek angepasst werden kann, nimmt der Benutzer die lokale Portal-Sicht als Angebot seiner Bibliothek wahr. Dass sich dahinter die Funktionalitäten des zentralen Verbundportals verbergen, ist aus Benutzersicht am Ende nicht mehr zu erkennen.

In einer Sitzung im Hochschulrechenzentrum Frankfurt am 11. April 2005, zu der die Verbundleitung Vertreter der HeBIS-Lokalsysteme eingeladen hatte, wurden erste Testinstallationen für lokale Sichten vorgestellt, um den Teilnehmern einen Eindruck von der Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten zu vermitteln. Den Bibliotheken wurde angeboten, sich bei Interesse für eine lokale Sicht als Pilotpartner zur Verfügung zu stellen. Dabei wurde hervorgehoben, dass lokale Sichten auch für einzelne Bibliotheken innerhalb eines Lokalsystems eingerichtet werden können.

Binnen kürzester Zeit hatten sich drei Pilotpartner für den Aufbau einer lokalen Sicht gefunden: die UB Kassel, die Bibliothek der Fachhochschule Frankfurt und die UB Marburg. Die Sichten für die beiden letztgenannten Bibliotheken sind nach ersten konzeptionellen Vorgesprächen im Mai und Juni in Arbeit. Die UB Kassel hat es dagegen schon geschafft: Sie war die erste Interessentin für eine lokale Sicht und wird diese unter dem Namen KARLA ( KAsseler Recherche-, Literatur- und Auskunftsportal) etwa zeitgleich mit Erscheinen des HeBIScocktails für ihre Benutzer einführen. Näheres dazu erfahren Sie in diesem HeBIScocktail in einem ausführlichen Artikel der UB Kassel. Dort finden Sie auch eine URL, unter der sie KARLA persönlich in Augenschein nehmen können.

Übrigens: Falls auch Ihre Bibliothek Interesse an einer lokalen Sicht hat und Sie Fragen zu den Gestaltungsmöglichkeiten, der Kooperation mit der BDV und der HeBIS-Verbundzentrale und Details der Vorgehensweise haben, scheuen Sie sich bitte nicht, Kontakt zu einem der folgenden beiden Ansprechpartner aufzunehmen:

Hanspeter Schneider, Tel.: 069 / 798 22 782, E-Mail: schneider@rz.uni-frankfurt.de
Uwe Reh, Tel.: 069 / 798 28 499, E-Mail: reh@rz.uni-frankfurt.de

Oder Sie lassen sich das Prinzip der lokalen Portal-Sichten noch einmal in einer Online-Vorführung auf den diesjährigen HeBIS-Nutzerversammlungen in Mainz, Kassel oder Gießen erläutern. Nähere Informationen zu den Nutzerversammlungen und deren Programm finden Sie unter Termine.


Erweiterungen im HeBIS-Portal mit Elektra 4.0

Aus den bisherigen Erfahrungen mit der Portal-Software Elektra heraus hatte HeBIS Anforderungen an die Weiterentwicklung von Elektra formuliert und an den Hersteller SISIS weitergegeben. Diese wurden in wesentlichen Punkten in der aktuellen Elektra-Version 4.0 realisiert, die am 6. Juli 2005 für das HeBIS-Portal in Produktion genommen wurde. Dank Elektra 4.0 und neuen Eigenentwicklungen der BDV konnten verschiedene Fehler behoben und die Funktionalitäten des HeBIS-Portals erweitert und verbessert werden. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Fortschritte:

Recherche
  • In die Eingabefelder der Profi-Recherche kann man jetzt auch mehr als einen Suchbegriff eingeben (bisher war das nicht möglich, weil die implizite UND-Verknüpfung nicht funktionierte).
  • Die Datenbankauswahl wurde um Links zur EZB und zu DBIS erweitert (zu finden in der Gruppe "Weitere Literatursuchsysteme"). Eine Einbindung von EZB und DBIS in die übergreifende Datenbankrecherche ist für eine spätere Ausbaustufe des Portals geplant.
  • Ebenfalls neu in der Datenbankauswahl ist der Link "Lizenzierte Datenbanken / Zeitschriften". Dieser führt auf die Webseiten des HeBIS-Konsortiums mit Informationen und Links zu den aktuell lizenzierten Produkten. Das ist zunächst eine Kompromisslösung. Es ist geplant, die wichtigsten lizenzierten Produkte direkt in die Portal-Recherche einzubinden, dafür müssen aber noch verschiedene rechtliche wie technische Fragen geklärt werden. Viele Lizenzverträge sehen eine maximale Anzahl simultaner Zugriffe auf die jeweilige Datenbank vor. Im Kontext der Metasuche eines Portals (und das gilt nicht nur für Elektra-Portale!) kann die Einhaltung entsprechender Lizenzbedingungen aus technischen Gründen aber nicht garantiert werden. In Kooperation mit SISIS und anderen Elektra-Anwendern sowie der Geschäftsstelle des HeBIS-Konsortiums werden zur Zeit Lösungsansätze für dieses Problem erarbeitet.

Trefferanzeige
  • Sowohl die Titelanzeige in den Trefferlisten als auch die Titelvollanzeige wurden überarbeitet. In den Trefferlisten werden jetzt durchgängig Icons für die Materialart angezeigt, auch bei Treffern aus den Nicht-Pica-Verbünden BVB, HBZ und KOBV (Ausnahme: Titel, für die der jeweilige Verbundkatalog dem HeBIS-Portal keine Informationen über die Materialart übermittelt). Außerdem wurde die Titelvollanzeige weiter vervollständigt. Insbesondere in der Darstellung der Treffer aus BVB, HBZ und KOBV gab es bislang noch erhebliche Defizite, die weitgehend behoben werden konnten.
  • Dank einer Eigenentwicklung der BDV hat sich auch die Zeichendarstellung enorm verbessert. Titel aus Sprachen wie z.B. Hebräisch oder Russisch können jetzt korrekt dargestellt werden, sofern die Titelaufnahmen aus HeBIS oder anderen Pica-Katalogen stammen. Sollten bei Ihnen trotzdem noch merkwürdige Zeichen auf dem Bildschirm erscheinen, liegt es nicht am HeBIS-Portal, sondern am verwendeten Browser oder Betriebssystem oder einer Kombination von beidem (Detailinformationen können bei den Verfassern dieses Artikels erfragt werden).

Benutzerdaten

Ganz neu ist die Möglichkeit, direkt vom HeBIS-Portal aus seine lokalen Benutzerdaten oder seine Fernleih-Nutzerdaten abzurufen. Damit konnte ein großes Desiderat erfüllt und die Integrationsleistung des HeBIS-Portals weiter ausgebaut werden. Der Dienst steht allen Benutzern offen, die sich im HeBIs-Portal angemeldet haben. Man klickt dazu auf den Button "Benutzerdaten", folgt den Hinweisen auf dem Bildschirm und wird nach der Eingabe seines Passwortes zum Benutzerdatenbildschirm im OPAC seiner Heimatbibliothek bzw. im HeBIS-Verbundkatalog verbunden.


Integrierte Bestellfunktion ("Verfügbarkeitsrecherche")

Dank erweiterter Konfigurationsmöglichkeiten in der neuen Elektra-Version konnte auch die integrierte Bestellfunktion optimiert werden. Hier sind vor allem zwei Fortschritte zu nennen -  beide für den Benutzer auf der Portal-Oberfläche weitestgehend unsichtbar, aber trotzdem von großem Vorteil:

  • Die Bestellung von Titeln aus HeBIS-Retro kann jetzt direkt im HeBIS-Portal erfolgen (bisher musste der Benutzer dafür zur Bestellfunktion in der HeBIS-Retro-Datenbank weitergeleitet werden). Wenn der gewünschte Retro-Titel eine indexierte ISBN hat (was bei ca. 7% der Retro-Titel der Fall ist), können mit dieser auch die Nachweise ermittelt werden, die es für denselben Titel im HeBIS-Verbundkatalog bzw. den lokalen HeBIS-OPACs gibt. Im günstigsten Fall kann man dem Benutzer dann eine lokale Bestellung des Titels in seiner Heimatbibliothek anbieten, obwohl er versucht hat, die Bestellung auf den Retro-Nachweis einer fremden Bibliothek aufzugeben. Falls dem Benutzer eine Fernleihbestellung angeboten werden muss, kann man alle zusätzlich ermittelten Nachweise in den Fernleihleitweg aufnehmen und dadurch die Chancen des Benutzers auf eine positive Erledigung der Bestellung erhöhen. Nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es noch: Der umgekehrte Fall - die Verfügbarkeitsrecherche wird für einen Titel aus dem HeBIS-Verbundkatalog aufgerufen und ermittelt dann mit Hilfe der ISBN auch die entsprechenden Nachweise in HeBIS-Retro - ist programmtechnisch sehr viel schwieriger zu realisieren und deshalb der Weiterentwicklung des HeBIS-Portals vorbehalten.
  • Die Bestellung von Zeitschriften ist erheblich besser geworden, um nicht zu sagen perfekt. Für die maschinelle Ermittlung von Besitznachweisen für einen Titel aus der Trefferliste standen als Suchkriterien bisher nur ISSN oder die Datensatznummer zur Verfügung. Das ist für zahlreiche Zeitschriften natürlich nicht ausreichend, da die ISSN aufgrund von Titelsplits oder Verwendung derselben ISSN für Online- und Print-Ausgabe oft nicht eindeutig ist. Außerdem gibt es viele Zeitschriften ohne ISSN. (Hätten Sie gewusst, dass das ca. 75% der Zeitschriften in der ZDB sind - also eine wirklich erstaunliche Menge?) Deshalb wird für die Verfügbarkeitsrecherche von Zeitschriften jetzt die ZDB-Nummer verwendet. Diese ist in allen Verbund-OPACs suchbar (selbst wenn sie dort dem Benutzer nicht als Suchschlüssel angeboten wird) und garantiert ein absolut zuverlässiges Suchergebnis.


HeBIS-Portal in der Fernleihe

Aufgrund der aktuellen Erweiterungen gewinnt das HeBIS-Portal zunehmend an Bedeutung für die Fernleihe. Welche Neuerungen sich aus der Einführung der Elektra-Version 4.0 aus Sicht der Fernleihe ergeben, rekapituliert der Artikel Neue Portal-Version und Fernleihe. Lesen Sie außerdem den Artikel Neue Funktion für die Fernleihe: Online-Signierhilfe, um mehr über die Integration des HeBIS-Portals in die Arbeitsabläufe des Fernleihpersonals zu erfahren.

Heike Nienerza / Uwe Reh E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale / HRZ Frankfurt, Abt. BibliotheksDatenVerarbeitung
Nationallizenzen für Datenbanken

DFG-Förderinitiative ermöglicht bundesweiten Zugang zu digitalen Textsammlungen

Pressemitteilung Nr. 21
19. Mai 2005

Mit der Förderung des Erwerbs von Nationallizenzen für digitale Text- und Werkausgaben schließt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Lücke in der wissenschaftlichen Literaturversorgung: Ab Mai 2005 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende in Deutschland unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Hochschulcampus Zugriff auf 18 große digitale Textsammlungen und Fachdatenbanken bekannter internationaler Wissenschaftsverlage. Die Lizenzen wurden für abgeschlossene Sammlungen erworben und stellen vor allem für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine wichtige Forschungsressource dar.

Im Rahmen ihrer Infrastrukturmaßnahmen für wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme fördert die DFG das System der Sondersammelgebiete. Ziel ist die Abdeckung des Spitzenbedarfs bei der wissenschaftlichen Informationsversorgung, der über die Aufgaben der einzelnen Hochschulen hinausreicht. Elektronische Publikationen konnten bisher in dieses System nur unzureichend einbezogen werden, da die überregionale Versorgungsaufgabe der Sondersammelgebiete an den Erwerb nationaler Lizenzen gebunden ist, also an ein Zugangsrecht für alle wissenschaftlichen Nutzer. Die Kosten solcher Lizenzen waren im Rahmen der normalen Förderung der Sondersammelgebiete und der dabei von den Sondersammelgebietsbibliotheken zu erbringenden Eigenleistungen nicht abzudecken. Die Versorgungslage in Deutschland drohte damit hinter die anderer Länder, etwa Großbritannien und Frankreich, zurückzufallen, in denen es eigene Programme zum Erwerb nationaler Lizen-zen gibt.

Durch die mit rund 5,9 Millionen Euro erworbenen Datenrechte wird nun deutschlandweit der Online-Zugang zu unterschiedlichen Textsammlungen ermöglicht. Darunter befinden sich umfassende Sammlungen wie "Early English Books Online" oder "The Eighteenth Century Collection Online", die mit mehreren hunderttausend digitalisierten Büchern weitgehend die englischsprachigen Publikationen der Frühen Neuzeit umfassen und eine erstklassige Ressource für die anglistische Forschung in Deutschland darstellen. Als bibliographische Datenbank stellt der "Periodicals Contents Index" über 14 Millionen Nachweise aus 4.600 geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriften der Jahre 1770 bis 1995 zur Verfügung. Für die historische und politikwissenschaftliche Forschung wichtig ist die "Comintern Online Datenbank", gemeinsam mit dem "Declassified Documents Reference System" und den "National Security Archives".

Organisiert wurde der Erwerb der Nationallizenzen durch vier große Forschungs- und Universitätsbibliotheken mit Sondersammelgebieten:

  • Bayerische Staatsbibliothek München
  • Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • Staatsbibliothek zu Berlin
  • Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt/Main.

Hier können sich Einzelpersonen mit Wohnsitz in Deutschland für ihre wissenschaftliche Arbeit persönlich für einen kostenlosen Zugriff registrieren lassen.

Weiterführende Informationen

Eine Liste aller Text- und Werksammlungen sowie Links zu den genannten Sondersammelgebieten sind abrufbar unter http://www.dfg.de/lis/ssg.

Ansprechpartner bei der DFG ist Dr. Ralf Goebel, DFG, Bereich Wissenschaftliche Informationssysteme, Tel.: 0228-885-2358. E-Mail: Ralf.Goebel@dfg.de.

[Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft]

Online-Fernleihe
Neue Portal-Version und Fernleihe

Die neue Version des HeBIS-Portals hat auch für die Fernleihe einige Auswirkungen.

HeBIS-Retro-Bestellungen

Die Bestellung von Titeln, die man in HeBIS-Retro gefunden hat, wurde völlig neu gestaltet. Bisher wurde man zum Bestellen in den Retrokatalog weitergeleitet, nun erfolgt die Bestellung innerhalb des HeBIS-Portals. Aufgrund der Login-Kennung kann wie gewohnt ermittelt werden, ob eine lokale Bestellung möglich ist oder ob der Titel per Fernleihe bestellt werden muss. Basis für die Bestellung ist nach wie vor die Katalogkartennummer.

Hat der Retro-Nachweis sogar eine indexierte ISBN, dann werden auch alle anderen angebundenen Datenbanken (Lokalsysteme, Verbundkatalog, andere Verbundkataloge) in die Verfügbarkeitsrecherche einbezogen, so dass im Idealfall ein Benutzer auf eine lokale Bestellung gelenkt wird, selbst wenn er die Karte einer anderen Bibliothek ausgewählt hatte. Außerdem entsteht auf diese Weise eine Kandidatenliste mit Treffern aus allen Datenbanken.

Dabei muss zur Zeit aber noch Folgendes berücksichtigt werden:

  • Auch bei vorhandener ISBN wird die Bestellung auf einen Retro-Titel nach wie vor auf die Katalogkarte abgesetzt. Weitere Nachweise aus HeBIS-Retro (sofern vorhanden) werden nicht in die Kandidatenliste übernommen, selbst wenn diese mit Hilfe der indexierten ISBN gefunden werden können. Die Nachweise aus dem HeBIS-Verbundkatalog werden aber sehr wohl berücksichtigt.
  • Aus diesem Grund funktioniert auch der umgekehrte Weg noch nicht: Führt man die Verfügbarkeitsrecherche auf einen Treffer im HeBIS-Verbundkatalog aus, dann können Nachweise aus HeBIS-Retro (auch solche mit indexierter ISBN) nicht mit einbezogen werden.

Beide Aspekte der Bestellfunktionen für den Retrokatalog im HeBIS-Portal sind Bestandteil künftiger Entwicklungen.

Titel mit einer ISBN für mehrere Ausgaben

In solchen Fällen war es bisher immer recht willkürlich, welche Ausgabe man über das HeBIS-Portal bestellt hat. Um sicherzustellen, dass auch genau die Ausgabe gewählt wird, die der Benutzer angeklickt hat, erfolgt die Prüfung des HeBIS-Bestandes nun zusätzlich nach der PPN des Titels in der Datenbank. Unliebsame Überraschungen, was die Auflage des Gelieferten angeht, werden so künftig verhindert.

In der neuen Version erwarten Sie aber noch weitere Verbesserungen:

Nutzerdaten Fernleihe

Über den Button "Benutzerdaten" können Ihre Benutzer jetzt direkt einen Blick in lokale und Fernleih-Nutzerdaten werfen.

Bestellungen auf Zeitschriften und auf Zeitschriftenartikel

Zur genauen Identifizierung einer Zeitschrift, aus der ein Aufsatz bestellt werden soll, wird jetzt die ZDB-N herangezogen. Damit wird verhindert, dass nach einer Verfügbarkeitsrecherche aus Versehen ein Bestellversuch auf die Online-Ausgabe einer Zeitschrift unternommen wird, die ja häufig dieselbe ISSN hat wie die Print-Ausgabe. Auch bei Titelsplits kam es häufig zu abgewiesenen Bestellungen, weil die Bestandsanalyse nicht beim richtigen Zeitsegment durchgeführt werden konnte, da die Bestellung z. B. wegen identischer ISSN auf einen früheren Titel geleitet wurde.
Diese Verbesserung kommt aber nur bei  Bestellungen innerhalb des HeBIS-Verbundes zum Tragen, da Zeitschriftenbestellungen noch immer nicht über Verbundgrenzen hinaus ausgetauscht werden.

Auch bei Aufsätzen aus Zeitschriften (Materialart Aox) funktioniert die Verfügbarkeitsrecherche anhand des Zeitschriftentitels nun zuverlässig. Davon profitiert man freilich auch nur bei einer Bestellung innerhalb des HeBIS-Verbundes.

Sollen Artikel aus Zeitschriften in anderen Verbünden bestellt werden, muss das konventionell erledigt werden (außer im GBV). Ebenso bestellen auch Bibliotheken aus anderen Verbünden Zeitschriftenartikel zur Zeit nur konventionell.

Über sämtliche Weiterentwicklung des HeBIS-Portals informiert Sie der Beitrag "HeBIS-Portal zentral und lokal: Neue Entwicklungen - gute Aussichten" in dieser Ausgabe.

(ana)

Mitteilungen der Verbundzentrale

NBM-Schulungen weiterhin großer Renner

Auch in diesem Jahr hat die Verbundzentrale wieder ein Schulungsangebot für spezielle Katalogisierungsfälle gemacht. Ziel dieser Schulungen ist es, die HeBIS-Bibliothekarinnen und –Bibliothekare fit im Umgang mit Spezialregelwerk und Spezialwissen zu machen und so insgesamt die Effizienz der Katalogisierung zu verbessern.

Nach einer Umfrage in allen HeBIS-Lokalsystemen war klar: Wie bereits im Jahr 2004 ist ein überdurchschnittlich hohes Interesse an einer Einführung in die Katalogisierung von Nichtbuchmaterialien zu verzeichnen. Insgesamt haben sich fast 50 Interessenten für dieses Thema gemeldet, obwohl bereits annähernd die gleiche Zahl im Vorjahr geschult worden ist.

So wird es also in 2005 eine Wiederholung der Vorjahresveranstaltung mit insgesamt drei weiteren Terminen geben:

  • Montag/Dienstag, 4./5. Juli 2005 für die Lokalsysteme Darmstadt/Wiesbaden und Frankfurt
    (Koordinierung der Anmeldungen: D. Blankenburg für DA/WI und I. Dinges für FFM)
  • Montag/Dienstag, 18./19. Juli 2005 für das Lokalsystem Gießen/Fulda
    (Koordinierung der Anmeldungen: C. Thomae für GI, G. Raatz für FD und S. Schneider für GI-FB)
  • Montag/Dienstag, 10./11. Oktober 2005 für das Lokalsystem Rheinhessen
    (Koordinierung der Anmeldungen: I. Mann)

Auf dem Programm stehen zunächst allgemeine Informationen über verschiedene Nichtbuchmaterialien und deren neueste technische Entwicklungen. Daran anschließend werden Einführungen in die Grundregeln von RAK-NBM und RAK-Musik und deren gegenseitige Abgrenzung sowie die konkrete HeBIS-Umsetzung und –anwendung gegeben. Die Praxis wird anhand vieler Beispiele geübt.

Anmeldungen zu den Veranstaltungen sind nur über die genannten lokalen Ansprechpartnerinnen, nicht über die Verbundzentrale möglich, da pro Veranstaltung nur ein begrenzter Teilnehmerkreis zugelassen werden kann.

(ria)
Neue Mailingliste: hebis-portal

Der jüngste Spross der HeBIS-Familie, das HeBIS-Portal, findet bei vielen bereits große Anerkennung, wirft aber auch zahlreiche Fragen auf, da es sich in seiner Art so sehr von den bisherigen Katalogen und Datenbanken unterscheidet. Aus diesem Grund hat die BDV Frankfurt eine neue Mailingliste eingerichtet, in der Sie als Anwender alle Facetten des HeBIS-Portals diskutieren können.

Damit Sie selbst mitdiskutieren, Entwicklungen mitgestalten, Fehler beschreiben und Anregungen loswerden können, müssen Sie sich in der Liste einschreiben. Das geht per E-Mail an: hebis-portal-request@mlist.uni-frankfurt.de

Danach können Sie Ihre Mails an hebis-portal@mlist.uni-frankfurt.de schicken.

Weitere Informationen zu dieser und den anderen Mailinglisten im HeBIS-Verbund finden Sie auf den HeBIS-Internetseiten im Bereich "Arbeitshilfen & Dokus : Mailinglisten".

(ana)
Personalia

In der HeBIS-Verbundzentrale hat es eine weitere personelle Veränderung gegeben. Renate Koch-Krug, unsere langjährige Kollegin und Mit-Redakteurin beim HeBIScocktail, musste aus gesundheitlichen Gründen und sehr zum Bedauern von uns allen die Verbundzentrale verlassen. Seit 6. Juni 2005 arbeitet sie nun im Sachkatalog der UB Frankfurt. Unsere besten Wünsche und unser herzlicher Dank begleiten sie dorthin.

(ana)
Online-Fernleihe
Neue Funktion für die Fernleihe: Online-Signierhilfe

Um Fernleihbestellungen künftig vorzugsweise online aufzugeben und die neuen Möglichkeiten der verbundübergreifenden Fernleihe möglichst flächendeckend einzusetzen, hat die BDV eine Online-Signierhilfe für die WinIBW entwickelt. Damit werden die erweiterten Möglichkeiten der Recherche im HeBIS-Portal für das Weiterleiten von Bestellungen im Fernleihsystem nutzbar, ohne die gewohnte Arbeitsoberfläche, die WinIBW, verlassen zu müssen. Auch das gesonderte Login als Fachpersonal Fernleihe im HeBIS-Portal entfällt damit.

Mit der Online-Signierhilfe können alle Bestellungen weiterbearbeitet werden, die sich im Status "aktiv" befinden. Das sind alle Rückläufe mit negativem Bearbeitungsvermerk sowie die Blankobestellungen. Auf rotem Leihschein vorliegende Fernleihbestellungen, die in andere Verbünde geschickt werden sollen, müssen zunächst als Blankobestellung angelegt werden.

Der Einsatz der Signierhilfe ist sehr einfach: Nach dem Abrufen der Ergebnisliste oder der Blankobestellungen wählt man die Funktion "OLSig" aus der Vollanzeige der Bestellung heraus. Man erhält ein Formular, das mit den Titelangaben aus der Bestellung gefüllt ist. Hier legt man fest, mit welchem Sucheinstieg man im HeBIS-Portal recherchieren möchte. Die Bestellnummer im Fernleihsystem ist dabei hinterlegt. Die anschließende Suche im HeBIS-Portal berücksichtigt alle angeschlossenen Verbunddatenbanken inkl. HeBIS-Retro. Ist man mit dem Suchergebnis noch nicht zufrieden, kann man im HeBIS-Portal weiter recherchieren, die Bestellnummer bleibt sozusagen "im Hinterkopf". Wenn man einen passenden Treffer identifiziert hat, setzt man auf diesen eine Verfügbarkeitsrecherche ab. Im Idealfall erzeugt der Klick auf einen Bestelllink einen kompletten Leitweg über alle möglichen Verbünde. Mit einer zweiten Funktion "einfuegenLW" wird dieser Leitweg nun an die Bestellung angehängt und diese automatisch weitergeleitet ("disp"-Befehl). Vorher können weitere HeBIS-Nachweise, die man z. B. in HeBIS-Retro ermittelt hat, manuell ergänzt werden.

Für die Fälle, in denen es auch bisher über das HeBIS-Portal unproblematisch war, eine verbundübergreifende Fernleihe abzusetzen, funktioniert auch die Signierhilfe einwandfrei. Einschränkungen in der Vollständigkeit des Leitwegs gibt es noch dadurch,

  • dass noch nicht alle Partnerverbünde angeschlossen sind. Zur Zeit können nur BVB und HBZ NRW online angegangen werden. KOBV und SWB folgen in Kürze.
  • dass in der verbundübergreifenden Recherche die ISBN eindeutig sein muss, um einen passenden Treffer zu identifizieren.

Außerdem können nach wie vor Zeitschriften nicht verbundübergreifend bestellt werden, so dass die Signierhilfe nur bei Bestellungen auf Monographien eingesetzt werden kann.

Ausführliche Informationen zur Installation der Funktionen, eine Beschreibung sowie eine Anleitung finden Sie auf den HeBIS-Internetseiten im ".

Das Skript, das die beiden Funktionen für die Online-Signierhilfe enthält, kann vom HeBIS-FTP-Server heruntergeladen werden. In der nächsten Version der WinIBW werden die Funktionen standardmäßig integriert sein.

(ana)
Online-Fernleihe
Serverbasierter Druckdienst für Fernleihscheine

In der Fernleihe werden täglich zahlreiche Formulare produziert: Online-Fernleihscheine, Ergebnisscheine für positive und negative Rückläufe und rote Fernleihscheine. Bisher wurden diese Zettel sämtlich mit Programmen ausgedruckt, die auf der Word-Serienbrieffunktion basierten und daher auf jedem Arbeitsplatz in der Fernleihe installiert werden mussten. Diese Programme waren fehleranfällig und sehr wartungsintensiv, daher gab es schon lange die Forderung nach einer serverbasierten Anwendung. Dies ist nun realisiert.

Mit einer neuen Funktion für die WinIBW können jetzt alle Ausdrucke über einen gängigen Browser angefertigt werden. Der Arbeitsablauf ändert sich dabei fast gar nicht. Man gibt in der WinIBW den entsprechenden Druckbefehl ein ("komp" für den Online-Fernleihschein, "erg" für alle anderen Scheine). Anschließend löst man die Druckvorbereitung per Funktion "lsdruck" aus. Im Browserfenster kann man nun festlegen, welche Art Leihschein daraus entstehen soll. Der endgültige Ausdruck erfolgt dann mit der Druckfunktion des Browsers.

Der serverbasierte Druckdienst dürfte sowohl für die Mitarbeiter in den Fernleihstellen als auch für die lokalen EDV-Betreuer und die BDV eine große Arbeitserleichterung darstellen.

Einziger Nachteil der Umstellung auf eine serverbasierte Anwendung ist, dass die Ausdrucke nun je nach Drucker, benutztem Browser und anderen Faktoren des jeweiligen Rechners immer anders aussehen. Gerade bei Ausdrucken des "roten" Fernleihscheins kann es passieren, dass eine zweite Seite nachfolgt, obwohl der Leihschein natürlich nur aus einem Blatt bestehen soll. Man kann aber auch selbst durch entsprechende Einstellungen im Browser dafür sorgen, dass nur ein Blatt ausgedruckt wird (z. B. mit Hilfe der "Druckvorschau" die Schriftgröße verkleinern).

Beim Layout für den "roten" Fernleihschein werden evtl. noch Veränderungen nötig sein, die demnächst im Kreise der Fernleihmitarbeiter besprochen und beschlossen werden.

Mit dem serverbasierten Druckdienst ist kein perforationsgenauer Ausdruck auf ein einen Vordruck mehr möglich, wie das beim bisherigen Druckprogramm für den roten Leihschein der Fall war. Alle Bibliotheken, die nach wie vor den perforierten Ausdruck haben möchten, können weiter die alten Druckprogramme verwenden. Sie funktionieren wie gehabt, werden jedoch nicht weiter gepflegt. Nach den Vorgaben der neuen Leihverkehrsordnung kann man jetzt ein DIN A4-Blatt mit den notwendigen Angaben zur Bestellung anstelle eines roten Formulars für eine konventionelle Bestellung benutzen, wo diese noch nötig ist.

Für die öffentlichen Bibliotheken, die nicht über einen WinIBW-Zugang verfügen, wird nach Abstimmung des Layouts durch das Fernleihkollegium eine Vorlage für den "roten" Leihschein im DIN A4-Format auf den HeBIS-Internetseiten bereit gestellt.

Ausführliche Informationen zur Installation der Funktionen, eine Beschreibung sowie eine Anleitung finden Sie auf den HeBIS-Internetseiten im ".

Das Skript, das die Funktion für den serverbasierten Druckdienst enthält, kann vom HeBIS-FTP-Server heruntergeladen werden. In der nächsten Version der WinIBW werden die Funktionen standardmäßig integriert sein.

(ana)
Verbundübergreifende Online-Fernleihe
Retro-Bestellungen aus Partnerverbünden

Seit Freigabe der neuen Bestellfunktionen für HeBIS-Retro über das HeBIS-Portal am 29. Juni 2005 laufen nun nach und nach die ersten Bestellungen aus Partnerverbünden auf Retro-Bestände ein. Damit steht nun der komplette monographische Bestand des HeBIS-Verbundes für Online-Bestellungen auch verbundübergreifend zur Verfügung.

(ana)

Aus den Bibliotheken und Lokalsystemen

Frankfurt am Main - Universität
Neue Bibliotheksordnung für die Universität Frankfurt

Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität hat die neue Bibliotheksordnung unterzeichnet.

Sie kann auf den Internetseiten der Universität eingesehen werden:

> Bibliotheksordnung

(ana)
Kassel - Universitätsbibliothek, UB-LMB
KARLA

Am 18.7.2005 wird KARLA in die Öffentlichkeit entlassen. Nach 5½ Monaten zunächst grundsätzlicher, in den letzten 3 Monaten intensiver Detailarbeit ist es dafür gut gerüstet.

Es? Ach, ich vergaß: KARLA steht für KAsseler Recherche-, Literatur- und Auskunftsportal. Es ist, kurz gesagt, die Sicht des HeBIS-Portals für das Lokalsystem Kassel. Unspektakulär? JAEIN. Aber lassen Sie mich etwas ausholen:

Als der HeBIS-Verbundrat die Akquisition und Implementierung einer Portalsoftware beschloss, war eine der wichtigsten geforderten Eigenschaften die Möglichkeit, lokale Sichten bereitstellen zu können. Diese lokale Sichten sollten u. a. die "corporate identity" des jeweiligen Lokalsystems tragen, d. h. die aufgerufenen HTML-Seiten sollten sich in der sichtbaren Gestaltung bestmöglich an die bestehenden WWW-Präsenz anpassen lassen. Die Verbundbibliotheken des HeBIS-Verbundes waren (und sind) sehr daran interessiert, dass ihr komplettes Dienstleistungsportfolio einschließlich der Dienste, die sie über den Verbund erbringen, als ihr genuines erkennbar ist. Weiterhin sollten individuelle Präferenzen und Besonderheiten der Teilnehmer in diese lokalen Sichten einfließen können.

Der langwierige Entscheidungsprozess kam in der 17. Sitzung des HeBIS-Verbundrats am 27. November 2003 mit der Entscheidung für SISIS-Elektra zum Abschluss. Es war allen Beteiligten klar, dass vor allem das zentrale Portal zur Realisierung der verbundübergreifenden Fernleihe aufgebaut werden musste. Und so wurden die lokalen Wünsche zunächst zurückgehalten, um dieses Ziel nicht zu gefährden. In einem zweistündigen Treffen am 3. Februar 2005 wurden die Weichen dafür gestellt, zumindest eine lokale Sicht für das Lokalsystem Kassel als Pilotanwendung zu implementieren. Die Einbindung der Datenbanken sollte später sukzessive erfolgen. Die Möglichkeiten und Grenzen einer lokalen Sicht wurden unter vielen Aspekten ausgelotet und ein Vorgehen festgelegt, das eine gleichzeitige Verwendung der für das Verbundportal getätigten Entwicklungsarbeit und Individualisierung nach Kasseler Vorstellungen optimierte. Das Resultat dieser Bemühungen wurde dann auf einer Sitzung am 11. April in Frankfurt verbundweit vorgestellt.

Die aus Kassel angereisten Kolleginnen waren von dem Ergebnis so angetan, dass die am 3. Februar getroffenen Vorentscheidungen zügig umgesetzt wurden. Eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung des Informationsmanagements, der Bibliotheksleitung und der Koordinatorinnen für Fernleihe sowie Benutzung wurde gebildet. Am 20. April kamen die Betreuer in BDV (Uwe Reh) und VZ (Heike Nienerza) nach Kassel. An diesem Tag wurde weitere Details der Aufgabenaufteilung und des Informationsflusses geregelt.

Von da an ging es unaufhaltsam weiter. Wir hatten das große Vergnügen, miterleben zu können, wie die Anregungen aus unseren Zusammenkünften unmittelbar bis zügig im Testsystem umgesetzt wurden. Auch die Leichtigkeit und Klarheit der Kommunikation schlug sich außerordentlich positiv nieder. Hier soll aber nicht verschwiegen werden, dass es auch wenige! - andere Momente gab: Das System funktionierte gerade dann nicht, wenn etwas getestet werden sollte; nach einem Versionswechsel waren alle Inividualisierungen verschwunden ... Aber das alles konnte die positive Stimmung nicht beeinträchtigen, weil dies immer auch ein Zeichen dafür war, dass sich das Portal weiterentwickelt.

Bald war das Ziel formuliert, bei der Sitzung der Kasseler Bibliothekskommission am 30. Juni die lokale Sicht vorstellen zu wollen. Wenn es dort vorgestellt werden würde (was nie angezweifelt wurde und dann auch geschah), durfte die offizielle Einführung nicht auf sich warten lassen. Und dann brauchte das Kind auch noch einen Namen. Der war auch rasch gefunden, nachdem wir uns die Dienste vor Augen gehalten haben, die über dieses Werkzeug bereitgestellt werden: KAsseler Recherche-, Literatur- und Auskunftsportal.

Sie möchten KARLA kennenlernen? Schauen Sie ab dem 18. Juli auf unserer Homepage (http://www.uni-kassel.de/bib/) vorbei. Geben Sie uns auch gerne Ihre Eindrücke und Anregungen weiter.

Es ist uns klar, dass KARLA sich noch weiter entwickeln wird und muss. Die Entstehungsgeschichte gibt jeden Anlass zu positiven Erwartungen. So sehen es zumindest wir Kasseler Geburtshelfer (Helmut Gick, Dr. Axel Halle, Martina Sauer, Gabriele Stache-Scholtyssek, Heike Wiegand).

Gratulation zur erbrachten Leistung und vorbildlichen Unterstützung gehen aus Kassel an BDV (Uwe Reh) und VZ (Heike Nienerza).

Helmut Gick E-Mail an AutorIn
UB-LMB Kassel
Rhein-Main und DDB - Informationsverbund
Von der kooperativen digitalen Auskunft profitieren alle

Evaluationsbericht zu "InfoPoint" vorgelegt

Im Mai 2004 haben sich Die Deutsche Bibliothek, die Stadtbücherei Frankfurt am Main, die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (damals noch Stadt- und Universitätsbibliothek/Senckenbergische Bibliothek) Frankfurt am Main sowie die USA-Bibliothek der Universitätsbibliothek Mainz zu einem digitalen Auskunftsverbund zusammengeschlossen. Als den Betrieb unterstützende Software wurde "QuestionPoint" augewählt, eine Gemeinschaftsentwicklung der Library of Congress in Washington und des größten amerikanischen Bibliotheksdienstleisters Online Computer Library Center (OCLC). Die Betriebsaufnahme erfolgte in einem gleitenden Verfahren ab 1. August 2004.

Mit dem Zusammenschluss wurde zugleich auch eine Evaluation des ersten Betriebsjahres durch eine das Projekt begleitende Arbeitsgruppe vereinbart. Damit soll die Entscheidungsgrundlage für die Fortführung des Dienstes geschaffen werden. Der gemeinsame Bericht aller an InfoPoint beteiligten Institutionen wurde kürzlich vorgelegt, und um es vorwegzunehmen, er fällt überaus positiv aus.

Seit der Betriebsaufnahme von InfoPoint sind über die von den Bibliotheken bereit gestellten Webformulare insgesamt 2.008 Fragen von Benutzern eingegangen. Der weitaus größte Teil, nämlich 73 Prozent dieser Fragen, wurde an die UB Frankfurt gerichtet. Die inhaltliche Streuung ist an allen Bibliotheken groß: 10 Prozent der Fragen beziehen sich auf Benutzungsmodalitäten, der große Rest auf fachspezifische, teilweise hochspezielle Fachinformationen oder bestimmte Fakten. Unter den Fragestellern sind Wissenschaftler genauso vertreten wie Hobbyforscher, und auf dem Frageformular wird als Zweck der Fragestellung Beruf und Studium genauso angegeben wie Hobby. Fragen von Schülern werden generell an die Stadtbücherei Frankfurt weitergegeben, die eine besonders ausgeprägte Kompetenz im Umgang mit Kindern und Jugendlichen besitzt und für Kinder sogar ein eigenes, altersgerechtes Frageformular anbietet.

Die Nagelprobe für den koooperativ getragenen Auskunftsdienst kam im November 2004, als nach einer Pressekonferenz und einem sich anschließenden bundesweiten Presseecho in der UB Frankfurt für kurze Zeit ein extrem hohes und damit kaum mehr zu bewältigendes Frageaufkommen von bis zu 90 Fragen pro Tag zu verzeichnen war. Die Möglichkeit, Fragen innerhalb der Kooperative weiterleiten zu können, erwies sich in dieser Situation als wahrer Segen und zeigte erstmals deutlich die Vorteile des Zusammenschlusses auf. Das Weiterleiten von Fragen innerhalb eines Konsortiums wird zudem von der eingesetzten Software hervorragend unterstützt; dabei bleibt der gesamte Vorgang sowohl für die an dem Dienst beteiligten Bibliothekare wie auch für die Fragen stellenden Benutzer durchgängig transparent und nachvollziehbar.

Das Weiterleiten von Fragen bietet sich aber nicht nur aus Kapazitätsgründen an. Auch fachliche Schwerpunkte der einzelnen Bibliotheken lassen sich so gezielt über deren Grenzen hinweg nutzen. In der Auskunftskooperative profitieren alle gemeinsam von der Fach- und Informationskompetenz der einzelnen Mitgliedsinstitutionen, ein Mehrwert, der in Zeiten sinkender Erwerbungsetats und knapper werdender Personalressourcen große Bedeutung erhält. Dieses Fachwissen wird zudem in einer gemeinsamen Wissensdatenbank gesammelt, indem ausgewählte Fragen und Antworten dort dauerhaft gespeichert und recherchierbar gemacht werden. Es ist geplant, diese Wissensdatenbank demnächst auch für Benutzerrecherchen zu öffnen.

Von dem neuen Service profitieren aber nicht nur die Bibliotheken und Bibliothekare, sondern selbstverständlich auch die Benutzer. Mit "InfoPoint" wurde endlich für die zahlreichen "virtuellen" Bibliotheksbenutzer eine Anlaufstelle für Beratung und die Vermittlung von Information geschaffen und damit eine Analogie zu den konventionellen Diensten für "reale" Bibliotheksbesucher hergestellt. Dementsprechend hoch ist auch die Zufriedenheit der Benutzer mit diesem Dienst: Zwar gibt es noch nicht aus allen InfoPoin-Institutionen Werte aus strukturierten Benutzerbefragungen, aber erste Ergebnisse von Feedback-Meldungen in der Stadtbücherei Frankfurt zeigen, dass 83 Prozent der Fragesteller mit der ihnen gegebenen Antwort zufrieden gewesen sind. Alle Befragten geben an, den Dienst bei Bedarf wieder benutzen zu wollen. Die Mehrfachnutzung von InfoPoint ist sicherlich auch ein wichtiger Gradmesser für die Zufriedenheit der Fragesteller. Eine entsprechende Auswertung ergab, dass knapp 10 Prozent aller eingetragenen Nutzer den Auskunftsservice mehr als einmal in Anspruch genommen haben. Die schönsten Benutzer-Feedbacks sind freilich die ganz persönlichen Dank-E-Mails, die den bearbeitenden Auskunftsbibliothekaren zugeschickt werden. So schrieb kürzlich ein Benutzer: " ... vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Ihre Ausführungen und Suchergebnisse werden mir sicherlich behilflich sein.
Ich war grundsätzlich zunächst skeptisch, ob dieser Service auch wirklich funktioniert oder eben von einem Computer beantwortet wird. Aber dieser Service ist etwas ganz besonderes. Nochmals vielen herzlichen Dank."

Aufgrund des überaus positiven Evaluationsberichtes steht übrigens inzwischen fest, dass der Dienst fortgeführt wird. Und neue Ziele gibt es auch schon: Neben der Auskunft über Webformulare soll auch ein Chat-Dienst eingeführt und das fachliche Spektrum durch die Gewinnung weiterer Bibliotheken für die Kooperative ausgebaut werden.

Weitere Informationen zu InfoPoint, über das InfoPoint-Konsortium sowie den vollständigen Evaluationsbericht erhalten Sie bei der Koordinatorin des Dienstes, Frau Rita Albrecht (HeBIS-Verbundzentrale, E-Mail: r.albrecht@ub.uni-frankfurt.de, Telefon 069/798-39227) sowie bei allen Mitgliedsinstitutionen.

(ria)

Gremienberichte

Normentwurf für die Umschrift des hebräischen Alphabets vorgelegt

Bisher galt DIN 31636 in der Fassung von 1982 als deutscher Standard für die Transliteration des hebräischen Alphabets. In einer Ende 2002 vom DIN durchgeführten Umfrage war durch heftige Einsprüche zu der Norm deutlich geworden, dass diese dringend revisionsbedürftig ist. Da auch weitere Aufgaben auf dem Gebiet der Transliterationen anstanden, wurde innerhalb des Normenausschuss Bibliotheks- und Dokumentationswesen (NABD) der zuständige Arbeitsausschuss aktiviert, der dann auch prompt die Arbeit an insgesamt vier verschiedenen Projekten aufnahm.

Mit der Vorlage einer Neufassung der DIN 31636 im Juni 2005 ist nun das erste dieser Projekte zu einem vorläufigen Abschluss gebracht worden. Der neue Standard hat zum Ziel, sich an internationale Gepflogenheiten und Vorgaben anzupassen, damit im Bibliotheksbereich vor allem Fremddatenübernahmen künftig deutlich erleichtert werden. Deshalb haben die Experten, die ihn erarbeitet haben, auf eine Angleichung an amerikanische Standards gesetzt und für die engeren Umschriftvorgaben die Vorgaben der American Libary Association (ALA Romanization Rules) und der Library of Congress übernommen. Eine ausführliche Darstellung der Änderungen und der Gründe dafür finden Sie im Download eines Dokuments Bibliotheksdienst, 39.2005, H. 3, S. 362-366, inzwischen auch online nachzulesen.

Bis zum 30. September 2005 hat nun die Fachöffentlichkeit Gelegenheit, den Neuentwurf eingehend zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen (Informationen zum Bezug erhalten Sie bei der Obfrau des Arbeitsausschusses, Frau Rita Albrecht E-Mail schreiben). Alle eingegangenen Stellungnahmen, Kommentare und Einwände werden dann von den SprachexpertInnen des Arbeitsausschusses noch einmal gesichtet und begutachtet. Sollten daraus nur letzte redaktionelle Arbeiten erwachsen, kann DIN 31636 in der Fassung aus 2005 möglicherweise zum Jahreswechsel 2006 in Kraft gesetzt werden.

In den RAK-WB, Anlage 5, ist die Anwendung von DIN 31636 für die Umschrift des hebräischen Alphabets bereits zwingend vorgeschrieben. Die Arbeitsstelle für Standardisierung hat zugesagt, dass nach einer Inkraftsetzung der Norm durch das DIN die neue Fassung für den Bibliotheksbereich als verbindlich erklärt werden wird.

(ria)

Handbuch-Änderungen

Neue/aktualisierte Kapitel:

Keine Änderungen am HeBIS-Handbuch in dieser Ausgabe.

Protokolle

Keine neuen Protokolle vorhanden.

Der Aperitif

Herzlichen Glühstrumpf :-)

... zum 5. Geburtstag !!

Impressum

HeBIScocktail 3/2005 (15. Juli 2005)

HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext (mit Druckausgabe) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/

Neue Ausgaben werden über Pica-List angekündigt.

Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main
Redaktion: Andrea Arndt (ana), Monika Denker (mod), Renate Koch-Krug (rek), Heike Nienerza (hen)
Weitere Autoren: Herbert Adam (hea), Rita Albrecht (ria), Angelika Hinrichs (anh), Elmar Reith (elr)
Korrespondent: Hanspeter Schneider (BDV)
E-Mail-Adresse der Redaktion: hebiscocktail@ub.uni-frankfurt.de

Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

Hinweise für Autoren

HeBIScocktail 4/2005 erscheint Oktober 2005.

Redaktionsschluss: 23. September 2005