HeBIScocktail
Ausgabe: 2008-4
Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vielleicht waren Sie in der vergangenen Woche mit Aktivitäten rund um die Buchmesse und den Buchmarkt beschäftigt? Eine engere Zusammenarbeit zwischen Bibliothek und Buchhandel findet derzeit auch im HeBIS-Verbund statt. Das Kataloganreicherungsprojekt "Libreka!" basiert auf einer Vereinbarung zwischen der Börsenvereins-Tochter MVB (Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels) und HeBIS als erstem in Deutschland teilnehmenden Bibliotheksverbund. Mit Libreka stellen die Verlage die Inhalte ihrer Buchproduktion digital im Volltext zur Verfügung.

Eine Art "Neuerscheinung" konnte auch vor kurzem in Gießen gefeiert werden: Am 1. Oktober wurde das Katalogportal des Bibliothekssystems der Justus-Liebig-Universität Gießen  freigegeben. Es bietet den Benutzern eine umfangreiche Katalogauswahl für die örtliche, regionale und deutschlandweite Suche. Susanne Ramsbrock von der UB liefert einen Projektbericht.

Bei diesen und anderen Themen rund um "Buch und Bibliothek" wünschen wir Ihnen angenehme Lektüre!


Ihr HeBIScocktail-Team

Aktuell

UB Gießen
Gießener Katalogportal freigegeben

Katalogportal Giessen


Zum 1. Oktober 2008 konnte die lokale Sicht des HeBIS-Portals des Bibliothekssystems der Justus-Liebig-Universität Gießen planmäßig öffentlich zugänglich gemacht werden. Sie hat den schlichten Namen „Katalogportal“.

Das Bibliothekssystem Gießen hatte vorher schon ein „Katalogportal“ auf Basis des Darmstädter HePoS. Die Studierenden und Lehrenden waren daher bereits mit einer Metasuche über verschiedene Kataloge vertraut. Die 2004-2006 an der Justus-Liebig-Universität durchgeführte Studie „Web-Usability des Informations- und Interaktionsangebotes von Hochschulbibliotheken“ bestätigte die Vorteile des alten „Katalogportals“. Während der Studie kam aber auch der Wunsch nach zusätzlichen Funktionalitäten auf, die wir mit dem neuen „Katalogportal“ jetzt anbieten können. Wichtigste Erweiterung aus unserer Sicht ist die Integration des Fernleihsystems. Der Wechsel vom alten „Katalogportal“ ins HeBIS-Portal mit erneuter Suchanfrage entfällt. Interessant sind für viele Studierende und Lehrende sicherlich auch die weiteren Angebote wie Profildienste, Merklisten und eigene Suchprofile. Mit Spannung warten wir nun darauf, wie der Umstieg auf das neue „Katalogportal“ angenommen wird.

Ebenfalls ein Ergebnis der Usability-Studie war das „Zeitschriftenportal“.  Es bietet eine Metasuche in den Zeitschriftenkatalogen der EZB und ZDB sowie der Suche im OPAC mit Einschränkung auf Zeitschriften. Darüber hinaus werden nur für die Zeitschriftensuche relevante Suchschlüssel angeboten. Die Studierenden können daher gar nicht erst den Versuch unternehmen, die/den Verfasser/in eines Zeitschriftenartikels in die Suchmaske einzugeben. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Trefferliste durch die Einschränkung auf Zeitschriften im OPAC. Die Usability-Studie hat gezeigt, dass häufig nur die Treffer auf der ersten Seite wahrgenommen werden. Dank Herrn Reh konnte auch dieses Portal realisiert werden.

Ein Wermutstropfen aus unserer Sicht bleibt, dass die Metasuche nach Datenbanken in DBIS noch nicht integriert werden konnte. Wir müssen uns daher  zunächst mit einem Link zu DBIS zufriedenstellen, damit alle Interessierten auch über das „Katalogportal“ alle Datenbanken finden können. Die Integration von DBIS in die Metasuche ist aber schon als nachträgliche Erweiterung geplant.

Das Layout unseres neuen „Katalogportals“ ist bereits an den Webauftritt der Justus-Liebig-Universität angepasst. Unsere Webseiten werden demnächst folgen.

Trotz der hilfreichen Vorarbeiten, auf die wir dank der anderen lokalen Portale bereits zurückgreifen konnten, steckt die Arbeit im Detail. Meinen herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen vor Ort für die zahllosen Tests und Anregungen sowie Frau Nienerza, Frau Sunckel und Herrn Reh in Frankfurt für die erfolgreiche Umsetzung unserer Wünsche. Wir freuen uns auf die gemeinsame Weiterentwicklung aller lokalen Sichten.

Susanne Ramsbrock E-Mail an AutorIn
UB Gießen

Themen

Kataloganreicherung
Pilotprojekt: HeBIS vernetzt sich mit libreka!

Neuer Service: Die Nutzer des HeBIS-Portals haben ab sofort bei vielen Publikationen deutschsprachiger Verlage Zugriff auf das Branchenportal libreka!, eine der bedeutendsten Volltextdatenbanken für lieferbare deutschsprachige Titel.

Befindet sich im Suchergebnis ein Buchtitel, der auch in libreka! verfügbar ist, werden die Nutzer über den Link „Infos zum Inhalt" zur digitalen Version des Buches auf libreka! weiter geleitet. Hier erhalten sie sowohl bibliographische Informationen zum Titel als auch die Möglichkeit, im Buch zu blättern und zu suchen.

Dieser neue Service ist das Ergebnis eines Pilotprojektes zwischen HeBIS und der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, die libreka! betreibt. Mit diesem Projekt baut HeBIS den Service für seine Katalogbenutzer aus: Durch die Vernetzung werden weitere wertvolle Kataloganreicherungen gewonnen, so dass die Nutzer die inhaltliche Relevanz ihrer Suchergebnisse deutlich besser beurteilen können. „Unser Ziel ist es, mit diesem Pilotprojekt die Bekanntheit von libreka! auch bei den wissenschaftlichen Nutzern zu erhöhen und die Zugriffszahlen auf die Plattform zu steigern“, sagt Ronald Schild, Geschäftsführer der MVB. Eine dauerhafte Vernetzung hängt davon ab, welche praktischen Erfahrungen beide Seiten machen.

Die unabhängige Branchenplattform libreka! wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert und wird von dessen Wirtschaftstocher, der MVB, betrieben. Auf der Plattform, die zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2007 live geschaltet wurde, sind derzeit über 52.000 Titel eingestellt – und sie wächst kontinuierlich weiter. Die Volltexte der eingestellten Buchtitel können online durchsucht und in Auszügen am Bildschirm gelesen werden. Wie viele Seiten eines Buches frei zur Verfügung stehen, entscheidet der jeweilige Verlag. Im Ausnahmefall kann dies bedeuten, dass ein kompletter Text über libreka! zugänglich ist. Zu den über 850 Partner-Verlagen von libreka! zählen Wissenschaftsverlage wie C.H. Beck, Duncker & Humblot, Vandenhoeck & Ruprecht, UTB, Wiley VCH oder die Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Beispiele für belletristische Verlage, die teilnehmen, sind Diogenes, S. Fischer, Carl Hanser oder Eichborn.

Langfristiges Ziel von libreka! ist es, einen Zugang zur gesamten aktuellen deutschsprachigen Literatur zu bieten. Neben der Volltextsuche wird libreka! zudem Funktionalitäten für den Handel von E-Books anbieten. Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober dieses Jahres wird dieser zweite Projektschritt angestoßen werden und die Prototypen für E-Commerce-Funktionalitäten von libreka! vorgestellt.

HeBIS ist der erste Bibliotheksverbund, mit dem libreka! kooperiert.1 Weitere Kooperationen mit wissenschaftlichen Bibliotheken und Verbünden sind angedacht.

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1 Ansprechpartner bei HeBIS: Heike Nienerza, Tel.: 069 798 39763, E-Mail: h.nienerza@ub.uni-frankfurt.de.

Andrea Gerster E-Mail an AutorIn
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels, Presse und Information
PICA
WinIBW 2.4.1 - neue Version

Seit Anfang September steht eine neue Version der WinIBW 2.4.1 auf dem HeBIS-FTP-Server zur Verfügung.

Die wichtigste Neuerung besteht in der Funktionalität "Broadcast Search", die die Titelrecherche in externen Datenbanken mit anschließender Übernahme in die HeBIS-Datenbank ermöglicht.

Die Suche geschieht dabei über eine Z39.50-Schnittstelle, die Daten werden über MAB bzw. MARC21 geliefert und dann im Pica-Format angezeigt. Mit Hilfe des Skriptes “Datensatz kopieren“ kann der Titel nach HeBIS kopiert werden.

Folgende Kataloge werden angeboten:

  • Worldcat
  • BVB
  • GBV
  • HBZ
  • KOBV
  • SWB
  • DNB
  • VD 16
  • VD 17

Für die Katalogauswahl und die Suche steht ein Eingabeformular zur Verfügung, das mit der Funktion “Funktionen – Aufruf der Broadcast Suchmaske“ oder dem Kommando “ext f“ aufgerufen wird.

Hier können Sie die gewünschten Kataloge auswählen, in denen die Suche erfolgen soll.

Für die Suche stehen 4 Felder zur Verfügung. Voreingestellt sind Suchschlüssel für Titelstichwörter, Personen, ISBN und Schlagwörter. In jedem Suchfeld können neben den genannten noch weitere Suchschlüssel – TIS, KOR, JHR, ISS, ALL – aktiviert werden.

Bitte beachten Sie bei der Suche:

  • Der Suchschlüssel TIS funktioniert z.Zt. nur in DNB und Worldcat. Der Suchschlüssel KOR funktioniert z. Zt. nicht im Worldcat
  • Personennamen müssen bei der Suche in DNB, GBV und VD 17 in der Form “Nachname,Vorname“, d.h. ohne Blank nach dem Komma eingegeben werden! Für alle anderen Datenbanken gilt dagegen die Suche mit Blank.

Wenn die Katalogauswahl erfolgt ist, kann die weitere Suche statt mit der Suchmaske auch über Suchkommandos erfolgen, sofern weiterhin nur in den ausgewählten Katalogen recherchiert werden soll. Dazu müssen Sie dem Suchschlüssel jeweils das Kommando “ext f“ voranstellen; wird “ext“ weggelassen, erfolgt die Recherche in HeBIS ! Sie können alle in der Suchmaske bzw. im Pulldown-Menü angebotenen Suchschlüssel verwenden. Bitte beachten Sie, dass für Personen nur der Suchschlüssel PRS (nicht PER !) benutzt werden kann.


(Achtung: Auch für alle “show“-Kommandos muss immer jeweils vor den Befehl “ext“ gesetzt werden (z.B. “ext s d“). Ohne die Eingabe von “ext“ wird das betreffende Kommando innerhalb der HeBIS-Datenbank ausgeführt!)


Die gefundenen Titel werden zuerst im Review-Bildschirm angezeigt und können dann in die Kurzanzeige bzw. Vollanzeige aufgerufen werden.
Mit dem Button “Review“ gelangt man zur Trefferübersicht zurück.


Die Kurzlisten sind nach Erscheinungsjahren sortiert, wobei die Einträge je nach ausgewählter Datenbank in auf- oder absteigender Reihenfolge aufgelistet werden. Für den KOBV werden die Treffer z.Zt. unsortiert angezeigt.


Die Darstellung in der Vollanzeige erfolgt im Pica-Format. Bei der Konvertierung werden die wichtigsten Kategorien ins HeBIS-Format umgewandelt, für einzelne Felder kann es aber auch Abweichungen geben. (Beispielsweise wird beim Aufruf einer Aufnahme aus dem BVB oder dem HBZ ein Paralleltitel in einer gedoppelten Kategorie 4000 angezeigt. Erst bei der Übernahme per Skript  wird der Paralleltitel dann an der richtigen Stelle nach "=" eingefügt.)

Mit Hilfe des Skriptes “Datensatz kopieren“ im Menü “Funktionen“ kann ein Titel in die HeBIS-Datenbank kopiert werden. Dabei werden weitere Anpassungen an das HeBIS-Format vorgenommen. Wenn bei Verknüpfungen zu Personen- Körperschafts- und Schlagwort-Normdaten Normdatennummern eingetragen sind, wird überprüft, ob diese in HeBIS vorhanden sind; das Ergebnis wird in einem PopUp-Fenster eingeblendet und muss mit OK bestätigt werden. Wird ein Normdatensatz gefunden, wird die entsprechende HeBIS-PPN in die Verknüpfungskategorie übernommen. Kann kein entsprechender Normdatensatz in HeBIS gefunden werden, wird der Name der Körperschaft oder Person bzw. das Schlagwort als Text eingetragen.


Weitere Änderungen

Menü “Funktionen“:

  • Datensatzkopie

    Die Funktion “Datensatzkopie“ fasst die bisherigen Funktionen “Datensatzkopie“, “GBV Titel kopieren“, “SWB Titel kopieren“ und “DNB Titel kopieren“ zusammen und ermöglicht außerdem die Übernahme mittels Broadcast Search gefundener Titelaufnahmen nach HeBIS.
    (Für das Kopieren von Personensätzen (Tp-Sätze) aus ILTIS ist weiterhin die Funktion “Übernahme Tp-Satz“ im Menü “PND-Funktionen“ zu nutzen, für das Kopieren von Zeitschriftentiteln aus der ZDB die Funktion “Zeitschriftentitel übernehmen“ im Menü “ZDB-Funktionen“.)

  • Fremddatenbank aktivieren

    Der Eintrag “Fremddatenbank aktivieren“ ist neu als übergeordnetes Menü für die die Funktionen “Verteilte Suche“, “DNB Fenster aktivieren“, “GBV Fenster aktivieren“ und “SWB Fenster aktivieren“ eingerichtet worden.

  • Erstellen einer CSV-Datei

    Diese Funktion ermöglicht es, Titel in eine CSV-Datei zu laden, die dann von einem Tabellenkalkulationsprogramm, z.B. Excel, gelesen werden kann. So kann man Listen erstellen, die beliebig sortiert und ausgedruckt werden können, um sie z.B. als Revisionslisten zu nutzen. Die Anleitung dazu finden Sie im Menü “Hilfe – Anleitung zur CSV-Erstellung“.


Menü “ZDB-Funktionen“:

Im Menü “ZDB-Funktionen“ ist wegen der geänderten Fremddatenübernahme (SR jetzt aus der ZDB) die Funktion "Titelkopie in HeBIS DB" in zwei Funktionen  - “Zeitschriftentitel übernehmen“ und “Schriftenreihentitel übernehmen“ – aufgeteilt worden. Beim Kopieren werden in HeBIS nicht zulässige oder abweichend verwendete Feldinhalte automatisch eliminiert (Verknüpfungen, Unterreihenbezeichnungen) bzw. angepasst. Am Ende des jeweiligen Datensatzes sind Hinweistexte eingefügt, die unbedingt zu beachten sind:
"Datensatzkopie Zeitschrift - Nicht für Stücktitel-Verknüpfung verwenden!!" bzw. "Datensatzkopie Schriftenreihe - Nicht für ZS-Exemplardaten verwenden!!"
(Die bibliographische Erscheinungsform darf in HeBIS nicht verändert werden!)


Menü “Tabellen“:

In der Tabellenfunktion steht nun für Kategorie 1500 standardmäßig die komplette Auswahl der deutschen Sprachbezeichnungen und der zugehörigen Codes zur Verfügung. Mit einem Doppelklick können Sie die Codes einfach und bequem in Ihre Aufnahme übernehmen.


Menü “Hilfe“:

  • Menü-Einträge

    Unter “Menü-Einträge“ finden Sie die Zuordnung der Menü-Einträge zu den Bezeichnungen der zugehörigen vb-Skripte, wie sie z.B. im Menü “Optionen – Anpassen“ angegeben sind.

  • Anleitung zur CSV-Erstellung


E. Reith E-Mail an AutorIn
HeBIS Verbundzentrale
PTH Sankt Georgen
Erschließung Nachlass des Islamwissenschaftlers P. Prof. Dr. Anton Heinen SJ

Seit Juni 2008 läuft in der Bibliothek der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen ein auf drei Jahre befristetes Projekt zur Erschließung des Buchnachlasses des Islamwissenschaftlers P. Prof. Dr. Anton Heinen SJ (1939-1998) sowie weiterer einschlägiger Bestände. Heinen war von 1984 bis 1989 Direktor des Orient-Instituts der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft in Beirut und Istanbul. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit war die Geschichte der islamischen Philosophie und Naturwissenschaften.

In seinem umfangreichen Nachlass finden sich vor allem wichtige Quellenwerke der arabisch-islamischen Kultur mit den thematischen Schwerpunkten Geschichte, Theologie, Philosophie, klassische arabische Literatur und Wissenschaftsgeschichte, die überwiegend in Arabisch, aber auch in Persisch, Türkisch und Urdu verfasst sind. Darüber hinaus enthält die Sammlung Forschungsliteratur sowohl in den genannten als auch in europäischen Sprachen.

Die Aufgabe der Formalerschließung hat Herr Andreas Herdt (Arabist und Romanist) übernommen. Da zahlreiche Titel bisher in deutschen Onlinekatalogen nicht nachgewiesen sind, nimmt neben der Formalerschließung insbesondere die Neuansetzung von Personen einen nicht geringen Anteil seiner Arbeit ein. Jedes katalogisierte Buch wird mit einem Schlüssel versehen, um es zu einem späteren Zeitpunkt in der Fachbibliothek Vorderer Orient MENALIB nachweisen zu können.

Kerstin Schalk, Andreas Herdt E-Mail an AutorIn
Bibliothek der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt

Mitteilungen

Metadateneinspielung

HeBIS konnte zwei weitere Metadaten-Projekte realisieren:

"Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts online" 

Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts Online macht zahlreiche Erstausgaben und erste veröffentlichte Gesamtausgaben von mehr als 600 deutschsprachigen Autoren des 18. Jahrhunderts online zugänglich und spiegelt das breite literarische Spektrum der deutschsprachigen Aufklärung wider.  Es sind Werke führender Vertreter der Aufklärung wie Bürger, Gottsched, Herder, Kant, Lessing, Mendelssohn, Moritz, Nicolai, Wieland und vielen anderen enthalten.

Die Metadateneinspielung erfolgte in diesem Fall mitsamt der von den derzeitigen Lizenznehmern vorgegebenen Lokaldaten.

Wenn Sie sich einige der gut 5000 Datensätze ansehen möchten:
- Im CBS ueber die WinIBW suchen Sie am besten mit "f fnr dlo*"
- Im VerbundOPAC (Bestandssicht "Online-Ressourcen") mit "fnr:dlo*"

Die Metadaten stammen vom Anbieter des Produktes, dem K.G. Saur Verlag und wurden von MARC nach PICA umgesetzt.


"The Making of the Modern World: economics, politics and industry"

Bei Making of the Modern World handelt es sich um eine umfassende Sammlung ökonomischer Literatur von der zweiten Hälfte des 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, die vor allem für die Erforschung der frühen Wirtschafts-, Politik- und Sozialgeschichte von Bedeutung ist.

Die Datensätze zu  Making of the Modern World wurden  ins CBS importiert und anschließend portionsweise die Lizenzexemplare fuer diejenigen Bibliotheken gebildet, die eine Belieferung ihrer OPACs wünschten.
Es handelt sich um 58801 Datensätze mit insgesamt 764413 Lizenzexemplaren.

Falls Sie sich die Datensätze anschauen möchten:
- Im CBS ueber die WinIBW suchen Sie am besten mit "f nlz "zdb 1 mme"" (nach dem Produktsigel). So finden Sie Monographien und Zeitschriften.
- Die Monographien finden Sie auch über den Lizenzindikator V206, die Zeitschriften über den Lizenzindikator V160 ("f lzi v206" bzw "f lzi v160").

Die Metadaten stammen vom Anbieter des Produktes, Thomsom Gale, und wurden von MAB nach Pica umgesetzt.

Die Personennamen und ggf. Körperschaften wurden bei beiden Produkten ohne Normdatenverknüpfung übernommen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Maren Schwingel E-Mail schreiben
HeBIS-Verbundzentrale
Telefon: 069/798-39658

(tak)

Fortbildungen/ Veranstaltungen

Fortbildung HeBIS Online-Fernleihe

Am 18.08.2008 und 19.08.2008 hat die HeBIS-VZ in der UB Frankfurt eine Fortbildungsveranstaltung für das Fernleihfachpersonal der HeBIS-Bibliotheken angeboten.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Fernleihpraktikerin Iris Burmeister (UB Marburg) durchgeführt, insgesamt nahmen 34 KollegInnnen teil.

Nach einer Vorstellungsrunde und einem einführenden Vortrag über den aktuellen Stand und die Neuerungen der HeBIS Online-Fernleihe bildete der praxisorientierte Übungsteil zur Online-Signierhilfe den Schwerpunkt der Fortbildung. Ein Erfahrungsaustausch rundete diesen gut besuchten Fortbildungstag ab.

Der Vortrag zum aktuellen Stand der Online-Fernleihe liegt für Interessierte zum Dowonload auf unseren Webseiten bereit.

G. Pietzonka E-Mail an AutorIn
Verbundzentrale Frankfurt

HeBIS-Nutzerversammlungen 2008

Veranstaltungen 2008


  • Mi. 3.9.2008, 10.00 Uhr in Fulda:
    Hochschule Fulda, Heinrich-von-Bibra-Platz 12, Lesesaal
  • Mo. 8.9.2008, 10.00 Uhr in Mainz:
    Uni Mainz, Campus Saarstraße, Hörsaal 10, Forum 7, EG
  • Mi. 10.9.2008, 10.00 Uhr in Marburg:
    UB Marburg, Wilhelm-Röpke-Str. 4, 1. Stock, Vortragsraum (Kanadasaal)


Auch in diesem Jahr fanden die alljährlichen HeBIS-Nutzerversammlungen an verteilten Standorten statt und wurden von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen als Gelegenheit für Information und Austausch im Verbund genutzt.

    Verbundleiter Berndt Dugall gab im Sachstandsbericht einen Überblick über die Verbundaktivitäten des vergangenen Jahres. Dabei wurden die organisatorischen und personellen Veränderungen in der HeBIS-Verbundzentrale (Pensionierung von Rolf-Dieter Saevecke, neue Leitung unter Hanspeter Schneider) hervorgehoben.

    Ein zentrales Projekt war auch in diesem Jahr die Weiterentwicklung des HeBIS-Portals mit neuen lokalen Ausprägungen (FILIP, Wilma, Katalogportal Mainz) sowie Aufbau und Implementierung von neuen Katalogen (Online Contents Linguistik und Biologie).

    Dugall berichtete von den Neuerungen bei der zentralen HeBIS-Datenbank und der Zusammenarbeit zwischen HeBIS und WorldCat berichtet. Weiterhin gab er noch einen Überblick über die strukturellen Veränderungen bei der Fernleihe und einen Ausblick auf die neue LBS4-Version.

    Im Anschluss präsentierten die HeBIS-IT-Mitarbeiter Claus Weilandt und Axel Dörrer den neuen HeBIS-Zeitschriften-Server THEA und den Single-Sign-On-Dienst Shibboleth, einen Dienst zur Authentifizierung und Autorisierung von webbasierten Diensten.

    Nach den Präsentationen wurde die Zeit von den Teilnehmern noch ausführlich für Fragen und Diskussion genutzt.


    Weiterführende Information zu den Nutzerversammlungen, PowerPoint-Folien der Vorträge zum Download:

    Berndt Dugall: Sachstandsbericht

    Claus Weilandt E-Mail schreiben:
    THEA, The HeBIS Journals Archive

    Axel Dörrer E-Mail schreiben
    Shibboleth im HeBIS-Verbund

    (tak)

    Schulungsveranstaltung "Schriftenreihen in HeBIS und ZDB"

    Im August 2008 hat die HeBIS-Verbundzentrale eine Informationsveranstaltung zum Thema "Schriftenreihen in HeBIS und ZDB" abgehalten.  Seit März 2007 bezieht der HeBIS-Verbund Fremddatenlieferungen zu Schriftenreihen nicht mehr aus der DNB, sondern aus der ZDB. Dadurch ergeben sich z.T. erhebliche Veränderungen für die Schriftenreihen-Katalogisiererung in HeBIS. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenhänge und daraus resultierenden Auswirkungen für die Katalogisierer deutlich zu machen.

    Für Interessierte bieten wir hier die Präsentationsunterlagen zum Download an.



    (tak)

    Impressum

    HeBIScocktail 4/2008 (Oktober 2008)

    HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext (mit Druckausgabe) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/

    Neue Ausgaben werden über Pica-List angekündigt.

    Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main

    Redaktion: Monika Denker (mod), Tanja Kindt (tak), Heike Nienerza (hen)
    Weitere Autoren: Herbert Adam (hea), Rita Albrecht (ria), Angelika Hinrichs (anh), Nadine Körfer (kör), Jule Mildner (miju), Günter Pietzonka (güp), Elmar Reith (elr), Maren Schwingel-Bechtold (mas)

    E-Mail-Adresse der Redaktion: hebiscocktail@ub.uni-frankfurt.de

    Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

    Hinweise für Autoren

    HeBIScocktail 1/2009 erscheint Januar 2009.

    Redaktionsschluss: Dezember 2008.
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