HeBIScocktail
Ausgabe: 2014-2
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


wir hoffen, Sie hatten schöne Osterfeiertage und konnten den frühen Frühling genießen!


Früh startete dieses Jahr auch das Veranstaltungsprogramm rund ums bibliothekarische Lernen. Nicht nur der Bibliothekartag in Bremen rückt näher, auch in Hessen gab es bereits zahlreiche Veranstaltungen und Fortbildungen im Bibliotheksbereich. So haben wir neben einigen Hinweisen auf zukünftige Veranstaltung in diesem Cocktail auch Berichte über den zweiten Teil die Veranstaltung „RDA für Dummies“, den OCLC Informationstag und einige mehr. Für das 3. Deutsche VuFind-Anwendertreffen läuft noch die Suche nach Beiträgen.


Aber auch von laufenden Projekten gibt es Nachrichten. So wurde eine Entscheidung für die Software für die elektronische Pflichtabgabe gefällt und das CIB-Projekt wartet mit einer eigenen Webseite auf.



Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre,

Ihr HeBIScocktail-Team

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Aktuell

HeBIS auf dem 103. Bibliothekartag in Bremen


Messe Bremen / Jan Rathke

Vom 3. Bis 6. Juni 2014 findet in Bremen unter dem Motto „Bibliotheken: Wir öffnen Welten“ der 103. Bibliothekartag statt. Besuchen Sie uns im Messe und Congress Centrum an Stand 88 (gegenüber der "Plug and Work Lounge").


HeBIS-Vorträge:

Mittwoch, 04.06.14 - 9:30 bis 10:00
Das HeBIS Discovery System - Gemeinsam zum Ziel (in: Ressource Discovery Systeme 1)
Bettina Sunckel, HeBIS-Verbundzentrale


Mittwoch, 04.06.14 - 13:30 bis 14:00
Verbundübergreifender Fernleihindex als Prototyp verteilter indexbasierter Lösungen für Recherchesysteme (in: Ressource Discovery Systeme 2)
Uwe Reh, HeBIS-Verbundzentrale


Freitag, 06.06.14 - 9:30 bis 10:00
CIB - auf dem Weg in eine internationale Infrastruktur für Bibliotheksdaten (in: Zur "Neuausrichtung überregionaler Informationsservices")
Dr. Uwe Risch, HeBIS-Verbundzentrale



Weitere Informationen:



(miju)

Themen

Bibliothekarisches Klassentreffen

2003 - 2013: 

Unser 10-jähriges Klassentreffen der Bibliotheksschule


Viele kennen noch die Bibliotheksschule, die Fachhochschule für Bibliothekswesen, die in Frankfurt Beamtenanwärter für den Mittleren, Gehobenen und Höheren Dienst ausbildete. Im September 2003 legte der letzte Jahrgang des Gehobenen und Höheren Dienstes seine Prüfungen ab.

Manchmal scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen: Unser Kurs mit 21 Anwärtern für den Gehobenen Dienst absolvierte die Prüfungen im September 2003. Wir sind seitdem Dipl.-Bibl. mit der Laufbahnbefähigung für den Gehobenen Dienst, darunter 4 KollegInnen, die als Aufstiegsbeamte später vom mittleren in den gehobenen Dienst aufsteigen konnten.

Genau 10 Jahre später trafen sich 13 Ehemalige von uns zum 10-jährigen Klassentreffen im Restaurant "Arche Nova" im Ökohaus am Frankfurter Westbahnhof, ganz in der Nähe der ehemaligen Bibliotheksschule, wieder. Unsere Neugier war groß, genauso wie die Freude auf das Wiedersehen.

Nach einem einjährigen Klassentreffen im September 2004 hatten sich die meisten von uns 9 Jahre nicht mehr gesehen. So gab es viele Neuigkeiten zu berichten: wir waren damals aus Bibliotheken in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen an die Bibliotheksschule abgeordnet worden. Inzwischen haben alle von uns eine Stelle in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gefunden.

Allein 4 von uns arbeiten im Bibliothekssystem der UB Frankfurt. Danach hatte es in 2003 gar nicht ausgesehen: Lediglich die Hälfte des Kurses hatte im September bereits die Zusage für eine Stelle gehabt. Viele fingen auf Teilzeitstellen an, die noch dazu befristet waren. Über die Hälfte von uns ist inzwischen sogar verbeamtet worden. Viele haben inzwischen auch Familien gegründet, so wurden stolz Kinderfotos herumgereicht. Dabei wurde natürlich auch über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen.

Außerdem erinnerten wir uns an die Studienfahrt im Juni 2003, die ein Highlight der Ausbildung war: auf einer 5-tägigen Rundreise erhielten wir ein speziell für uns konzipiertes Programm aus Führungen und Vorträgen. In 5 Städten waren wir zu Besuch in 5 Bibliotheken. : Wir begannen in Strasbourg, fuhren weiter nach Bern, wo wir einen sehr interessanten Tag in der Schweizerischen Nationalbibliothek verbrachten. In Zürich besichtigten wir die Bibliothek der ETH und hörten interessante Vorträge. In Konstanz, dem nächsten Ort unserer Reise, war neben der Führung durch die UB die damals noch neue 24-Stunden-Öffnung zentrales Thema.
In Stuttgart, dem letzten Ort unserer Reise, besichtigten wir die Archivbibliothek der Daimler AG. Den Abschluss bildete ein Besuch im Daimler Museum. Nach diesen und vielen weiteren schönen Erinnerungen war klar, dass wir bis zum nächsten Klassentreffen nicht mehr so lange warten sollten!




Bibliothekarisches Klassentreffen
Foto: Ariane Streicher

Ariane Streicher E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale
Online-Tutorials zum Suchportal der Universitätsbibliothek Frankfurt

Seit Mai 2013 sind die Bestände der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg im „Frankfurter Suchportal“ nachgewiesen. Dieses steht derzeit in einer Beta-Version zur Verfügung und enthält alle verschiedenen Medienarten neuerer und älterer Erscheinungsjahre; darunter Fachbücher und Zeitschriften (online oder gedruckt), Dissertationen und vieles mehr. Gleichzeitig kann hier auch nach Aufsatzliteratur gesucht und, wenn möglich, direkt der Volltext aufgerufen werden.


Einen Überblick über Inhalte und die vielfältigen Funktionen der neuen Suchoberfläche soll durch Online-Tutorials vermittelt werden. Katja Engel und Maren Schwingel-Bechtold, Mitarbeiterinnen der Information in der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek Frankfurt, haben für das Frankfurter Suchportal bereits einige Tutorials aufgezeichnet. Sie enthalten eine Reihe von Basisinformationen und erklären den Umgang mit diesem neuen Rechercheinstrument Schritt für Schritt. Vier von geplanten sieben Modulen sind bereits fertiggestellt:


Erster BausteinDer erste Baustein „Einführung in die Recherche“ steht bereits seit Juli 2013 zur Verfügung und enthält elementare Informationen zu Inhalten und zur Benutzung des Neuen Frankfurter Suchportals.


Erster Baustein Seit Oktober 2013 ist auch der zweite Baustein „Grundlegende Suchtechniken“ online. Er bietet Tipps zur Suche, die auch bei anderen Datenbanken oder bei Google-Recherchen hervorragend eingesetzt werden können. Erläutert wird hier zum Beispiel die Suche mit Boole'schen Operatoren und Platzhaltern, die Phrasensuche und die erweiterte Suche.


Erster Baustein Der dritte Teil „Thematische Suche“ ist seit November 2013 veröffentlicht und stellt die Suche mit Schlagworten und RVK-Notationen dar.


Erster Baustein Seit Februar 2014 ist auch das vierte Modul „Suche nach elektronischen oder gedruckten Zeitschriften“ verfügbar.


In Bearbeitung befindet sich der fünfte Teil mit dem Thema „Artikel und mehr“. Zwei weitere Bausteine, die sich mit den Funktionen des Benutzerkontos und der Fernleihe befassen werden, sind geplant.


Alle Tutorials stehen als MP4-Dateien zur Verfügung und sind zum Beispiel über den Windows Media-Player benutzbar.

Um eine gute Erreichbarkeit zu gewährleisten, sind die Tutorials an verschiedensten Stellen auf den Webseiten der Universitätsbibliothek Frankfurt verlinkt.


Allen, die die Tutorials ausprobieren, wünschen die Mitarbeiter der Universitätsbibliothek viele gewinnbringende Aha-Momente beim Zuhören und Zuschauen.


Weitere Informationen:



Angelika Eichinger E-Mail an AutorIn
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Visual Library für elektronische Pflichtabgabe

Der Auswahlprozess für eine Systemsoftware zur Verwaltung des neu aufzubauenden Repository mit elektronischen Pflichtstücken ist abgeschlossen. Die Entscheidung ist zugunsten der Systemsoftware Visual Library / Modul 'elektronisches Pflichtexemplar' gefallen.


Die neu gegründete Steuerungsgruppe ePflicht mit Vertretern aus allen 5 hessischen Pflichtexemplarbibliotheken sowie der Verbundzentrale entwickelt automatisierte Geschäftsgänge zur Ablieferung und Speicherung der digitalen Medien.


Die Pilotbibliotheken sind die ULB Darmstadt und HLB Rhein/Main.



weitere Informationen:




Imke Wolbers E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale
Workshop Hessische Bibliographie - Entwicklung von Qualitätskriterien

Kollegeninnen und Kollegen, die am 2. April einen Blick in das Sitzungszimmer der Universitätsbibliothek Frankfurt warfen, werden sich über den ungewohnten Anblick der Räumlichkeit gewundert haben. Umgestellte Tische und Pinnwände ließen erahnen, dass an diesem Tag im Sitzungszimmer weniger besprochen als vielmehr praktisch gearbeitet werden sollte.

Anlass war der Workshop zur Entwicklung von Qualitätskriterien für die Hessische Bibliographie.





Foto: R. Albrecht


Ziel der Veranstaltung war es, alle in der Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen Institutionen in den Prozess der Entwicklung von Qualitätskriterien einzubinden. Um jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer Raum und Möglichkeiten für die Präsentation eigener Auffassungen und Vorstellungen zu geben und von einer breiten Ideenbasis zu schöpfen, wurde die Form eines Workshops gewählt. Die gemeinsam erarbeiteten Qualitätskriterien können so in Zukunft einheitlich umgesetzt werden.

Erfreulicherweise konnte auch ein Benutzer der Bibliographie für die Teilnahme an dem Workshop gewonnen werden, der einen Blick von außen auf die Bibliographie mitbrachte und frische Ideen liefern konnte.


Nach Begrüßung und kurzer Vorstellungsrunde wurde direkt in die praktische Arbeit eingestiegen. Zunächst waren alle Teilnehmer aufgefordert ihre Vorstellungen zu Kriterien, welche die Qualität einer Regionalbibliographie ausmachen, in Stichworten aufzuschreiben. Schon auf diese Aufgabe stürzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Feuereifer und es kamen viele heterogene Vorschläge zusammen.

Im Anschluss wurden gemeinsam anhand dieser Stichworte drei größere Bereiche definiert:


  • Erwerbung und Umfang
  • Erschließung und Recherche
  • Vernetzung und PR

Für jeden dieser Bereiche sollte als nächstes festgelegt werden, was für Kriterien entscheidend für die bestmögliche Qualität der Bibliographie sind. Zusätzlich sollte erarbeitet werden, welche Schritte für eine Umsetzung dieser Kriterien eingeleitet werden müssen. Dazu wurden in Gruppen Umsetzungsvorschläge zusammengestellt und im Anschluss allen Teilnehmern präsentiert.


Die Entwicklung von Qualitätskriterien ist mit den Ergebnissen dieses Workshops natürlich noch nicht abgeschlossen. Es war ein erster Schritt in dem Prozess, gemeinsame Ziele zu Gunsten einer Qualitätssteigerung zu fixieren.

Die Arbeitsgemeinschaft wird sich im Juni wieder treffen, dann werden die ausgearbeiteten Ideen diskutiert und verabschiedet.



Kea Cordlandwehr E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale/Hessische Bibliographie

Mitteilungen

Überarbeitetes Design der HeBIS-Webseiten

Im Jahre 2008 stellte die HeBIS-Verbunzentrale ein neues Design für die Webseiten vor; jetzt war es Zeit für eine Überarbeitung. Dazu wurde die Seite als solche hervorgehoben und ein Schnelleinstieg für einige wichtige Bereiche des HeBIS-Internetangebotes eingerichtet. Inhaltliche Änderungen gab es keine.


Um einen problemlosen Zugriff zu gewährleisten, wurden die Webseiten weitestgehend für alle gängigen Browser angepasst.


Screenshot HeBIS-Webseite 2008
Design 2008
Screenshot HeBIS-Webseite 2008
Design 2014


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CIB
Neue Webräsenz für das CIB-Projekt

Das DFG-geförderte Projekt "Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten" (CIB) ist erfolgreich gestartet. Informationen zum Projekt und seinem Fortgang, aktuelle Termine und Veröffentlichungen finden Sie ab sofort laufend über die neu eingerichtete Projektwebsite: www.projekt-cib.de


CIB zielt auf die Überführung bibliothekarischer Workflows und Dienste in cloudbasierte Arbeitsumgebungen und die sukzessive Ablösung traditioneller Verbund- und Lokalsysteme durch internationale Systemplattformen. Zu den Arbeitspaketen des Vorhabens gehört u.a. die Einbindung von Norm- und Fremddatenangeboten und weiterer Services in diese Plattformen. Mit der angestrebten Synchronisation der internationalen Plattformen entsteht ein einheitlicher deutscher Datenraum, der die Metadaten der deutschen Bibliotheken umfasst.


Weitere Informationen zu CIB

HeBIScocktail 3/2013:
CIB - Kernelemente einer neuen Infrastruktur für Bibliotheken

CIB-Projektseiten bei HeBIS



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HDS
Call for Papers: 3. Deutsches VuFind-Anwendertreffen

Am 24. und 25. September 2014 findet das 3. Deutschen VuFind Anwendertreffen in Frankfurt am Main statt. Wie bei den vergangenen Treffen in Leipzig und Hamburg wird es Workshops und Präsentationen zu verschiedenen Schwerpunkten geben.


Wer sich gerne aktiv an der Veranstaltung beteiligen möchte, den bitten wir um Einreichung seiner Beiträge. Da das Treffen dem Austausch mehr Raum geben soll, sind nicht nur Angebote zu Vorträgen und Workshops im Hauptprogramm gern gesehen, sondern auch Lightning-Talks und Poster.


Spätester Einreichungstermin ist der 31. Mai 2014.


Ansprechpartner:

Bettina Sunckel und Uwe Reh
E-Mail schreiben p2_fragen@hebis.de

Weitere Informationen:



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Hessische Bibliographie
Kennzeichnung von Titeln ohne Sacherschließung

Kolleginnen und Kollegen außerhalb der Hessischen Bibliographie haben seit einigen Wochen die Möglichkeit, bei der Titelaufnahme für Ihren Bestand gleichzeitig nach hessenrelevanten Titeln Ausschau zu halten und diese für die Hessische Bibliographie zu markieren. Angesprochen sind in erster Linie Kolleginnen und Kollegen, die Bestände mit einem speziellen Sammelauftrag betreuen und daher häufig Titel bearbeiten, die in den größeren Bibliotheken nicht angeschafft werden.


Für die Kennzeichnung solcher Titel gibt es jetzt die Kategorie 0575, in die lediglich "hebi" geschrieben wird.

Die gekennzeichneten Titel werden dem Bestand der Hessischen Bibliographie hinzugefügt, die erforderliche spezielle Sacherschließung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt durch die Mitarbeiter der Hessischen Bibliographie.


Ein entsprechendes Papier finden Sie in unserem Handbuch:
Kennzeichung Hessische Bibliographie


Wir freuen uns über jeden Titel, den Sie für die Hessische Bibliographie kennzeichnen!

Fortbildungen/ Veranstaltungen

Hessischer Bibliothekstag am 12.05.2014 in Bad Vilbel

Regalreihe mit Büchern

Am 12. Mai 2014 findet der Hessische Bibliothekstag unter dem Motto „Urheberrecht und Bibliotheken - eine problematische Beziehung?“ in Bad Vilbel statt.

Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema Urheberrecht, aber auch die Verleihung des 17. Hessischen Bibliothekspreises. Als Schmankerl können Sie sich in der Mittagspause der Führung durch die Stadtbibliothek Bad Vilbel anschließen.


Weitere Informationen:



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HessFort

Vorträge visualisieren und präsentieren

Sie stehen häufiger vor der Aufgabe, andere Menschen über wichtige Inhalte Ihrer Arbeit zu informieren? Sie suchen daher nach Anregungen, wie Sie diese Ziele zukünftig noch erfolgreicher erreichen können?

Dann nutzen Sie dieses Fortbildungsangebot der Geschäftsstelle für Aus- und Fortbildung in Hessen:

Vorträge visualisieren und präsentieren


Kursnummer: 2014-06
Datum: 25.6.2014
Uhrzeit: 9.00 - 17.00 Uhr
Teilnehmer: 15

Ort:

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend,
Schulungsraum der Bereichsbibliothek Recht und Wirtschaft

Referent:

Ralf Spiegel, Coach (FH), Dietzenbach

Kosten:

120 € / 80 € für Teilnehmer aus HeBIS-Bibliotheken


Informationen zum Inhalt:

In dem Seminar erfahren und erleben Sie, was bei der Vorbereitung und Durchführung eines Vortrages unbedingt zu beachten ist. Sie beschäftigen sich beispielsweise damit, wie Sie mit einer zielgruppengerechten Ansprache, den richtigen Argumenten und verständlichen Worten Ihre Zuhörer/innen begeistern können. Außerdem erhalten Sie Tipps, wie Sie mit Folien oder anderen Präsentationsmedien Ihre Vorträge wirkungsvoll unterstützen.

Themenschwerpunkte

* Vorbereitung, Gliederung und Nachbereitung von Vorträgen
* Grundlagen zur Informationsverarbeitung und Zielgruppenorientierung
* Einsatz von Präsentationsmedien
* Gestaltungstipps zur Visualisierung von Inhalten
* Umgang mit Schwierigkeiten und Lampenfieber

Sonstiges:

Bei Interesse der Teilnehmer/innen kann ein Aufbauseminar angeboten werden, in dem die gelernten Inhalte weiter vertieft und praktisch umgesetzt werden.

Anmeldeschluss:

26.5.2014




Eine Übersicht über die angebotenen Kurse finden Sie im Kursprogramm. Anmelden können Sie sich über das HessFort-Anmeldeformular.

Bitte Informieren Sie sich vorab auch über die Teilnahmebedingungen.


(tak)
Rückblick

8. OCLC Informationstag in Frankfurt

Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Am 26. März 2014 fand der 8. OCLC-Informationstag in Frankfurt am Main statt. Mit über 200 Anmeldungen und fast ebenso vielen Anwesenden war es die bisher am besten besuchte Veranstaltung der Reihe.

Schauplatz war in diesem Jahr die Deutsche Nationalbibliothek, deren Vortragsraum ein offenes und freundliches Ambiente bot. Auch für die Verköstigung der Teilnehmer war im Foyer ausreichend gesorgt.


Referent und Publikum von oben

Nach der Begrüßung von Norbert Weinberger (OCLC GmbH) widmete sich der erste Vortag dem Gemeinschaftsprojekt Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheken (CIB) der deutschen Bibliotheksverbünde HeBIS, BVB und KOBV. Dr. Uwe Risch (HeBIS-Verbundzentrale) gab einen aktuellen Überblick über das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt.

Im zweiten Vortrag berichtete Dr. Axel Kaschte (OCLC GmbH) über die Möglichkeiten des kooperativen Managementsystems für Bibliotheken OCLC WordShare.

Den letzten Vortrag des Vormittages hielt Gabriele Meßmer (Bayrische Staatsbibliothek) über das Regelwerk Resource Description and Access (RDA), das Ende 2015 in den deutschsprachigen Verbünden eingeführt werden wird. Sie veranschaulichte, welche Vorarbeit für RDA geleistet werden musste und stellte den aktuellen Stand dar.


Beim Buffet im Foyer

Um eine effiziente Verwaltung und Nutzung von elektronischen Medien ging es nach einer ausgedehnten Mittagspause. Bénédict Ripperger (OCLC GmbH) veranschaulichte den Ausgangspunkt der Verwaltung in Bibliotheken von eMedien und stellte dem IST-Zustand die Möglichkeiten des WorldShare-Modules E-Services gegenüber.

Im Anschluss stellte Patrick Hilt (Citavi) das Literaturverwaltungsprogramm Citavi vor. Er demonstrierte die umfassenden Funktionen der Wissensorganisation rund um das Schreiben wissenschaftlicher Texte und skizzierte, wie in Zukunft auch Volltexte in die Organisation einbezogen werden könnten.

Zum Abschluss des Tagesprogramms berichtete Doris Köhler (Universitätsbibliothek Bielefeld) über die Nutzung von Sicherungsetiketten zur Revision und Bestandskontrolle und gab mit einem Video einen Einblick in die praktische Umsetzung dieser Idee.


Die Vortragsfolien aller Vorträge stehen auf den Event-Webseiten des OCLC-Informationstages zur Verfügung: Präsentationen (PDF) des 8. OCLC Informationstages.


Weitere Informationen:




Uwe Risch
Dr. Uwe Risch, HeBIS-Verbundzentrale
Das CIB-Projekt: Statusbericht und zukünftige Entwicklungen

Uwe Risch
Dr. Axel Kaschte, OCLC GmbH
OCLC WorldShare - Ihr Weg in die Zukunft
Uwe Risch
Gabriele Meßmer, Bayerische Staatsbibliothek München
RDA im Fokus - die Arbeitsgruppe berichtet
Uwe Risch
Bénédict Ripperger, OCLC GmbH
Effiziente Verwaltung und Nutzung von eMedien
Uwe Risch
Patrick Hilt, Citavi
Nutzung der WorldCat Knowledge Base API durch Citavi
Uwe Risch
Doris Köhler, Universitätsbibliothek Bielefeld
RFID-Technologie einmal anders

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Rückblick

RDA für Dummies - Teil 2

Mit einem ausgefüllten Saal war die Veranstaltung "RDA für Dummies, Teil 2" am 11. März 2014 ein voller Erfolg. Rund 200 Teilnehmer ließen sich in Sachen RDA auf den aktuellen Stand bringen.


Nach einer allgemeinen Begrüßung gab Rita Albrecht (HeBIS-Verbundzentrale) einen Überblick über die Functional Requirements for Bibliographic Records (FBFR) und die RDA selbst. Sie berichtete über die Arbeit der AG RDA und gab einen Einblick in bereits erledigte und noch anstehende Aufgaben. Vorgestellt wurde im Zuge dessen auch die HeBIS-AG RDA und deren Aufgaben.

Im Anschluss erläuterte Ingrid Dinges (Universitätsbibliothek Frankfurt) das Standardelemente-Set. An einigen Beispielen veranschaulichte sie die Unterschiede zwischen Kern- und Zusatzelementen sowie den möglichen Spielraum in der kommenden praktischen Umsetzung.

Um RDA und die Gemeinsame Normdatei (GND) ging es nach einer Mittagspause. Monika Denker (HeBIS-verbundzentrale) berichtete von den Anfängen der GND und den damals - mit Hinblick auf die spätere Einführung von RDA - bereits eingebrachten Änderungen. In einer Prognose stellte sie anschaulich dar, dass RDA dank dieser Vorarbeit in der GND keine maßgeblichen Änderungen mehr bringen werde.


Da die Veranstaltung im Rahmen der Universität Frankfurt stattfand, war es möglich, sie aufzuzeichnen. Sobald die Videos sowie die Vortragsfolien zur Verfügung stehen, werden Sie im HeBIS-Projektbereich Resource Description and Access (RDA) bereitgestellt.



weitere Informationen




Rita Albrecht
Rita Albrecht, HeBIS-Verbundzentrale
Das RDA-Projekt: Wo stehen wir? Was ist erreicht, was noch zu tun?
Ingrid Dinges
Ingrid Dinges, UB Frankfurt
Das Standardelemente-Set: Wozu wird es gebraucht und wie in der Praxis damit gearbeitet?
Monika Denker
Monika Denker, HeBIS-Verbundzentrale
Die RDA-Einführung in der GND: Was kommt da auf uns zu?

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