HeBIScocktail
Ausgabe: 2011-4
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


In dieser Ausgabe des HeBIScocktails bieten wir Ihnen interessante Leselektüre, die Sie nach der Sommerpause auf einen ereignisreichen Herbst einstimmen soll. Es warten einige Projekte auf ihre Weiterführung:


Die Einführung der GND beschäftigt viele Kolleginnen und Kollegen bereits seit Monaten. Der Umstieg ist für das komende Jahr geplant und dafür sind noch einige Vorbereitungen zu tun. Einen Bericht zum Zwischenstand der Arbeiten finden Sie in dieser Ausgabe.


Im Verbund-OPAC gab es in den letzten Monaten kleinere Erweiterungen. Im Zuge der Einrichtung der neuen Version des Pica-OPACs wird sich in der nächsten Zeit hier noch mehr tun.


Besonders unsere beiden neuen HeBIS-Mitgliedsbibliotheken - die Bibliothek des Hessischen Landesmuseums und die Bibliothek des Städel Museums - erwartet durch anstehende Umzüge viel Neues. Beide stellen sich in dieser Ausgabe vor.


Ein weitestgehend abgeschlossenes Projekt ist die Einrichtung des HeBIS-Moodle, einer elektronischen Lernplattform für alle Mitarbeiter/innen in Bibliotheken aus dem HeBIS-Verbund. Hier kann online das eigene bibliothekarische Wissen überprüft und vertieft werden. Aber lesen Sie doch einfach selber.


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine spannende Lektüre,

Ihr HeBIScocktail-Team

Aktuell

HeBIS-Moodle
Virtuelles Lernen mit HeBIS

Moodle-icon

Unter der Webadresse http://classroom.hebis.uni-frankfurt.de/ ist seit kurzem eine elektronische Lernplattform - ein sogenanntes "Moodle" - für HeBIS-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen eingerichtet.


"Moodle" (= Modular object-orientated dynamic learning environment ) wird weltweit von Schulen, Universitäten und anderen Einrichtungen zur Bereitstellung und interaktiven Nutzung von Lerninhalten im Internet eingesetzt. Grundsätzlich funktioniert das Programm wie ein virtueller Klassenraum.


Nach einmaliger Anmeldung können sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die angebotenen Kurse einschreiben, zugehörige Materialien durcharbeiten und durch das Lösen von Aufgaben ihr Wissen vertiefen und kontrollieren. Die jeweils zuständigen KursleiterInnen/TrainerInnen bewerten die abgegebenen Lösungen und geben entsprechendes Feedback. Neben diesen Grundfunktionen ist eine Vielzahl von kursbegleitenden Aktivitäten möglich. Unter anderem können sich die Teilnehmer untereinander oder mit den jeweiligen KursleiterInnen/TrainerInnen über den Lernstoff in themenbezogenen Foren austauschen oder es können kursbegleitende Glossare und Wikis eingerichtet werden.


Unser HeBIS-Moodle soll:

  • Sie bei der Einarbeitung von neuen Kolleginnen/Kollegen unterstützen
  • Ihnen Gelegenheit bieten, Ihre Kenntnisse zu überprüfen und ggf. aufzufrischen
  • zur Unterstützung und Nachbereitung von HeBIS-Schulungen dienen
  • gezielt Themenbereiche zur Nachschulung anbieten, in denen immer wieder Fehler gemacht werden
  • Sie mit neuen Regelungen im Katalogisierungsbereich vertraut machen

Gegenwärtig sind bereits Kurse zur Zeitschriften-(Bestands)katalogisierung und zum Thema Recherche vorhanden. Nach und nach sollen Kurse zur Monographien-Katalogisierung, Katalogisierung von elektronischen Ressourcen usw. folgen.

Ein besonderer Schwerpunkt werden schulungsbegleitende Arbeitsmaterialien und Aufgaben zur bevorstehenden Einführung der GND sein.


Das Einrichten von weiteren Kursen muss nicht zwangsläufig von Mitgliedern der Verbundzentrale vorgenommen werden - jede/jeder interessierte TeilnehmerIn kann sich durch den Administrator als TrainerIn einschreiben lassen und Kurse in Moodle erstellen (die dann vielleicht auch nur lokal relevante Lerninhalte behandeln).

Wenn Sie also ein wenig neugierig geworden sind:

Schreiben Sie eine kurze Email unter Angabe Ihres vollen Namens und Ihrer Bibliothek an Herbert Adam (h.adam@ub.uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann umgehend die Zugangsdaten (Passwort) und können loslegen.

Herbert Adam
HeBIS Verbundzentrale

Themen

Erfahrungsbericht
Der lange Weg zu WinIBW3

WinIBW-Ladebildschirm In den letzten Jahren hat sich bei dem Katalogisierungsclient WinIBW viel getan, besonders im HeBIS-Verbund. Immer wieder wurde die offizielle Freigabe von WinIBW3 verschoben. Nun ist es soweit: WinIBW3 löst endgültig die Vorgängerversion WinIBW2.4 ab.

Doch der Weg dorthin war gespickt mit technischen Fehlern, projektbedingten Komplikationen und vor allem den Erwartungen eines hohen Standards.


Von Schleifen und Hinweisen

Als ich vor mehr als zwei Jahren die Betreuung von WinIBW3 übernahm, war sie auf einem nutzbaren, aber keineswegs komfortablen Stand. Die Betreuung von WinIBW3 brachte mir völlig neue Aufgabengebiete. Mit einer konkreten Vorstellung meines neuen Projektes, aber noch ohne praktische Erfahrung, machte ich mich an die Arbeit.


Durch meine bisherige Tätigkeit in der HeBIS-Webredaktion waren mir die Prinzipien des Zusammenspiels von HTML mit diversen Scripten, kleine If-Schleifen und dergleichen zwar bekannt, aber richtiges Programmieren entpuppte sich als Neuland. Ich eignete mir die Grundlagen an und hatte dank diverser Fehlerhinweise von außen viel Gelegenheit diese mit JavaScript in WinIBW3 praktisch umzusetzen; zunächst durch kleine Korrekturen, später durch die ersten Versuche, neue Funktionen zu schreiben.


In vielen Funktionen tauchten kleine Fehler auf, die es zu beheben galt; selbst in den von Pica mitgelieferten Grundfunktionen. Meldungen der WinIBW3-Tester machten mich auf Probleme aufmerksam und nicht selten musste ich diese an Pica weiterleiten, um eine Lösung zu finden.


Nicht völlig neu, aber ungewohnt, war es plötzlich auch Ansprechpartner zu sein. Musste ich mir um Telefonate zuvor kaum Gedanken machen, klingelte jetzt ab und zu das Telefon. Viel mehr wurde ich per E-Mail mit Fragen und Problemen konfrontiert. Doch all das gab Anlass, mich tiefer in die Thematik einzufinden.

Mit Suchen, Nachfragen und Ausprobieren hieß es für mich: learning by doing. Die für mich beste Art zu lernen.


Zum Hier und Jetzt

Mit der Zeit wurden zahlreiche Fehler gelöst und das Katalogisierungs-Tool auf ein komfortables Niveau für die Nutzer angehoben. Zwar hat WinIBW3 noch immer Macken und erfordert in manchen Dingen eine Umgewöhnung der bisherigen WinIBW2-Routinen, aber es ist endlich geschafft: WinIBW3 kann offiziell eingesetzt werden! Damit ist es nun für die Katalogisierung im CBS das aktuelle, von uns unterstützte und gepflegte Produkt.

Besonders vorteilhaft ist die in WinIBW3 integrierte Updatefunktion. Durch sie können unkompliziert Verbesserungen und neue Funktionen im HeBIS-Verbund verteilt werden. Häufigen Neuinstallationen wird dadurch vorgebeugt.

Mit der Fähigkeit zu UTF-8 bereitet auch die steigende Anzahl an Datensätzen mit nicht-lateinischen Schriften im Zentralsystem keine Probleme. Diese sind mit WinIBW2 nicht darstellbar.


Und was geschieht mit WinIBW2.4? Die Antwort ist einfach: Nichts. Die Nutzung von WinIBW2.4 ist nach wie vor möglich und sie kann als Client für die LBS-Module weiter verwendet werden (u.a. wegen der individuellen Makros). Allerdings werden keine neuen Funktionen mehr für diese veröffentlicht und alte nicht mehr gepflegt. Aktuelle Skripte und Änderungen in den Katalogisierungsstandards werden nur noch in WinIBW3 übernommen.


Für die Zukunft

Auch wenn die Weiterentwicklung von WinIBW3 bis nächstes Frühjahr zum Stillstand verurteilt ist, danach wird es weiter gehen. Pica ist nicht untätig und optimiert die Grundfunktionen der WinIBW3. Auch für mich wird es mit der Einführung der GND wieder viel Arbeit geben; und diese Arbeit mache ich gerne.



Informationen zu WinIBW3:

Jule Mildner E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale
GND
Einführung der Gemeinsamen Normdatei (GND) in 2012

Aktueller Stand

im Februar 2011 hat die Verbundzentrale mit den Vorbereitungen auf die GND in HeBIS begonnen. Einen ersten Überblick über die Planungen und Abläufe gibt eine Präsentation auf den HeBIS-Seiten unter Projekte - GND.


Die bereits erledigten und aktuellen Arbeiten konzentrieren sich auf drei Bereiche:

  1. Anpassen der HeBIS-Pica-Tabellen an das neue GND-Format und Aufbau eines Testsystems,
  2. Umziehen und Anpassen der regionalen Normdaten (Sacherschließung der Bibliographien, Bibliotheksnormdaten, nichtindividualisierte Personennormsätze)
  3. Erarbeiten eines Schulungskonzeptes

Die Details zum Stand der Vorbereitungen werden unten näher ausgeführt.


Am 27.Oktober 2011 trifft die AG GND die Entscheidung über den genauen Zeitpunkt der Einführung. Dieser wird vermutlich am Ende des 1.Quartals 2012 liegen.



Grafik zur Zusammenführung der Normdaten

Inwieweit tatsächlich alle gewünschten Funktionalitäten bis zu diesem Termin entwickelt und verfügbar sein werden, hängt im wesentlichen von der DNB-IT-Abteilung ab. Sicher scheint derzeit, dass die wichtigsten Voraussetzungen geschaffen sein werden. Ob jedoch einzelne Bedienungselemente, wie z.B. ausgereifte Erfassungsskripte für die unterschiedlichen Anwendungen vorliegen werden, ist offen. Die HeBIS-VZ wird versuchen, den Einstieg in das neue Erfassungsformat so komfortabel wie möglich zu gestalten, wird dies jedoch aus Zeitgründen nicht für alle Anwendungen leisten können.

Das Konzept sieht vor, die durch das Zusammenspiel von SWD und GKD entstandenen Dubletten weitestgehend maschinell zusammenzuführen. Hierfür wurden in der DNB umfangreiche Tests durchgeführt, die gezeigt haben, dass - wie zu erwarten - eine gewisse Menge an Daten manuell nachbearbeitet werden muss. Diese redaktionellen Aufgaben werden die Verbundsysteme gemeinsam übernehmen müssen. Während der Nachbearbeitungsphase wird die neue Datenbank deshalb noch einige Unstimmigkeiten aufweisen. Größere Irritationen sollten nicht auftreten, da insgesamt nur 6% der Daten von Überschneidungen betroffen sind.

HeBIS hat sich u.a. sehr dafür eingesetzt, dass im neuen Format eine Erfassung nichtlateinischer Schriften möglich sein wird. Dies wird nun der Fall sein.

Die mit der Zusammenführung notwendigen Anpassungen der Regelwerke für Formal- und Sacherschließung für die Ansetzung von Körperschaften, Geografika und Kongressen sind mittlerweile abgeschlossen und liegen als sog. GND-Übergangsregeln vor. Beim Erarbeiten der Übergangsregeln galt die Leitlinie, nur dort, wo es wegen der Zusammenführung notwendig ist, neue Regeln unter Berücksichtigung der RDA zu verabschieden. Ansonsten wurden alle vorauseilenden Vorgriffe mit Hinweis auf die Unsicherheiten über die RDA-Einführung zurückgestellt.


Stand der Vorbereitungen im Einzelnen

1. HeBIS-Pica-Tabellen im neuen GND-Format und Aufbau eines Testsystems

HeBIS-IT/VZ spielen derzeit erste Testdaten im neuen Format ein. Die notwendigen Anpassungen an Syntax-, Index- und Expansionstabellen wurden vorgenommen. Schon jetzt kann das neue Format auf dem HeBIS-Entwicklungsrechner eingesehen werden.
Korrekturen an den Präsentationstabellen für WinIBW und OPAC stehen noch aus, da sie für nicht so wichtig erachtet wurden (im OPAC werden Normdaten i.d.R. nicht angezeigt und wer benutzt noch die WinIBW-Anzeige "s u"?)


2. Anpassung regionaler Normdaten

Programmiervorgaben und erste Tests für die Überführung der HeBIS-eigenen Daten in das GND-Format sind in Arbeit.

Für Klassifikations- und Bibliotheksnormdaten wurde unter allen Pica-Partnern die Nutzung gleicher Pica3-Felder verabredet. Damit sind gute Voraussetzungen geschaffen, zumindest einige dieser Daten (Bibliotheksdatei?) zu einem späteren Zeitpunkt in eine gemeinsame Normdatei zu überführen.


HeBIS-eigene nichtindividualisierte Personennormdaten müssen von HeBIS selbst in das neue Format konvertiert werden, da sie nicht Bestandteil der überregionalen PND sind. Da die AG Kooperative Verbundanwendungen derzeit die Frage diskutiert, inwieweit nichtindividualisierte Personennamen aus der PND überhaupt genutzt werden, muss dieses Thema im Laufe des Herbstes aufgegriffen werden. Die HeBIS-VZ wird dazu einen Vorschlag formulieren und diesen der HeBIS-AG Katalogisierung vorstellen.


3. Schulungskonzept

Seit Juli 2011 werden gemeinsam und verbundübergreifend Schulungsunterlagen für das neue GND-Format erarbeitet. HeBIS hat sich mit einem Schulungsteam beteiligt, dass auch die weitere Konzeption für die Anfang 2012 auszurichtenden GND-Schulungen plant. Ein genauer Zeitplan sowie Inhalte und Umfang sollen bei der Sitzung der HeBIS-AG Katalogisierung (im Nov.) abgestimmt werden.

Monika Denker
HeBIS-Verbundzentrale
Projekt
"Bibliographie der Schulprogramme"

Die Universitätsbibliothek Gießen besitzt eine der größten Schulprogramm-Sammlungen in Deutschland [1]. Historisch versteht man unter Schulprogrammen die gedruckten Einladungen zu den öffentlichen Prüfungen an höheren Schulen, die nicht nur den Ablauf der Veranstaltung umfassten, sondern in der Regel auch eine kleine wissenschaftliche Abhandlung. Sie wurden an die Eltern der Schüler, die Honoratioren der Stadt und auch an andere Schulen verteilt. Die Anfänge der Schulprogramme gehen bis in das frühe 17. Jahrhundert zurück. Sie hatten lange Zeit nur lokalen Charakter, so wie auch die Schulträger und auch die Struktur der Schulen sehr unterschiedlich waren.


Die Neuordnung der Staatenlandschaft in Deutschland nach dem Wiener Kongress 1815 brachte es mit sich, dass neue, heterogene Gebiete zu den alten Staaten hinzukamen. Die meisten deutschen Staaten schufen staatliche Gymnasien, das Abitur wurde Voraussetzung zum Studium an den Universitäten. Um eine Angleichung des Niveaus der höheren Schulen zu erreichen und um einen besseren Überblick zu erhalten, wurde in Preußen per Erlass festgelegt, dass die staatlichen höheren Schulen ab 1825 jährlich ein Schulprogramm mit vorgeschriebener Struktur erstellen sollten: es sollte ein Jahresbericht mit einheitlichen Angaben und eine wissenschaftliche Abhandlung enthalten sein. Diese Programme wurden, zunächst in Preußen, unter den Schulen getauscht, damit sie unteinander Kenntnis von ihrer Arbeit bekamen. Natürlich erhielten auch die vorgesetzten Stellen die Programme. Dem preußischen Vorbild schlossen sich nach und nach die anderen deutschen Staaten an. Auch in Österreich-Ungarn wurden diese Berichte seit 1850 Pflicht. Der Begriff Schulprogramm wurde auch beibehalten, als die Einladungen zu den Prüfungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Jahresberichte der Schulen ersetzt wurden. In der beschriebenen Form endete die Veröffentlichung von Schulprogrammen mit dem ersten Weltkrieg.


Da mit der Ausweitung des höheren Schulwesens auf Realgymnasien, Oberrealschulen etc. und der wachsenden Bedeutung von städtischen höheren Schulen (Höhere Bürgerschulen, Handels-und Gewerbeschulen, Höhere Mädchenschulen) auch der Umfang des Schriftentauschs zunahm, wurde auf einer Konferenz der Kultusminister vereinbart, dass der Schriftentausch ab 1875 über den Teubner-Verlag erfolgen sollte. Diesem wurden von den Schulen die Themen der Abhandlungen im Voraus mitgeteilt, so dass sich die Interessenten gezielt einzelne Programme bestellen konnten. Die Bestellnummer beim Teubner Verlag ist die Programm-Nummer, die auf den Schulprogrammen seit 1875 zu finden ist. Da die Zahl der teilnehmenden Schulen schwankte, hatten die Schulen keine feste Nummer, sondern jährlich wechselnde Nummern, so dass zur Identifizierung mittels Programm-Nummer stets das Erscheinungsjahr bekannt sein muss.


Warum sind die Schulprogramme interessant?

Gymnasiallehrer sollten im 19. Jahrhundert auch noch wissenschaftlich tätig sein. Die Ergebnisse dieser Tätigkeit wurden teilweise in den, den Schulprogrammen beigegebenen, Abhandlungen veröffentlicht. Insbesondere sind in den Geisteswissenschaften, z.B. den Klassischen Philologien, zahlreiche, auch heute noch relevante Arbeiten, in Schulprogrammen erschienen. Außerdem stellen sie, zum Beispiel im Bereich der Mittelalterlichen und Neueren Literatur, einen Teil der Rezeptionsgeschichte dar [2].


Die Erschließung von Schulprogrammen

Die riesige Zahl an Schulprogrammen führte schon im 19. Jahrhundert dazu, dass viele Einrichtungen diese nur nach Ort / Schule / Jahr aufstellten, ohne weitergehende Erschließung. Damit waren die Abhandlungen nur indirekt mit Hilfe von Bibliographien zugänglich. Die Universitätsbibliothek Gießen hat seit 1969 eine umfangreiche Sammlung aus dem Zeitraum 1825-1918 aufgebaut. Die Sammlung der Universitätsbibliothek umfasst ca. 50.000 Abhandlungen aus Deutschland, Österreich-Ungarn (österreichischer Teil mit Böhmen, Mähren, Galizien etc.) und der Schweiz, die Zahl der vorhandenen Jahresberichte ist wesentlich größer. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Sammlungen ist, dass die Abhandlungen komplett erschlossen sind.


Die Katalogisierung erfolgte durch einen Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Gießen, Herrn Franz Kössler, zunächst auf Karteikarten und in Anlehnung an die Preußischen Instruktionen. Der Schulschriftenvermerk erfolgte normiert analog zu den Dissertationen, indem bei Eindeutigkeit nur "Gymnasium" geschrieben wurde statt der vollen Namensform. Auch bei den nicht-deutschsprachigen Regionen Österreichs erfolgte in der Regel die Normierung der Städtenamen auf eine Namensform, z.B. wird Lemberg auch für Lwow und Lwiw verwendet.


Ein besonderes Problem stellen die Verfasserangaben der Abhandlungen dar, da oft keine Vornamen oder nur Initialen angegeben wurden. Auch wenn die Vornamen ausgeschrieben wurden, so konnten sich von Veröffentlichung zu Veröffentlichung die Anzahl, Auswahl, Reihenfolge und Schreibweise (Carl, Karl, Johann, Johannes oder sogar Theophil - Gottlieb) der Vornamen ändern. Die Vornamen wurden von Herrn Kössler an Hand von biographischen Einträgen in den Jahresberichten (z.B. anlässlich von Ernennungen, Beförderungen, Nachrufen) vereinheitlicht, wobei die umfangreichste Namensform verwendet wurde. [3]


Zur Ermittlung von Bestandslücken wurden Bibliographien ausgewertet und diese Titel ebenfalls in den Katalog übernommen. Diese Phase der Erschließung wurde mit dem Druck des alphabetischen Katalogs abgeschlossen, der nach Verfassern geordnet war [4].


In einem zweiten Schritt hat Herr Franz Kössler in seinem Ruhestand den gesamten Katalog in eine allegro-Datenbank eingebracht und um Neuerwerbungen der UB Gießen und um weitere bibliographische Daten, vor allem des 18. Jahrhunderts, ergänzt. In Absprache der UB hat er außerdem für die Abhandlungen Sachgruppen an Hand einer vereinbarten Liste erfasst, zum Beispiel Germanistik oder Botanik.


Diese Datenbank steht seit etwa 1997 im Internet zur Verfügung [5]. Sie weist ca 70.000 Abhandlungen nach, davon ca 50.000 mit Besitz in der Universitätsbibliothek Gießen. Sie besitzt vielfältige Recherche-Möglichkeiten. Es wurde auch eine Anzeige im PICA-Format eingebaut, so dass die Datenübernahme vereinfacht wurde, was auch vielfach genutzt wurde.


In den letzten Jahren erfolgte durch den Verfasser eine Ergänzung der Herkunftsländer der Schulorte, sowohl nach der Gliederung im 19. Jahrhundert als auch nach den aktuellen Ländern, da es Anfragen danach gab. Bei Preußen und Österreich-Ungarn wurden auch die Provinzen bzw. Kronländer erfasst. Außerdem wurden auf der Grundlage der bisherigen Sachgruppen die DDC-Sachgruppen der DNB erzeugt, so dass z.B. eine Einbeziehung in Virtuelle Fachbibliotheken möglich wird.


Warum der Wechsel nach HeBIS?

Sehr spezielle Datenbanken, wie z.B. die Schulprogramm-Datenbank, werden bei Recherchen oft nicht berücksichtigt. Sie sie sind häufig unbekannt, außerdem ist die Suchoberfläche ungewohnt. So ist es besser, wenn die Schulprogramm-Datenbank mit den gleichen Techniken wie die üblichen Kataloge durchsucht werden kann, und wenn der in Gießen vorhandene Bestand auch im Katalog (OPAC) der UB nachgewiesen ist statt in einem separaten Katalog. Trotzdem besteht auch Bedarf nach einer gesonderten Erschließung, um zum Beispiel gezielt nach allen Programmen zu einem Sachgebiet oder einem Stichwort mit Einschränkung auf den Bereich Schule und / oder auf Regionen recherchieren zu können, zum Beispiel Arbeiten zur Botanik aus dem heutigen Bundesland Hessen.


Zurzeit laufen die Arbeiten an der Umsetzung der Schulprogramm-Datenbank nach HeBIS. Die Titel- und Exemplardaten sollen in der Produktionsdatenbank verfügbar sein, damit sie direkt für die Nachnutzung zur Verfügung stehen. Das Verfahren entspricht dem der Hessischen Bibliographie: die Bibliographie der Schulprogramm-Abhandlungen soll eine spezielle Sicht auf das CBS darstellen, wobei sämtliche Titel, auch solche ohne Bestand, nachgewiesen werden sollen. Bestandsinformationen werden direkt angezeigt.


Damit die bisherigen Suchmöglichkeiten erhalten bleiben, werden spezielle Kategorien eingeführt: einerseits für die Sacherschließung und die Ländernamen sowie, neu, für die Ortsnamen in den mehrsprachigen Regionen Österreich-Ungarns (Kategorie 5585), andererseits für den Schulprogramm-Vermerk (Kategorie 4205), der die bisherige Nutzung des Dissertations-Vermerks ersetzen und für eine verbesserte Recherche etwas differenzierter gegliedert sein soll. Die Änderungen sind in das HeBIS-Handbuch schon eingearbeitet, aber noch mit der Einschränkung auf den Testrechner HeBISle, da Änderungen im Detail nicht ausgeschlossen werden können.


Es wird überlegt, die bereits in HeBIS vorhandenen Schulprogramme maschinell anzupassen, so dass z.B. auch Digitalisate in der Bibliographie nachgewiesen würden. Dubletten und weniger / anders normierte Titel würden hingenommen.


Ausblick

Durch die Übernahme der Daten wird ein weiteres Projekt erleichtert: die Digitalisierung von Schulprogrammen. In den letzten Jahren wurden in der UB Gießen bei Fernleihbestellungen Schulprogramme häufig digitalisiert. Sie wurden in die Giessener Elektronische Bibliothek aufgenommen [6] und in HeBIS nachgewiesen. Zur Zeit erfolgt eine systematische Digitalisierung der Gießener Schulprogramme, die einen Teilbestand der in Kürze freizuschaltenden Datenbank DiGiSam (Digitale Gießener Sammlungen) bilden werden. Hier werden auch die anderen, in Gießen digitalisierten Schulprogramme bereitgestellt werden.


Die Digitalisierung erfolgt pro Schulprogramm komplett, das heisst sowohl Abhandlung als auch Jahresbericht, da auch die Jahresberichte selbst zunehmend wissenschaftlich interessieren. In ihnen werden sowohl die verwendeten Lehrbücher und Texte aufgeführt als auch Prüfungsthemen. Hierdurch lässt sich der Wandel des Unterrichts sehr gut nachvollziehen. Aber auch die Hinweise auf die sozialen Verhältnisse der Schüler, etwa bei Mädchenschulen, bilden eine gute Quelle für die Sozialgeschichte. Daneben bieten die Schulprogramme für die personenbezogene historische Forschung ein reiches Material, da in ihnen Biographien von Lehrern [3], bei Schuljubiläen auch die von ehemaligen Abiturienten zu finden sind.


[1] Kalok, Lothar: Schulprogramme : Eine fast vergessene Literaturgattung.In: Aus mageren und aus ertragreichen Jahren. Gießen: 2007. (Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv Giessen ; 58), S.174-199.
Online-Version: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2010/7379/ [Eingesehen: 27.9.2011]

[2] Zum Beispiel in: Gotthold Ephraim Lessings "Nathan der Weise" im Kulturraum Schule : (1830 – 1914) / Hrsg: Carsten Gansel, Birka Siwczyk. - Göttingen : V-&-R-Unipress, 2009

[3] Diese Arbeit bilden die Basis von: Kössler, Franz: Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts : Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen 1825 - 1918 mit Veröffentlichungsverzeichnissen [Stand: 2008]
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6106/ [Eingesehen: 27.9.2011]

[4] Kössler, Franz: Verzeichnis von Programm-Abhandlungen deutscher, österreichischer und schweizerischer Schulen der Jahre 1825 - 1918 : alph. geordnet nach Verf. 5 Bde 1987-1991.

[5] Franz Kössler: Katalog und Bibliographie der Schulprogramme.
http://digibib.ub.uni-giessen.de/cgi-bin/populo/sp.pl [Eingesehen: 27.9.2011]

[6] Giessener Elektronische Bibliothek http://geb.uni-giessen.de [Eingesehen: 27.9.2011]

Lothar Kalok
Universitätsbibliothek Gießen
Verbundkatalog
Es tut sich was im Verbund-OPAC

Im Verbund-OPAC wurden verschiedene Erweiterungen vorgenommen, die die Nutzung der HeBIS-Kataloge komfortabler gestalten sollen. Die Neuerungen sind zum Teil erste Antworten auf die Ergebnisse der zu Beginn des Jahres durchgeführten Online-Umfrage zu den Wünschen der HeBIS-Katalognutzer (Cocktail-Artikel 2/2011) und ein erster Schritt, um diesen näher zu kommen

Link in den lokalen OPAC

Ein großer Bedarf ist die Anzeige der aktuellen Verfügbarkeit von Medien. Hierfür wurde ein Link in die lokalen OPACs eingerichtet. Mit der neuen Funktion in den HeBIS-Katalogen gelangen Suchende nun über den OPAC-Button links neben der Exemplar-Anzeige direkt zur Titelaufnahme im OPAC der besitzenden Bibliotheken und können dort die Verfügbarkeit einsehen.



Beispiel OPAC-Button


Zitierlink

Die kleine blaue Grafik „Zitierlink“ ist vielen sicherlich bekannt und nun auch in den HeBIS-Katalogen bei der Titeldatenanzeige und in der Bestandsinfo zu finden. Titeldatensätze können darüber als Lesezeichen abgelegt oder weitergeleitet werden. Bei betätigen des „Zitierlinks“ erhält der Benutzer eine feste Adresse für den Titeldatensatz und kann den Datensatz so jederzeit wieder aufrufen.



Beispiel eines Zitierlinks


Export bibliographischer Daten

Die Benutzung von Literaturverwaltungsprogrammen hat bei den studentischen Teilnehmern der Umfrage noch keine weite Verbreitung gefunden. Unter wissenschaftlichen Hochschulmitarbeitern ist die Benutzung dieser Programme hingegen schon viel stärker ausgeprägt und es ist zu erwarten, dass die Nachfrage zukünftig steigen wird. Die Möglichkeit Titeldatensätze aus dem OPAC in persönliche Literaturlisten zu exportieren ist daher ein Angebot, dass sicherlich immer mehr Nutzer finden wird. Die HeBIS-Kataloge bieten die Möglichkeit, die Daten in den Formaten gängiger Literaturverwaltungsprogramme EndNote, BibTex und RIS zu exportieren. In der Titeldaten Anzeige befinden sich Reiter zu den Formatansichten der bibliographischen Daten. Hinter dem Link „Download“ in der linken Navigation, verbirgt sich die Funktion die Daten als Dateien zu exportieren.



Anzeige der bibliographischen Exportformate


Anzeige des Bibliotheksdatensatzes und des Sigels

Damit Katalognutzer schnell und einfach nähere Informationen über die besitzende Bibliothek abrufen können, wurde in die Bestandsinfo die Anzeige von Bibliotheksnormdatensätzen integriert.

Über die verlinkten Bibliotheksnamen in der Bestandsanzeige gelangen Katalogbenutzer direkt zum Normdatensatz der besitzenden Bibliothek. Dort stehen Kontaktdaten bereit, man kann direkt nachschauen, wann die Bibliothek geöffnet hat, oder man nutzt den Link zur Homepage der Bibliothek.

Für die Kollegen aus der Fernleihe ist außerdem hilfreich, dass in der Bestandsanzeige hinter dem Bibliotheksnamen die Bibliothekssigel aufgeführt sind.



Beispiel Bibliotheksdatensatz


Und wie geht es weiter?

Die Verbundzentrale arbeitet zurzeit an der Einrichtung der neuesten Version des Pica-OPACs - es darf also in den kommenden Monaten mit weiteren Entwicklungen und Neuerungen gerechnet werden.

Kea Cordlandwehr
HeBIS-Verbundzentrale

Mitteilungen

DNB-Import
F- und f-Sätze sind wieder dabei

Im Zuge der Umstellung der DNB-Schnittstelle von MAB auf MARC werden seit August bei den Reihen A und B wieder F- und f-Sätze eingespielt. Die seit der Abflachung der Hierarchien nicht eingespielten F- und f-Sätze werden nicht rückwirkend eingespielt.

Neuerungen und Abweichungen zur früheren Einspeicherungspraxis, die nicht nur mehrbändige Werke betreffen sind unten im Detail erläutert.


Änderungen beim Zeichensatz:

In den von der DNB gelieferten Datensätzen werden in manchen Fällen anstatt der Sonderzeichen wie z.B. "ë" deren Codierungen geliefert. Bei der Nachnutzung des Satzes sollte die Codierung durch das korrekte Sonderzeichen ersetzt werden.


Änderungen bei den Kategorien:


1401

Diese Kategorie wird nicht mehr besetzt, da diese Codierung von der DNB nicht mehr geliefert wird.


1500

Es wurde ein neues Unterfeld für die Sprache des Originals eingerichtet. Das Unterfeld wird mit "/3" eingeleitet und kann auch von der Katalogisierung für eigene Titelaufnahmen besetzt werden.


301X/2X

Bei f-Sätzen liefert die DNB nur die Verknüpfungen zu sonstigen beteiligten Personen, die zum f-Satz gehören. Sonstige beteiligte Personen, die zum gesamten mehrbändigen Werk gehören, werden zwar in Kat. 4000 aufgeführt, erhalten aber keine Verknüpfung in Kat. 301X/2X. Bitte ergänzen Sie die Verknüpfung bei der Nachnutzung des Satzes.


310Y/312X

Es ist maschinell nicht möglich zu unterscheiden, ob eine Körperschaft zweiter Urheber oder sonstige beteiligte Körperschaft ist. Da der Fall "sonstige beteiligte Körperschaft" der häufigere ist, haben wir entschieden, generell 312X zu besetzen. Bitte korrigieren Sie dies ggfs. bei der Nachnutzung des Satzes.


3220

Die DNB liefert den Ansetzungssachtitel des c-Satzes auch beim f-Satz mit. Wir stellen ihn ein, auch wenn nach den HeBIS-Festlegungen der Ansetzungssachtitel des c-Satzes nicht redundant beim f-Satz angegeben wird.


4000

Die allgemeine Materialbenennung wird von der DNB nicht geliefert, wenn Kat. 4000 nur aus dem Hauptsachtitel und der allgemeinen Materialbenennung besteht. Dieser Fehler wird laut DNB demnächst behoben. Bitte ergänzen Sie bis dahin bei der Nachnutzung eines solchen Satzes die allgemeine Materialbenennung.


4011

Zusätze und Verfasserangabe zur gesamten Vorlage bei beigefügten Werken werden jetzt richtig in Kat. 4011 eingespeichert (war fehlerhaft in der alten MAB-Schnittstelle).


4020

Ausgabebezeichnung und Reprintvermerk werden in einer Kategorie geliefert. Da eine maschinelle Trennung nicht möglich ist, wird der Reprintvermerk in Kat. 4020 eingespeichert. Bitte korrigieren Sie dies bei der Nachnutzung des Satzes.


4048/4049

Es ist maschinell nicht möglich zu unterscheiden, ob der Verlag oder der Hersteller der Sekundärform geliefert wird. Wir haben entschieden, die Angabe in Kat. 4048 (Ort und Verlag der Sekundärform) einzuspeichern, da dies der häufigere Fall ist. Bitte korrigieren Sie dies ggfs. bei der Nachnutzung des Satzes.


4067

Der Ort der Sekundärform wird nicht mehr von der DNB geliefert. Daher wird grundsätzlich "{[S.l.] eingespeichert, wenn der Urheber der Sekundärform geliefert wird. Bitte korrigieren Sie dies bei der Nachnutzung des Satzes.


415X/4160

Der Zusatz und die allgemeine Materialbenennung des c-Satzes werden bei f-Sätzen von der DNB nicht geliefert. Bitte ergänzen Sie ggfs. diese Angaben bei der Nachnutzung des Satzes.

Die Sortierformen werden nicht von der DNB übernommen, sondern nach eigenen Vorgaben maschinell bei der Einspeicherung gebildet. Falls dabei die Sortierung innerhalb eines mehrbändigen Werkes durcheinander geraten ist, korrigieren Sie dies bitte bei der Nachnutzung des Satzes.

Die DNB verwendet immer noch E-Sätze. Diese werden nicht nach HeBIS übernommen. Daher werden Sie f-/F-Sätze finden, die in 4160 nicht verknüpft sind. Bitte korrigieren Sie solche Sätze entsprechend den HeBIS-Konventionen.

Generell kann es bei mehrfach gestuften Werken sein, dass diese nicht den HeBis-Konventionen entsprechen. Bitte haben Sie ein besonderes Augenmerk auf solche Fälle und korrigieren Sie diese ggfs.


417X/418X

Wenn es mehrere 417X/418X gibt, kann es vorkommen, dass die Zuordnung 417X/418X nicht korrekt ist. Bitte korrigieren Sie dies ggfs. bei der Nachnutzung des Satzes.


Bei weiteren Fragen zu diesem Thema, wenden Sie sich bitte an Carmen Wünkhaus-Wittich

Carmen Wünkhaus-Wittich E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale
Metadaten
Neue Metadaten

Metadaten zu Nationallizenprodukten im CBS

Corvey Digital Collection: Literature of the 18th and 19th Centuries - ZDB-1-CDC, V412 (5428 Titel)

Aristoteles Latinus Database - ZDB-1-ALD, V426 (67 Titel)


Metadaten zu konsortial oder lokal lizenzierten E-Books

  • WISO E-Books (620 Titel)
  • OECD E-Books (195 Titel)
  • Oxford Scholarship Online - May (223 Titel)
  • De Gruyter E-Books (237 Titel)
  • Onleihe (Divibib) - Automatisierter wöchentlicher Datenimport in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Worms.
  • Compliance Digital (159 Titel)
  • Wiley E-Books (773 Titel)

Neues HeBIS-Mitglied
Bibliothek des Hessischen Landesmuseums Darmstadt

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt vereinigt in seiner interdisziplinären Sammlung Objekte der Natur-, Kunst- und Kulturgeschichte. Den Grundstock bilden die ehemals großherzoglichen Sammlungen des Hauses Hessen-Darmstadt, die bereits 1820 in Staatseigentum übergingen und für die Öffentlichkeit zugänglich wurden. Heute stehen Präsentation, Vermittlung, Erforschung und Bewahrung der Museumsobjekte im Vordergrund.



Foto: Wolfgang Fuhrmannek, Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt ist eine Einrichtung des Landes Hessen beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. 1906 wurde das von Alfred Messel entworfene Museumsgebäude am Friedensplatz in Darmstadt eröffnet und die vorher im Darmstädter Schloss untergebrachten Sammlungsteile unter einem Dach vereinigt. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich auch eine Fachbüchersammlung innerhalb des Museums nachweisen.


Die Hauptaufgabe der Museumsbibliothek ist seitdem die Unterstützung der Forschungstätigkeit, die im Hessischen Landesmuseum Darmstadt geleistet wird. Die Bibliotheksbestände spiegeln die inhaltliche Breite der Sammlungen wider. Kunst- und Kulturgeschichte mit Schwerpunkt auf Ausstellungskatalogen und Künstlermonographien sowie naturgeschichtliche Literatur in den Bereichen Geowissenschaften, Paläontologie und Zoologie werden in der heutigen Präsenzbibliothek in sachlicher Aufstellung präsentiert.


Foto: Wolfgang Fuhrmannek, Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Erworben wird die neue Literatur zum größten Teil im Schriftentausch mit anderen Museen weltweit. Etwa 300 Zeitschriften und Jahrbücher anderer Museen und Forschungsinstitute können dadurch laufend vorgehalten werden. Insgesamt ist die Bibliothek heute auf etwa 70.000 Bände angewachsen, davon etwa 60.000 Bände im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte.


Die Bibliothek wird von Frau Rita Schuck, Diplom-Bibliothekarin, geleitet, tatkräftig unterstützt von Herrn Meier als Magazinbetreuer. Aktuell wird das Museumsgebäude einer denkmalgerechten Generalsanierung unterzogen. Es wurde aus diesem Grund komplett leer geräumt und wird bis ca. Ende 2012 geschlossen sein. Die Bibliotheksbestände wurden an verschiedene Standorte im Stadtgebiet Darmstadts ausgelagert. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Bibliothek in den Museumsturm zurückziehen und in renovierten Räumen wieder für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sein.


Die Schließungsphase bietet nun die Möglichkeit, einen elektronisch recherchierbaren Katalog im Hessischen Bibliotheks- und Informationssystem HeBIS einzurichten. Die Bibliothek des Hessischen Landesmuseums Darmstadt freut sich über die Teilnahme am HeBIS-Verbund.


Rita Schuck
Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Bibliothek
Neues HeBIS-Mitglied
Bibliothek des Städel Museums

Das Frankfurter Städel Museum gilt als älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Mit seinem reichen Bestand präsentiert das Museum einen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom Mittelalter über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die Gegenwart.


Die Bibliothek des Städel geht auf die private Bibliothek des Stifters Johann Friedrich Städel (1728-1816) zurück. Bereits im Stiftungsbrief vom 15. März 1815 legte der Bankier und Kaufmann die Grundlage für den Aufbau einer Institutsbibliothek. Nach § 2 des Stiftungsbriefes ist die Unterhaltung einer Kunstbibliothek, ihre Vermehrung, Verbesserung und öffentliche Zugänglichkeit eine Aufgabe der Stiftung. Seit der Einrichtung des Museums im Jahre 1817 ist die Büchersammlung kontinuierlich als wissenschaftliche Bibliothek sowie als Arbeitsinstrumentarium für das Museum und seine besonderen Sammlungsschwerpunkte ausgebaut worden.


Heute bietet die Städelbibliothek als öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek Schülern, Studenten, Galeristen, Sammlern, Wissenschaftlern und interessierten Besuchern umfangreiche Literatur, darunter ca. 500 laufende Zeitschriften zur Kunstgeschichte, Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie und antiken Kunst. Vielfältige Bestands- und Ausstellungskataloge sowie eine Sammlung von ca. 35.000 Auktionskatalogen ermöglichen die ausführliche Recherche zu einzelnen Künstlern, Sammlungsbeständen und Ausstellungen wichtiger europäischer Museen sowie den Ergebnissen namhafter Auktionshäuser.


Eine neue Partnerschaft mit der Kunstbibliothek der Frankfurter Goethe-Universität führte 2009 dazu, dass ca. 13.000 Bände aus dem Bestand der Städelbibliothek in der Kunstbibliothek aufgestellt sind.


Zurzeit wird mithilfe der Firma MEDEA der bisherige alte Zettelkatalog (Erwerbungsjahr bis 1988) anhand von Scans der Titelkarten im HeBIS-Verbund erfasst. Gleichzeitig werden die Daten des EDV-Kataloges (bisher mit bibliotheca 2000 der Firma BOND erfasst) nach PICA konvertiert. Wenn diese beiden Projekte abgeschlossen sein werden, wird der Bestand der Städelbibliothek erstmalig vollständig im Internet recherchierbar sein.


Im Rahmen umfassender Neu- und Umbaumaßnahmen am Städel Museum ist die Bibliothek derzeit geschlossen. Die Eröffnung der Städelbibliothek ist im Frühjahr 2012 vorgesehen.

Elena Ganzlin
Bibliothek des Städel Museums
Personalia
HeBIS-Verbundzentrale intern

Personelle Veränderungen in der HeBIS-Verbundzentrale:

Frau Brigitte Störch ist von der Hessischen Bibliographie zur Sachkatalogisierung in der Medienbearbeitung der UB Frankfurt gewechselt. (Tel. 069/798-39258)

(kec)
RDA
Standardisierungsausschuss für die Einführung von RDA

Der Standardisierungsausschuss hat sich in seiner Sitzung am 5. Oktober 2011 einstimmig für die Einführung des neuen Regelwerkes „Resource Description and Access“ (RDA) im deutschsprachigen Raum ausgesprochen. Er reagierte damit auch auf eine Ankündigung der Deutschen Nationalbibliothek, Mitte 2013 auf RDA umzusteigen. Die Mitglieder des Ausschusses betonten außerdem einmütig, im Umstieg auf RDA läge die einmalige Chance, in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals zu homogenen Katalogisierungsvorgaben und Datenbeständen zu kommen. Dazu sollen die Verbünde und die Nationalbibliothek gemeinsam an deutschen Anwendungsrichtlinien arbeiten.



Eine so weitreichende Entscheidung wie die des Umstiegs auf ein neues, international ausgerichtetes Regelwerk kann aber letztlich nur von allen Bibliotheken gemeinsam getragen werden. Deshalb werden von den Mitgliedern des Standardisierungsausschusses in der Folge des aktuellen Beschlusses entsprechende Entscheidungsprozesse innerhalb der Institutionen, die sie vertreten, angestoßen. Deren Voten fließen in eine endgültige Entscheidung des Standardisierungsausschusses ein, die in der nächsten Sitzung am 31. Mai 2012 gefällt werden soll.


Der Ausschuss befasste sich außerdem mit dem Stand des Projektes „Gemeinsame Normdatei“ und beschloss einstimmig die Inkraftsetzung der dafür erarbeiteten Übergangsregeln. Diese werden demnächst auf den Webseiten der DNB veröffentlicht.


Über die für ein Votum des HeBIS-Verbundes zur Einführung von RDA notwendigen Schritte wird der HeBIS-Verbundrat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2011 beraten. Die Verbundleitung bereitet dazu einen Verfahrensvorschlag vor, in dem Aspekte des Regelwerks-Umstieges benannt werden, die von Praktikern der Formal- und Sacherschließung untersucht und bewertet werden sollten.

(ria)

Fortbildungen/ Veranstaltungen

Bericht

HeBIS Online Fernleihe-Anwendertreffen am 22.08.2011

Am 22.08.2011 haben sich 35 Fernleihkollegen aus Hessen und Teilen von Rheinland-Pfalz zum alljährlichen Anwendertreffen der Online-Fernleihe zusammengefunden. Erstmals fand das Treffen im Casinogebäude, auf dem neuen Campus Westend der Universität Frankfurt, statt.


Das Treffen begann mit einem Einführungsvortrag der Verbundzentrale. Dabei wurden die Ergebnisse der diesjährigen Fernleihabrechnung dargestellt.

Teil des Vortrags waren Ergebnisse der HeBIS Benutzerumfrage mit einem gezielten Blick auf die Kommentare zur Fernleihe. Die Kommentare liefern wertvolle Hinweise für den "Status Quo" der Fernleihe aus Benutzersicht und geben darüber hinaus zahlreiche diskussionswürdige Anregungen für Verbesserungsmöglichkeiten.

Gezeigt wurden außerdem Anzeigenänderungen im Verbundkatalog. So ist es jetzt möglich, direkt von einem Treffer im Verbundkatalog in den OPAC einer besitzenden Bibliothek zu wechseln, um sich über die aktuelle Verfügbarkeit zu informieren. Weitere Themen waren die Kosteninformation bei Fernleihbestellungen, Disponieren in der WinIBW und die Entwicklung der elektronischen Kopien-Fernleihe.

Die Vortragsfolien stehen auf den HeBIS-Seiten zum Nachlesen bereit.


Anschließend wurde die Gelegenheit genutzt, Fernleihthemen im Kreis der Kollegen zu besprechen.


Ein Teil der Teilnehmer nahm anschließend die Möglichkeit wahr, an einer Führung durch die Bibliothek Recht und Wirtschaft auf dem Campus Westend der Universität Frankfurt teilzunehmen.


Das Anwendertreffen bietet Fernleih-Fachpersonal jedes Jahr die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der Leihverkehrsregion Hessen/Rheinhessen auszutauschen.


Weiter Informationen:

Thema des Treffens im vergangenen Jahr war die Einführung der elektronischen Kopienfernleihe in HeBIS.
Nun stehen entsprechende Informationen dazu im HeBIS-Handbuch - Elektronische Kopienfernleihe zu verfügung.

Günter Pietzonka
HeBIS-Verbundzentrale, BD
Bericht

HeBIS-Nutzerversammlungen 2011

In diesem Jahr fanden die alljährlichen HeBIS-Nutzerversammlungen an den Standorten Gießen, Kassel und Mainz statt und wurden von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen als Gelegenheit für Information und Austausch im Verbund genutzt.


Herr Dugall (Verbundleitung) gab zunächst einen Überblick über die Arbeiten der Verbundzentrale im vergangenen Jahr und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Verbund. Dabei wurde die Anfang des Jahres durchgeführte Nutzerumfrage des HeBIS-Portals hervorgehoben.

Herr Dugall informierte in dem Sachstandsbericht außerdem über Neuerungen in der zentralen HeBIS-Datenbank und präsentierte Zahlen zu Bestellungen über die Fernleihe und dem Konsortium. Des Weiteren berichtete er von den derzeitigen Diskussionen bezüglich der Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Zukunft des bibliothekarischen Verbundsystems in Deutschland.


Im Anschluss präsentierte Frau Albrecht einen neuen Dienst der Verbundzentrale, den Benutzersupport via Chat. Seit Beginn des Jahres steht dieses neuartige Auskunftstool auf den HeBIS-Webseiten, im Portal und im Verbundkatalog zur Verfügung.


Vorgstellte wurde als weiteres Projekt die Einrichtung eines (teil-)automatisierten Verfahrens zur Katalogkonversion digitalisierter Zettelkataloge. Dabei werden die Daten aus dem digitalisierten Zettelkatalog HeBIS-Retro in die HeBIS-Verbunddatenbank überführt. Herr Dr. Klaus Junkes-Kirchen, Frau Sylvia Hamann und Herr Schneider präsentierten gemeinsam das Projekt.


Nach den Präsentationen konnte die Zeit von den Teilnehmern noch für Fragen und Diskussion genutzt werden.



PDF-Präsentationen der Vorträge


  • Bericht des Verbundleiters (Berndt Dugall)
  • HeBIS-Chat (Rita Albrecht)
  • Katalogkonversion des digitalisierten Retro-Katalogs
    • Vom Zettelkatalog zur Datenbank (Dr. Klaus Junkes-Kirchen und Sylvia Hamann)
    • Retro-Projekt aus CBS Sicht (Hanspeter Schneider)
    • (Basis ist die Veröffentlichung: Angela Hausinger, Klaus Junkes-Kirchen; unter Mitarbeit von Ingrid Dinges, Sylvia Hamann, Hanspeter Schneider, Sylvia Steinberg und Renate Wahlig: Vom Katalogzettel zum IPAC, vom IPAC zum OPAC. Ein Projekt der UB Frankfurt zur automatisierten Konversion digitalisierter Zettelkataloge, in: ABI-Technik 31, 2/2011)
(kec)
Bericht

Lange Schreibnacht in der Universitätsbibliothek Kassel

Es war die erste Veranstaltung dieser Art: Die Universitätsbibliothek Kassel hatte für den 21. Juli zu einer „Langen Schreibnacht“ eingeladen - mit überraschendem Erfolg. 350 Studenten nutzen die Gelegenheit, um an Seminar- oder Examensarbeiten zu schreiben. Die vielen positiven Rückmeldungen haben die Bibliothek veranlasst, die Schreibnacht im Sommersemester 2012 zu wiederholen.


Das zentrale Bibliotheksgebäude am Holländischen Platz erlebte schon vor dem offiziellen Beginn um 20 Uhr einen regelrechten Ansturm. Die meisten Teilnehmer hatten sich für die Schreibnacht vorher online angemeldet. 100 Studenten hatten sich jedoch noch kurzfristig für das Angebot entschieden und standen an der Anmeldung Schlange, um sich registrieren zu lassen und ein Namensschild zu bekommen. Die Bibliothek hatte ganz offensichtlich den Nerv der Studenten getroffen und ihnen zum richtigen Zeitpunkt, in der vorlesungsfreien Zeit, die nötige Arbeitsumgebung beschert. Ihre Motivation, mit einer Klausur, Hausarbeit oder Examensarbeit einen entscheidenden Schritt voran zu kommen, war hoch. Und in der lauen Sommernacht stimmte einfach alles.




Schlange bei der Anmeldung zur Langen Schreibnacht: Studenten mit Sack und Pack bereiten sich auf ihren Arbeitsmarathon vor.



Feedback-Flipchart: "Bitte bald wieder anbieten"

"Was will ich erreichen heute Nacht?" Unter dieser Frage hatten die Studenten ihre Ziele auf einer Pinnwand formuliert: "Meine Blockade zu Beginn des Schreibens endlich lösen", "Fertig werden! Kommasetzungsfehler ausmerzen", "10 Seiten!", "Den empirischen Teil meiner Bachelorarbeit beenden!", "Mit Citavi und Puma umgehen lernen" oder "einfach ein tolles Erlebnis haben", war da zu lesen.



Fackelzug über den Campus

Wer wollte, der konnte sich gleich zum Schreiben oder Lernen an einen Arbeitsplatz zurückziehen und sich mit Getränken versorgen. Die meisten nahmen jedoch von den Kursangeboten Gebrauch. Viele Kurse waren in der Nacht ausgebucht. Das Angebot reichte von einem „Schnelldurchlauf Hausarbeiten“ über Einführungen in das wissenschaftliche Schreiben bis hin zu Entspannungsübungen wie Yoga. Daneben standen Schreibberater für die individuelle Betreuung zur Verfügung. Ab 21.30 Uhr bis Mitternacht gab es abwechselnd Einführungen in die Literaturverwaltungen Citavi und PUMA. Beim "Brain Gym" wurden sogar noch nachts um halb drei zahlreiche Teilnehmer gesichtet. Der mitternächtliche Fackelzug über den Campus wurde ebenso dankbar angenommen wie die Ruheräume, in denen die Studenten mit Schlafsack und Isomatte eine Pause einlegen konnten.




Andrang beim Frühstück


Feedback

66 Teilnehmer haben einen Rückmeldebogen zur Auswertung der „Langen Schreibnacht“ abgegeben. 41 Fragebögen wurden handschriftlich, 12 online ausgefüllt. Damit haben sich 15 Prozent der Teilnehmer Zeit für ein „Feedback“ an die Organisatoren genommen. Die Auswertung der Fragebögen ergibt folgendes Bild (die häufigsten Nennungen weiter oben gelistet, Schwerpunkte gefettet):

Haben Sie Ihr Ziel erreicht?

  • 60-70 Prozent
  • nicht alles, aber zufrieden
  • "mein Anspruch an mich selbst war zu hoch" (z. B. "20-30 Seiten", "Erkenntnis"...)

Was war gut?

  • Atmosphäre (Muße, "entspannt-gemütlich", Abwechslung, Spaß, Betreuung, sympathische Leute bei "Teilis" und "Orga-Crew", "super-motivierend", "man kann sich besser konzentrieren als am Tag", Inspiration, Lust zum Schreiben, Fackelzug)
  • die "Idee an sich"
  • verschiedene Kursangebote
  • kostenlos Kaffee, Getränke
  • "Betreuungsangebote"
  • kompetente Mitarbeiter, die gut auf Fragen eingegangen sind
  • Citavi- und PUMA-Kurse
  • Reservierungsmöglichkeit für die Multimediathek

Was kann die Bibliothek besser machen?

  • Lange Schreibnacht öfter anbieten
  • Frühstück schon ab 5 Uhr
  • Citavi- und PUMA-Schulungen: zu wenige PCs, zu kurz und überfüllt
  • Bibliothek öfter nachts öffnen
  • Pausen zwischen den Programmpunkten, besseres Zeitmanagement
  • PCs nicht um 23 Uhr herunterfahren
  • mehr Nächte am Stück
  • Eingangstür offenlassen
  • Obst

An der Langen Schreibnacht waren neben der Bibliothek (hier federführend Fachreferentin Dr. Salina Braun), Mitarbeiter vom Projekt self-made-students des Service-Centers Lehre der Universität Kassel, Mitarbeiter vom Projekt KoDeS - Kompetenzbereich Deutsche Sprache am Fachbereich 2 sowie der Fachbereich 7 beteiligt.

Stefan Drößler
Universitätsbibliothek Kassel

Der Aperitif

Librarians Do Gaga

Studenten und Mitarbeiter von der Information School der University of Washington haben gemeinsam ein unterhaltsames Video zur Bibliotheksrecherche gemacht.



© Sarah Wachter / youtube.com

Den Liedtext zu diesem "Recherche-Song" kann man auch auf http://athenasbanquet.net/blog/2010/05/28/librarians-do-gaga/ nachlesen.
kec

Impressum

HeBIScocktail 4/2011 (Oktober 2011)

HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext (mit Druckausgabe) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/


Neue Ausgaben werden über HeBISnews und Pica-List angekündigt.


Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main

Redaktion: Kea Cordlandwehr (kec), Michaela Konrad, Elmar Reith, Heike Nienerza, Tatjana Rabeneck
Weitere Autoren: Herbert Adam, Rita Albrecht (ria), Monika Denker (mod), Stefan Drößler, Elena Ganzlin, Lothar Kalok,  Jule Mildner, Günter Pietzonka, Rita Schuck, Carmen Wünkhaus-Wittich

E-Mail-Adresse der Redaktion: hebiscocktail@ub.uni-frankfurt.de


Bildmaterial: u.a. Stefan Drößler, Wolfgang Fuhrmannek - Hessisches Landesmuseum Darmstadt , Wikimedia Commons, Youtube


Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

Bitte beachten Sie unsere Hinweise für Autoren


HeBIScocktail 1/2012 erscheint Januar 2012.

Redaktionsschluss: Dezember 2011.