HeBIScocktail
Ausgabe: 2006-2
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Auch im zweiten Quartal dieses Jahres hat sich einiges im Verbund getan:

  • Viele hessische BibliothekarInnen nutzten wieder den Bibliothekartag als Gelegenheit für konstruktiven Austausch und als Informationsbörse,
  • nach intensiver Vorbereitung wurde hessenweit die PND eingeführt,
  • in Marburg ging mit MARLA eine weitere lokale Sicht des Verbundportals (neben den "Portalschwestern" KARLA und FRANKA) ans Netz.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Verbundaktivitäten. Weitere und ausführliche Berichte erhalten Sie in diesem Cocktail.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Osterfest und erholsame Feiertage!



Ihre Verbundzentrale


Verbundprojekte

Einführung PND

Seit Ende Februar arbeitet nun auch HeBIS mit der Personennamendatei (PND).

Vorausgegangen waren umfangreiche organisatorische Regelungen, Programmierungen und Tests. Neben den Programmen für die Einspielung der Normdatensätze und die Verknüpfungen waren auch weitere begleitende Programme zu entwickeln bzw. bereits vorhandene anzupassen: So musste ein Programm für die wöchentlichen Update-Lieferungen der PND vorbereitet werden, der Dublettencheck für Fremddateneinspielungen (Titel) überarbeitet und ein Programm für den Nachtrag von PND-Nummern in Titelaufnahmen erstellt werden. Letzteres war nötig geworden, da von DDB für 1986 ff. alle Titelaufnahmen mit Verknüpfungen zu Tp-Sätzen (= individualisierte PND-Sätze) noch einmal als verkürzte Datensätze bezogen wurden, weil sich herausgestellt hatte, dass in HeBIS viele der früher von DDB bezogenen Titelaufnahmen keine PND-Nummern aufwiesen bzw. die eingetragenen Nummern häufig nicht mehr gültig waren.

Die eigentliche Umsetzung begann am Freitag, dem 24. Februar mit der Übernahme der Tabellen für Indexierung, Validation, Syntax und Anzeige. Über das Wochenende wurden dann zuerst die Normdatensätze aus der Überregionalen PND (ÜPND) in die Verbunddatenbank eingespielt. Anschließend wurden im Laufe der folgenden Woche die Titeldaten mit den Personensätzen verknüpft. Dies geschah mittels zehn verschiedener Programmläufe: Zuerst erfolgte die Verknüpfung in den Kategorien, in denen eine PND-Nr. eingetragen war, danach wurden die zu verknüpfenden Normdatensätze über Ansetzungsformen, z.T. auch über Verweisungsformen abgeglichen und verknüpft. Für Personen, zu denen sich kein passender PND-Satz fand, wurden schließlich aus den Personenkategorien in den Titelsätzen HeBIS-eigene Tn-Sätze (= nicht individualisiert) gebildet (Kat. 005 3. Pos. x, Kat. 101 a besetzt mit "HEBIS") und mit dem Titel verknüpft. Bei den Verknüpfungen wurden alle Verweisungs-Formen sowie abweichende Ansetzungsformen aus den Titelaufnahmen in den Personensatz übernommen (soweit dort nicht bereits vorhanden) und gleichzeitig sämtliche Verweisungsformen in den Titelsätzen gelöscht.

Verknüpft wurden alle Titelsätze mit Bestand. Eine Einschränkung gab es für Titel aus Sonderbeständen (BIBDIA, Allegro) sowie Erwerbungssätze: Hier erfolgte nur dann eine Verknüpfung, wenn ein entsprechender Personensatz vorhanden war, d.h. es wurden keine HeBIS-eigenen Personensätze gebildet.
Ungenutzte Sätze sind nur in den Fällen verknüpft worden, in denen ihnen über eine PND-Nummer bzw. über identifizierende Merkmale wie Lebensdaten ein Personensatz aus der Überregionalen PND zugeordnet werden konnte.

Frau Serbetcioglu von der BDV hat diese Programmierarbeiten mit großem Einsatz betrieben, so dass besonders ihr zu verdanken ist, dass die Implementierung erfolgreich verlaufen ist.

Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle noch bei Frau Pfeifer von der PND-Redaktion Der Deutschen Bibliothek für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit bedanken.

Arbeiten mit der PND

Die Personennormdaten in HeBIS setzen sich zusammen aus den Normdaten der Überregionalen PND (ÜPND), die von DDB bezogen wurden, und zusätzlichen HeBIS-eigenen Personennormdaten, die aus den Titeldatensätzen neu gebildet wurden bzw. in HeBIS neu erfasst werden.
In der PND gibt es zwei Arten von Sätzen, nämlich Tn-Sätze, d.h. Namensätze, die jeweils für mehrere gleichnamige Personen gelten können, und Tp-Sätze, d.h. individualisierte Personensätze. Diese enthalten neben der Namensform zusätzliche Informationen wie Lebensdaten, Beruf usw., und gelten immer nur für eine bestimmte Person. Tp-Sätze sind gleichzeitig auch Personen-Schlagwörter (mit den Titelaufnahmen in den Kategorien 5100 ff bzw. 5050  verknüpft) und daher auch mit den Suchschlüsseln der Sacherschließung recherchierbar.

Die mit dem Personensatz verknüpften Titel kann man sich mit “rel tt“ anzeigen lassen. Wird das Kommando zu einem Tp-Satz aufgerufen, werden sowohl die in den Personen- als auch die in den Sacherschließungskategorien verknüpften Titel angezeigt!

Verknüpfungen mit Personennormdaten sind obligatorisch und werden über die Validation (Plausibilitätsprüfung) abgeprüft. Davon ausgenommen sind Aufsätze, Erwerbungssätze (0500 3. Pos. = a) und Titelsätze, die im Rahmen von Retrokonversionsprojekten durch Firmen (z.B. MEDEA) erstellt werden (0500 3. Pos. = f).
Die Verknüpfung erfolgt aus der Titelaufnahme heraus mit den WinIBW-Funktionen “Verknüpfung suchen“ und “Verknüpfung einfügen“. Ist ein entsprechender Personensatz vorhanden, verknüpft man mit diesem. Ist kein passender Personensatz vorhanden, erstellt man eine Neuaufnahme - bei individualisierenden Angaben in der Vorlage als Tp-Satz, ansonsten als Tn-Satz.

Neuaufnahmen von Tn-Sätzen werden nur in HeBIS erfasst und auch nicht an die ÜPND geliefert. Neuaufnahmen von Tp-Sätzen werden über eine Eingabemaske direkt in ILTIS erfasst und mit Hilfe eines Skripts sofort nach HeBIS kopiert, wobei die in DDB vergebene IDN als PND-Nr. in die HeBIS-Kopie übernommen wird.
Ursprünglich war zum Einbringen neuer und korrigierter Sätze in die PND ein Offline-Verfahren analog zur GKD angestrebt. Da sich aber zeigte, dass dies unter den aktuellen Rahmenbedingungen kein geeigneter Weg war, insbesondere nicht für DDB, für die es die Entwicklung und Pflege einer neuen Schnittstelle und damit eine erhebliche zusätzliche Belastung bedeutet hätte, wurde mit DDB/PND die Direkterfassung in ILTIS vereinbart.

Bei der Erfassung wird über die Validation die Struktur von Personensätzen abgeprüft. So ist z.B. für Familiennamen die Invertierung zwingend, @ ist nur bei persönlichen Namen erlaubt und bei Präfixen muss vor dem Schrägstrich ein Blank gesetzt werden.

Um die Arbeit mit Personennormdaten möglichst komfortabel zu gestalten, wurden für die WinIBW zahlreiche Skripte neu entwickelt bzw. überarbeitet (Eingabemasken für Tn- und (in ILTIS) Tp-Sätze, "Kopierskript" für die Übernahme von Tp-Sätzen aus ILTIS nach HeBIS, Skripte zum automatischen Verknüpfen, zum Bereinigen dubletter PND-Sätze und zum Umverknüpfen von Titelsätzen). Die Programmierungen sind Herrn Schneider von der BDV zu verdanken, der sehr komplexe Skripte entwickelt und immer wieder Lösungen für die auftauchenden Probleme gefunden hat.

Bei der großen Menge der bearbeiteten Datensätze konnten mit der automatisierten Umsetzung naturgemäß nicht immer einwandfreie Resultate erzielt werden. Häufig wurden Dubletten gebildet und Verweisungsformen falsch zugeordnet.

Dubletten:
Da bei den Verknüpfungsprogrammen eine sichere Zuordnung zu einem Tp-Satz (= individualisiert) i.d.R. nur über eine PND-Nummer möglich war, gibt es in HeBIS für viele Personen jeweils zwei Personensätze: einen Tp-Satz für Titelsätze mit enthaltener PND-Nr. und zusätzlich einen Tn-Satz (ÜPND-Satz oder HEBIS-eigener), wenn keine PND-Nr. vorhanden war, so dass z.B. eine Ausgabe des "Zauberbergs" mit dem Tp-Satz "Thomas Mann", eine andere mit dem Tn-Satz verknüpft wurde (dieser Fall ist allerdings inzwischen bereinigt worden). Außerdem entstanden bei der Bildung HEBIS-eigener-Personensätze aus Titeldaten sehr viele Dubletten dadurch, dass unterschiedliche Ansetzungsformen, u.a. auch durch Tippfehler, zu jeweils eigenen Tn-Sätzen führten. Offensichtliche Dubletten sollten bei der Katalogisierung bereinigt werden, soweit es ohne größeren Aufwand möglich ist.

Zum Bereinigen von Dubletten gibt es ein Dublettenskript, das ähnlich wie bei der Titeldubletten-Umlenkung funktioniert. Außerdem wurde ein Skript zum vereinfachten Umhängen von Titelsätzen entwickelt: Es wird ein Zielsatz und ein Quellsatz bestimmt, und bei den am Quellsatz hängenden Titeln wird nach Anklicken die PPN des Quellsatzes gegen die des Zielsatzes ausgetauscht.

Zum Thema Dubletten aber noch ein wichtiger Hinweis: Namensformen, die sich durch aufgelöste/ausgeschriebene Umlaute, Schreibweise ß/ss oder Doppelname mit/ohne Bindestrich unterscheiden, gelten in der Überregionalen PND nicht als Dubletten, sondern es werden hierfür jeweils eigene Personensätze angelegt! Beim Erzeugen HeBIS-eigener Tn-Sätze aus den Angaben in den Titelkategorien haben wir uns dieser Praxis angepasst, obwohl die Schreibweisen häufig nicht zuverlässig waren (Retroprojekte, Datenkonversionen, Fremddaten). Eine endgültige Entscheidung, wie wir mit diesen Fällen umgehen werden, wird es erst nach der nächsten Sitzung der AG Katalogisierung am 1. Juni geben. Bis dahin sollte der Datensatz genutzt (bzw. neu erfasst) werden, der genau der benötigten Ansetzungsform entspricht, und nur im Falle eindeutiger Dubletten ein Datensatz z.B. mit aufgelösten Umlauten auf den mit der ausgeschriebenen Form umgelenkt werden.
Auch für einige diakritische Zeichen wurden bei abweichender Schreibweise jeweils eigene Tn-Sätze gebildet, da das Programm nicht immer die Identität feststellen konnte. In solchen Fällen muss der Satz mit der "korrekteren" Schreibweise genutzt und der dublette Satz auf diesen umgelenkt werden.

“Unverknüpfte" Tnx-Sätze:

Wenn man einen dubletten Personensatz (Tnx) löschen möchte, erscheint häufiger die Meldung "Der Titel hat noch Verknüpfungen mit anderen Titeln", obwohl im Hauptbestand keine Verknüpfung mehr ersichtlich ist. Solche Sätze sind mit Aufsätzen oder Titeln aus Sonderbeständen (BIBDIA, Allegro) verknüpft, die im normalen Hauptbestand nicht angezeigt werden. Diese Dubletten müssen der PND-Redaktion in der VZ zum Löschen gemeldet werden.

Verweisungsformen:
Bei den Verknüpfungen wurden alle Verweisungs-Formen aus den Titelaufnahmen sowie abweichende Ansetzungsformen in den Personensatz übernommen (soweit dort nicht bereits vorhanden), und zwar in die verbundeigene Kategorie 201. Redundante Verweisungsformen wurden entfernt. Wenn im Titelsatz eine Verweisungsform der entspr. Ansetzungsform nicht korrekt zugeordnet war, führte das aber zur Übernahme einer falschen Verweisungsformen in den Normdatensatz (und dazu genügte ein einziger falscher Eintrag!). Ein Beispiel dazu (inzwischen allerdings bereinigt): Bei einem Titel von Hippokrates (Kategorie 3000) mit dem Herausgeber Wilhelm Heinrich Roscher (Kategorie 3010) waren die Verweisungsformen für den Herausgeber fälschlicherweise in Kategorie 3800 statt 3810 erfasst worden, und daher wurde im Tp-Satz "Hippocrates" in Kategorie 201 die Verweisungsform "Roscher, W.H." eingetragen. Wenn solche unsinnigen Verweisungsformen bemerkt werden, sollten sie ebenso wie redundante Verweisungsformen, die durch Tippfehler oder unterschiedliche Eingabe von Diakritika entstanden sind, aus dem Personensatz gelöscht werden.

Ihr Ansprechpartner bei Fragen: PND-Redaktion, E-Mail:  hebis-pnd@ub.uni-frankfurt.de

(elr)

Neues von den Datenbanken

Aktuelle Neuentwicklungen im HeBIS-Portal

Ende März wurde eine neue Version des HeBIS-Portals in Produktion genommen. Sie beinhaltet  neue und erweiterte Funktionalitäten, die die Recherche und Bestellung im Portal verbessern, und bereichert die HeBIS-Portal-Familie um MARLA, das lokale Portal für die UB Marburg.

 

MARLA - die vierte im Bunde

MARLA (MARburger LiterAtursuche- und Bestellportal) wurde für die UB Marburg entwickelt und wird dort zu Beginn des Sommersemesters 2006 in der Benutzung eingeführt. Wenn man das Verbundportal mitrechnet, ist die HeBIS-Portal-Familie damit inzwischen auf vier Mitglieder angewachsen.

Der Aufbau von MARLA war pünktlich zum geplanten Termin am 31. März 2006 abgeschlossen. Gegenüber KARLA und FRANKA hat MARLA die kürzeste Entwicklungszeit beansprucht. Viele der benötigten Funktionalitäten und Anpassungen waren bereits für KARLA und FRANKA realisiert worden und konnten für MARLA ohne großen Aufwand übernommen werden. Somit stellen sich dank des Sichten-Konzepts inzwischen die ersten Synergie-Effekte ein. Gleichzeitig hat das Portal-Team der UB Marburg aber auch wieder neue Ideen für die Weiterentwicklung eingebracht, so dass das HeBIS-Portal mit jeder lokalen Sicht komfortabler und der Fundus der Funktionalitäten größer wird.  Für die konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit möchten wir uns an dieser Stelle beim MARLA-Team herzlich bedanken.

Einen ausführlichen Beitrag des Teams lesen Sie in diesem HeBIScocktail unter MARLA oder Die drei Schwestern

 

Neu in allen Sichten

Parallel zum Aufbau von MARLA wurden verschiedene Funktionalitäten des HeBIS-Portals optimiert und weiterentwickelt, so dass sich der Benutzungskomfort nochmals deutlich verbessert hat.


Verfügbarkeitsrecherche - jetzt noch schneller

Bereits im letzten HeBIScocktail konnten wir über eine Verbesserung der Antwortzeiten bei lokalen Bestellungen im HeBIS-Portal berichten. In der neuen Version wurde die entsprechende Optimierung der integrierten Bestellfunktion weiter ausgebaut, so dass die Performance jetzt generell sehr gut ist. Das zugrundeliegende Prinzip lässt sich kurz folgendermaßen beschreiben:

Für die Verfügbarkeitsrecherche wird in der Portalsoftware Elektra ein Set von Katalogen definiert, die bei einer Bestellung nach Besitznachweisen durchsucht werden sollen. Im HeBIS-Portal sind das die lokalen OPACs der HeBIS-Bibliotheken, die deutschen Verbundkataloge einschließlich des HeBIS-Verbundkatalogs und die OPACs weiterer Bibliotheken, die als Nachweisquelle für die Benutzer der lokalen Portale wichtig sind (z.B. der OPAC der SUB Göttingen für Benutzer von KARLA). Bisher wurden immer alle Kataloge dieses Sets durchsucht, dank der Optimierung der Bestellfunktion kann die Verfügbarkeitsrecherche jetzt aber auf bestimmte Kataloge eingeschränkt werden. Welche das sind, richtet sich nach der Bibliothek des Benutzers (die das HeBIS-Portal aufgrund der Anmeldung des Benutzers kennt) und der Herkunft des Titelnachweises, von dem aus die Bestellung aufgerufen wurde. Um es am Beispiel eines Benutzers der UB Marburg zu veranschaulichen:

Klickt der Benutzer bei einem Treffer aus dem Marburger OPAC auf den Bestellbutton, werden durchsucht:

  • der OPAC der UB Marburg
  • die OPACs des Herder-Instituts Marburg, der Archivschule Marburg und der UB Gießen, um dem Benutzer einen Hinweis auf Besitznachweise in Bibliotheken in seiner näheren Umgebung geben zu können.

Klickt der Benutzer dagegen bei einem Treffer aus einem der Verbundkataloge auf den Bestellbutton, wird die Suche nach Besitznachweisen zusätzlich zu den oben genannten Katalogen in den Verbundkatalogen ausgeführt.

Es werden also jeweils nur die Kataloge durchsucht, die unbedingt benötigt werden, um dem Benutzer den richtigen Bestellweg (lokale Ausleihe oder Fernleihe) anbieten zu können und im Fall einer Fernleihbestellung vollständige Informationen über die besitzenden Verbünde zu haben (damit die Bestellung ggf. in die verbundübergreifende Online-Fernleihe übergeleitet werden kann).

Die optimierte Verfügbarkeitsrecherche funktioniert in allen Portal-Sichten und für alle Materialien (Mongraphien, Zeitschriften, Aufsätze, Online-Ressourcen).


Per Mausklick zu Bänden, Aufsätzen, Beilagen und Rezensionen

Bislang war es im HeBIS-Portal nicht möglich, vom Nachweis des Gesamtwerks aus die Bände mehrbändiger Werke und Schriftenreihen abzurufen, um einzelne Bände zu bestellen. Für Titel aus HeBIS ist dieses Defizit in der neuen Portalversion dank einer Eigenentwicklung behoben, die nicht nur mehrbändige Werke und Schriftenreihen abdeckt, sondern dem Benutzer generell erlaubt, sich in verknüpften Satzstrukturen zu "bewegen". Dem Benutzer werden dafür in der Trefferliste und der Titelvollanzeige entsprechende Buttons angeboten. Derzeit kann man folgenden Links nachgehen:

  • Vom Gesamtwerk aus zu den Bänden und umgekehrt.

    Man kann jeweils schrittweise eine Gliederungsebene nach unten oder oben navigieren. Bei mehrbändigen Werken mit Abteilungen erhält man vom Gesamtwerk aus also zunächst eine Übersicht über die Abteilungen und erst von dort aus (ggf. über weitere Zwischenstufen) eine Liste der Bände. Umgekehrt gelangt man vom Band eines mehrbändigen Werkes aus ggf. erst zur übergeordneten Abteilung und von dort aus weiter zum Gesamtwerk. Auf diese Weise konnten die bekannten Probleme umgangen werden, die im Pica-OPAC mit dem hinter dem Button "Zugehörige Veröffentlichungen" liegenden FAM-Kommando verbunden sind.

    In der Kurztitelliste der Bände werden noch einmal die Titelinformationen zum Gesamtwerk angezeigt, nur kann man sie an dieser Stelle nicht mehr in die Vollanzeige rufen. Dadurch ist die Gefahr gebannt, dass der Benutzer immer wieder die Vollanzeige des Gesamtwerks aufruft und in eine "Endlosschleife" gerät, wie es häufig im Pica-OPAC der Fall ist. Außerdem ist es uns gelungen, in der Kurztitelliste der Bände auch die Bandzählung mit anzuzeigen, was im Pica-OPAC seit der Einführung von OPC4 leider auch nicht mehr möglich ist.
  • Vom rezensierten Werk zur Rezension und umgekehrt.
  • Von der Hauptzeitschrift zur Beilage und umgekehrt.
  • Vom Aufsatz zum Inhaltsverzeichnis desselben Heftes oder zur ausgewerteten Zeitschrift und von dort über eine Auswahl der Jahrgänge und Hefte wieder zu den Aufsätzen. Die Navigationsmöglichkeiten für Aufsätze sind aus lizenzrechtlichen Gründen auf Treffer aus dem Bestand HeBIS (nur Aufsätze) beschränkt.

Weitere Verknüpfungsarten wie Früher-/Später-Verknüpfungen sind noch nicht berücksichtigt. Nachdem die Grundfunktionalitäten entwickelt sind, wäre eine entsprechende Erweiterung kein Problem. Man muss allerdings bedenken, dass die Anzahl der Buttons pro Titel auch jetzt schon sehr groß werden kann, insbesondere bei Zeitschriftenaufsätzen. Da das sehr verwirrend sein kann, sollen jetzt erst einmal Erfahrungen gesammelt werden, wie die Benutzer überhaupt mit der neuen Navigation zurechtkommen.

Darüber hinaus war Vollständigkeit für den Anfang auch nicht beabsichtigt. Vielmehr kam es darauf an, möglichst schnell eine Lösung für mehrbändige Werke und Schriftenreihen bereitzustellen und einen Prototyp für die Navigation in verknüpften Satzstrukturen innerhalb eines Elektra-Portals zu entwickeln, der die gewünschte Funktionalität besser veranschaulicht als detaillierte Funktionsberschreibungen. Der Prototyp soll in Kürze der Firma SISIS vorgestellt werden. Wir hoffen, dass er in geeigneter Form in die Weiterentwicklung von Elektra einfließen kann, so dass es nicht bei einer HeBIS-eigenen Lösung bleiben muss und die Navigation in verknüpften Satzstrukturen irgendwann auch für Titel aus den anderen Verbünden angeboten werden kann.

Blättern im Retro-Katalog

Es wurde häufig gewünscht, direkt vom HeBIS-Portal aus in HeBIS-Retro bzw. den lokalen Retro-Katalogen blättern zu können. Auch dieses Desiderat konnte mit der neuen Version erfüllt werden. Man klickt bei dem gewünschten Retro-Titel auf "Bestellung?" und findet die Buttons zum Vorwärts- und Rückwärtsblättern anschließend im Ergebnisfenster der Verfügbarkeitsrecherche, unterhalb der Katalogkarte und des Bestellbuttons. Ähnlich wie in der HeBIS-Retro-Datenbank ist ein Blättern in Schritten von 1, 10, 50 und 100 Karten möglich.

Online-Hilfe

Die bisher in das HeBIS-Portal eingebundene Standardhilfe von SISIS-Elektra wurde durch eine selbst erstellte Online-Hilfe ersetzt, die auf den speziellen Funktionsumfang und die Besonderheiten des HeBIS-Portals abgestimmt ist. Die Hilfe ist Kontext-sensitiv, d.h. als Einstiegspunkt werden dem Benutzer jeweils die Hilfeseiten angeboten, die zum aktiven Portal-Bildschirm passen. Befindet sich der Benutzer z.B. in einer Trefferliste, wird die Hilfe zur Trefferliste geöffnet, befindet er sich in seiner Merkliste, die Hilfe zur Merkliste usw. Vom jeweiligen Einstiegspunkt aus kann der Benutzer aber auch problemlos alle anderen Hilfeseiten abrufen.

Umschlagbilder in der Trefferliste

Sofern vorhanden, werden zu den Titeln in der Trefferliste Umschlagbilder angezeigt. Und um auch gleich die am häufigsten gestellte Frage zu beantworten: Die Bilder stammen aus der Bilddatenbank von Amazon, die wir auf Anfrage kostenlos nutzen dürfen.

 

Geplante Weiterentwicklung

Um die Weiterentwicklung des HeBIS-Portals mit den Anwendern der lokalen Sichten abzustimmen, fand im März in Frankfurt ein Treffen mit den Portal-AGs der UB Kassel, der FHB Frankfurt und der UB Marburg statt. Die drei Bibliotheken waren sich in der Prioritätensetzung schnell einig und sehen als vorrangige Aufgabe der Weiterentwicklung die Einbindung von Datenbanken in die Metasuche und Verfügbarkeitsrecherche an. Da nach wie vor die lizenzrechtlichen Fragestellungen nur schwer in den Griff zu bekommen sind, wird der Schwerpunkt für den Anfang auf Datenbanken liegen, für die eine Nationallizenz besteht. Der Aufbau weiterer lokaler Sichten wird zugunsten dieser Priorität zunächst zurückgestellt.


 

Heike Nienerza / Uwe Reh E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale / HRZ Frankfurt, Abt. BibliotheksDatenVerarbeitung

Mitteilungen der Verbundzentrale

GKD-Informationen zu "Landesverbänden"

Die Expertengruppe GKD hat neue Ausführungsbestimmungen zur Ansetzung von Landesverbänden in den GKD-Informationen (s.a. http://www.zeitschriftendatenbank.de/gkd/infos.html) veröffentlicht. Dort heisst es:

Körperschaften, die in ihrem offiziellen Namen Bezeichnungen wie "Landesverband", "Bezirksverband" etc. in Verbindung mit Städtenamen wie Berlin, Bremen, Hamburg, Salzburg oder Wien enthalten und sich auf deren Einzugsbereich bzw. auf die Region des mit der Stadt namensgleichen Staat- bzw. Gliedstaates beziehen, werden als nicht ortsgebunden eingestuft. Das gilt auch für historische Gebietskörperschaften wie Oldenburg, Hannover, Braunschweig (bis Oktober 1946) u.a.
Bei diesen Körperschaftsnamen wird der Ortsname nicht in die Ordnungshilfe gesetzt, sondern der Körperschaftsname wird durchgeschrieben. Die Altdaten werden sukzessive korrigiert.

Beispiele:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands / Landesverband Berlin

aber:

Sozialdemokratische Partei in der DDR / Bezirksverband Berlin, Ost>

 

Sudentendeutsche Landsmannschaft / Landesgruppe Hamburg
Allgemeiner Sportverband Österreichs / Landesverband Wien

Braunschweig bis Oktober 1946 Staat:

Verband Deutscher Schulgeographen / Landesverband Braunschweig
(Titel von 1933)

aber:

Evangelische Frauenhilfe in Deutschland e.V. / Landesverband Braunschweig
(Titel von 1988)

                          

(mod)
Personalia

Wir können einen neuen Kollegen in der Verbundzentrale begrüssen:

Günter Pietzonka ist seit März in der VZ für den Bereich Fernleihe zuständig.
Hr. Pietzonka ist Montag-Donnerstag unter der
Tel.-Nr. 069/798 39 667 zu erreichen,
E-Mail: g.pietzonka@ub.uni-frankfurt.de

(tak)

Aus den Bibliotheken und Lokalsystemen

Bibliographie Linguistischer Literatur (BLL), Bibliographie Linguistischer Literatur Datenbank (BLLDB)

Seit Oktober 2005 gibt es mit der BLL einen neuen Teilnehmer in HeBIS. Seither werden die Daten der Bibliographie auch online im CBS des HeBIS-Verbundes erfasst. Im März 2006 wurden nun auch die Altdaten der BLL in HeBIS-Pica eingespielt (rund 300.000 Titelaufnahmen – überwiegend Aufsätze).

Was ist die BLL?

Die BLL ist eine Spezialbibliographie, die im Rahmen des DFG-Sondersammelgebiets Allgemeine Linguistik an der UB Frankfurt erstellt wird. Sie verzeichnet Literatur zur Allgemeinen Linguistik, zur Anglistik, Germanistik, Romanistik und zu den Nachbardisziplinen der Linguistik. Ausgewertet werden Monographien, Dissertationen, Manuskripte, Aufsätze aus Zeitschriften, Rezensionen in Auswahl, Beiträge aus Sammelwerken, Festschriften, Kongress- und Institutsberichten etc. Die inhaltliche Erschließung durch Klassifikation und Schlagwörter erfolgt in der Regel zweisprachig in deutsch und englisch. Die BLLDB verzeichnete Ende 2005 etwa 300.000 Titeldaten. Jährlich kommen im Durchschnitt ca. 10.000 Titel hinzu. Die Berichtszeit beginnt mit dem Jahr 1971. Die Bibliographie wird von der Redaktion hauptsächlich auf der Grundlage der in der UB Frankfurt vorhandenen Literatur erstellt. Sie ist daher nicht nur Titelnachweis, sondern auch Bestandsnachweis der Bibliothek.

BLL – gedruckt und online

Die Bibliographie erscheint seit 1976 jährlich in gedruckter Form im Verlag Vittorio Klostermann. Von Beginn an war geplant, die Bibliographie nicht nur gedruckt, sondern auch als Datenbank der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies hatte Konsequenzen für die Methodik der Datenerfassung: die ausgewerteten Zeitschriften, die Klassifikation etc. wurden kodiert. Kategorien wie "Sprache des Textes" oder "Anzahl der zitierten Literaturangaben", die für die Buchausgabe nicht erforderlich sind, wurden zusätzlich erfasst. Seit Ende 1977 ist die Bibliographie als Datenbank online zugänglich. Im Jahr 1991 wurde BLLDB in das Datenbankangebot des Fachinformationszentrums Karlsruhe übernommen. Ab April 2006 wird BLLDB in neuer Version durch die semantics Kommunikations¬management GmbH im Internet angeboten. (www.blldb-online.de) Die Datenerfassung erfolgte für die ersten 16 Jahrgänge per Schreibmaschine auf Formularen. Anschließend wurden die getippten Bögen durch einen kommerziellen Dienstleister maschinell lesbar nacherfasst. Seit 1991 werden die BLL-Titelaufnahmen in der Bibliothek mit dem System Pikado auf PCs erfasst. Im Oktober 2005 erfolgte nach eingehender Vorbereitung der Umstieg der Datenerfassung auf HeBIS-Pica.

Umstieg der BLL auf Pica

Bei diesem Projekt galt es einen engen Zeitrahmen einzuhalten, da der Vertrag mit dem bisherigen Datenbankanbieter FIZ Karlsruhe / STN International ein Jahr im Voraus gekündigt werden musste und demzufolge nach Ablauf dieses Jahres den zahlenden Abonnenten eine neue, funktionsfähige Datenbank zur Verfügung gestellt werden musste! Wir konnten bei der Projektdurchführung von den Erfahrungen profitieren, die in den letzten beiden Jahren bei der Überführung der BDSL nach Pica gewonnen worden waren. Allerdings gab es auch deutliche Unterschiede zu dem Vorgängerprojekt – hauptsächlich in der Datenstruktur, aber auch hinsichtlich des Zeichensatzes (diverse phonetische Sonderzeichen) etc. Die Umsetzung des Projektes erfolgte in mehreren Etappen:

Altdaten-Konvertierung I

Die Umsetzung der ersten 16 Jahrgänge aus dem beim bisherigen Datenbankanbieter STN International verwendeten Format Messenger – sowohl Titeldaten als auch Personendatensätze – in das Pikado-Format wurde von der Fachreferentin realisiert. An erster Stelle stand dabei die eingehende Datenanalyse der ersten 16 Jahrgänge im Messenger-Format. Die vorliegenden 135.000 Titel waren nach den bibliographischen Gruppen Zeitschriftenaufsatz, Sammelwerk, Sammelwerksaufsatz, Kongressschrift, Kongressaufsatz und einfache Monographie zu unterscheiden. Die Umsetzung dieser ersten Altdaten begann im Dezember 2004. Die einzelnen Titelgruppen wurden zwischen April und Juli 2005 in das Pikado-System eingespielt. Dabei mussten begleitend über 4.700 Klassifikationsdatensätze und gut 7.000 Personendatensätze für Pikado erstellt werden.

Klassifikation

Die Klassifikation der BLL musste vollständig überarbeitet werden, um den technischen Gegebenheiten des Pica-Systems gerecht zu werden. Dies betraf knapp 6.000 Datensätze, die intellektuell in eine neu aufzubauende, hierarchische Struktur eingepasst werden mussten, was erheblichen Aufwand bedeutete. Hier waren vor allem der Wissenschaftliche Mitarbeiter der BLL und die Fachreferentin gefragt. Die Umsetzung der Klassifikationsnormdaten aus dem Pikado- in das Pica-Internformat wurde ebenfalls von der Fachreferentin realisiert. Im September 2005 wurden die neuen Klassifikationsnormdaten in Pica eingespielt.

Verbunddatenbank

In der Verbunddatenbank mussten diverse Anpassungen für die Neuerfassung der BLL-Daten vorgenommen werden: Neue Kategorien wurden eingeführt, die Festlegungen für die Klassifikationsnormdaten und die benötigten Indices wurden eingerichtet. Die Datenstruktur musste erweitert werden. Und natürlich mussten die Bearbeiterinnen der BLL für den Beginn der Katalogisierung in Pica geschult werden. Die Neuerfassung von Titeldaten in Pica startete im Oktober 2005. Manchen von Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass bspw. bei "BLL-Titeln" deutlich mehr Personen aufgeführt werden. Dies ist ein zusätzlicher Service, den BLL den Nutzern der Bibliographie bietet, und der durch die Teilnahme der BLL an Pica jetzt auch den HeBIS-Nutzern zugute kommt.

Altdaten-Konvertierung II

Die Umsetzung der gesamten 31 Jahrgänge BLL-Altdaten (Titel- und Personendatensätze) aus dem Pikado- in das Pica-Internformat wurde von Herrn Hatje, Firma Hatje Informatik GmbH in Kiel, realisiert. Hierfür fand zunächst die Analyse der Titeldaten in Hinsicht auf die Anforderungen in Pica statt. Von nicht zu unterschätzendem Vorteil war, dass dabei zum einen auf die Analyseergebnisse der ersten Projektphase zurückgegriffen werden konnte und zum anderen bessere Analysemethoden zur Verfügung standen als beim BDSL-Umstieg. Es stellte sich – nicht vollkommen unerwartet – heraus, dass die Formalkatalogisierungsregeln in BLL in einigen Punkten deutlich abwichen von den in Pica üblichen HeBIS-RAK: nicht strukturierte Mehrbänder, abweichende Behandlung von Zeitschriften-Themenheften etc. Nun galt es, das Runde so zu formulieren, dass es in das Eckige passt… Die Zusammenhänge zwischen den BLL-Spezifika auf der einen Seite und den Besonderheiten der Pica-Kategorien auf der anderen Seite galt es bei der Definition des Pflichtenheftes für Herrn Hatje klar und präzise zu formulieren – eine nicht unerhebliche Hürde, denn die Komplexität der Daten stellte uns Bibliothekare auch schon vor eine große Herausforderung. Und dies alles musste dann noch einem Nicht-Bibliothekar möglichst eindeutig übermittelt werden. Nach diversen Tests und Korrekturen lieferte Herr Hatje im Februar 2006 die ins Pica-Internformat umgesetzten Titel- und Personendaten.

Altdaten-Einspielung

Damit begann die nächste, nicht minder aufwändige Etappe des Projektes: die Einspielung der Daten in die HeBIS-Pica-Datenbank durch Frau Serbetcioglu. Von den gut 170.000 Personendatensätzen aus den BLL-Altdaten konnten ca. 65.000 mit schon vorhandenen Tp- oder HeBIS-Tn-Sätzen gemergt werden. Rund 105.000 Personendatensätze wurden neu eingespielt. Vielleicht können Sie erahnen, was es für eine Herausforderung für alle Beteiligten war,
– dass die Umsetzungsvorschriften für die BLL-Personen zu einem Zeitpunkt festgelegt werden mussten, als die endgültigen Formatvorschriften für die neu einzuführende PND in HeBIS-Pica noch nicht ganz feststanden!
– dass die BLL-Einspielung angewiesen war auf das Vorhandensein der PND-Syntax, deren Einführung aber zeitlich im Widerspruch stand zum engen Zeitplan für unser Projekt. (Wir haben uns dann bspw. damit geholfen, dass wir die BLL-Testeinspielung von "hebisle" als erste Datenbasis für den Neuaufbau der BLLDB im Internet zugrunde legten.) Von den ca. 311.000 umgesetzten Titeldatensätzen wurden etwa 272.000 Aufsätze direkt (ohne Dublettencheck) in die Datenbank übernommen. Bei weiteren 25.646 Datensätzen gab es schon eine Aufnahme in HeBIS-Pica, so dass die BLL-spezifischen Kategorien und zusätzlichen Personeneinträge hier nur gemergt werden mussten. Die restlichen ca. 7.200 monographischen Aufnahmen, die nicht zugeordnet werden konnten, wurden als Neuaufnahmen eingespielt.

Letzte Etappe

Inzwischen läuft die letzte Etappe des Projekts, die sich noch ein paar Monate hinziehen wird: die Nachbearbeitung. Aufgrund der bereits erwähnten abweichenden Erfassung der Mehrbänder harren diese jetzt noch der Bereinigung. Dazu kommen ca. 2.000 zu überprüfende Fälle addierter Personenverknüpfungen, ein paar hundert Körperschaften, die noch im Volltext vorliegen, usw. usf.

BLLDB online

Parallel zum Umstieg auf Pica galt es eine weitere wichtige Aufgabe zu erfüllen: die Konzeption und Umsetzung des Neuaufbaus der kostenpflichtigen Internet-Präsentation der BLLDB. Dies wurde und wird in enger Zusammenarbeit mit der Firma semantics GmbH Kommunikationsmanagement in Aachen bewerkstelligt. Da es bei BLL – analog zur BDSL – keinen lokalen Pica-OPAC gibt, werden die Daten aus der Pica-Datenbank vierteljährlich exportiert, um sie dem externen Datenbankhersteller zur Weiterverarbeitung zu übergeben. Für alle, die wir neugierig gemacht haben, und deren Institution bereits eine BLLDB-Lizenz erworben hat: www.blldb-online.de .

An dieser Stelle sei allen Beteiligten des Lokalsystems, der Verbundzentrale und der Bibliotheksdatenverarbeitung – insbesondere Renate Pleyer und Aglaia Serbetcioglu – nochmals ein herzliches Dankeschön für ihre Geduld und ihren Einsatz ausgesprochen!

 

Heike Renner-Westermann E-Mail an AutorIn
Fachreferentin SSG Allgemeine Linguistik, UB Frankfurt
MARLA oder Die drei Schwestern: Das lokale HeBIS-Portal für das Bibliotheks- und Informationssystem Marburg

In den letzten beiden Ausgaben des HeBIS-Cocktails sind Ihnen mit KARLA und FRANKA bereits die beiden lokalen Sichten des HeBIS-Portals für die UB Kassel und die FH Frankfurt vorgestellt worden. Das MARLA-Team freut sich, Sie nun mit der jüngsten  der drei „Portalschwestern“ bekannt machen zu können: Seit dem 31.03.2006 ist MARLA in der Produktionsversion an die Öffentlichkeit getreten. Sie finden das MARburger LiterAtursuche- und Bestellportal auf den Webseiten des Bibliotheks- und Informationssystems Marburg   (http://www.portal.hebis.de/MARLA)

MARLA wurde im Rahmen der Pilotprojekte zu den lokalen  Portalsichten seit dem zweiten Halbjahr 2005 intensiv entwickelt und hat die gleiche Zielrichtung wie die  beiden Vorgängerprojekte: Integration unterschiedlicher Recherchequellen (Kataloge und Datenbanken), Integration unterschiedlicher Bestellsysteme (lokal, Fernleihe, Volltextzugang) mit Verfügbarkeitsrecherche, Integration von Komfortfunktionen (Suchprofile, Merklisten, Profildienste) unter einer gemeinsamen Oberfläche. Die technische Basis war und ist SISIS Elektra in der entsprechenden Anpassung und Weiterentwicklung. Beteiligt waren an der Entwicklung die HeBIS-Verbundzentrale, die Bibliotheksdatenverarbeitung (BDV) des Hochschulrechenzentrums Frankfurt (wie bei den  älteren Schwestern auch) und das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) Marburg.

Und wie in wirklichen Familien üblich gibt es bei aller Grundähnlichkeit Unterschiede bei den drei Schwestern, erwünscht und bewusst herausgearbeitet und angepasst, weil sie den lokalen Bedürfnissen entsprechen. Dies gilt in erster Linie für die optische Anpassung an die gewohnte Suchumgebung für die Nutzer (für Marburg war das die Integration in die Neugestaltung des Webauftritts der Universität und des Bibliothekssystems) und die Gruppierung der lokalen und regionalen Kataloge / Datenbanken.

Für die Sicht <Region Marburg> ist uns neben den PICA-Katalogen des Herder-Instituts und der Archivschule, neben OPAC und Retro-Katalog der Universität Gießen  auch die Einbindung des Katalogs der Stadtbücherei Marburg in die gemeinsame Gruppierung wichtig. Darüber hinaus bietet MARLA neben den regionalen Sichten in einer thematischen Sicht eine Gruppierung von relevanten Katalogen für den Schwerpunkt Kanada an.

Die Vorleistungen und Erfahrungen der Entwicklungsarbeiten an KARLA und FRANKA kamen uns als dritter Schwester natürlich sehr zugute. So können wir z.B. mit unserem Start wesentliche Verbesserungen und Weiterentwicklungen im Portal direkt über MARLA an unsere Nutzer weitergeben: die nachträgliche Anmeldung beispielsweise, wenn nach erfolgreicher (anonymer) Recherche ein Buch bestellt werden soll, die verkürzte schnellere Verfügbarkeitsrecherche, wenn der gesuchte Titel lokal vorhanden ist und insbesondere die stufenweise Navigation innerhalb von Mehrbändern oder Serien bis zur Bandebene. Andererseits konnten auch wir bereits mit unseren Wünschen und Anregungen etwas zur Weiterentwicklung von Portal und lokalen Sichten beitragen.

Im Testbetrieb war MARLA bereits seit Mitte März auf unseren Katalogseiten verlinkt, um zunächst insbesondere die Kolleginnen und Kollegen im Bibliothekssystem und im Lokalsystem an MARLA heranzuführen. In einer Informationsveranstaltung hatten wir zuvor die wichtigsten Funktionen von MARLA vorgestellt. Zum Beginn des Sommersemesters wollen wir MARLA schrittweise in den Auskunftsalltag und in unsere Einführungen und  Schulungen integrieren und dabei so viel und so breit wie möglich Erfahrungen sammeln. Auf der Basis dieser Erfahrungen werden wir dann die nächsten Schritte zur weiteren Präsentation und zum Schulungskonzept von MARLA festlegen.

Wir danken an dieser Stelle  nochmals sehr herzlich den beteiligten Kolleginnen und Kollegen in der Verbundzentrale und der BDV für die überaus angenehme und produktive Zusammenarbeit und den Schwestern KARLA und FRANKA für Mithilfe und Unterstützung und hoffen, dass die gemeinsame Weiterentwicklung ebenso erfreulich und erfolgreich verläuft! 

Iris Burmeister, Uschi Dannemann, Götz Hatop, Maria Schmidt,
Daniela Voigt, Andrea Wolff-Wölk und Monika Lerp

MARLA-Team des BIS Marburg
Namensänderung der Fachhochschule Darmstadt
Die ehemalige Fachhochschule Darmstadt trägt seit dem 1. März offiziell ihren neuen Namen

h_da
HOCHSCHULE DARMSTADT
UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES.

Dieser ist Ausdruck des starken Veränderungsprozess, den die Hochschule durchläuft und mit dem die Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen.

Die BIBLIOTHEK der h_da finden Sie ab sofort im HeBiS Verbundkatalog unter dem Kürzel HB Darmstadt. Die neue Webadresse ist
www.bib.h-da.de

 

 

Sabine Müller E-Mail an AutorIn
Bibliothek der Hochschule Darmstadt
OPC4 Version 2.0 im LBS Giessen Fulda in Betrieb
Seit dem 21.3. ist eine neue Version des OPACs im Lokalen Bibliothekssystem Giessen - Fulda in Betrieb (Version opc4 2.0).

http://opac.uni-giessen.de / (LBS-Startseite)
http://opc4.uni-giessen.de / (Bibl.System der Uni Giessen)

Die Version bietet neben der einfachen Suche eine "Erweiterte Suche": Über eine Suchmaske mit mehreren Feldern können komplexe Suchanfragen gestellt werden. Zusätzlich dazu ist bei der erweiterten Suche auch die Verwendung von Suchfiltern fuer die Materialarten und die Einschränkung auf Erscheinungsjahre möglich.

Für die Rechercheergebnisse wird eine "Trefferanalyse" auf der Basis der Materialarten bzw. der Erscheinungsjahre angeboten.

Bisher nur im Testsystem realisiert ist die Sortierung nach Autor und Titel. Sie soll auch im Produktionssystem angeboten werden sobald für den erforderlichen zusätzlichen Index genügend Plattenplatz vorhanden ist.

Von Seiten des HRZ Giessen wurden im Detail zahlreiche lokale Anpassungen vorgenommen.

Verzichtet wurde auf die Möglichkeit, beim Suchfilter mit der Sprache einzuschränken bzw. eine Trefferanalyse nach Sprachen anzubieten, da für den dazu benötigten ADI nur der erste der katalogisierten Sprachcodes von der OPC4-Indexmaschine ausgewertet wird und somit
bei mehrsprachigen Texten mindestens eine der Sprachen nicht berücksichtigt wird.

Der Katalog ist auf einem aktuellen Stand, da alle Titelaufnahmen und alle verknüpften Normdatensätze aus Anlass der Einführung der PND im Zeitraum von ca 1 Woche aus dem CBS neu geholt wurden.

Insgesamt sehen wir die neue OPAC-Version als eine wesentliche Verbesserung des bisherigen OPACs an, so dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Lothar Kalok E-Mail an AutorIn
Universitätsbibliothek Giessen
UB Mainz: Nun auch Recherche im Portal und Online-Fernleihe möglich

Seit Anfang April 2006 bietet die Universitätsbibliothek Mainz Ihren Benutzern die Möglichkeit, über das HeBIS-Portaldie erweiterten Funktionen anzuwenden.

Damit können die Benutzer nun nach der Anmeldung im Portalüber die integrierte Bestellfunktion sowohl eine lokale Bestellung als auch eine Online-Fernleihe aufgeben.

(güp)
Zentralbibliothek der EKHN

Seit Beginn des Jahres 2005 ist die Zentralbibliothek der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Darmstadt Mitglied bei HeBIS. Gemeinsam mit den Bibliotheken des Zentralarchivs der EKHN und dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, Mainz ist sie Teil des Verbundes kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken der EKHN, der sich unter anderem mit einem gemeinsamen OPAC in HeBIS präsentiert. Mit dem Verbund ist ein Netzwerk aus Bibliotheken des Kirchengebietes entstanden, das den Transfer von Wissen und Information wesentlich erleichtert. Die jeweiligen Schwerpunkte der einzelnen Bibliotheken werden sichtbar und für alle zugänglich gemacht.

Der gemeinsame OPAC bietet allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der EKHN sowie darüber hinaus allen Studierenden und an religiösen Fragestellungen interessierten Laien rasch einen Überblick über die gesuchte theologische Fachliteratur. Im OPAC finden sich alle Neuzugänge der drei Bibliotheken, die seit dem 1. August 2005 erfasst worden sind. Gegenwärtig sind das allerdings erst ca. 1300 Titelsätze. In naher Zukunft sollen auch die bereits digitalisierten Altbestände der Zentralbibliothek und der Buchbestand des Zentralarchivs in den Katalog der kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken eingespielt werden. Damit wird der gemeinsame OPAC dann auf über 80.000 Titel anwachsen.

Die Bestände der Zentralbibliothek in Darmstadt stehen jedem zur Ausleihe zur Verfügung. Die 70.000 Monographien und 95 Zeitschriften sind zum größten Teil durch elektronische Hilfsmittel erschlossen. Die Bibliothek umfasst neben einigen Werken aus dem frühen 17. und 18. Jahrhundert Literatur zum Theologiestudium und den angrenzenden Wissenschaften Philosophie, Geschichte und Psychologie, aber auch Literatur für einen besonderen Gottesdienst oder zur Gemeindepflege. Außerdem gibt es Fachliteratur zur Ökumene, Religionsgeschichte, Kirchenmusik, Kirchenkunst, Kirchenrecht und Kirchengeschichte, speziell Schriften zur Reformationszeit, Landesgeschichte und zum Kirchenkampf. Auch Fest- und Kleinstschriften der Gemeinden und Einrichtungen der Landeskirche werden hier gesammelt.

Die Bibliothek befindet sich im
„Helmut-Hild-Haus“ in der Ahastr. 5a in
64285 Darmstadt.

Der Lesesaal hat jeweils
Di. und Do. von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr und
Mi. von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet.

Die Auskunft der Zentralbibliothek ist unter 06151 / 366364 oder
zentralbibliothek@ekhn-kv.de zu erreichen.

In der Zentralbibliothek ist das Bibliotheksbüro angesiedelt. Bibliotheken, Einrichtungen und Institutionen der EKHN finden hier fachlichen Rat in bibliothekarischen und organisatorischen Fragen und können sich auf Wunsch dem Verbund kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken in der EKHN anschließen.

Die Bibliothek des Zentralarchivs befindet sich ebenfalls im „Helmut-Hild-Haus“ in Darmstadt. Dieser Bestand umfasst speziell Literatur zur Kirchen- und Verwaltungsgeschichte der heutigen EKHN und ihrer Vorgängerkirchen, zur Regional- und Ortsgeschichte sowie Gesangbücher.
Die Bibliothek Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung in Mainz umfasst ca. 5000 Bände. Schwerpunkte dieses Bestandes sind die Themen Wirtschaft, Ökologie und Raumentwicklung.

Die Bibliotheken des Zentralarchivs und des Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung weisen ausschließlich Präsenzbestände auf. Im Gegensatz zur Zentralbibliothek sind Buchausleihen hier nur in begründeten Einzelfällen möglich.

Christiane Matiasch E-Mail an AutorIn
Zentralbibliothek der EKHN Darmstadt

Fortbildung und Veranstaltungen

HeBIS auf dem Bibliothekartag 2006 in Dresden / Impressionen

Dresden 
Dresden - Zwinger

HeBIS, Bibliothekartag
HeBIS am PICA-Partner-Stand

HeBIS, Bibliothekartag
R.-D. Saevecke, U. Reh, H. Nienerza
 
HeBIS, Bibliothekartag
M.Schwingel-Bechtold, H.Nienerza, I.Burmeister

HeBIS, Bibliothekartag 
B. Nottebohm, U. Reh, H. Nienerza

Dresden
Dresden - Elbufer

HeBIS, Bibliothekartag 
B. Dugall, U.Reh

HeBIS, Bibliothekartag
H.Nienerza, C.Schaper, R. Albrecht

Dresden 
Dresden - Semperoper

HeBIS, Bibliothekartag
H. Nienerza, Besucher

HeBIS, Bibliothekartag
U.Reh, R.-D. Saevecke, Besucher

Dresden
Dresden - Hofkirche, Residenzschloss

(Rita Albrecht)
Starke Damen: KARLA, ELEKTRA, MARLA. HeBIS präsentiert lokale Portalsichten der Öffentlichkeit

Vom 21. bis 24. März fand der 95. Deutsche Bibliothekartag in Dresden statt. Neben einem umfangreichen Vortragsprogramm war auch wieder eine große Firmenausstellung Bestandteil der Tagung. Sämtliche deutschen Pica-Partner sowie OCLC|Pica/SISIS waren mit einem Gemeinschaftsstand auf der Ausstellung vertreten und präsentierten dort ihre neuesten Produkte und Projekte.

HeBIS nutzte die Gelegenheit, seine drei in enger Kooperation mit den beteiligten Bibliotheken entwickelten lokalen Portalsichten vorzustellen: KARLA (UB Kassel), FRANKA (FHB Frankfurt) sowie MARLA (UB Marburg; noch in einer Beta-Version). Alle lokalen Portale zeichnen sich zunächst einmal sehr augenfällig dadurch aus, dass sie vollständig an die Corporate Identity der jeweiligen Hochschule angepasst sind und sich so ohne optischen Bruch in die Webangebote der Bibliotheken integrieren lassen. Besucher am HeBIS-Stand waren außerdem beeindruckt von der individuellen Ausgestaltung der jeweiligen Sicht im Hinblick auf die zur Verfügung stehende Datenbasis, die eng auf die Bedürfnisse der Benutzer vor Ort abgestimmt ist. Das i-Tüpfelchen für interessierte Fachbesucher bildete aber die Verfügbarkeitsrecherche mit integrierter Bestellfunktion, die dem Benutzer direkt eine lokale Bestellung, eine Online-Fernleihe oder sogar eine lokale Vormerkung ermöglicht. Für diese kundenfreundliche Eigenentwicklung ernteten die HeBIS-Verantwortlichen am Stand breites Lob, nicht nur von BibliothekarInnen aus dem eigenen Verbund.

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden neue Navigationsmöglichkeiten in der Portaloberfläche, mit deren Hilfe man sich sehr komfortabel durch die einzelnen Stufen eines mehrbändigen Werkes klicken oder die bibliographischen Daten von Rezensionen zu einem Werk direkt abrufen kann. Auch dieses neue Feature stieß auf viel Zustimmung; einige Besucher meinten gar, dass man damit neue Maßstäbe setze und deutlich über die Möglichkeiten so mancher OPAC-Software hinauskomme.

Nur wenige Tage zuvor war HeBIS auf Einladung des Landes Hessen auch auf der CeBIT in Hannover präsent und stellte auch dort mit tatkräftiger Unterstützung von KollegInnen der UB Kassel und der FHB Frankfurt seine lokalen Portalsichten vor. Sich damit direkt dem Endverbraucher und nicht einem bibliothekarischen Fachpublikum zu stellen, war eine ganz besondere Herausforderung. Doch auch diese war mit der ausgeprägten Serviceorientierung der lokalen Portalsichten gut zu bewältigen; selbst Mitglieder der Landesregierung zeigten sich von den HeBIS-Produkten sehr beeindruckt.

Bibliothekartag und CeBIT haben bestätigt, dass HeBIS mit seinen kundenorientierten Dienstleistungen auf dem richtigen Weg ist und dass es sich lohnt, das bereits Erreichte konsequent weiter auszubauen.

(ria)

Handbuch-Änderungen

Neue/aktualisierte Kapitel:

Keine Änderungen am HeBIS-Handbuch in dieser Ausgabe.

Protokolle

Keine neuen Protokolle vorhanden.

Impressum

HeBIScocktail 2/2006 (April 2006)

HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext (mit Druckausgabe) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/

Neue Ausgaben werden über Pica-List angekündigt.

Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main

Redaktion: Monika Denker (mod), Tanja Kindt (tak), Heike Nienerza (hen), Herbert Adam (hea)
Weitere Autoren: Rita Albrecht (ria), Angelika Hinrichs (anh), Günter Pietzonka (güp), Elmar Reith (elr)
Korrespondent: Hanspeter Schneider (BDV)
E-Mail-Adresse der Redaktion: hebiscocktail@ub.uni-frankfurt.de

Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

Hinweise für Autoren

HeBIScocktail 3/2006 erscheint Juli 2006.

Redaktionsschluss: Juni 2006

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