HeBIScocktail
Ausgabe: 2015-4
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

'Ohmolm und Lahnlurch' klingt für Sie nach einer missglückten Haupttitelangabe in einem RDA-Katalogisat?? Dahinter verbirgt sich aber etwas ganz anderes, nämlich Beobachtungen der heimischen Fauna und Flora durch die semi-professionelle Radsport-Gruppe rund um Hans Eckert und weitere Mitglieder der AG Historische Bestände. Was die Radler bei ihrer diesjährigen 'Tour de Provenance' noch so alles erlebt haben sowie weitere Neuigkeiten aus der Verbundlandschaft erfahren Sie in unserer heutigen Ausgabe.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr

HeBIScocktail-Team

Themen

1914 - Der Kriegsbeginn im Spiegel regionaler Zeitungen in Hessen

 

Mit diesem Projekt haben sieben HeBIS-Bibliotheken1 gemeinsam mit der HeBIS-Verbundzentrale die Präsentation historischer regionaler Zeitungen in Angriff genommen, das Vorbildfunktion für weitere  ähnliche Projekte  haben soll.

Die Digitalisierung historischer Zeitungsbestände bietet die Möglichkeit, zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindende Zeiten und Epochen neu wahrzunehmen und zu erforschen.

 

In der hier vorgestellten Sammlung "1914 Der Kriegsbeginn im Spiegel regionaler Zeitungen in Hessen“ sind die Digitalisate von 75 hessischen regionalen Zeitungen des Jahres 1914 versammelt. Sie stellen ein großartiges Reservoir an Informationen insbesondere zur Zeit des Kriegsbeginns  dar, zu dem nun Forschung, Wissenschaft, und alle Interessierten Zugang haben.

 

In der regionalen und lokalen Berichterstattung stellen sich die Zeit des Kriegsbeginns und das Kriegsgeschehen durchaus anders dar als in der überregionalen Presse, die sich in der politischen Berichterstattung an offizielle Verlautbarungen und die für national gehaltenen Ziele hielt.

 

In der regionalen Presse wird daneben in differenzierter Weise über die Auswirkungen des Kriegs auf das Leben im Alltag berichtet. Wie das Geschehen auf lokaler Ebene wahrgenommen wurde und welche Auswirkungen es vor Ort hatte, zeigt sich hier in bisher kaum erschlossener Weise.

 

Die Sammlung ist recherchierbar wie ein Katalog, ergänzt durch neuartige Navigationselemente, die   das Erforschen und Durchstöbern erleichtern.

Es gibt eine Kalenderfunktion, die es ermöglicht, einzelne Ausgaben einer Zeitung zielgerichtet nach Datum zu selektieren. Die Zeitungen können durchblättert werden und mit einer komfortablen  Volltextsuche kann gezielt nach Namen, Orten oder Begriffen in den Zeitungen gesucht werden.

Unter  http://sammlungen.hebis.de/1914  ist die Sammlung für alle zugänglich.

Anregungen und Verbesserungsvorschläge  zur Sammlung sind ausdrücklich willkommen.

 

 

 

1: Kooperationspartner des Projektes:

 

 
 

 

              

 

Andrea Hartmann E-Mail an AutorIn
HebIS-Verbundzentrale
Buchmesse 2015 mit Besucherzuwachs

Die Besucher der Frankfurter Buchmesse vom 14.10.-18.10.2015 erlebten in diesem Jahr einmal mehr, dass die 'weltgrößte Bücherschau' sich längst nicht mehr nur um Bücher und Medien dreht, sondern mittlerweile als kreatives Forum für Ideen, neue Kooperationen und Trends auch abseits des Buchmarktes etabliert hat.

Dies zeigte sich auch an den Besucherzahlen: Fast 276.000 Menschen fanden den Weg in die Frankfurter Messehallen, das waren über 2,3 Prozent mehr als im Jahr 2014. Die Zahl der Fachbesucher blieb mit ca. 140.500 etwa auf dem Niveau des Vorjahres, an den Publikumstagen am Wochenende gab es eine Steigerung von 4%. Ca. 7100 Aussteller aus über 100 Ländern präsentierten sich in diesem Jahr.


Buchmesse-Direktor Jürgen Boos zeigt sich insgesamt sehr zufrieden:
"2015 war die erfolgreichste, geschäftigste Messe seit Jahren! Das haben mir Aussteller aus allen Marktregionen in persönlichen Gesprächen immer wieder bestätigt."1

Die angespannte weltpolitische Lage habe sich direkt und unüberhörbar auf das Geschehen im Literaturbetrieb niedergeschlagen, erklärte Boos. Als Reaktion habe die Branche eine klare Position für Meinungs- und Publikationsfreiheit bezogen.


Mit einem veränderten Messekonzept ist es gelungen, neue Geschäftsfelder und Kundenkreise zu erschließen. So hatten z.B. Food- Handmade- und Buchblogger auf der Messe eigene Veranstaltungen und das Netzwerk der digitalen Communities bekam im 'Orbanism Space' erstmals in offizieller Partnerschaft mit der Buchmesse eine eigene Plattform.


Begleitend zum Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft am Buchmesse-Sonntag trafen sich wieder unzählige vorwiegend junge Cosplayer und Manga-Fans am Wochenende auf dem Messe-Gelände. Das Gastland Indonesien präsentierte mit zahlreichen Events seine facettenreiche Literatur- und Kulturlandschaft.


Insgesamt lässt sich feststellen, der Wandel in der Buchbranche spiegelt sich offebar im neuen Messekonzept wider und spricht zahlreiche Interessenten an. Die Messebesucher zeigten sich dann auch geduldig an den z.T. langen Schlangen an den Rolltreppen und Gängen.

 

Weitere Informationen zur Buchmesse:

 

 

1 http://www.boersenblatt.net/artikel-politisch__jung__dynamisch.1037882.html

 

 


 

Impressionen Buchmesse 2015

 

    
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
 Fotos: T.Kindt, HeBIS    

 

 

Tanja Kindt E-Mail an AutorIn
HebIS-Verbundzentrale
Import von Metadaten - Ergänzungen und Aktualisierungen, Stand: Oktober 2015

Bereitgestellt wurden die Metadaten für:

  • PDA-Projekte der UAS Frankfurt am Main und UB Kassel (MyL), UB Giessen (EBL), HLB Fulda (deGruyter), UB Marburg (Ebrary)
  • Open Access OAPEN (2340 Datensätze)
  • Open Access deGruyter (193 Datensätze)

 

Bibliotheks- und Konsortiallizenzen:

  • OECD eBooks (ZDB-13-SOC) V306
  • SIAM (ZDB-72-SIA)
  • Safari-Tech Books (ZDB-32-STB)
  • Apa-Psych (ZDB-27-PSB)

 

 

Nationallizenz:

Korrekturlauf  (ZDB-1-MYA) V207
Ergänzungslieferung (ZDB-1-KEB) V325

Imke Wolbers E-Mail an AutorIn
HebIS-Verbundzentrale
Ohmolm und Lahnlurch

Am Samstag, dem 5. September 2015, trafen sich erneut eine Gruppe unentwegter Radler zur jährlichen, inzwischen überregional als Tour de Provenance bekannten, fast schon legendären Rundfahrt. Diesmal verlief die von Bernd Reifenberg geplante Strecke rund um Marburg, wie immer in wunderbarer Weise kunsthistorische und landschaftliche Reize miteinander verbindend. Doch bevor man entlang der Lahn in den grauen Morgen aufbrach, musste natürlich der eindrückliche Rohbau der neuen Marburger Universitätsbibliothek, nur zwei Steinwürfe von der gotischen Elisabethkirche entfernt, eingehend begutachtet werden, was die Frankfurter Kollegen mit einer gehörigen Portion Neid taten.

Nach einem kurzen Regenschauer in Cölbe konnte bei einem Stopp im Naturschutzgebiet am Zusammenfluss von Lahn und Ohm am gegenüberliegenden Ufer im seichten Wasser eine Gans entdeckt werden. Ob Nil-, Grau- oder Martinsgans wurde zwar lebhaft diskutiert, war aber dank mangelnder zoologischer Kenntnisse und der großen Entfernung nicht abschließend zu entscheiden. Auch die Beobachtungsgabe der Expeditionsteilnehmer trieb seltsame Blüten: Bernd Reifenberg wollte einen Ohmolm, Kollege Eckert gar einen Lahnlurch gesehen haben. Aus solchen Diskussionen könnten im 16. Jahrhundert die Fabelwesen in Conrad Gesners „Thierbuch“ entstanden sein.


Weiter ging’s in zügiger Fahrt, vorbei an Bürgeln und einer alten Ohmmühle Richtung Schönbach. Abseits des asphaltierten Weges wurde der Parcours immer anspruchsvoller, bis er schließlich einer Querfeldein-Meisterschaft alle Ehre gemacht hätte. Aber mit eiserner Kondition konnten die ersten schlammigen Waldwege gemeistert werden. Doch tauchte bald neues ungewohntes Terrain auf: Auf dem Deich des Rückhaltebeckens, das Ohm- und  Lahntal vor Überschwemmungen schützen soll, blies der Wind kräftig von vorn und niemand hätte sich gewundert, wenn Storms Schimmelreiter mit wehendem Umhang in gestrecktem Galopp an uns vorbei geflogen wäre. Einzelne Regentropfen fielen und im beginnenden Sturm hielt man Ausschau nach einer Hallig im Meer. Tatsächlich zeigte sich die von einzelnen unwirklichen Sonnenstrahlen beschienene Amöneburg wie Mont Saint-Michel einer Fata Morgana gleich in der Ferne am bleigrauen Himmel. Kurz vor Klein-Seelheim standen Reiher und Störche auf den Feldern. Hier war die zoologische Einordnung unzweifel-, aber nicht minder fabelhaft.


Schließlich erreichten wir über Rossdorf den Udersbacher Hof („Urrewoarsch Hoob“ im Dialekt!) in Rauischholzhausen, wo wir im Bauernhofcafé Storchenmühle unser wohlverdientes Mittagsmahl einnehmen wollten. Allerdings wartete man noch auf die Bedienung und auch die Chefin war noch mit 30 „Reiterkindern“ bei den Pferden auf der Koppel unterwegs. So wurde Kaffee und überaus köstlicher Käsekuchen vorgezogen und man beschloss in der Sonne sitzend sich den Freuden des Landlebens hinzugeben. „Voluptates agricolarum“ heißen diese in Ciceros „Cato der Ältere über das Greisenalter“, was aber keineswegs als eine Anspielung auf die Altersstruktur der bibliothekarischen Radfahrer verstanden werden soll. Ob Cicero damit Käsekuchen im Hof eines Bauernhofes meinte, ist ohnehin fraglich.

 

Auch Hochleistungssportler machen mal Pause... Tour de Provenance 2015
Foto: S. Uhlemann


Ausreichend gestärkt wandten wir uns dem Kulturprogramm zu: Schloss Rauischholzhausen. Das weitläufige Herrenhaus in traumhafter Lage wurde in den Jahren 1871 bis 1876 für den später nobilitierten Industriellen Ferdinand Eduard Stumm erbaut und dient heute der Justus-Liebig-Universität Gießen als Tagungszentrum. Nach einem kleinen Rundgang im vom Schöpfer des Frankfurt Palmengartens Heinrich Siesmayer angelegten Park, kehrten wir zur Storchenmühle zurück, wo bei Schnitzel, Bier und sonstigen Kaltgetränken das ausgefallene Mittagessen nachgeholt wurde.

Die ausgiebige Kalorienaufnahme erwies sich allerdings hinter Ebsdorf bei der ersten und einzigen Bergprüfung der Hors Catégorie für manche als hinderlicher Ballast. Souverän wie jedes Jahr streifte Silvia Uhlemann erneut das virtuelle weiße Trikot mit den roten Punkten über ihre Schultern.

Der weitere Plan sah vor, auf dem Radweg, der der alten Trasse der 1956 stillgelegten Marburger Kreisbahn folgt, in aller Ruhe stetig bergab Richtung Marburg zu rollen. Aber im nun einsetzenden, allmählich immer stärker werdenden Regen, mussten noch einmal die letzten Reserven mobilisiert werden. In einer Grillhütte wurde Regenkleidung übergezogen, wobei der unterschiedliche Ausstattungsgrad der Teilnehmer offenkundig zu Tage trat.

Silvia Uhlemann mit perfekter Profiausstattung: Goretex, Regenüberschuhe, ja sogar ein Regenschutz für den Fahrradhelm. Hans Eckert dagegen mit einer Regenjacke auf der noch die Sturzspuren von Lüttich-Bastogne-Lüttich 1972 zu sehen waren. Mit Kommentaren wurde nicht gespart: „Wer sein ganzes Geld für alte Bücher ausgibt, kann sich keine gescheite Jacke kaufen.“ Leider ließ sich darauf nur schwerlich etwas Sinnvolles erwidern.

Die mehr oder minder vorteilhaft bekleideten Provenienz-Radler erreichten über Ronhausen und Cappel aber alle wohlbehalten dem Bahnhof Marburg-Süd. Von dort wurde die Heimfahrt angetreten. Teilnehmer: Dr. Bernd Reifenberg (UB Marburg), Dr. Silvia Uhlemann (ULB Darmstadt), Christian Richter (Stadtbibl. Mainz), Monika Denker und Hans Eckert (UB J. C. Senckenberg, Frankfurt).

Besonderer Dank gebührt Bernd Reifenberg für die hervorragende Routenplanung und Silvia Uhlemann für das Foto. Auf ein Neues im nächsten Jahr! Hoffentlich können dann auch wieder Dr. Annelen und Ingo Ottermann dabei sein.

Hans Eckert E-Mail an AutorIn
UB Frankfurt

Mitteilungen

HeBIS - Personalia

Personelle Veränderungen in der HeBIS-Verbundzentrale:

 

Angelika Hinrichs verläßt zum 01.11.2015 die Verbundzentrale und wechselt zur UB Frankfurt, Abtlg. Linguistische Bibliographie.

 

Neue MitarbeiterInnen in der Verbundzentrale:

 

  • Teresa Granser
    Aufgabenbereich: Formatdokumentation und -pflege, MARC-Export-Schnittstelle und Verwaltung/Erschließung von E-Ressourcen
    Tel: (069) 798 39 583
    E-Mail schreiben t.granser@ub.uni-frankfurt.de

 

 

(tak)
RAK-Aufnahmen im neuen RDA-Format

Seit dem 29. September 2015 steht das für die RDA-Einführung angepasste Erfassungsformat in der Verbunddatenbank zur Verfügung. Wer zu diesem Zeitpunkt seine RDA-Schulung bereits absolviert hat, kann direkt mit der Umsetzung seines neu erworbenen Wissens beginnen und die ersten RDA-Katalogisate erstellen.

Bis 31. Dezember 2015 ist es jedoch auch weiterhin möglich, Katalogisate nach dem Regelwerk RAK zu erstellen, so z.B. wenn die RDA-Schulung noch nicht abgeschlossen wurde oder die eigene Bibliothek aus internen Gründen einen gemeinsamen Umstiegstermin für alle Beschäftigten festgelegt hat. Dann allerdings gilt es zu beachten, dass auch für die RAK-Aufnahmen das neue RDA-Erfassungsformat genutzt und einige Änderungen beachtet werden müssen.

Das Schulungsteam der UB Frankfurt hat für solche RAK-Aufnahmen eine Hilfestellung verfasst, in der sämtliche zu beachtenden Format- und Erfassungsänderungen detailliert beschrieben sind. Wir freuen uns, dass die Frankfurter Kolleginnen und Kollegen uns dieses Papier für die Nutzung im gesamten HeBIS-Verbund überlassen haben. Es steht zum Download auf der HeBIS-Website zur Verfügung; verlinkt ist es auf der Projektseite RDA, bei der Übersicht zu den neuen und geänderten Kategorien für RDA sowie im HeBIS-Handbuch.

 

Weitere Informationen

(alb)
Umfrage: Feedback zum Bibliothekartag

Der HeBIS-Verbund möchte seinen Standauftritt beim nächsten Bibliothekartag, der als Bibliothekskongress im März 2016 in Leipzig stattfinden wird, optimieren. Über eine Umfrage möchten wir gerne erfahren, wie wir Ihnen dort noch besseren Service bieten können.

Falls Sie nicht auf der HeBIS-Verbundkonferenz am 23.9.2015 waren, wo die Umfrage bereits schriftlich durchgeführt wurde, haben Sie nun Gelegenheit, unseren Online-Fragebogen auszufüllen. Die Beantwortung aller Fragen ist selbstverständlich freiwillig. Ihre Antworten werden anonymisiert erhoben und lassen keine Rückschlüsse auf Ihre Person zu. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 7 Minuten in Anspruch.

Bitte beantworten Sie den Fragebogen auch, wenn Sie bisher noch nicht auf einem Bibliothekartag gewesen sind. Ihre Meinung ist uns in jedem Fall wichtig. Über Ihre Mithilfe und das Ausfüllen des Fragebogens freuen wir uns deshalb sehr, vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Aufzählungszeichen blauer Pfeil Hier gehts zum Online-Fragebogen>>

 

(miju)

Fortbildungen/ Veranstaltungen

HeBIS Verbundkonferenz 2015 - Rückblick

Am 23. September 2015 fand im Casino auf dem Campus Westend der Goethe Universität Frankfurt die 2. HeBIS-Verbundkonferenz statt. Rund 140 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit war, sich über die aktuellen Entwicklungen im HeBIS-Verbund zu informieren und den Vorträgen zu ausgewählten Themen zu folgen.

Das Programm begann mit der Begrüßung durch Dr. Heiner Schnelling (Vorsitzenden des HeBIS-Verbundvorstandes) und den aktuellen Berichten des Verbundvorstandes, der Verbundzentrale und der Facharbeitsgruppen.

Anschließend startete Rita Albrecht (HeBIS-Verbundzentrale) den Countdown für das neue Regelwerk RDA und berichtete nicht nur über die Arbeit, die bereits in das „Projekt RDA“ investiert wurde, sondern auch darüber, wie RDA die HeBIS-Bibliotheken weiterhin beschäftigen wird.

 

Nach der Mittagspause thematisierte Monika Kuberek (Technische Universität Berlin) den noch „neuen Medientyp“ der Forschungsdaten und skizzierte den Aufbau einer Infrastruktur für Forschungsdaten an der TU Berlin. Aufbauend auf der Software DSpace wurde dort das  Repositorium DepositOnce entwickelt, um eine langfristige Speicherung und Verfügbarkeit der Forschungsdaten zu ermöglichen.

 

In den darauffolgenden Kurzvorträgen unter dem Thema „Neues aus Bibliotheken und Verbundzentrale“ berichteten die Referenten aus dem HeBIS-Verbund über innovative Ideen und neue Entwicklungen.

Roland Roth-Steiner (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt) erzählte von der Einrichtung elektronischer Leseplätze in der ULB Darmstadt und wie dabei mit dem sensiblen Thema 'Urheberrecht' umgegangen wird.

Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätsbibliothek Gießen) schilderte das Konzept und den bisherigen Stand der über einen Touchscreen präsentierten Virtuellen Lehrbuchsammlung der UB Gießen.

Die ersten Schritte des HDS (HeBIS Discovery Service) zur mobilen Oberfläche und auch die damit zusammenhängenden Probleme erläuterte Dr. Bettina Sunckel (HeBIS-Verbundzentrale).

Renate Stegerhoff-Raab (Universitätsbibliothek Marburg) skizzierte den Einsatz der Open Source Software  OJS (Open Jurnal System) für drei ausgewählte Zeitschriftentitel an der UB Marburg.

Marko Knepper (Universitätsbibliothek Frankfurt) berichtete über die Digitalisierung des Nachlasses von Max Horkheimer und der Bereitstellung in der Digitalen Sammlung „Max Horkheimer“ sowie  "Europeana".

Wie der Einsatz von PUMA akademisches Publikatonsmanagement, z.B. über Literaturlisten im HDS, erleichtern kann, veranschaulichte Sven Seffani (Universitätsbibliothek Kassel) anhand einiger Beispiele und erläuterte zusätzlich die Einbindung in weitere Systeme.

Den letzten Beitrag des Tages zum Thema „Nationales Hosting elektronischer Ressourcen“ hielt Sylvia Weber (HeBIS-Konsortium). Sie berichtete über die Problemstellung der „nachhaltigen Verfügbarkeit von elektronischen Ressourcen“ und die Herangehensweise des Projektes NatHosting.

 

Alle Vortragsfolien stehen Ihnen auf den Seiten zur 2. HeBIS-Verbundkonferenz zur Verfügung.

 

Referenten

Rita Albrecht
Rita Albrecht,
HeBIS-Verbundzentrale
RDA - Countdown für das neue Regelwerk
Monika Kuberek
Monika Kuberek,
TU Berlin
Forschungsdaten in einer vernetzten Infrastruktur - Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen an der TU Berlin
Roland Roth-Steiner
Roland Roth-Steiner,
ULB Darmstadt
Elektronische Leseplätze an der ULB Darmstadt
Frank Waldschmidt-Dietz
Frank Waldschmidt-Dietz,
UB Gießen
Die virtuelle Lehrbuchsammlung der UB Gießen
Dr. Bettina Sunckel
Dr. Bettina Sunckel,
HeBIS-Verbundzentrale
HDS wird mobil
Renate Stegerhoff-Raab
Renate Stegerhoff-Raab
UB Marburg
OJS an der UB Marburg
Marko Knepper
Marko Knepper,
UB Frankfurt
Horkheimer-Archiv und Europeana
Sven Stefani
Sven Stefani,
UB Kassel
Einsatzszenarien von PUMA
Sylvia Weber
Sylvia Weber
HeBIS Konsortium
Nationales Hosting elektronischer Ressourcen

 

Jule Mildner E-Mail an AutorIn
HeBIS-Verbundzentrale

Kursangebot der Geschäftsstelle für Aus- und Fortbildung in diesem Quartal

Aufzählungszeichen blauer PfeilE-Learning - Einsatz und Möglichkeiten in Bibliotheken (Kursnr. 2015-12)
Datum: Montag, 7. Dezember 2015
Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Bockenheim

Aufzählungszeichen blauer PfeilWorkshop Bewerberauswahl (Kursnr. 2015-13)
Datum: Dienstag/Mittwoch 9.-10. Dezember 2015
Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Bockenheim
 
Fragen? Schreiben Sie uns eine Email:

hessfort@hebis.de

(tak)

Impressum

HeBIScocktail 4/2015 (Oktober 2015)

 

HeBIScocktail erscheint vierteljährlich als Hypertext (mit Druckausgabe) unter http://www.hebis.de/hebiscocktail/.

Neue Ausgaben werden über HeBISnews und Pica-List angekündigt.

 

Herausgeber: Hessisches BibliotheksInformationsSystem, Verbundzentrale, Frankfurt am Main

Redaktion: Tanja Kindt (tak)

E-Mail-Adresse der Redaktion: cocktail@hebis.de

Beiträge und Leserzuschriften sind sehr willkommen!

Bitte beachten Sie unsere Hinweise für Autoren

 

HeBIScocktail 1/2016 erscheint im Januar 2016.

Redaktionsschluss: Ende Dezember 2015.