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Ausgabe: 4-2001

Verbund-OPAC4: Aktueller Projektstand

Verbundprojekte

Obgleich immer noch im Testbetrieb, dürfte Verbund-OPAC4 den meisten HeBIS-Teilnehmern inzwischen ein fester Begriff sein. Viele von Ihnen haben ihn bei unseren Schulungen im Rahmen der HeBIS-Roadshow im August kennen gelernt. Mitte August wurde OPCAC4 zur Entlastung des alten WebOPAC-Rechners außerdem für KVK-Recherchen frei geschaltet, so dass Bibliothekare wie Benutzer auch auf diesem Weg schon regelmäßig in den neuen OPAC gelangen und mit ihm arbeiten.

Seit unserem Bericht im letzten HeBIScocktail haben die Arbeiten an OPAC4 einige Fortschritte gemacht, wenn auch mehr im Verborgenen und für Sie im Moment noch nicht sichtbar. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen:


Ergebnisse der Tests durch die UAG Benutzung

Im Juli wurde Verbund-OPAC4 unter Federführung der UAG Benutzung verbundweit getestet. Das Augenmerk lag dabei hauptsächlich auf Oberfläche, Benutzerführung und Navigation.

Als Ergebnis der Tests wurden zahlreiche Verbesserungsvorschläge zusammengetragen, über die in der 2. Sitzung der UAG Benutzung Anfang August diskutiert und abgestimmt wurde. Die Änderungswünsche der UAG betrafen zum einen einzelne Punkte wie z. B.:

  • Der Suchschlüssel ALL sollte als erster Suchschlüssel angeboten werden.
  • Die Bestandsinformation sollte nicht über einen Button unterhalb der Titelaufnahme abrufbar sein, sondern wie Titelvollanzeige und Trefferlisten über einen "Karteikartenreiter" im oberen Bereich des Bildschirms.
  • Nach Auswahl eines Titels aus der Trefferliste sollte man statt der Titelvollanzeige sofort die Bestandsinformation erhalten.

Darüber hinaus wurde dringender Verbesserungsbedarf in folgenden größeren Bereichen gesehen:

  • Expertensuchmenü (sollte wieder eingerichtet werden, um die Kombination verschiedener Suchschlüssel zu erleichtern).
  • Einschränkung der Suche auf bestimmte Erscheinungsjahre (Suchfilter Erscheinungsjahr muss wieder angeboten werden, die derzeitigen Möglichkeiten zur Einschränkung auf Erscheinungsjahre - z. B. Erscheinungsjahr zusammen mit dem Mnemocode "jhr" in das Eingabefeld für die Suchbegriffe eingeben - sind für Benutzer unzumutbar).
  • FAM-Anzeige zu mehrbändigen Werken und Schriftenreihen (Bandzählungen müssen mit angezeigt werden, die Sortierung muss stimmen).
  • Benutzerführung bei mehrbändigen Werken und Schriftenreihen (z.B. sollte bei übergeordneten Sätzen kein Button zum Abrufen der Bestandsinformation angeboten werden).
  • Bestandsinformation (Angaben zu Bibliothek, Signatur, Entleihbarkeit teilweise falsch; Anzeigeformat "Detailsicht" sollte der Übersichtlichkeit halber tabellarisch sein wie im ZDB-OPAC).
  • Normdatensätze (sollten nur angezeigt werden, wenn sie am Ende der Trefferlisten ausgegeben werden können).

Im Detail können die Ergebnisse der UAG-Sitzung im Protokoll nachgelesen werden, das ab etwa Mitte Oktober auf dem HeBIS-FTP-Server zu finden sein wird.


Stand der Arbeiten in VZ und BDV

Ein Teil der Änderungswünsche der UAG Benutzung können von VZ und BDV umgesetzt werden (z. B. sofortige Anzeige der Bestandsinformation nach Auswahl aus der Trefferliste). Für einige Punkte ist die Umsetzung sogar schon erfolgt, allerdings erst einmal auf dem Testrechner.

Einige der Anforderungen lassen sich jedoch nur mit Hilfe von Pica realisieren. Das betrifft ausgerechnet einige der größeren Problembereiche wie z. B. die FAM-Anzeige zu mehrbändigen Werken und Schriftenreihen. Andere Bereiche wie das Expertensuchmenü oder die Bestandsinformation könnten zwar von der BDV bearbeitet werden, aber nur mit großem Aufwand und gewissen Risiken für zukünftige Versionswechsel. Hier wäre es wünschenswert, wenn Pica eine generelle Lösung anbieten und fest in seinem OPAC4-Konzept verankern würde.

Für alle nur von Pica zu lösenden Probleme haben VZ und BDV inzwischen eine detaillierte Mängelliste zusammengestellt, die Pica Anfang Oktober übergeben werden soll. Ein großer Teil der darin enthaltenen Anforderungen wird auch von den beiden anderen deutschen Pica-Partnern GBV und DDB unterstützt.

Zum Schluss noch ein kleiner Lichtblick: Im letzten HeBIScocktail hatten wir berichtet, dass die Daten in OPAC4 vorläufig nur in größeren Zeitabständen aktualisiert werden können und dass für ein regelmäßiges tägliches Update noch eine spezielle Software benötigt wird. Diese wurde von Pica inzwischen ausgeliefert. Die BDV arbeitet gerade an einer Testinstallation, erste Tests sollen noch im Oktober erfolgen.

Heike Nienerza
HeBIS-Verbundzentrale, Monographien

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