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Hessische Bibliographie

Hessische Bibliographie

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Anschrift der Redaktion

Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Arbeitsgemeinschaft Hessische Bibliographie, Zentralredaktion
Bockenheimer Landstr. 134-138
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069/798-39 218
Telefax: 069/798-39 404
E-Mail: zrhesbib@ub.uni-frankfurt.de

Das Titelmaterial der Hessischen Bibliographie

Die Hessische Bibliographie ist eine Literaturdokumentation. Erfasst werden Bücher, Aufsätze aus Zeitschriften, Tageszeitungen, Einzelbeiträge aus unterschiedlichen Sammelwerken (Festschriften, Handbücher, Konferenzschriften usw.), Karten sowie audiovisuelle und elektronische Publikationen. Seit Berichtsjahr 1977 sind insgesamt ca. 207.000 Veröffentlichungen nachgewiesen, jährlich kommen ca. 6.500 Titelnachweise hinzu.

Seit 1985 werden zusätzlich zu den Nachträgen aus den vorangegangenen Berichtsjahren der Hessischen Bibliographie auch Titel angezeigt, die in dem 1984 abgeschlossenen vierbändigen Schrifttum zur Geschichte und geschichtlichen Landeskunde von Hessen (Berichtszeitraum 1965-1976) nicht verzeichnet sind.

Im Zuge des Projekts "Digitalisierung der Vorgängerbibliographien der Hessischen Bibliographie" wurden im März 2011 4051 Nachweise von Zeitschriftenaufsätzen aus dem Schrifttum zur Geschichte und geschichtlichen Landeskunde von Hessen Bd. 4 (1974-1976) in die Datenbank eingespielt. Zur Zeit wird das monographische Titelmaterial des genannten Bands für den anstehenden Import vorbereitet.

Die 5 Pflichtexemplarbibliotheken in Kassel, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt wählen das monographische Material aus den abgelieferten Pflichtexemplaren aus, erfassen und klassifizieren es. Daneben werden unter Beteiligung der Universitätsbibliotheken in Marburg und Gießen ca. 600 Zeitschriften laufend durchgesehen, während die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main das außerhalb Hessens erschienene, auf Hessen bezogene monographische Titelmaterial erfasst und systematisiert.

Die Internetausgabe der Hessischen Bibliographie

Seit Januar 2004 ist die Hessische Bibliographie Teil des Hessischen Bibliotheksinformationssystems (HeBIS).

Die sämtlichen Daten der Hessischen Bibliographie (Hessendata) stehen nun als gesonderter Bestand des HeBIS-Verbundkataloges und des HeBIS-Aufsatzkataloges zur Verfügung. Soweit Bestand in Hessen vorhanden, schließt die Titelanzeige die entsprechende Bestandsinformation ein, so dass die Funktionalitäten der Online-Fernleihe genutzt werden können.

Die gedruckten Bände der Hessischen Bibliographie

Seit dem Beginn der Berichtszeit der Hessischen Bibliographie mit dem Jahr 1977 sind insgesamt 24 gedruckte Jahresbände erschienen, zuletzt Band 24 mit Berichtsjahr 2000. Mit diesem Band wurde die Druckausgabe der Hessischen Bibliographie aufgegeben. Die aktuelle Bibliographie wird seitdem ausschließlich in elektronischer Form angeboten.

Die gedruckten Bände sind nicht mehr über den Buchhandel erhältlich.

Kriterien der Literaturauswahl

Es muss ein inhaltlich-räumlicher Bezug zu Hessen, einzelnen Orten oder Regionen des Landes oder hessischen Persönlichkeiten gegeben sein. Dabei sind ehemals hessische, sogenannte "historische" Orte und Regionen einbezogen, soweit die erfasste Literatur die Zeit der Zugehörigkeit zu Hessen trifft.

Der inhaltliche Bezug wird weit ausgelegt und umfasst praktisch alle Lebensbereiche. Gleichberechtigt neben historisch orientierten Untersuchungen stehen Beiträge zu aktuellen Gegenwartsfragen.

Soweit der inhaltlich-räumliche Bezug gegeben ist, wird ein Titel in aller Regel auch bibliographisch verzeichnet. Ausgenommen werden allerdings solche Publikationen, die von nur sehr peripherem Interesse sind. Beurteilungskriterien hierfür sind vor allem der Umfang und die Form der Informationen.

Formale und inhaltliche Erschließung

Die Titel werden auf Grundlage der Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken (RAK-WB) formal erschlossen und angezeigt.

Die inhaltliche Erschließung erfolgt nach einer fein gegliederten, auf die Bedürfnisse einer Regionalbibliographie zugeschnittenen Systematik. Es handelt sich um eine bibliothekarische Systematik, deren Feingliederung am für Hessen ermittelten Literaturaufkommen im jeweiligen Fachgebiet ausgerichtet ist. Sie umfasst derzeit etwa 1200 Systemstellen, die in eine 4-stufige Hierarchie eingegliedert sind.
Außer dieser Fachsystematik im engeren Sinne kann auch der räumliche Aspekt als eine zusätzliche Facette in der inhaltlichen Erschließung angesehen werden.

Eine weitere sachliche Feingliederung und damit die Möglichkeit einer sehr differenzierten Inhaltsrecherche bieten die annotierenden Schlagwörter, die zusätzlich frei vergeben werden können. Die Ansetzung dieser Schlagwörter erfolgt seit 1986 in Anlehnung an die Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK), hrsg. vom Deutschen Bibliotheksinstitut.

Regionalbibliographien im deutschsprachigen Raum

Auf den Seiten der Baden-Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart finden Sie unter  "Regionalbibliographien" eine Sammlung von Links zu einer Reihe von Regionalbibliographien, die im Namen der Arbeitsgruppe Regionalbibliographie der Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken zusammengestellt wurde.

Eine gemeinsame Rechercheoberfläche für Regionalbibliographien bietet die Virtuelle Deutsche Landesbibliographie.


Die Hessische Landeskunde im Netz

Die Hessische Landeskunde im Netz, ein Modul des Landesgeschichtlichen Informationssystems Hessen (LAGIS), bietet eine umfassende Übersicht über die für Hessen einschlägigen Websites. Diese hessenbezogenen Websites sind durch Systematik und Schlagworte der Hessischen Bibliographie inhaltlich erschlossen. Beigefügte Buchsymbole führen darüber hinaus zu einer Zusammenstellung der einschlägigen Literaturtitel im OPAC der Hessischen Bibliographie.
Der Hessischen Landeskunde im Netz liegt eine Datenbank zugrunde, die in den vergangenen Jahren in der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden zusammengestellt wurde und die auch künftig dort betreut werden wird. Die hessischen wissenschaftlichen Bibliotheken, die zur Erstellung der Hessischen Bibliographie in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen sind, beteiligen sich an der Aktualisierung und Pflege des Moduls.


Allgemeines zur landesbibliographischen Berichterstattung in Hessen

Die Leiterin der Zentralredaktion der Hessischen Bibliographie, Frau Störch, hat in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie einen Artikel veröffentlicht, der die Geschichte der Landesbibliographie in Hessen aufzeigt. Den Artikel gibt es hier als Download:

PDF-Datei Brigitte Störch: Landesbibliographische Berichterstattung in Hessen

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Im HeBIS-Zentralsystem (CBS) wurden das Update 2018/3 für die Normdaten der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) eingespielt.

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Protokoll der 14. Sitzung der FAG Formalerschließung vom 21. Juni 2018.

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