HeBIScocktail
Ausgabe: 2005-4
10 Jahre HeBIS in PICA

In diesem Monat ist es genau 10 Jahre her, dass die PICA-Software innerhalb des HeBIS-Verbundes in Betrieb genommen wurde. Für viele liegt dies schon lange zurück, ja manchen dürfte es sicherlich sogar schwer fallen, sich überhaupt noch an die Zeit davor zu erinnern.

Die (fast) zeitgleiche Inbetriebnahme eines Zentralsystems (CBS) und zunächst 5 lokaler Systeme (LBS) stellten in der und für die Leihverkehrsregion eine Zäsur dar. Vorausgegangen war nicht nur ein Gutachten (Prof. Dr. Wolfgang König) über die richtige Systemauswahl, vorausgegangen waren auch intensive Gespräche und Absprachen, das damals im Einsatz befindliche HEBIS-Kat durch eine aus seinerzeitiger Sicht modernen Anforderungen genügendes System abzulösen. Es war auch die Zeit, als unter der Leitung des damaligen Präsidenten der TU Darmstadt, Prof. Böhme, das Planungspapier "Informationssystem Hessen" verabschiedet wurde, welches wegweisende Neuerungen enthielt.

10 Jahre PICA sind vielleicht gerade deshalb auch der Anlass, wieder einmal einen kurzen Rückblick zu wagen, noch einmal in Erinnerung zu rufen, wie alles anfing.

IT-Aufgaben der wissenschaftlichen Bibliotheken in Hessen waren bis dato eher ein "Informationssystem StUB" mit Übernahmegarantie durch andere. Alle auf Automatisierung ausgerichteten Prozesse gingen in Hessen von Frankfurt aus, wobei die Ursache längst nicht nur darin lag, dass dort auch der Hessische Zentralkatalog seit 1948 angesiedelt war. Der "Motor" Stadt- und Universitätsbibliothek war in den 70er Jahren in gewisser Weise Garant für Innovationen, in den 80er Jahren dann aber gerade wegen seiner engen Bindung an das Kommunale Gebietsrechenzentrum Frankfurt (KGRZ) auch der Grund für eine Phase der Stagnation. Diese konnte erst wieder Mitte der 90er Jahre überwunden werden. Ab dieser Zeit gelang es, ein umfassendes Spektrum an lokalen und zentralen Dienstleistungen aufzubauen, was dazu führte, dass Hessen heute in allen Bereichen der Informationsversorgung an und für Hochschulen zumindest mithalten kann, in Teilen sogar eine führende Rolle einnimmt.

Vorgeschichte

Die 70er Jahre waren eine Phase, in der intensive Anstrengungen unternommen wurden, die zunehmenden Möglichkeiten der Datenverarbeitung auch in und für Bibliotheken nutzbar zu machen. Dabei ging es - auch wenn dies heute gelegentlich anders gesehen wird - primär um die Automatisierung interner Prozesse, wobei unterstellt wurde, dass diese auch den Nutzern Vorteile brächten. Eine direkte Nutzerorientierung war jedoch die Ausnahme, zumal die seinerzeit dominierenden Prozesse der Stapelverarbeitung dies auch kaum zuließen. Eine der ersten Quellen, auf die zurückgegriffen werden kann, ist das ZfBB-Sonderheft 15 (1). Dass man einer solchen Ansammlung von Details und Trivialitäten, die bestenfalls den Charakter von internen Dienstanweisungen hätten haben sollen, eine eigenständige Publikation gewidmet hat, gehört zu den nur aus der Zeit heraus verständlichen Phänomenen. Aus dem Vorwort dieser Publikation geht aber recht gut der Gesamtzusammenhang hervor. Es heißt dort: "sie [die Hessische Landesregierung] hat durch das Gesetz über die Errichtung der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) und Kommunale Gebietsrechenzentren (KGRZ) vom 16.12.1969 die Anwendung der Datenverarbeitung in der zentralen und kommunalen Verwaltung, also auch in den Bibliotheken, geregelt." Es dient an dieser Stelle zur Kenntnis, dass die Hochschulen mit diesem Gesetz eigentlich gar nicht erfasst wurden. Da aber die Stadt- und Universitätsbibliothek als einzige wissenschaftliche Bibliothek in Hessen in kommunaler Trägerschaft stand, lag es nicht nur nahe, sondern war es die einzige Chance, sich in diesem vorgegebenen Rahmen zu bewegen, wenn der Einsatz der EDV irgendwie vorangebracht werden sollte. Es war von Anfang an schwer, die anderen Hochschulbibliotheken in diese "Symbiose" einzubringen, da die Universitäten nicht hinter dieser Entwicklung standen; andererseits dauerte es in mehreren Etappen letztlich bis zum Jahre 1995, bis die endgültige Loslösung vollzogen wurde.

Der Gedanke eines umfassenden, nutzerbasierten Informationssystems hat deshalb sicherlich irgendwie von Anfang an als Idee gewirkt (so sprechen Köttelwesch und Lehmann bereits in einem Beitrag "Gemeinsame Aufgabe der wissenschaftlichen Bibliotheken in Hessen" aus dem Jahr 1976 von dem Ziel des "schrittweisen Aufbaus eines integrierten Bibliothekssystems"); seine Realisierung wurde jedoch erst möglich, als die in dem als "Informationssystem Hessen" bezeichneten Empfehlungen auch tatsächlich umgesetzt wurden.

Vom Hessischen Zentralkatalog (HZK) zum HeBIS Informationssystem

Der nach dem Zweiten Weltkrieg außerordentlich schwierigen Situation auf dem Feld der Literaturversorgung (wesentliche Teile der bis dato etablierten Strukturen waren funktionsunfähig) wurde ab 1948 schrittweise mit dem Aufbau regionaler Zentralkataloge als Nachweisinstrumente begegnet, die dann ab 1959 auch in mehreren Stufen zu einer geordneten und abgestimmten Zusammenarbeit fanden. Für Hessen wurde dabei aus historischen Gründen das bis 1945 zu Hessen (Darmstadt) gehörende Rheinhessen mit einbezogen, so dass Teile des Landes Rheinland Pfalz bis heute Bestandteil des HeBIS-Informationssystems sind. Es würde an dieser Stelle viel zu weit führen, die Geschichte des Hessischen Zentralkatalogs in all seinen Einzelheiten auszubreiten. Entscheidender ist hier aufzuzeigen, welche Maßnahmen ergriffen wurden, die wesentliche Schwachstelle des Systems, die Gebundenheit aller Nachweise an einen Zettelkatalog an einem Standort zu überwinden. Wichtig ist aber auch, darauf hinzuweisen, dass dessen Existenz die Keimzelle dafür war, auf die gesamte Region bezogene Informationsmittel und Verfahren schrittweise zu entwickeln und damit den heute erreichten Stand zu realisieren.

Auf regionaler Ebene waren es zunächst zwei Leitgedanken, die in die Tat umgesetzt wurden.

  • Aufbau eines aktuellen regionalen Zeitschriftenverzeichnisses
  • Dezentralisierung der HZK-Nachweise zur Beschleunigung des Leihverkehrs

Im Falle des Zeitschriftenverzeichnisses lassen sich erste konzeptionelle Ansätze bis in das Jahr 1971 zurückverfolgen. In Zusammenarbeit mit dem KGRZ Frankfurt gelang es dann im Jahre 1976, ein erstes Verzeichnis in gedruckter Form zu publizieren (21.369 Titel mit 34.162 Bestandsnachweisen). Aus dem seinerzeitigen Vorwort ist zu entnehmen, dass damit der Grundstock für ein regionales Verbundsystem gelegt werden sollte.

Daneben entstand die Idee, die ab etwa 1971 in die Praxis eingeführte Internationale Standard-Buchnummer (ISBN) zu nutzen, um auf diese Art kostengünstig einen dezentralisierten Nachweis aktueller Literatur innerhalb der Leihverkehrsregion aufzubauen. Dieses ISBN-Register wurde dann auch als Microfiche-Ausgabe über viele Jahre genutzt, ehe es Ende der 90er Jahre endgültig durch weitaus leistungsfähigere Nachweisinstrumente ersetzt wurde.

Der entscheidende Ausbau der "ersten Phase" war jedoch die Entwicklung einer Verbundkatalogisierung (HEBIS-MON, später HEBIS-Kat). Im Einklang mit Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus dem Jahre 1979 wurde ein dialoggestütztes System mit zentraler Datenbank beim KGRZ Frankfurt in Betrieb genommen. Schon während der gesamten Entwicklungsphase war abzusehen, dass die gewählte Struktur auf Basis des hessischen DV-Gesetzes sich als nicht geeignet erweisen würde, weitergehende Anforderungen zu bewältigen. Nach der Inbetriebnahme 1986 wurde dann auch offensichtlich, dass die Erweiterung hin zu endnutzerorientierten Diensten gänzlich andere Voraussetzungen erforderte. Es war die Stadt- und Universitätsbibliothek selbst, die sich massiv für eine völlige Neuorientierung einsetzte, aber gleichzeitig erkannte, dass dies ohne aktive Einbindung der Universität(en) und des zuständigen Ministeriums nicht möglich sein würde. Den Durchbruch brachte dann das bereits zitierte Gutachten von König, welches dazu führte, dass alle Teilverfahren (Ausleihe, Zeitschriftenverzeichnis, Katalogisierung, ISBN-Register) im Oktober 1995 zum Einen flächendeckend durch das integrierte Bibliothekssystem PICA abgelöst wurden, zum Zweiten erstmals die Universitätsbibliotheken allesamt lokale Bibliothekssysteme erhielten (LBS) und zum Dritten die Einbeziehung auch der Fachhochschulen in alle Dienste zusätzlich erreicht wurde. Sichtbarstes Zeichen des Fortschrittes war die nahezu zeitgleiche Einführung der so genannten OPACs mit Recherche- und Bestellfunktion durch Endnutzer. Die Verlagerung der reinen DV-Aktivitäten in die Zuständigkeit des Hochschulrechenzentrums der JWGU hatte zudem zur Folge, dass nunmehr die Universitäten direkt und in vollem Umfang in die Verantwortung eingebunden wurden.

Die Einführung von PICA hatte somit in der Summe zwei Konsequenzen. Erstens wurden stufenweise praktisch alle Arbeitsgänge automatisiert und zweitens gelang es mit Hilfe seiner Funktionalität, in den zweischichtig orientierten Bibliothekssystemen nach und nach auch die dezentralen Komponenten in das System einzubeziehen. So hat der Einsatz dieser Software entscheidend dazu beigetragen, die im HHG geforderte "funktionale Einschichtigkeit" auch weitgehend technisch zu verwirklichen.

Heute bietet das HeBIS Informationssystem insbesondere auch durch Integration einer leistungsfähigen Portalsoftware nicht nur umfassende und komfortable Retrieval- und Bestellmöglichkeiten auch unter Einschluss der Fernleihe, sondern über die zentrale Katalogdatenbank ist auch der direkte Zugriff auf Hunderttausende elektronischer Dokumente möglich.

Die Entwicklung wäre jedoch nur unvollständig beschrieben, würde man nicht auch die groß angelegten Retrokonversionsverfahren der Kataloge aller wichtigen wissenschaftlichen Bibliotheken in den Jahren 1999 bis 2002 nennen. Ausgehend von einem Mitte der 90er Jahre an der ETH Zürich entwickelten Verfahren, wurden auf der Basis eines über Hessen-Media geförderten Projektes nach und nach alle wichtigen Kataloge gescannt, mit Hilfe einer OCR Erkennung indexiert und über eine Datenbank retrievalfähig gemacht. Am Ende des Projektes waren auf diese Weise über 9 Millionen Nachweise aus der Zeit vor 1986 in digitaler Form in das HeBIS-System eingebunden, was u. a. zur Konsequenz hatte, dass der konventionelle HZK Ende 2001 (übrigens als erster Zentralkatalog in Deutschland) geschlossen werden konnte. Er wurde ersetzt durch eine Technologie und Funktionalität, die es erlaubt, die bis dato nur an einem Standort zusammengeführten Nachweise ohne zeitliche und räumliche Beschränkung jeder interessierten Person verfügbar zu machen.

Fragen, die heute diskutiert werden, liegen im Bereich der Anreicherung vorhandener Nachweise durch Inhaltsverzeichnisse, des Aufbaus eigenständiger Dokumentenserver und der Einbindung von nicht textbasierten Dokumenten. Die noch vor 10 Jahren bei der Einführung von PICA als weitergehende Wünsche formulierten Funktionalitäten sind hingegen heute allesamt Wirklichkeit geworden.

Es wäre jedoch vermessen, im Zusammenhang mit dem Jubiläum die Einführung von PICA nur unter dem Aspekt einer "Erfolgsstory" zu sehen. Es bedurfte schon der intensiven und nachhaltigen Arbeit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Ziele zu erreichen, die wir heute vorfinden. Wir müssen allerdings auch zugeben, dass wir heute über Themen nicht nur diskutieren, sondern ihre Realisierung vorantreiben, die 1995 doch noch sehr fern lagen. Wer dachte damals schon an die Integration von "Open URL" in einen Zentralkatalog? Wem kam in den Sinn, Verbundkatalogisierung, Hessische Bibliographie, BDSL (2) und BLL (3) mit Hilfe eines Werkzeuges auf einer Plattform zu realisieren? Wer malte sich schon konkret aus, wie ein Zugriff auf digitale Dokumente direkt aus dem Katalog heraus aussehen könnte?

10 Jahre PICA bedeuten 10 Jahre des rapiden Wandels unter dem immer gleichen Schirm. Und wir werden mit PICA weiter leben und weiter arbeiten. Aber das hinter dem Namen stehende Produkt wird sich auch zukünftig kontinuierlich verändern, erneuern und wechselnden Bedürfnissen anpassen (müssen).

Die Einführung von PICA hat auch uns Bibliothekare bei einem sehr schwierigen Lernprozess unterstützt. Die Software hat mit dazu beigetragen, einen mentalen Wandel zumindest einzuleiten, der von folgendem Paradigma bestimmt wird. Solange ich selbst mit und in Bibliotheken zu tun hatte, wurde ich mit dem Phänomen konfrontiert, dass jede Bibliothek immer wieder ihre Besonderheiten betonte (Stichwort: Hausregeln), die es ihr erlaubten, sich von anderen abzuheben. Mit PICA setzte erstmals insofern ein Wandel ein, als jetzt nicht mehr nach den spezifischen Merkmalen nach dem Motto gesucht wurde "eine Bibliothek funktioniert im allgemeinen so, aber bei uns ist dies ganz anders", sondern die unzweifelhaft vorhandenen Besonderheiten doch nach und nach unter dem Blickwinkel eines Prozesses der Verallgemeinerung gesehen werden.

Hoffen wir für die kommenden Jahre weiter auf die Innovationskraft der Entwickler, auf die Kontinuität des Unternehmens und darauf, dass es uns gelingt, auch weiterhin PICA erfolgreich und flexibel als Werkzeug einzusetzen.

(1) ZfBB = Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie
(2) BDSL = Bibliographie der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft
(3) BLL = Bibliographie Linguistischer Literatur

Berndt Dugall E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundleitung

Neues von den Datenbanken

16stellige Kennungen in der Online-Fernleihe

Am 10. Oktober wurden alle Anwendungen in der HeBIS-Online-Fernleihe von bislang 12- auf nunmehr intern 16-stellige Fernleihkennungen umgestellt. Dafür war ein umfangreicher Umbau aller Anmeldebildschirme und -prozeduren erforderlich.

Die Umstellung wurde dadurch notwendig, dass die Chipkarten und die daraus resultierenden Bibliotheksausweisnummern in Hessen und Rheinland-Pfalz unterschiedliche Strukturen aufweisen. In Hessen wird eine Bibliothekskennzeichnung mit den ersten Stellen der Ausweisnummer kodiert, in Rheinland-Pfalz wird diese Funktion von den letzten Stellen übernommen. Mit den intern 16 Stellen soll nun sichergestellt werden, dass die Kennungen im Zentralsystem langfristig eindeutig sind.

Ein Glück: Unsere Benutzer werden davon herzlich wenig merken!

Anpassung der Oberfläche

Der Benutzer gibt bei Fernleihbestellung und dem Login für die Nutzerdaten nur noch seine lokale Ausweisnummer ein, muss jedoch zusätzlich seine Heimatbibliothek angeben. Über letztere Angabe wird die zugehörige ELN transportiert. Damit wurde der Login-Prozess im HeBIS-Verbundkatalog nun dem im HeBIS-Portal angepasst mit dem Unterschied, dass im HeBIS-Portal das lokale Passwort abgefragt wird, im HeBIS-Verbundkatalog jedoch das Fernleihpasswort.
Alle bereits bestehenden Nutzerkennungen werden von der BDV entsprechend geändert.
Alle im System befindlichen Bestellungen bleiben erhalten und werden auch mit den neuen Kennungen vom Benutzer (und von den Bibliotheken) noch aufgerufen werden können.

Neues Transferprogramm

Betroffen von der Umstellung ist natürlich auch das Transferprogramm. Die neue Version kann vom HeBIS-FTP-Server heruntergeladen werden und muss ab dem 10. Oktober, nach der Umstellung, eingesetzt werden.

In den beiden zur Verfügung stehenden Versionen wurden im wesentlichen der Aufbau der Nutzerkennungen verändert. An Beispielen einer fiktiven Bibliothek mit ELN 4231.

Ausweisnummer/Login Fernleihkennung 
12345678  4231000012345678 
420912345678  4231420912345678 
  • 8-stellige lokale Kennungen erhalten 4 führende Nullen. Die vorangestellte ELN der Heimatbibliothek komplettiert die Kennung.
  • 12-stelligen Kennungen (insbes. die bereits existierenden 'Chipkartenkennungen') wird die ELN der Heimatbibliothek vorangestellt.

Fachpersonalkennungen

Die bisher 12stelligen Kennungen für bibliothekarisches Fachpersonal erfahren ebenfalls eine Veränderung, die sich jedoch beim Login bemerkbar macht - als Verbesserung.

Intern wird diesen Kennungen die Pseudobibliothek "9999" vorangestellt (Positionen 1-4).
Außerdem wurde auf die erneute Besetzung der Positionen 5-8 mit der ELN der Bibliothek verzichtet und diese Stellen durch "0000" ersetzt.

Das führt dazu, dass man sich als Fachpersonal (Heimatbibliothek: Zugang für Fachpersonal) nur noch mit den letzten Stellen (ELN) einloggen muss, die führenden Nullen können weggelassen werden.

Alte Bibliothekskennung  Neue Bibliothekskennung  Login 
012300000123  9999000000000123 123



Sollten Ihnen oder Ihren Benutzern beim Login zur Online-Fernleihe oder den Nutzerdaten oder an anderer Stelle Fehler auffallen, von denen Sie vermuten, dass sie im Zusammenhang mit dieser Umstellung stehen, dann lassen Sie uns das bitte umgehend wissen. E-Mail genügt.

(ana)
Neue Teilnehmer am HeBIS-Verbund

Das Jahr 2005 hat HeBIS einige neue Teilnehmer beschert:

Römisch-Germanisches Zentralmuseum

ILN: 36
ELN: 4006

Hessisches Staatsarchiv Marburg

ILN: 51
ELN: 3006
Abteilungscode: 0029
Sigel: Mb 29
> mehr Infos

Kirchlich-wissenschaftliche Bibliotheken der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

ILN: 63
ELN: 3018

Wir wünschen den neuen Teilnehmern gutes Gelingen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

(ana)
Suchschlüssel für Blackwell-ID-Nummern

Aus technischen Gründen wurde der Suchschlüssel "BLN" für Blackwell-ID-Nummern in "BLI" umbenannt.

Es gelten ab sofort folgende Suchschlüssel:

  • BLI = Blackwell-ID-Nummern
  • BLN = Notationen der BLL (Bibliographie Linguistischer Literatur)
(ana)
Änderungsfunktion in HeBIS-Retro

Seit Mitte August können Sie in HeBIS-Retro mit dem Löschprogramm auch Änderungen an den Indexeinträgen (außer "Karteninhalt") vornehmen.

Wenn Sie im Löschprogramm die Option "Ändern" anklicken, werden Ihnen für die Indizes Name, Vorname, Titel und ISBN die bisherigen Einträge angezeigt und jeweils darunter ein Eingabefeld, in dem Sie den korrigierten Eintrag erfassen können. Um Tippfehler (und dazu Schreibarbeit) zu vermeiden, empfiehlt es sich, die "alten" Einträge zu kopieren und in die Eingabezeile einzufügen, um dort die Korrektur durchzuführen.
Anschließend müssen Sie die Änderung mit dem Button "Ändern" abspeichern. Die vorgenommenen Korrekturen können mit "Restore" rückgängig gemacht werden. Falls Sie nach dem Abspeichern bemerken, dass Sie beim Korrigieren etwas übersehen haben, können Sie mit "Restore" und der Option "Ändern" wieder in den Änderungsmodus gehen. Sie müssen dann allerdings die zuvor erfassten Änderungen noch einmal wiederholen.
Die vorgenommene Korrektur wird nicht sofort wirksam, sondern wie beim Löschprogramm in einem nächtlichen Lauf bewerkstelligt. Dabei wird auch der Index entsprechend angepasst. Am folgenden Tag erscheint dann der korrigierte Titel oder Name über der Katalogkarte und der geänderte Eintrag kann über die Suchfelder recherchiert werden.
Änderungen für das Suchfeld "Karteninhalt" sind nicht möglich. Die in den Indizes vorgenommenen Korrekturen werden allerdings auch bei der Recherche im Suchfeld "Karteninhalt" wirksam.

Und noch eine Bitte: Falls Sie bemerken, dass eine ISBN falsch oder gar nicht indexiert wurde, korrigieren bzw. ergänzen Sie diese bitte. Die ISBN ist für die integrierte Bestellfunktion im HeBIS-Portal und seinen lokalen Sichten sehr hilfreich, da hiermit weitere Besitznachweise für den selben Titel im HeBIS-Verbundkatalog und in den Verbünden ermittelt werden können (s.a. Beitrag im HeBIScocktail 3/2005).

(elr)

Mitteilungen der Verbundzentrale

Verbundübergreifende Fernleihe nun auch mit KOBV und SWB

Seit Mitte September konnte die verbundübergreifende Weiterleitung von Fernleihbestellungen auf folgende Verbünde ausgeweitet werden:

  • KOBV (Berlin-Brandenburg ohne Staatsbibliothek PK Berlin, ELN 8112)
  • SWB (Baden-Württemberg, Saarland, Sachsen, ELN 8109)

Die ersten echten Bestellungen zwischen diesen Verbünden und uns wurden am 19. September 2005 ins Fernleihsystem eingelastet. Nach Bereinigung einiger letzter Feinheiten konnte der Betrieb in der letzten Septemberwoche offiziell freigegeben werden.

Bei beiden Verbünden gibt es keine Einschränkung auf Monographien, Ausleih- und Kopiebestellungen werden wechselseitig akzeptiert. 

Start der Verrechnung von positiv erledigten Online-Fernleihbestellungen mit diesen Verbünden ist jeweils der 1. Oktober 2005. Die erste Abrechnung erfolgt dann zum Stichtag 30.06.2006.

Nun fehlt im HeBIS-Verbund nur noch die Anbindung des Gemeinsame Bibliotheksverbunds GBV. Einen konkreten Termin für die Aufnahme des Bestellungsaustausches gibt es derzeit noch nicht.

(ana)
Zu viel Arbeit gemacht? - Überflüssige Körperschaftsansetzungen

Fast 40 fleißige HeBIS-MitarbeiterInnen haben im Frühjahr an einer GKD-Schulung teilgenommen. Ein Ziel der jeweils eintägigen Veranstaltung war es, die Anzahl der doch immer wieder vorkommenden falschen bzw. überflüssigen Neuansetzungen zu reduzieren.

Die kurze theoretische Einführung und der praktische Übungsteil sollten nicht nur auf die Klippen im Datentausch hinweisen, sondern auch Hilfestellung bei der Katalogisierung von schwierigen Fällen, wie z. B. den Kongress-Körperschaften, geben. Nun zeigt der letzte Datentausch, dass immer noch viel Unwissenheit oder Unklarheit gerade auf dem Gebiet der Kongresse besteht. Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle nochmals Beispiele für Körperschaftsansetzungen, die in der GKD gelöscht werden mussten:

  • weil der Kongressbegriff fehlt (Fingierung in eckigen Klammern nicht möglich!)
    Archaeological Sciences <1997, Durham>  (von Mz1)
    Recent Progress in Nuclear Physics with Tandems <1966, Heidelberg> (von 30)
    [Japanese German Symposium] Medicin in Japan an Germany <1999, Göttingen> (von 4/457)
    [Japanese German Symposium] Perception <2001, Bayreuth> (von 4/457)
    ISAAC <1, 1997, Delaware> (ISAAC= veranst. KS)  (von 4/100)
  • weil eine Themenangabe bzw. ausreichende Benennung fehlt
    Colloque Franco-Roumain <1998, Dijon, Macon> (von 77)
    Riunione scientifica <34, 1999, Firenze> (von Mz1)
    Colloquium <1968, Bombay> (von 30)
    Colloque International de Saint-Etienne <1999, Saint-Etienne> (von Mz1)
    US Embassy Teacher Academy <1, 2003, Tutzing> (Lehren ist hier nicht das Thema!)
    (von 77/SBII)
  • weil der Begriff nicht als Körperschaft behandelt wird (vgl. GKD-Informationen)
    Das @Projekt Wahrnehmung (von 1053)
    Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (von 77/SBII)
    Netzwerk "Gemeinde und Funktionale Dienste" (von 4/381)

Die HeBIS-VZ ist gerne bereit, auch im nächsten Jahr wieder (eine) GKD-Schulung(en) anzubieten. Bei Bedarf melden Sie sich bitte zunächst bei Ihren lokalen AnsprechpartnerInnen. Wir werden für das nächste Jahr den Weiterbildungsbedarf erneut abfragen.

(mod)

Aus den Bibliotheken und Lokalsystemen

Darmstadt, Universität
Business as usual !? - Konvertierung von Allegro-Daten nach Pica in Darmstadt

Mit den Daten der Fachbereichsbibliothek Mathematik konnte nun aktuell die 13. Bibliothek des Darmstädter Bibliothekssystems nach Pica übertragen werden. Und da wir nicht abergläubisch sind, ist dies der Anlass nach langer Zeit mal wieder einen kurzen Sachstandsbericht aus Darmstadt zu übermitteln.

Mit der Übertragung der Daten ins Pica-Format konnte auch die Grundlage für die Nutzung weiterer Module gelegt werden. Mittlerweile wird neben dem Katalogisierungsmodul in fünf Bibliotheken mit dem ACQ-Modul gearbeitet. Das Ausleihmodul wird in der Bibliothek Philosophie / Soziologie eingesetzt.

Die verschiedenen Stufen der Bearbeitung und das Ineinandergreifen der verschiedenen Arbeitsschritte der beteiligten Kolleginnen läuft auf Grund der gesammelten Erfahrungen in den letzten Jahren reibungslos ab und kann man insofern als „Business as usual!" bezeichnen. Auch die Zusammenarbeit mit der Verbundzentrale und dem Rechenzentrum in Frankfurt darf an dieser Stelle nur positiv hervorgehoben werden. Mit Frau Serbetcioglu und Herrn Reith haben wir kompetente und verständnisvolle Kollegen „am anderen Ende der Leitung" sitzen.

Und trotzdem, so vollkommen nach „Schema F" gestaltet sich die Bearbeitung der einzelnen Kataloge nun doch nicht. Jeder Katalog birgt seine Eigenarten und Tücken und die gilt es herauszufinden und „pica-gerecht" zu bearbeiten. Da wird von uns einiges an detektivischem Spürsinn und künstlerischer Kreativität abverlangt, wenn es gilt Inkonsistenzen in der Katalogisierung und andere Problemchen aufzuspüren und mit möglichst wenig Aufwand so anzupassen, dass in Pica später vernünftiges Datenmaterial zur Verfügung steht.

Auch für die KollegInnen aus der Zentralbibliothek ist die Aufgabe der Schulung in der dezentralen Bibliothek Neuland. In den meisten Fällen war das Kennenlernen und die Schulung vor Ort eine neue Erfahrung und öffnete den Horizont dahingehend, was es bedeutet, in einer Fachbereichs- oder Institutsbibliothek zu arbeiten.

Nicht außer Acht zu lassen sind die KollegInnen der dezentralen Bibliotheken, für die die Umstellung nach Pica ein vollkommen neues Arbeiten bedeutet. Betont werden muss, dass diese neue Aufgabe in den allermeisten Fällen als Herausforderung betrachtet und positiv aufgenommen wurde.

Und deswegen hat das Fragezeichen in der Überschrift seine Berechtigung und bedeutet für die Zukunft, dass ein auf den ersten Blick trockenes Metier wie Datenkonvertierung durchaus seine Reize hat und auch zukünftig mit jedem neuen Datenbestand spannend bleibt.

Christiane Brand, Gudrun Guckler, Claudia Schmidt
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Frankfurt, Universitätsbibliothek
Die Bibliographie der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft nun komplett in HeBIS!

Schon seit Anfang des Jahres 2004 erfassen die Kolleginnen der Redaktion der Bibliographie der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft ihre aktuellen Daten in HeBIS-Pica.
Nun sind seit Ende September 2005 auch die Altdaten aus dem Vorgängersystem (Pikado) in die HeBIS-Pica-Datenbank umgesetzt und eingespielt worden.

Eine kurze Zusammenfassung des Projektes

Das Projekt selbst lag in der Verantwortung des Lokalsystems Frankfurt, das allerdings viel Unterstützung und Hilfe von den Kolleginnen und Kollegen der VZ und der BDV erhalten hat.
Die Umsetzung der Daten aus dem Pikado- in das Pica-Internformat wurde von Herrn Hatje, Firma Hatje Informatik GmbH in Kiel, realisiert.

Die Umsetzung der Projektes erfolgte in mehreren Etappen:

Zuerst wurde die Klassifikation der BDSL überarbeitet und Vorgaben für die Umsetzung der alten Klassifikationsdaten in Pica Normdatensätze geschrieben.

Außerdem mussten in der Verbunddatenbank diverse Anpassungen für die Neuerfassung dieser Daten vorgenommen werden: Neue Kategorien für Rezensionen wurden eingeführt, die Festlegungen für die Klassifikationsnormdaten und die benötigten Indices wurden eingerichtet. Und natürlich mussten die Kolleginnen der BDSL für den Beginn der Katalogisierung in Pica geschult werden.

Nachdem Anfang Februar 2004 die neuen Klassifikationsnormdaten eingespielt waren, konnten die Kolleginnen der BDSL mit der Neuerfassung in Pica starten.

Die nächste Etappe des Projektes war der weitaus größere und härtere Brocken: Die Analyse und Umsetzung der Titeldaten der BDSL (vornehmlich Aufsätze und Rezensionen) und die Erarbeitung der Umsetzungsvorschriften durch Herrn Hatje.

Geahnt hatte ich es schon immer, aber nun kann ich es Ihnen versichern: Die Pica-Kategorienstruktur ist ganz schön komplex und nicht immer in sich logisch. Und diese in möglichst genauen und stringenten Vorgaben einem Nicht-Bibliothekar und Pica-Laien zu vermitteln, war eine echte Herausforderung!

Schwierig gestaltete sich auch die Datenanalyse, da wir nur die Anwendersicht auf die Pikado-Daten dafür zur Verfügung hatten. So passierte es z. B., dass wir erst sehr viel später gemerkt haben, dass bestimmte Kategorien im angezeigten Pikado-Datensatz nur virtuell (ähnlich den Pica-Expansionen) vorhanden waren, die Information aber gar nicht im Datensatz abgelegt war.
Dazu kamen noch die Spezialitäten der Daten selbst (die auch schon einmal umgesetzte Altdaten enthielten) und die Besonderheiten der Aufnahmen, die nicht immer RAK-Regeln gehorchten, sondern eher an den Bedürfnissen einer Druckausgabe der Bibliographie ausgerichtet waren.

Nach etwas schleppendem Beginn und diversen Tests und Korrekturen lieferte Herr Hatje Anfang August 2005 die ins Pica-Internformat umgesetzten Daten.

Damit begann die letzte, aber nicht minder aufwändige Etappe des Projektes: die Einspielung der Daten in die HeBIS-Pica-Datenbank.

Die Hauptarbeit lag diesmal bei den Kollegen der BDV, speziell bei Frau Serbetcioglu. Auch von der Verbundzentrale in der Person von Herrn Reith haben wir viel Unterstützung erhalten, vor allem für die vielen anstehenden Dublettenchecks.

Nachdem die unerwartet aufgetretenen Probleme mit dem Zeichensatz gelöst waren, konnte mit der Einspielung der Daten begonnen werden. Dabei wurden von den ca. 248.000 umgesetzten Datensätzen etwa 192.000 Aufsätze direkt (und ohne Dublettencheck) in die Datenbank übernommen. Bei weiteren 47.445 Datensätzen gab es schon eine Aufnahme in HeBIS-Pica, so dass die BDSL-spezifischen Kategorien hier nur "gemergt" werden mussten. Die restlichen 8275 monographischen Aufnahmen, die nicht zugeordnet werden konnten, wurden als Neuaufnahmen eingespielt.

Insgesamt hat Frau Serbetcioglu für die Einspielung, die Dublettenchecks und die Verknüpfung der Datensätze 18 Programme und einige Scripte zum Einsatz gebracht.

An dieser Stelle sei allen Beteiligten nochmals ein herzliches Dankeschön für ihre Geduld und ihren Einsatz ausgesprochen!

Online-Version der BDSL

Zu besichtigen sind die BDSL-Daten online unter http://www.bdsl-online.de. Es gibt keinen lokalen Pica-OPAC der Bibliographie. Die Daten werden aus der Pica-Datenbank exportiert (das geschieht nach dem ersten Komplettabzug über vierteljährliche Updatelieferungen) und von der Firma semantics für die kostenpflichtige Online-Version aufbereitet.

Renate Pleyer E-Mail an AutorIn
Universitätsbibliothek Frankfurt
Gießen, Bibliothekssystem der Justus-Liebig-Universität
Bericht aus dem Lokalsystem

1. PICA

1.1. Lokales Bibliothekssystem
Die Migration von LBS 3 zu LBS 3-4 (LBS3port) fand am 3.-4. August 2005 erfolgreich statt.

1.2. OPC4 : Spezielle Anzeigeformate
Das Downloadformat aus dem OPAC ist für eine weitere Verarbeitung z.B. mit Excel nicht geeignet. Es ist jetzt gelungen, im lokalen OPAC eine Anzeige zu generieren, die mit Excel weiterverarbeitet werden kann. Dazu geht man wie folgt vor:

  1. Eine Treffermenge (einen set) bilden, z.B. mit "LBS Phys?" alle Titel der Lehrbuchsammlung
  2. Auf den Download-Button klicken
  3. Die in der URL-Zeile des Browsers angezeigte URL, Beispiel:

http://opc4.uni-giessen.de/DB=1/SET=1/TTL=1/
DOWNLOADFORM?HITS=295&FRST=1&LAST=10


wie folgt verändern:

http://opc4.uni-giessen.de/DB=1/SET=1/TTL=1/
FRST=/LAST=/PRS=kt/DWN


Dabei stehen:

  • <frst> für die Nr. des ersten herunterzuladenden Treffers im Set
  • <last> für die Nr. des letzten herunterzuladenden Treffers im Set

Die Download-Grenze liegt bei 1000 Treffern.

Die Kurztitelliste besteht aus 3 Spalten, jeweils getrennt durch |:

  1. ppn
  2. sib (BIK + Signatur in Vorlageform)
  3. Kurztitel

Für jedes Exemplar wird eine eigene Zeile produziert, auf diese Weise kann die Ergebnisliste z.B. nach einem Import nach Excel sehr gut weiterbearbeitet werden.

Außer dieser Kurztitelliste gibt es als spezielle Anzeigeformate eine reine ppn-Liste (PRS=ppn) sowie das diagnostischen Format (PRS=diag). Das ist deswegen interessant, weil der OPC4 in Gießen wesentlich mehr Indizes enthält als der OWC, so dass die Selektionsmöglichkeiten besser sind.

2. Veränderungen im Bibliothekssystem

Die Bestände Politik, Soziologie, Didaktik der Biologie, Didaktik der Mathematik wurden in der Zweigbibliothek im Philosophikum II mit den Beständen der dezentralen Bibliothek zusammengeführt. Um den notwendigen Platz zu schaffen wurde älterer Bestand der Zweigbibliothek in das Magazin der alten UB umgestellt.

3. Katalog der Schulprogrammschriften

Unter Schulprogrammen versteht man ursprünglich Einladungen von Schulen zu Prüfungen mit dem "Programm" der Prüfungsveranstaltung. Seit dem 18. Jahrhundert wurden diesen Einladungen teilweise auch kleinere wissenschaftliche Abhandlungen beigefügt. Im 19. Jahrhundert wandelten sich diese Einladungsschriften zu Jahresberichten, denen in der Regel wissenschaftliche Abhandlungen beigefügt waren. Bis ca 1918 gab es einen Schriftentausch vergleichbar mit dem Dissertationentausch.

Die UB Gießen besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen an Schulprogrammen. Die darin enthaltenen Abhandlungen sind in einer Datenbank erschlossen, die von dem früheren Mitarbeiter der UB, Herrn Kössler, nach seinem Ausscheiden aus der UB erstellt wurde.

Informationen zu den Schulprogrammschriften finden Sie unter:
http://www.uni-giessen.de/ub/kataloge/schulprog.html

Einige Schulprogramme wurden gescannt und über die Giessener Elektronische Bibliothek (GEB) bereitgestellt:
http://geb.uni-giessen.de/geb/portal/schulprogramme/
Diese Sammlung soll ausgebaut werden.

Lothar Kalok E-Mail an AutorIn
Universitätsbibliothek Gießen
Mainz, Stadtbibliothek
200 Jahre Stadtbibliothek Mainz

Am 20. August 1805 verfügte der französische Innenminister die Übergabe der ehemaligen Universitätsbibliothek an die Stadt Mainz mit den Worten:
"La Bibliothèque de Mayence est mise à la disposition de la commune."
Anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums in kommunaler Trägerschaft hat die Mainzer Stadtbibliothek eine Festschrift herausgegeben:

A. Ottermann / S. Fliedner (Hrsg.):
200 Jahre Stadtbibliothek Mainz.
Wiesbaden: Harrassowitz in Komm., 2005. 400 S., EUR 29,80

Am Samstag, dem 15. Oktober 2005, um 11.00 Uhr, wird das Jubiläum mit einem Festakt im Rathaus der Stadt Mainz feierlich begangen.

Anm. d. Red.: Weitere Informationen über die 200-Jahr-Feier finden Sie im Internet auf der Homepage der StB Mainz!
 

Angelika Stresing E-Mail an AutorIn
StB Mainz

Handbuch-Änderungen

Neue/aktualisierte Kapitel:

Keine Änderungen am HeBIS-Handbuch in dieser Ausgabe.

Protokolle

Keine neuen Protokolle vorhanden.

Der Aperitif

Herzlichen Glückwunsch

... diesmal HeBIS zum 10. Jahr mit PICA !!