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Ausgabe: 1-2003

Neuerscheinungsdienst

Neues von den Datenbanken

Die DNB, Reihe N Vorankündigungen Monographien und Periodika (CIP) wurde mit Lieferung 51 des Jahrgangs 2002 zum Jahresende eingestellt. An ihre Stelle tritt der Neuerscheinungsdienst, dessen erste Lieferung (1/2003) Dezember 2002 erschienen ist. Er wird von der DDB ausgeliefert, ist aber nicht mehr Bestandteil der Deutschen Nationalbibliografie sondern wird anhand von Verlegermeldungen, die über ein Online-Formular des VLB erfolgen, ohne redaktionelle Bearbeitung durch die DDB erstellt.

Umfang

Der Neuerscheinungsdienst soll den doppelten Umfang der Reihe N haben (ca. 80.000 Titel pro Jahr), darunter solche, die mit "NSG" gekennzeichnet sind. "NSG" heißt "nicht Sammelgebiet Der Deutschen Bibliothek" und bedeutet, dass für diese Titel kein autopsierter Datensatz über eine DNB-Reihe folgen wird.

Den NSG-Vermerk erhalten u.a. folgende Veröffentlichungen: Bücher mit unbedruckten Seiten, Rechenstäbe, Werke mit einer Auflage unter 10 Exemplaren, Gebrauchsanweisungen, Bedienungs- und Betriebsanleitungen, technische oder vorläufige Lieferbedingungen, Einzelmerkblätter, Einzelfahrpläne, Zugbildungspläne, Fluglinienkarten, Rätselhefte, Wandkalender, Poesiealben.

Aber auch ausländische fremdsprachige Veröffentlichungen, gleiche Veröffentlichungen in mehreren Einbandarten bzw. in mehreren Buchblock-Ausstattungen, gleiche Veröffentlichungen in mehreren physischen Formen und unveränderte Neuauflagen erhalten den NSG-Vermerk, so dass man diese Titel nicht von der Einspeicherung ausschließen kann.

Datenqualität

Alle Katalogisate sind unverknüpft, d.h. es gibt weder Verknüpfungen zu den Normdateien (PND, GKD) noch untereinander (Band mit Schriftenreihe, Band mit Gesamtaufnahme des mehrbändigen Werkes).

Alle Katalogisate werden als einbändige Monographie kodiert ausgeliefert, egal ob es sich um Teile mehrbändiger Werke, Gesamtaufnahmen mehrbändiger Werke, Jahrbücher, Zeitschriften oder Lieferungen zu Loseblattausgaben handelt.

Alle Katalogisate sind mit der Materialart "Druckschrift" kodiert, auch Tonträgern, CD-ROMs oder Plüschtiere.

Keine Einspeicherung des Neuerscheinungsdienstes

Auf Grund dieser Defizite und da auch beim Datenimport wegen fehlender Selektionskriterien keine strukturellen Korrekturen vorgenommen oder bestimmte Publikationen rausgefiltert werden können, wurde beschlossen, den Neuerscheinungsdienst vorerst nicht in die HeBIS-Verbunddatenbank einzuspielen.

Den HeBIS-Bibliotheken wird außerdem empfohlen, vorläufig und soweit dies möglich ist, auch auf den gedruckten Neuerscheinungsdienst als Bestellunterlage zu verzichten. Das nämlich würde unweigerlich dazu führen, dass quasi durch die Hintertür doch Unmengen an strukturell falschen Titelaufnahmen mit erheblichem Nachbearbeitungsbedarf (und Dublettenpotential) in die HeBIS-Datenbank gelangen würden.

Schreiben an Die Deutsche Bibliothek

Die Verbundleitung wird ein Schreiben an Die Deutsche Bibliothek richten, in dem sie klarstellt, dass der Neuerscheinungsdienst in der jetzt vorliegenden Form für HeBIS kein effektiv einsetzbarer Datenpool ist und dass zumindest Verbesserungen bei den Punkten Datenstruktur und Materialarten erwartet werden.

Bis zur Klärung dieser Problempunkte wird der Neuerscheinungsdienst nicht einspielt werden und die Verbundleitung behält sich vor, dass Datendienst-Abonnement (Kosten = 4.604,- EUR / Jahr) ggf. wieder zu kündigen.

rek

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