HeBIScocktail
Ausgabe: 2010-1
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hoffen, Sie hatten einen guten Start in das neue Jahr!

Für die gute und produktive Zusammenarbeit in 2009 möchten wir uns bedanken. Einige der Projekte, die wir gemeinsam realisieren konnten, lernen Sie in diesem HeBIScocktail kennen:


Die Bibliotheken der Stadt Mainz und die ULB Darmstadt haben jeweils zum Ende des Jahres ihr neues Recherche-Portal (Darmstädter Katalog-Portal DAKAPO und Rechercheportal der Bibliotheken der Stadt Mainz) eingeweiht. Damit ist die HeBIS-Portal-Familie auf insgesamt 9 lokale Sichten angewachsen. Die Anwender berichten von ihren ersten Erfahrungen.


Mit dem Landesgeschichtliche Informationssystem Hessen (LAGIS) wurde eine Datenbank für Hessische Landeskunde im WWW entwickelt, Brigitte Störch von der Hessischen Bibliographie stellt diesen neuen Dienst vor.

Neue Herausforderungen stehen bereits im März an:
"Menschen wollen Wissen" - so lautet das Motto des kommenden  Leipziger Bibliothekartages vom 15.-18.03.10. Wir werden wie jedes Jahr als Teilnehmer am OCLC-Partnerstand sein und würden uns freuen, Sie dort persönlich zu begrüssen und über die neuen Entwicklungen im Verbund zu informieren.



Wir wünschen Ihnen angenehme Lektüre und sehen uns (vielleicht?) im März!
Ihr HeBIS-Team

Aktuell

Neue GKD-Info

Es ist eine neue Praxisregel zu "Wortzusammensetzungen im offiziellen Namen" in den GKD-Informationen unter
http://www.zeitschritendatenbank/erschliessung/gemeinsame-koerperschaftsdatei.html erschienen.

(mod)
Start der GKD-Online-Kommunikation verschoben

Im Projekt Online-Normschnittstelle/Online-Redaktionsverfahren GKD haben in den letzten Wochen des Jahres 2009 die Tests mit den Verbundpartnern begonnen.

Im Rahmen dieser Tests sollen für die GKD die verschiedenen Wege der Datenübermittlung auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden, so das Online-Update und das Abholverfahren über OAI, das mit HeBIS bereits funktioniert. Ausserdem werden im dafür angepassten DNB-Testsystem die neuen bzw. modifizierten Felder, ihre korrekte inhaltliche Belegung, die angepasste Validation und die dazugehörigen Fehlermeldungen sowie das Mailboxverfahren getestet.

Leider hat sich der Beginn des Test aus technischen Gründen verzögert. Daher wurde die zeitliche Abfolge wie folgt angepasst:

  • ab 23. November 2009: Auslieferung einer Grundlieferung aus dem Testsystem und Beginn des ONS-Tests mit Zugriff auf das Testsystem
  • 29. Januar 2010: Ende des Partnertests
  • Ende Februar 2010: Auslieferung
Der Start der Online-Katalogisierung von GKD-Neuaufnahmen in Iltis bzw. die neue Möglichkeit von Korrekturen verzögert sich deshalb mindestens bis Anfang März 2010.


(mod)
Fernleihe
Neu: Aufsatzbestellungen zwischen HeBIS und dem Bibliotheksverbund HBZ

Im neuen Jahr konnten wir die Aufsatzbestellungen mit dem HBZ (Bibliotheken aus Nordrhein-Westfalen und Teilen aus Rheinland-Pfalz) im Rahmen der HeBIS Online-Fernleihe realisieren. HeBIS-Benutzer und Fachpersonal können somit Aufsätze aus Zeitschriften direkt von allen deutschen Bibliotheksverbünden bestellen.

In der folgenden Tabelle ist der aktuelle Stand der Bestellmöglichkeiten der Online-Fernleihe dargestellt:




Legende: M: Monographie Z: Zeitschrift



Im Folgenden noch ein paar allgemeine Hinweise zur Bestellsituation von Aufsätzen aus Zeitschriften im HeBIS-Portal:

  • Die Benutzeroberfläche hat sich nicht geändert.
  • Bei einer Aufsatzbestellung konnte früher ebenfalls der Zeitschriftentreffer aus dem HBZ bestellt werden. Der Unterschied bestand jedoch darin, dass der Bibliotheksverbund HBZ als Lieferkandidat im Pica-Fernleihsystem nicht berücksichtigt worden ist.
    Wenn in HeBIS oder den anderen Verbünden genügend Lieferbibliotheken vorhanden waren, konnte die Bestellung meistens auch  positiv erledigt werden. War der bestellte Treffer aber z.B.  nur Alleinbesitz in 38M (Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Köln), fiel diese Bestellung in die Ergebnisliste der bestellenden Bibliothek (für Öffentlichen Bibliotheken war der Titel schlicht nicht bestellbar) und musste vom Fernleihfachpersonal dann arbeitsintensiv weiterbearbeitet werden.  Durch die Hinzunahme der  HBZ Lieferbibliotheken bei den Kopienbestellungen erwarten wir  eine weitere Qualitätsverbesserung für die Fernleihe.
  • Viele routinierte Benutzer nutzen bei der Zeitschriftensuche im HeBIS-Portal den angebotenen Katalog der Zeitschriftendatenbank (ZDB) für ihre Aufsatzbestellung. Bei Zeitschriftentiteln, die eine ISSN besitzen, wird in aller Regel ein verbundübergreifender Leitweg erstellt, unabhängig davon welcher Katalog ausgesucht wird.
  • Für den angemeldeten Benutzer im Portal ist es sinnvoll, vor der Bestellaufgabe zu überprüfen, ob es für den Jahrgang der gewünschten Zeitschrift eine elektronische Ausgabe gibt und er durch seine Heimatbibliothek Zugriff auf den Volltext hat.





Günter Pietzonka E-Mail an AutorIn
HeBIS

Themen

Hessische Landeskunde im Netz : eine neue Datenbank für Websites mit Hessenbezug

Sie suchen im Netz nach Informationen zu hessischen Naturschutzgebieten, zur Geschichte von Kassel, zum Weinbau im Rheingau oder zur Dialektstruktur?

Dem Bedarf nach einer umfassenden, inhaltlich erschlossenen und bewerteten Übersicht über die für Hessen einschlägigen Websites versucht die Hessische Landeskunde im Netz in einem neuen Angebot nachzukommen.

Ihr liegt eine Datenbank zugrunde, die in den vergangenen Jahren in der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden zusammengestellt wurde und die auch zukünftig dort betreut werden wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Hessische Bibliographie beteiligen sich an der Aktualisierung und Pflege der Datenbank und ergänzen damit das vielfältige bibliographische Angebot der hessischen wissenschaftlichen Bibliotheken im Internet.




http://lagis.online.uni-marburg.de/



Die Hessische Landeskunde im Netz wird als Modul im Landesgeschichtlichen Informationssystem Hessen (LAGIS) geführt und bietet einen (kostenfreien) Überblick über derzeit fast 600 Websites. Die technische Verfügbarkeit der Web-Angebote wird täglich kontrolliert.

Zu jeder Website werden die Internetadresse (URL), der Anbieter und nach

Möglichkeit eine Beschreibung des Inhalts der Seite notiert. Aktuelle Screenshots der besprochenen Seiten vermitteln einen ersten Eindruck vom Aufbau der Websites.

Jede Seite wird durch Klassifikationen nach der Systematik der Hessischen Bibliographie und eine Verschlagwortung durch Schlagworte der Hessischen Bibliographie inhaltlich erschlossen (Geographika, Personennamen und Sachbegriffe).



Datensatz in Lagis



Durch das Anklicken beigefügter Buchsymbole sowohl bei den Systemstellen als auch bei den Schlagworten lässt sich zusätzlich eine analoge systematische bzw. Schlagwortsuche im OPAC der Hessischen Bibliographie auslösen.


OPAC der Hessischen Bibliographie



Im Angebot der Hessischen Landeskunde im Netz kann mit Hilfe einer Einfachen Suche nach Sachbegriffen, Orten oder beliebigen anderen Themen der Landeskunde recherchiert werden. Ein zweiter erfolgversprechender Rechercheweg führt über die Systematiksuche, bei der das bewährte Klassifikationsschema der Hessischen Bibliographie zu den einschlägigen Websites führt.




Lagis, Systematik



Damit das Angebot der Hessischen Landeskunde im Netz auch in Zukunft umfassend und aktuell über wichtige Web-Angebote informieren kann, sind Hinweise auf neue Seiten, Ergänzungen oder Kritik ausdrücklich erwünscht.

Nutzer des Landesgeschichtlichen Informationssytems Hessen, die sich (kostenfrei) als LAGIS-Nutzer registriert haben, können Kommentare zu einzelnen Seiten eingeben, die von der Redaktion in die Datenbank eingearbeitet werden. Weitere Informationen und den Zugang zur Webressourcendatenbank finden Sie unter http://lagis-hessen.de



Zentralredaktion Hessische Bibliographie in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Mayer (Hessische Landesbibliothek Wiesbaden) und Herrn Prof. Dr. Volk (Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen)



 

Lokales Hosting von E-Journals im HeBIS-Konsortium

THEA (The HeBIS E-Journals Archive) ist ein Entwicklungsprojekt des HeBIS-Konsortiums für das lokale Hosting digitaler Fachzeitschriften (E-Journals). Das Projekt steht in der Folge eines bis 2004 betriebenen lokalen Volltextspiegels für die Elsevier E-Journals  - der Science Server reflektierte zu dieser Zeit bereits die Veränderungen in Nutzung und Bereitstellung   wissenschaftlicher Informationsressourcen: Wurde in der vorhergehenden Dekade sowohl aus Sicht der bereitstellenden Bibliotheken als auch aus NutzerInnenperspektive die digitale Verfügbarkeit von Fachzeitschriften zunächst als Ergänzung zur lokal vorhandenen Printausgabe betrachtet, findet im 21. Jahrhundert eine weitgehende Migration von kombinierten Print-/Onlineabos hin zum Erwerb von E-Journal Lizenzen statt.


Wesentlich motiviert wird der andauernde Transformationsprozess hin zu elektronischen Medien insbesondere durch die Qualitätssteigerung verlagseigener Onlinedienste. Diese bieten neben komfortablen Such- und Navigationsfunktionen zunehmend zusätzliche Features, etwa die Einbindung von wissenschaftlichem Begleitmaterial (z.B. Animationen oder Videos von Simulationen) oder mit Metadaten versehende Orginaldaten zur Ergebnisreproduktion.


Zwar erfolgen über die anbietereigenen Onlinedienste momentan die meisten Zugriffe auf E-Journals, aus Sicht von NutzerInnen und wissenschaftlichen Bibliotheken ergeben sich aber etliche Kritikpunkte  aus der Beschränkung auf dieses Nutzungsmodell: Aufgrund der von den Verlagen favorisierten Bindung an eigene Plattformen zeichnen sich diese zwar oft durch umfassende interne Verlinkung und Konsistenz aus, die Möglichkeiten der externen Einbindung z.B. als Ressourcen in Bibliotheksportale sind aber zumeist relativ begrenzt sowie abhängig von der zusätzlichen Bereitstellung entsprechender Metadaten. Stehen diese nicht in aktueller oder vollständiger Version zur Verfügung, sind die NutzerInnen mitunter auf mehrfache individuelle Recherchen auf unterschiedlichen Anbieterseiten angewiesen – eine anbieterunabhängige gewichtete Aufbereitung der Suchergebnisse („Ranking“) ist dann ebenfalls nicht mehr möglich. Ein weiteres Problem kann sich aus dem Verlagswechsel von Zeitschriften ergeben, da Anbieter dann vertragsabhängig das Hosting der entsprechenden Archivdaten einstellen können. 


Für die im Kontext des DFG-Förderschwerpunkts „Nationallizenzen für elektronische Medien“ erworbenen E-Journal Lizenzen bemühen sich führende wissenschaftliche Bibliotheken und Forschungsverbände daher um den Aufbau einer Infrastruktur für lokales Hosting der erworbenen Ressourcen, die nachhaltigen und übergreifenden Zugriff auf diese gewährleisten soll.

Als Baustein für ein Netzwerk aus lokalen Zeitschriften-Servern entwickeln wir den Prototyp THEA. Als Eigenentwicklung und Nachfolgerin des Science Servers basiert THEA vollständig auf freier und quelloffener Software und Standards,  die uns weitgehende Anpassungs- und  Integrationsmöglichkeiten zur Realisierung von verteilter Suche und Hosting  ermöglichen.






THEA bietet über ihre Oberfläche zwei Einstiegsmöglichkeiten in die gehosteten Inhalte: Zum Einen können Nutzer über Themenfelder einzelne Zeitschriftentitel auswählen und durch Volume- und Issue-Hierarchien navigieren. Oder sie setzen eine Suche in den verschiedenen Suchfeldern ab und können die Trefferliste über vorgegebene Facettierungen weiter eingrenzen. Um NutzerInnen eine einfache und intuitive Handhabung zu ermöglichen, wurde in der Gestaltung der Oberfläche auf eine stringente Benutzerführung Wert gelegt.


Mit dem Start von THEA beginnt auch ein neuer Authentifizierungsdienst im HeBIS-Verbund. Das SingleSignOn-Verfahren Shibboleth übernimmt hier die Zugriffssteuerung für die Nutzer über Remoteaccess. Hierbei wählt sich der Nutzer seine Heimatorganisation aus und meldet sich mit seinen LBS-Anmeldedaten an. Weitere HeBIS-Dienste, die auf dieser Autorisierung aufsetzen werden folgen, sodass für Nutzer zukünftig nur noch ein Login (SingleSignOn) notwendig ist. Eine Autorisierung aufgrund der IP-Adresse ist von teilnehmenden Institutionen des HeBIS-Konsortiums ohne Login weiterhin möglich und wird schrittweise entsprechend der Erweiterung der gehosteten Inhalte zu bundesweitem Zugriff ausgebaut.

Derzeit umfasst das vorgehaltene Angebot die unter Nationallizenz gestellten  Elsevier Backfiles von 1907-2002 sowie Elsevier Archivdaten der Konsortiallizenz. Das ergibt ein derzeitiges Gesamtvolumen von ca. 1500 Zeitschriftentiteln mit ca. 3,3 Mio Artikeln. THEA wird sukzessive weitere Archivpakte von National- und Konsortiallizenzen bereitstellen. Die zunächst zu erwartenden Inhalte sind wegen Verlagswechsel anderweitig nicht mehr zugängliche Archivjahrgänge der IEICE-Journals sowie das Archiv des Projects MUSE.

Sie erreichen THEA über http://thea.hebis.de.



Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an:

Axel Dörrer oder Claus Weiland unter thea@hebis.de.

Axel Dörrer, Claus Weiland
HeBIS
Fernleihe
Die HeBIS Online-Fernleihe 2009 - Rückblick

Nachdem im Jahre 2008 das bisher höchste Gesamtvolumen in der Online-Fernleihe erreicht wurde,  konnte das hohe Niveau im Jahre 2009 nahezu konstant gehalten werden. Es ist nur ein minimaler Rückgang von knapp 2 % zu verzeichnen.
Die Erledigungsquote liegt bei akzeptablen 79,8 %.


HeBIS Online-Fernleihe (incl. VFL)






Von 2006 bis 2009 haben sich die Benutzerbestellungen über das Portal von 135.000 Bestellungen auf über 167.000 gesteigert. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen leichten Rückgang.




Endbenutzerbestellungen über das HeBIS-Portal







Verbundübergreifende Fernleihe


Die verbundübergreifende Fernleihe mit den Partnerverbünden ist für unsere Benutzer eine wichtige Quelle für die Literaturbeschaffung. Die Bedeutung kann man daran gut erkennen, dass von den ca. 167.000 Endbenutzerbestellungen im Jahr 2009 immerhin 78.143 (2008: 80.830) von den Bibliotheken der Partnerverbünden geliefert werden. Im Gegenzug liefern HeBIS Bibliotheken 38.674 (2008:38.072) Bestellungen an die Bibliotheken der Partnerverbünde. Damit liefern auch unsere HeBIS-Bibliotheken einen wertvollen Beitrag für die bundesweite Literaturversorgung im Rahmen der Fernleihe. Gegenüber dem Vorjahr gibt es nur geringfügige Änderungen.



2009 - Verbundübergreifende Fernleihe - Statistik







HeBIS - Gebender Verbund (aktive Fernleihe)










Von den Partnerverbünden bekommen wir die meisten Lieferungen aus dem BVB (Gewichtung: Monographien) und aus dem GBV (Gewichtung: Aufsätze).



HeBIS - Nehmender Verbund (passive Fernleihe)






Gebende Fernleihe (Aktive Fernleihe)


Hessische Bibliotheken haben in diesem Jahr 101.380 (2008: 101.181) Bestellungen im Rahmen der Online-Fernleihe geliefert. Davon sind 62.616 (=62%) an Bibliotheken im eigenen Verbund geliefert worden und 38.674 (=38%) an Bibliotheken in den Partnerverbünden.

Weiterhin sind die arbeitsintensiven Blankobestellungen in 2009 mit 18.594 (2007:18314) nahezu konstant geblieben. Die Anzahl der Bestellungen, die nach negativem Umlauf in die Weiterbearbeitungsabteilung kommen, sind 2009 auf 13.603 (Vorjahr: 11.981) gestiegen.

Mit FILOU (dem automatisierten Quittierdienst in der HeBIS-Fernleihe) konnten in 2009 insgesamt 31.766 (2008: 33.593) Bestellungen automatisch negativ quittiert werden und dem Fernleihpersonal somit die Arbeit erleichtern.

Wer an weiterer, differenzierter Fernleihstatistik interessiert ist, kann sich die Zahlen direkt unter

http://www.hebis.de/de/1ueber_uns/statistik/statistik_online_fl.php

anschauen. Dort kann gezielt das Fernleihaufkommen der einzelnen HeBIS-Bibliotheken ermittelt werden.


Für das neue Jahr haben wir die Aufsatzbestellungen mit dem HBZ realisieren können.

Nicht zu vergessen, hinter dem ganzen statistischen Zahlenmaterial steht die Arbeit von zahlreichen Fernleihmitarbeitern in den Bibliotheken vor Ort. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Bibliotheken im Fernleihjahr 2010 !


Günter Pietzonka E-Mail an AutorIn
HeBIS
Portal
DAKAPO: Die lokale Sicht des HEBIS-Portals für die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Zum 1. Oktober 2009 wurde in Darmstadt die lokale Sicht des HeBIS-Portals in Betrieb genommen: DAKAPO (DArmstädter KAtalogPOrtal). Es löste die in Darmstadt entwickelte Metasuchmaschine „Digitale Bibliothek Darmstadt“ ab.



Die Digitale Bibliothek war in die Jahre gekommen und eine Weiterentwicklung wäre nicht leistbar gewesen. Deshalb der Umstieg auf die lokale Sicht DAKAPO, die für den „global“ agierenden Nutzer auch den Vorteil hat, dass er sich in den Katalogportalen hessenweit heimisch fühlen kann. Ein weiterer großer Vorteil des Portals ist die Integration des Fernleihsystems, so dass der Benutzer nun nicht mehr in ein anderes System wechseln und seine Suchanfrage dort erneut eingeben muss.

Die lokale Sicht beinhaltet aber auch Darmstädter Besonderheiten: Auf der einen Seite mussten die mittlerweile abgeschlossenen allegro-Kataloge der TU-Fachbibliotheken eingebunden werden und dem Spezifikum „Technische Universität“ wurde durch die Auflistung der Kataloge der TU-Bibliotheken in Deutschland Rechnung getragen.

Der Umstieg verlief technisch problemlos. Für die Nutzer war es zunächst nicht immer so einfach. Eine Zuschrift lautete: „Never change a winning team“, da sich im neuen Portal eben nicht alles so wieder fand, wie man es von der Digitalen Bibliothek Darmstadt gewohnt war. Die Nutzer vermissen, dass sie beim Klicken auf einen Titel der Kurzliste nicht zur OPAC-Anzeige weitergeleitet werden, sondern zu einer ungewohnten Titelanzeige aus dem Portal. Die Tatsache, dass man einfach auf „Bestellen“ klicken kann und dann die Suchergebnisse gut aufbereitet dargestellt bekommt, muss erst noch als Vorteil erkannt werden.

Aber irgendwie ging es mir während der Testphase des Systems so ähnlich: Auch ich musste mich umstellen, an das Neue gewöhnen. Dann habe ich so nach und nach die guten neuen Seiten des Systems kennen gelernt und weiß sie heute zu schätzen ....

Unser herzlicher Dank für die Erstellung der lokalen Sicht gilt den KollegInnen in Frankfurt – Frau Nienerza, Frau Sunckel, Herrn Reh. Gerade die alten allegro-Kataloge der TU-Fachbibliotheken und die von uns damit verbundenen Wünsche im Hinblick auf Zugriff und Darstellung haben ihnen ganz schön zu schaffen gemacht. Sie haben es geschafft! Und die anderen Wünsche und Vorstellungen, die wir hatten (und noch haben), wurden im Rahmen des Machbaren auch stets schnell umgesetzt.

So haben wir nun ein neues Katalogportal, das sich auch wunderbar in den neuen Webauftritt der ULB bzw. der TU Darmstadt einfügt und freuen uns auf die gemeinsame Weiterentwicklung im Rahmen des Verbundes.

Marion Grabka E-Mail an AutorIn
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Portal
Rechercheportal der Bibliotheken der Stadt Mainz

Die Bibliotheken der Stadt Mainz haben im vergangenen Jahr ihren Benutzerinnen und Benutzern ein Weihnachtsgeschenk gemacht: Seit dem 17.12.09 können die Kataloge beider Bibliotheken (der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek und der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers) gleichzeitig durchsucht werden. Möglich macht das die Mainzer lokale Sicht des HeBIS-Portals, die damit einen entscheidenden Fortschritt bringt. Stadtbibliothek und Öffentliche Bücherei, räumlich getrennt, organisatorisch aber unter einer Leitung als Bibliothekssystem der Stadt, arbeiten mit unterschiedlicher Bibliothekssoftware, was bislang den Überblick über die Bestände beider Häuser erschwert hat, war er doch nicht „auf einen Klick“ zu bekommen. (Zugang: Rechercheportal der Bibliotheken der Stadt Mainz)

Auch die Kataloge weiterer Mainzer Bibliotheken (Universitätsbibliothek sowie die Bibliotheken des Instituts für Europäische Geschichte, der Akademie der Wissenschaften, der Fachhochschule und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums) können in die Metasuche einbezogen werden.

Andere Verzeichnisse sind verlinkt, beispielsweise die Kataloge der Gutenberg- und der Martinus-Bibliothek, aber auch die Rheinland-Pfälzische Bibliographie sowie die Datenbanken Manuscripta Mediaevalia und Kalliope, an denen sich die Wissenschaftliche Stadtbibliothek beteiligt.

Neben dieser ganz auf Mainz ausgerichteten Auswahl sind in das Rechercheportal natürlich auch die Kataloge von Bibliotheken der Region (z. B. Landesbibliothek Wiesbaden), die deutschen Bibliotheksverbünde und andere deutschland- und weltweit geführte Datenbanken eingebunden.






Das Rechercheportal der Bibliotheken der Stadt Mainz ist im Layout entsprechend dem Internetauftritt der Bibliotheken entwickelt worden. Wir bedanken uns beim Portal-Team, insbesondere bei Frau Sunckel, für die zuverlässige und geduldige Umsetzung unserer Ideen und die immer sehr angenehme Zusammenarbeit.



Silja Geisler-Baum E-Mail an AutorIn
Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz

Mitteilungen

Codierung in GKD-Aufnahmen

Hinweis der GKD-Redaktion auf einen nicht neuen, aber immer wieder aktuellen Fehler:

Zahlreiche GKD-Sätze (darunter auch ganz neue) haben fälschlich die Codierung "xa", obwohl es sich um selbstständige Ansetzungen handelt, die nur hierarchisch
abhängige Verweisungen haben. Bitte denken Sie daran, dass die richtige Codierung in diesen Fällen "xx" lauten muss.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns bei der Bereinigung solcher Fehler unterstützen bzw. mithelfen, diese gar nicht erst entstehen zu lassen.

Beispiel (Auschnitt):

009 xx
020 5016367-X
150 Institut Geografii <Irkutsk>
250 Akademija Nauk SSSR <Moskva> / Sibirskoe Otdelenie / Institut Geografii <Irkutsk>

mod
Metadaten zu 3400 kostenfreien e-Books aus NetLibrary

Im Rahmen einer Nationallizenz bietet NetLibrary rund 3400 kostenfreie e-Books in englischer Sprache, aus sämtlichen Fachgebieten und quer durch die Geistesgeschichte von Aristoteles bis Zola.

Die Metadaten der e-Books wurden in unser Zentralsystem eingespielt und können ab sofort über den Verbundkatalog und die WinIBW recherchiert werden.


Mit dem Suchbefehl "f lzi V279" bekommen Sie in der WinIBW eine Übersicht der Titel. Entsprechend im OPAC finden Sie mit der Eingabe 'lzi: V279" die E-Books.


Suchen Sie noch Weihnachtslektüre, bringt eine Kombination mit dem Titelstichwort "christmas" zehn Dokumenten passend zur Jahreszeit, darunter zwei Titel von Charles Dickens.


Die Daten (Sigel ZDB-1-NEF) wurden mit dem Lizenzindikator V279 versehen und sind damit unabhängig von den ca. 1000 kostenpflichtigen Netlibrary E-Books (V153) zu beziehen. Die Lizenzexemplare wurden gemäß den Wünschen der Lizenzteilnehmer in die lokalen OPACs verteilt.

Auf der Homepage der Nationallizenzen finden Sie weitere Informationen zu NetLibrary.



HeBIS-Ansprechpartner:

(tak)
Katalogisierung
Aktualisierung der RAK-Musik-Anlage M 9

Die Deutsche Nationalbibliothek hat auf ihrer Website die Aktualisierung 2009 der RAK-Musik-Anlage M 9 "Massgebliche Werkverzeichnisse und Zaehlweise der Werke in Einheitssachtiteln" in elektronischer Form veroeffentlicht. Diese Aktualisierung steht kostenfrei zur Verfuegung.
<http://www.d-nb.de/standardisierung/pdf/rak_musik_m9_2009.pdf>
.


Der Standardisierungsausschuss hat in seiner 18. Sitzung am 25. November 2009 der Veroeffentlichung und Inkraftsetzung der aktualisierten Anlage zugestimmt. Fuer die Aktualisierung 2009 wurden Werkverzeichnisse fuer Edvard Grieg, Jan Křtitel Vaňhal und Felix Mendelssohn Bartholdy neu aufgenommen. Die Aktualisierung 2009 ersetzt jene von 2008. Die Anlage M 9 wird jaehrlich aktualisiert. Die Arbeitsstelle fuer Standardisierung nimmt Vorschlaege hierfuer gerne entgegen.


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Christine Frodl
Deutsche Nationalbibliothek
Arbeitsstelle fuer Standardisierung

tak

Impressum

HeBIScocktail 1/2010 (Januar 2010)

HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext (mit Druckausgabe) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/

Neue Ausgaben werden über Pica-List angekündigt.

Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main

Redaktion: Monika Denker (mod), Tanja Kindt (tak), Heike Nienerza (hen)
Weitere Autoren: Herbert Adam (hea), Rita Albrecht (ria), Evgenia Heinz (hei), Angelika Hinrichs (anh), Nadine Körfer (kör), Michaela Konrad (mik),  Jule Mildner (miju), Günter Pietzonka (güp), Elmar Reith (elr)

E-Mail-Adresse der Redaktion: hebiscocktail@ub.uni-frankfurt.de

Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

Hinweise für Autoren

HeBIScocktail 2/2010 erscheint April 2010.

Redaktionsschluss: März 2009.