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Highlights der 6. HeBIS-Verbundkonferenz

24.10.2019

Teilnehmer der HeBIS-Verbundkonferenz 2019

Am 19. September 2019 fand die 6. HeBIS-Verbundkonferenz auf dem Campus der Hochschule Fulda statt. Rund 120 Teilnehmer*innen folgten der Einladung und informierten sich über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im HeBIS-Verbund.

Nach der Begrüßung und den Berichten des HeBIS Vorstandes, der Verbundzentrale und den Facharbeitsgruppen wurde das Vortragsprogramm mit dem Gastvortrag eröffnet.

 

Dr. Reiner Schnelling Kaffee mit dekoration Campus der Hochschule Fulda Dr. Gerhard Lauer

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Im Festvortrag „Daten, Modelle und Bibliotheken. Überlegungen zur Rolle der Bibliotheken unter den Bedingungen datenintensiver Wissenschaft“ beleuchtete Prof. Dr. Gerhard Lauer (Universität Basel) den Zusammenhang zwischen der wachsenden Datenmenge, dem wissenschaftlichen Interesse an verschiedenartigen Auswertungen und welchen Stellenwert Bibliotheken in diesem Kontext einnehmen können. Mit verschiedenen Projekten zeigte er einschlägige Beispiele der Nutzung sogenannter „Big Data“, wies aber auch auf die Fallstricke hin. So seien Erkenntnisse nur brauchbar, wenn sie die notwendigen Hintergrunddaten bieten und auf Expertenwissen fußen.

Die Rolle der Bibliotheken mit den wachsenden Datenmengen läge klar bei der Bewahrung, Strukturierung und zuverlässigen, langlebigen Bereitstellung. In der Gesellschaft habe sich über die Jahrhunderte das Vertrauen in die Institution „Bibliothek“ etabliert. Auch mit Blick auf datenintensive Wissenschaften rechtfertige dies die Existenz von Bibliotheken.

 

Einen freien Zugang zu qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Forschungsergebnissen aus den Film- und Medienwissenschaften liefert das Projekt media/rep/. Dr. Dietmar Kammerer und Paul Münch (Universitätsbibliothek Marburg) stellten das Repositorium im Vortrag "media/rep/ - das Open-Access-Repositorium für die Medienwissenschaften" vor. Die Darstellung der Daten erfolge mitsamt eines PDFs als Vorblatt, das die notwendigen Metadaten für Materialien bereitstellt, die nicht als Text vorliegen.

 

"Auf Notwendigkeit basieren Projekte wie die Umstellung des Etatmodells der Universitätsbibliothek Kassel", gab Dr. Daniela Müller-Wiegand in ihrem Vortrag „Das neue Etatmodell der UB Kassel: Nutzungsbasiertes Portfoliomanagement für E-Journals und Datenbanken“ zu. Ziel des Projektes war, ein bedarfsgerechtes und effizientes Nutzungsmanagement zu etablieren, in dem einzelne Fächer nicht durch nutzungsintensivere Fachbereiche untergehen. Die stärkste Veränderung zeichne sich bei Zeitschriften und Datenbanken ab. Diese wurden in einem Budget zusammengefasst und jetzt nutzungsbasiert abonniert.

 

Die Frage, ob ein weiteres Kulturportal überhaupt notwendig sei, stellte Marko Knepper zu Anfang seines Vortrags „Das Kulturportal Rheinland-Pfalz“. Zwischen den nationalen und internationalen Portalen müsse es auch Raum für kleine Kultureinrichtungen geben. Regionale Portale zeichneten sich durch höhere Flexibilität und niedrigere Hürden für Aufbewahrung, Digitalisierung und Beratung aus. Zudem habe der regionale Bezug einen höheren Identifikationsfaktor.

 

Über „Fulda digital – Skriptorium und Offizin“ berichtete Hendrik Wesner in seinem Werkstattbericht. Das Projekt bringe Drucke und Handschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit aus Fulda digital zusammen. Die Darstellung sei vereinheitlicht, über eine OCR-Erkennung sei auch Frakturschrift auslesbar und der Inhalt recherchierbar. Leider sei ausgerechnet die erste gedruckte Zeitung Fuldas verschollen und kann nicht bereitgestellt werden.

 

Die Folien zu den Vorträgen werden sukzessive auf der Übersichtsseite der 6. Verbundkonferenz ergänzt.

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