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Highlights der 5. HeBIS-Verbundkonferenz

07.11.2018

Gruppenfoto Verbundkonferenz

 Foto:Barbara Zimmermann    


Am 20. September 2018 fand die 5. HeBIS-Verbundkonferenz auf dem Campus Natur- und Lebenswissenschaften/ Seltersberg der Justus-Liebig-Universität Gießen statt.

Rund 120 Teilnehmer/innen folgten der Einladung und informierten sich über die aktuellen Entwicklungen im HeBIS-Verbund.



Publikumsfragen Vor dem Gebäude Innenhof Kaffeepause

Fotos: 1+4: Barbara Zimmermann, 2+3: Jule Mildner


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Nach der Begrüßung und den Berichten des HeBIS Vorstandes, der Verbundzentrale und den Facharbeitsgruppen wurde das Vortragsprogramm mit dem Gastvortrag eröffnet.

 

Norbert Sinning (sinning architekten, Darmstadt)

Norbert Sinning (sinning architekten, Darmstadt), ausführender Architekt des Neubaus der Universitätsbibliothek Marburg, sprach im Keynote-Vortrag über "Tendenzen im Bibliotheksbau". Er erläuterte die konzeptionellen Grundlagen zum Neubau der Universitätsbibliothek am Campus Firmanei.

Im städtebaulichen Kontext fungiert das Gebäude als verbindendes Element zwischen Altstadt, Elisabethkirche, dem denkmalgeschützten Botanischen Garten und dem Universitätsgelände.

 

In der Entwurfsplanung orientierte sich Sinning an Merkmalen der historischen Marburger Altstadt. So griff er das Motiv der auskragenden Obergeschosse im Fachwerkbau auf und verwendete es im gläsernen Atrium des Neubaus. Die Verbindung von verschiedenen Ebenen mit Wegeverlauf über die Haupttreppe im Bibliotheksbau bilden eine Analogie zu den Verbindungstreppen der Marburger Unter- und Oberstadt.
Auch in der Farbgebung zeigt sich der Bezug zur historischen Bebauung in der Verwendung verschiedener Rot-Brauntöne.

Zum Ende des Vortrags zog Sinning den Vergleich zu weiteren Bibliotheksneubauten und eröffnete damit die Diskussion, welche Elemente ein zeitgemäßer Bibliotheksbau benötigt.

 

Frank Wallschmidt-Dietz (UB Gießen)

Der zum Bestand der Universitätsbibliothek Gießen gehörende Papyrus Gissensis 40 ist seit 2017 UNESCO-Weltdokumentenerbe. Das  Dokument überliefert den Wortlaut der "Constitutio Antoniniana", es ist nun erstmals im Web (www.constitutio.de) zugänglich.

Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätsbibliothek Gießen) berichtete im Vortrag "Zugängliches Weltdokumentenerbe: Constitutio Antoniniana im Web" über das Digitalisierungsprojekt und verwies auf Ursprung und Bedeutung des Papyrus. Der römische Kaiser Caracalla verlieh mit dieser Verordnung in den Jahren 212/213 "allen freien Bewohnern des Imperium Romanum das römische Bürgerrecht", somit zeigt der Text im Kontext der Bürger- und Menschenrechtsgeschichte durchaus aktuellen Zeitbezug.

 

Dr. Timon Glaser (UB Marburg)

Dr. Timon Glaser (Universitätsbibliothek Marburg) gab in seinem Vortrag "Das Digital Humanities Learning Lab an der Universitätsbibliothek Marburg" einen Überblick zur Zielsetzung des in der Universitätsbibliothek angesiedelten Lernraums. Das offene Konzept vermittelt Studenten und Universitätsmitarbeitern in Workshops die Anwendung digitaler Werkzeuge für Studium und Lehre. Damit schließt die Bibliothek eine Lücke im fächerübergreifenden Lernkonzept der Universität.

 

Dr. Wolfgang Stille (ULB Darmstadt)

"Wenn ich Waschmittel suche, möchte ich keinen Pudding finden". Diese These erläuterte Dr. Wolfgang Stille (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt) in seinem Vortrag "Literatur kommt zum Nutzer - Recommendersysteme in Bibliotheken".

Die Online-Shopping-Funktion "andere Kunden kauften auch ..." wird in Bibliothekskatalogen unter anderem durch den Dienst BibTip abgebildet. Stille zeigte in seinem Vortrag eine Weiterentwicklung des Algorithmus, bei der die Auswertung indirekter Verbindungen ungewollte Treffer in der Vorschlagsliste reduziert.

 

Norbert Krämer (UB Gießen)

Einen "Werkstattbericht zu RFID-Revisionierung" lieferte Hennes Krämer (Universitätsbibliothek Gießen) und berichtete über die Vor- und Nachteile der Bestandsrevisionierung mit mobiler RFID-Antenne am Regal. Anhand dier gelieferten Daten können verlorene, verstellte und falsch signierte Bücher gefunden und die Fehler behoben werden. Trotz erkennbarer Mängel im Arbeitsablauf des Systems lohnt sich der Einsatz dennoch, so lautet das Fazit. Die Vorgehensweise ist personell und zeitlich effizienter als konventionelle Bestandskontrolle.

 

Die 6. HeBIS-Verbundkonferenz wird am 19. September 2019 in Fulda stattfinden.

 Fotos der Vortragenden: Anja Golebiowski

 

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