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Ausgabe: 3-2013

BNB Open Data als Fremddaten in der HeBIS-Datenbank

Mitteilungen

Bereits als sich abzeichnete, dass wir den Datendienst von Nielsen für englischsprachige Publikationen über die Laufzeit des Vertrages hinaus nicht verlängern würden, haben wir uns in der Verbundzentrale nach einem Ersatz umgesehen. Nach den doch etwas diffusen Erfahrungen mit Buchhandelsdaten wollten wir unbedingt wieder auf bibliothekarische Daten setzen, die den Bedürfnissen unserer Verbundbibliotheken und deren Bibliothekarinnen und Bibliothekaren besser gerecht werden. Wir stießen bei unseren Recherchen auf das noch relativ junge "Open Data"-Angebot der British National Bibliography.

Eine erste Sichtung und Analyse ergab noch einige Schwachstellen, die jedoch nach entsprechender Rücksprache zum überwiegenden Teil von unseren englischen Kollegen ausgemerzt wurden. (In der British Library freute man sich übrigens sehr über unsere Nutzungsabsichten des Open Data Services!)

Inzwischen sind alle Vorbereitungsarbeiten wie die Einrichtung der Importschnittstelle und das Mapping der DDC-Notationen auf die Sachgruppen der DNB abgeschlossen und der Datenimport kann Ende Juli beginnen. Wie gewohnt stehen die Fremddaten in unserer Produktionsdatenbank zur Verfügung und können bei der Katalogisierung direkt nachgenutzt werden. Nach Abschluss der ersten Importläufe erfolgt im nächsten Schritt die Erledigung der noch notwendigen Restarbeiten zur Integration der Daten in den Profildienst für die Erwerbung (Produktivnahme voraussichtlich in der ersten Augusthälfte).


Hier einige wichtige Detailinformationen zu den BNB-Daten und zu deren Nachnutzung für Erwerbung und Katalogisierung:


  • Die BNB-Lieferungen der ersten Jahreshälfte 2013 werden alle zusammen in einer "Grundlieferung" bereitgestellt, danach erfolgen monatliche Einspielungen.
  • Es werden nur Titel ab Erscheinungsjahr 2012 ff. eingestellt.
  • Die Titeldaten umfassen Druckwerke und Elekronische Ressourcen, die in
    Kat. 0500 Pos. 1. mit den zugehörigen Codierungen gekennzeichnet werden.
    Die 2. Pos. ist in allen Sätzen mit dem Indikator "a" für "einbändig" besetzt, es sind aber auch mehrbändige Werke sowie Teile zu mehrbändigen Werken enthalten.
    Die Bände von Mehrbändern sind nach angloamerikanischem Usus häufig in der Hauptaufnahme zusammengefasst (in der Umfangsangabe ist dann z. B. ""3 v." angegeben). Solche Aufnahmen müssen bei der Katalogisierung entsprechend umgearbeitet werden.
  • Bei Personen ist die Unterscheidung "Verfasser" – "sonst. beteil. Person" nicht immer RAK-gerecht. Es gibt keine Verknüpfungen zu Normdaten.
  • Kat. 4170: Zählungen innerhalb Schriftenreihen (Kat. 4170) sind nicht immer angegeben - in der "Grundeinspielung" fehlen sie sogar fast immer! (Hier wurde von den Kollegen der British Library nachgebessert!)
  • Kat. 4201 (Unaufgegliederte Fußnoten): Hier werden diverse Inhalte aus verschiedenen Feldern eingestellt, die leider nicht weiter differenziert werden können. Die Angaben sind daher von sehr unterschiedlichem Informationswert, überflüssige Texte sollten bei der Katalogisierung gelöscht werden.
  • Kat. 52XX (Subject Heading) beinhaltet Schlagworte, meist als Sw-Ketten
  • Dem Profildienst liegt die gleiche Einteilung der DDC-Sachgruppen zugrunde wie den DNB-Lieferungen. Fachreferenten und Erwerbungsleiter erhalten in Kürze weitergehende Informationen.

Rückmeldungen über Ihre Erfahrungen nehmen wir gerne entgegen; bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte unseren Mitarbeiter Herrn Reith (e.reith@ub.uni-frankfurt.de).
ria

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